
Oura Ring 5 im Test: Der erste Smart-Ring, den ich wirklich tragen würde
Inhalt
- Fazit zum Test des Oura Ring 5
- Oura Ring 5 im Test: Die wichtigsten Infos zum Smart-Ring
- Oura Ring 5 vs. Oura Ring 4
- So habe ich den Oura Ring 5 getestet
- Design & Komfort: Der kleinste & bequemste Smart-Ring
- App & Einrichtung: Moderne App mit aufgeräumter Oberfläche
- Hardware & Software: Präzise Sensoren, positive Insights
- Gesundheitstracking: Vor allem langfristig stark
- Schlaftracking: Besser als die meisten Fitnesstracker
- Fitnesstracking: Die Achillesferse des Oura Ring
- Akkuleistung getestet: Eine gute Woche Laufzeit
- Zusammenfassung zum Test des Oura Ring 5: Der aktuell beste Smart-Ring ist auch der teuerste
- Gute Alternativen zum Oura Ring 5
- Oura Ring 5 im Test: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Der Oura Ring 5 ist der erste Smart-Ring, der auch als Schmuck durchgehen würde. Was der Ring draufhat und was eher nicht, erfährst du in meinem Test.
Zur Autorin: Franzi trägt seit mehr als 10 Jahren Garmin-Uhren und kann die Fitnesstracker, die sie schon getestet hat, langsam nicht mehr zählen. Sie schreibt seit 2014 für TURN ON und interessiert sich vor allem für Wearables, Kopfhörer und Drohnen.
Fazit zum Test des Oura Ring 5
Der Oura Ring 5 ist der aktuell kleinste, leichteste und nach meinem Gefühl auch bequemste Smart-Ring auf dem Markt. Er ermöglicht das dezente Überwachen zahlreicher Gesundheitsparameter und präzises Schlaftracking. Für Sportler ist der Ring aufgrund eingeschränkter Analysen eher weniger geeignet.
Positiv fällt wiederum die Akkulaufzeit von gut einer Woche auf. Größter Haken ist das kostenpflichtige Abo, ohne das sich der Oura Ring 5 nur sehr eingeschränkt nutzen lässt.
Vorteile und Nachteile des Oura Ring 5
Vorteile
- klein und leicht
- sehr hoher Tragekomfort
- umfassendes Gesundheitstracking
- präzise Schlafanalyse
- übersichtliche App
- gute Akkulaufzeit
Nachteile
- hoher Anschaffungspreis
- laufende Kosten durch Abo
- unzureichendes Sporttracking
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
Oura Ring 5 im Test: Die wichtigsten Infos zum Smart-Ring
Der Oura Ring 5 ist der kleinste und leichteste Smart-Ring auf dem Markt. Im Vergleich zum Vorgänger ist er 40 Prozent schlanker und leichter. Seine überarbeiteten Sensoren erfassen viele Gesundheits- und einige Fitnessdaten. Die meisten Work-outs erkennt er automatisch. Je nach Ringgröße und Nutzungsgewohnheiten beträgt die Akkulaufzeit 6 bis 9 Tage.
Der Smart-Ring ist mit Android und iOS kompatibel. Alle Einsichten gibt’s in der Oura-App. Um den vollen Funktionsumfang zu nutzen, musst du ein Abo für 5,99 Euro pro Monat oder 69,99 Euro im Jahr abschließen.
In der folgenden Tabelle kannst du den Oura Ring 5 mit der Vorgängergeneration vergleichen.
So habe ich den Oura Ring 5 getestet
Ich habe den Oura Ring 5 insgesamt 8 Tage lang im Alltag getestet und rund um die Uhr getragen. Nur einmal zum Klettern habe ich ihn abgenommen, das mache ich auch mit meinen Schmuckringen. Im Testzeitraum habe ich die automatische Aktivitätserkennung täglich genutzt und einige Work-outs manuell gestartet, um die GPS-Aufzeichnung mit meinem verbundenen Handy zu nutzen. Die Kletter-Session habe ich manuell nachgetragen.
Als Referenzgeräte für Fitness- und Gesundheitsdaten habe ich meinen Garmin Forerunner 970 und (bei Work-outs) den Polar-Brustgurt H10 getragen, der präzisere Herzfrequenzdaten liefert als Wearables am Handgelenk oder am Finger. Die Oura-App habe ich auf meinem Google Pixel 10 installiert.
Weder der Hersteller Oura noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen. Im Folgenden erfährst du meine Eindrücke von verschiedenen Aspekten des Oura Ring 5.

