Smartwatch oder Fitnesstracker? So findest du das richtige Gerät

Alexander Mundt19. JANUAR 2023
Frau beim Sport mit Smartwatch

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Du möchtest fit bleiben oder mit dem Sport beginnen? Eine Smartwatch oder ein Fitnesstracker unterstützt dich dabei. Doch worin unterscheiden sich beide Gerätetypen eigentlich voneinander – was sind die Stärken, was sind die Schwächen? Hier erfährst du, ob eine Smartwatch oder ein Fitnesstracker besser für dich ist.

Grundsätzlich gilt: Mit beiden Gerätetypen kannst du deine Trainings absolvieren und über die Smartphone-App auswerten. Einen größeren Unterschied gibt es bei der Bauform: Während Smartwatches einer Uhr ähneln und ein vergleichsweise großes Display besitzen, bekommst du mit einem Fitnesstracker ein kompakteres Design und somit einen deutlich kleineren Screen.

Ist der Preis für dich entscheidend, greifst du zu einem Fitnesstracker. Steht ein großer Funktionsumfang an erster Stelle, ist eine Smartwatch die bessere Wahl.

Warum sich für einen Fitnesstracker entscheiden?

Fitnesstracker liegt auf Smartphone

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Moderne Fitnesstracker überwachen permanent deine Ausdauer und liefern hilfreiche Auswertungen zu Trainings und Gesundheit. Sie sind meist sehr kompakt und damit vergleichsweise unauffällig am Handgelenk zu tragen. Sie zählen Schritte, ermöglichen Work-outs und messen deine Herzfrequenz. Auch das Schlafverhalten wird oftmals analysiert.

Fitnesstracker vs. Smartwatch: Funktionsumfang

Natürlich erfüllen alle Fitnesstracker auch die klassische Funktion einer Uhr, können als Wecker und als Stoppuhr verwendet werden. Doch Telefonieren, Nachrichten schreiben sowie das Hören von auf dem Gerät gespeicherter Musik ist mit Fitnesstrackern oft nicht möglich. Wenn du darauf größten Wert legst, bist du mit einer Smartwatch besser bedient.

Stärken & Schwächen Fitnesstracker & Smartwatches

Dafür sind Fitnesstracker meist deutlich günstiger als Smartwatches – Einsteigermodelle starten schon bei rund 20 Euro, selbst etwas bessere Fitnessarmbänder kosten selten mehr als 50 Euro. Premium-Tracker von etablierten Marken wie Fitbit und Garmin sind bei bis zu 100 Euro angesiedelt.

Dennoch: Willst du etwas für deine Gesundheit tun und deine Aktivitäten auswerten lassen, machst du mit einem herkömmlichen Fitnesstracker nichts falsch. Wer nur Sport treiben möchte, kann auf klassische Smartwatch-Features häufig verzichten.

Stärken & Schwächen Smartwatches

+ Nachrichten schreiben, Telefonieren & mehr
+ großer Bildschirm
+ schicke Optik

- Akkulaufzeit meist kürzer als bei Fitnesstrackern
- Preis meist höher als bei Fitnesstrackern

Stärken & Schwächen Fitnesstracker

+ Fokus auf Fitness und Gesundheit
+ lange Akkulaufzeit
+ günstiger als Smartwatches

- kleiner Bildschirm
- Design meist schlicht

Auf diese Funktionen solltest du achten

Mann und Frau joggen

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Wichtig, falls du gerne läufst: Der Fitnesstracker sollte mit GPS ausgestattet sein, um Trainingsdaten besser und präziser aufzeichnen zu können. So kannst du dein Handy zu Hause lassen und allein mit dem Fitnesstracker durchstarten. Ist GPS nicht vorhanden, sollte das Smartphone beim Trainieren mitgenommen werden, denn es ergänzt dann die GPS-Daten.

Warum sich für eine Smartwatch entscheiden?

Smartwatches wie die Apple Watch und die Fitbit Sense bieten das umfassendere Gesamtpaket, der Funktionsumfang hat weniger Lücken. Ob Telefonieren, Bilder anschauen, E-Mails checken und andere Tätigkeiten – mit einer Smartwatch ein Kinderspiel.

Smartwatch vs. Fitnesstracker: Eine Frage der Optik

Das Design spielt bei der Entscheidung für oder gegen eine Smartwatch auch eine große Rolle: So punkten Smartwatches gemeinhin mit ihrer edleren Optik, die an jene klassischer Uhren angelehnt ist. Problemlos kannst du das Standard-Armband einer Apple Watch gegen eine hochwertige Version tauschen, etwa von Hermès. So wird die Smartwatch definitiv zum Lifestyle-Gadget.

Bei Fitnesstrackern ist das Design deutlich simpler, sie punkten eher mit schlanker als mit eleganter Optik. Perfekt für den Sport, aber eher nichts für den Theaterabend.

Umfangreiche Sportfunktionen bei beiden Gerätetypen

Vor einigen Jahren waren klassische Smartwatches häufig noch darauf ausgelegt, vor allem die Funktionalität des Smartphones aufs Handgelenk zu bringen. Gemeint sind damit typische Dinge, die du mit dem Handy machst, wie Navigieren und Benachrichtigungen lesen – doch längst haben Hersteller das gewaltige Potenzial des Fitness- und Gesundheitsmarkts erkannt.

Deshalb beherrscht eine Smartwatch alle wichtigen Sport-Funktionen, die ein Fitnesstracker bietet, wie Schritte zählen und den Kalorienverbrauch ermitteln – und kann noch viel mehr.

Handy-Benachrichtigungen direkt aufs Handgelenk

Frau hört Musik beim Trainieren

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Möchtest du jede Handy-Benachrichtigung auch bequem lesen können, ist ein Fitnesstracker nicht die richtige Wahl. Zwar können auch diese Benachrichtigungen darstellen, viel Freude macht das auf dem kleinen Screen in den meisten Fällen aber nicht.

Kurzum: Wer die meisten Funktionen möchte, greift zur Smartwatch. Wer weiß, dass er nur ein Gerät für den Sport braucht, greift zum günstigeren Fitnesstracker.

Fitnesstracker punkten mit langer Akkulaufzeit

Einen entscheidenden Nachteil haben Smartwatches meist gegenüber Fitnesstrackern – die deutlich kürzere Akkulaufzeit. Eine Apple Watch kann zwar weit mehr als jeder Fitnesstracker, doch diese Funktionsvielfalt in Kombination mit dem brillanten Display kostet ordentlich Akku.

Die Apple Watch muss fast jeden Tag an die Steckdose. Ein herkömmlicher Fitnesstracker hält gerne mal eine Woche durch, je nach Modell sogar zwei Wochen.

Smartwatches & Fitnesstracker im Shop

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Zusammenfassung

  • Sowohl Smartwatches als auch Fitnesstracker eignen sich für Fitness-Fans, die auf ihre Gesundheit achten wollen.

  • Ist der Preis das wichtigste Kriterium, gewinnen Fitnesstracker.

  • Ist ein großer Funktionsumfang wichtig, schlagen sich Smartwatches besser.

  • Smartwatches sind meist auch optisch schöner, dafür überzeugen Fitnesstracker mit einer langen Akkulaufzeit.

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