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Design & Komfort: Der kleinste & bequemste Smart-Ring
Eine der größten Stärken des Oura Ring 5 fällt direkt beim ersten Anlegen auf: Der Smart-Ring ist das aktuell kleinste und leichteste Modell auf dem Markt – und nach meinem Gefühl auch das bequemste.
Ich habe den Ring in zwei Größen anprobiert und mich für die entschieden, die am Zeigefinger passt. Allerdings ist es mittlerweile auch möglich, den Oura Ring 5 am Mittelfinger oder Ringfinger zu tragen und dennoch präzise Messwerte zu erhalten. Die aktuelle Generation ist auch die erste, bei der ich das realistisch für möglich halte. Vorherige Modelle und andere Smart-Rings drücken zu sehr an den umliegenden Fingern.

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Die harten Fakten dazu lauten wie folgt: Statt 7,9 Millimeter (Oura Ring 4) ist der neue Ring nur noch 6,09 Millimeter breit, die Dicke ist von 2,88 auf 2,28 Millimeter gesunken. Gewichtstechnisch startet der Ring jetzt bei 2 Gramm, in meiner Testgröße 8 wiegt er nur 2,2 Gramm.
Damit ist der Oura Ring 5 nicht nur komfortabel zu tragen – im Alltag und in der Nacht. Er ist meiner Meinung nach auch der erste Smart-Ring, der optisch wirklich als Schmuckring durchgehen würde. Einzig der kleine Streifen an der Außenseite, der die Position der Sensoren verrät, trübt diesen Eindruck.

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Der Oura Ring 5 besteht komplett aus Titan und kommt ganz ohne Kunststoffbeschichtung aus. Seine Oberfläche soll dank einer speziellen Behandlung kratzfester sein als die des Vorgängers.
Mein Testring ist tatsächlich kratzerfrei geblieben. Allerdings hatte ich ihn zum Klettern abgelegt, da Ringe hier aus Sicherheitsgründen verboten sind. Sonst hätte der Oura Ring 5 dabei sicher etwas abbekommen. Spätestens beim Krafttraining mit Metallhanteln dürften sich erste Kratzer einschleichen – vor allem bei der Brushed-Silver-Version, die ich getestet habe.
Der Smart-Ring ist außerdem wasserdicht bis 100 Meter, das heißt, du kannst mit ihm duschen, schwimmen oder schnorcheln gehen.
App & Einrichtung: Moderne App mit aufgeräumter Oberfläche
Ein Smart-Ring ist nichts ohne seine App – schließlich hat er selbst keine Möglichkeiten zur Anzeige von Daten. Der Oura Ring 5 funktioniert mit der Oura-App, die es im App Store für iPhones und bei Google Play für Android-Smartphones gibt. Die Einrichtung ist einfach und intuitiv: Du legst den Smart-Ring auf die Ladestation und folgst den Anweisungen in der App zum Koppeln mit dem Smartphone.

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Die App bietet ein modernes, aufgeräumtes Design mit allen wichtigen Infos auf der Startseite. Weitere Details und tiefergehende Analysen sind über einen Tipp auf einen Gesundheitswert einsehbar oder über die Reiter „Vitalwerte“ und „Gesundheit“. Beachte jedoch, dass viele der Infokacheln anfangs noch leer sind. Der Oura Ring 5 ermittelt zunächst eine Baseline – je nach Wert dauert das zwischen 5 (Stress) und 90 Tagen (Innere Uhr).
Über das „+“ auf der Startseite kannst du wahlweise ein Work-out starten oder manuell hinzufügen oder den sogenannten Advisor auf den Plan rufen – deinen eigenen KI-Gesundheitscoach. Er kann deine Ringdaten analysieren und dir individualisierte Tipps geben.
Hardware & Software: Präzise Sensoren, positive Insights
Die Sensoren des Oura Ring 5 sind im Vergleich zur Vorgängergeneration noch einmal deutlich kleiner geworden. Laut Hersteller arbeiten sie dennoch präziser. Die LEDs leuchten heller und sollen sowohl die Herzfrequenzvariabilität in der Nacht als auch Work-outs besser erfassen – vor allem ruhigere Sportarten wie Yoga und Pilates.
Der Smart-Ring nutzt folgende Sensoren:
- 2 Dreifach-LEDs (rot, grün, infrarot) zur Messung der Herzfrequenz, der Herzfrequenzvariabilität und der Blutsauerstoffsättigung im Schlaf
- 3 Fotodetektoren zum Empfangen des zurückgeworfenen LED-Lichts
- 1 digitalen Temperatursensor zur Messung von Hauttemperaturschwankungen
- 1 Beschleunigungsmesser zum Erfassen von Bewegungen rund um die Uhr
Da die Sensoren deutlich kleiner geworden sind, sind auch die für Smart-Rings typischen Knubbel im Inneren weniger zu spüren.

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Die zugehörige App bereitet die gemessenen Werte übersichtlich auf und liefert dir viele Einsichten, ohne zu überfordern (wie etwa die App des Ultrahuman Ring Air – hier geht’s zum TURN ON Test).
Bei der Einrichtung kannst du festlegen, wie oft sich der Advisor, also der KI-Coach, mit Empfehlungen bei dir melden soll: täglich, dreimal wöchentlich, wöchentlich oder nie. Selbst die täglichen Meldungen im Test fand ich angenehm und unaufdringlich. Der Coach steht hier deutlich weniger im Fokus als beim Fitbit Air mit Health-Premium-Abo.

Fitbit Air im Test: Kein Whoop-Killer – und trotzdem die bessere Alternative
Das Fitbit Air tritt als displayloser Fitnesstracker vor allem gegen das Whoop an. Warum der Tracker aus dem Google-Universum für die meisten die bessere Wahl ist, erfährst du in meinem Test.
Mehr erfahren über Fitbit Air im Test: Kein Whoop-Killer – und trotzdem die bessere AlternativeGrundsätzlich scheinen mir alle Meldungen und Auswertungen des Oura Ring 5 eher wohlwollend und positiv formuliert zu sein. Der Ring soll ganz klar motivieren – auch wenn einzelne Werte mal nicht so gut aussehen.
Ein kleiner Bug ist mir dennoch aufgefallen: Wenn ich Push-Benachrichtigungen vom Advisor auf dem Handy erhalte, ist die Vorschau der Nachricht auf Deutsch. Wechsle ich in die App, wird mir die Trendzusammenfassung allerdings auf Englisch erklärt. Insgesamt ist die Oura-App in meinen Augen dennoch eine der besten und übersichtlichsten Begleit-Apps zu einem Gesundheits-/Fitnesstracker.

Oura/Screenshots: TURN ON
Gesundheitstracking: Vor allem langfristig stark
Oura wirbt damit, dass der Oura Ring 5 mehr als 50 Gesundheitsparameter ermittelt. Das ist vielleicht etwas übertrieben, einige dieser Werte sind eher eine Neuinterpretation von anderen. Dennoch ist der Smart-Ring in Sachen Gesundheitstracking sehr gut ausgestattet. Mit seinen Sensoren trackt der Ring unter anderem:
- Herzfrequenz
- Herzfrequenzvariabilität
- Blutsauerstoffsättigung
- Veränderungen der Hauttemperatur
- Tagesform
- Stress
- Resilienz
- kardiovaskuläres Alter
- Ausdauerleistungsfähigkeit
Auf Basis mehrerer Gesundheitswerte gibt’s zusätzlich einen Symptommelder in der App. Dieser hilft dabei, Anzeichen einer beginnenden Krankheit zu erkennen. Beim Thema Frauengesundheit finde ich positiv, dass es nicht nur Trackingmöglichkeiten für Frauen im gebärfähigen Alter gibt: Neben „Cycle Insights“ und „Pregnancy Insights“ stehen auch „Menopause Insights“ zur Verfügung. Letzteres hilft dabei, Symptome der Wechseljahre im Blick zu behalten.

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Was die Präzision der Daten angeht, zählen Smart-Rings wie der Oura Ring 5 zu den genaueren Wearables. Vor allem in Ruhe und in der Nacht misst der Ring Daten wie Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität sehr präzise. Laut Test von The Quantified Scientist (06/26) ist der Oura Ring 5 aktuell sogar eines der genausten Wearables.

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Als Gesundheitstracker ist der Oura Ring 5 vor allem langfristig zu empfehlen. Viele Metriken werden dir erst nach einem bestimmten Zeitraum angezeigt – der Symptommelder braucht beispielsweise die Daten von mindestens 7 Nächten, Schlafschulden erscheinen nach 5 Nächten und deine Stressresilienz nach 14 Tagen. Deinen Chronotyp, also deine innere Uhr, zeigt dir die Oura-App sogar erst nach 90 Tagen an.
In diesem Zusammenhang ist es etwas schade, dass Oura dir mittlerweile nur noch einen Probemonat gewährt. Wenn du von der langfristigen Gesundheitsanalyse profitieren möchtest, kommst du also nicht um die monatlichen oder jährlichen Abogebühren herum (5,99 Euro bzw. 69,99 Euro).
Schlaftracking: Besser als die meisten Fitnesstracker
Richtig punkten kann der Oura Ring 5 bei der Schlafanalyse. Auch hier zählt der Ring laut Test von The Quantified Scientist (06/26) zu den aktuell präzisesten Wearables – er trackt ähnlich genau wie das Fitbit Air. Behalte jedoch im Hinterkopf, dass auch die akkuratesten Wearables nur eine Übereinstimmung von etwa 80 Prozent mit dem Goldstandard-Test im Schlaflabor erreichen.
Am präzisesten erfasst der Ring die nächtliche Schlafdauer inklusive Einschlaf- und Aufwachzeit sowie die Einschlaf-Latenz (wie lange du zum Einschlafen brauchst). Weniger präzise ist das Tracking der unterschiedlichen Schlafphasen (REM-, Tief- und Leichtschlaf). Hier ist der Oura Ring 5 besser als viele Wearables, aber nicht so gut wie eine klinische Polysomnographie, bei der deine Hirnströme im Schlaf gemessen werden.

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Neben den bereits genannten Schlafparametern ermittelt der Smart-Ring Folgendes:
- Schlaf-Score auf einer Skala von 0 bis 100
- Schlaf-Effizienz
- Erholsamkeit
- Regelmäßigkeit der Atmung
- Schlaf-Timing
- Schlaf-Defizit
- Schlafzeitenkonstanz
- täglicher Schlafbedarf
Der Oura Ring 5 erkennt außerdem Nickerchen – in meinem Test auch gerne dann, wenn ich tagsüber auf dem Sofa entspanne (ohne zu schlafen). Diese automatisch erkannten Aktivitäten lassen sich aber mit einem einfachen Tipp in der App annehmen oder ablehnen.

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Fitnesstracking: Die Achillesferse des Oura Ring
Fürs Fitnesstracking eignet sich der Oura Ring 5 wie die meisten Smart-Rings nur bedingt. Er kann zwar mittlerweile sehr viele Aktivitäten automatisch erkennen (mehr als 40) – darunter auch ruhigere wie Yoga oder Pilates. Allerdings geht das Tracking selten über Basisdaten wie Dauer, Herzfrequenzbereiche und Kalorienverbrauch hinaus. Wenn du beim Laufen oder Radfahren auch Strecke und Pace/Geschwindigkeit erfassen möchtest, muss der Ring auf das GPS des Handys zugreifen können.

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Immerhin gibt es diese Möglichkeit des Live-Trackings mittlerweile, sie wurde zusammen mit dem Oura Ring 5 eingeführt. Im Test haben beide Formen des Aktivitätstrackings recht gut funktioniert – aber nicht ganz ohne Haken. Wichtig: Der Ring erkennt Aktivitäten erst ab einer Dauer von 10 Minuten. Und so ist ihm im Test ein genau zehnminütiges Krafttraining durchgerutscht. Fürs Duschen hat er mir dafür „Hausarbeit“ vorgeschlagen.
Beim Radfahren hatte ich das Problem, dass die Oura-App die aktuelle Geschwindigkeit zwar sehr genau anzeigt (nicht nur in 3-km/h-Schritten wie das Fitbit Air), allerdings mit einer zeitlichen Verzögerung von mehreren Sekunden. Ich habe schon wieder beschleunigt, aber laut App wurde ich gerade langsamer.

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Du kannst die getrackten Daten des Oura Ring 5 zwar an Drittanbieter-Apps exportieren, allerdings werden beim Export von Aktivitäten an Strava zum Beispiel nicht alle Daten übertragen. Auch die Herzfrequenzmessung beim Sport ist laut The Quantified Scientist (06/26) weniger zuverlässig als in Ruhe. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen im Test. Für präzisere Pulsmessungen beim Sport solltest du einen Brustgurt oder Oberarm-Pulsgurt tragen.
Der Oura Ring 5 eignet sich in meinen Augen gut, um Alltagsbewegung und die Erholung vom Sport zu tracken. Fürs Aufzeichnen von Trainingseinheiten würde ich ihn eher nicht empfehlen. Ein großes Problem dabei ist auch, dass er nicht mit jeder Sportart kompatibel ist. Beim Klettern darfst du ihn zum Beispiel aus Sicherheitsgründen nicht tragen. Und beim Training mit (Metall-)Hanteln solltest du ihn nicht tragen, wenn du Angst vor Kratzern hast.
Tipp: Bist du eher sportlich unterwegs, schau in unsere Bestenlisten Fitnessuhren in Tests: Aktueller Vergleich und Beste Smartwatches in Tests: Aktueller Vergleich.
Akkuleistung getestet: Eine gute Woche Laufzeit
In Sachen Akkuleistung zählt der Oura Ring 5 zu den stärksten Smart-Rings. Laut Hersteller sind je nach Ringgröße zwischen 6 und 9 Tage Laufzeit möglich. Das ist durchaus realistisch. Ich hatte im Test mit dem Ring in Größe 8 nach 7 Tagen immer noch 17 Prozent Akku übrig – eine weitere Nacht hätte er noch geschafft.
Damit sortiert sich der Smart-Ring bei der Akkulaufzeit im oberen Feld ein. Konkurrenzmodelle wie der Ultrahuman Ring Air und der Samsung Galaxy Ring hielten im TURN ON Test mit je rund 4 Tagen deutlich kürzer durch. Der RingConn Gen 2 schaffte im Test von ComputerBase (06/25) wiederum stolze 11 Tage.

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Zum Laden legst du den Ring auf die mitgelieferte Ladestation. Ein Ladecase zum Laden unterwegs gibt es zwar auch, das kostet jedoch extra. Eine Vollladung dauert rund 80 Minuten. Nach 10 Minuten hat der Smart-Ring bereits genug Akku für einen Tag Laufzeit.
Zusammenfassung zum Test des Oura Ring 5: Der aktuell beste Smart-Ring ist auch der teuerste
Der Oura Ring 5 sticht vor allem mit einem Merkmal hervor: Er ist besonders klein – das macht ihn zum Smart-Ring mit dem höchsten Tragekomfort. Mit keinem anderen Modell kannst du Gesundheit, Schlaf, Stress und Alltagsaktivitäten so unauffällig im Blick behalten wie mit dem neuen Oura Ring. Optisch und haptisch geht er beinahe als Schmuckring durch.

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Der Smart-Ring trackt viele Gesundheitsparameter und überzeugt mit präziser Schlafanalyse. Schwächen zeigt er beim Sporttracking. Die Akkulaufzeit ist mit rund einer Woche überdurchschnittlich gut. Der größte Haken ist und bleibt aber der hohe Preis: Zusätzlich zum einmaligen Kauf musst du für die sinnvolle Nutzung ein Abo abschließen, das 5,99 Euro pro Monat oder 69,99 Euro im Jahr kostet.
Der Oura Ring 5 eignet sich für alle, denen bisherige Smart-Rings zu klobig waren, und diejenigen, die ihren Fokus auf dezentes Alltags- und Schlaftracking legen – dabei aber die hohen Kosten nicht scheuen.
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
Gute Alternativen zum Oura Ring 5
- Stören dich Größe und Gewicht nicht, ist der Oura Ring 4 eine etwas günstigere Alternative zur aktuellen Generation. Die Funktionen sind identisch. PC Welt (03/25) vergibt 4,5 von 5 Sternen und spricht eine „Empfehlung der Redaktion“ aus.
- Ohne Abo kommt der Ultrahuman Ring Air aus. Ich konnte den leichten Smart-Ring selbst testen und war von der Vielzahl an Funktionen beeindruckt. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Punkten im TURN ON Test des Ultrahuman Ring Air (02/26).
- Suchst du einen Smart-Ring mit starker Akkulaufzeit, ist der RingConn Gen 2 eine gute Wahl. Er hält laut Tests rund 10 Tage lang durch, ein Abo ist nicht erforderlich. Chip.de (12/24) vergibt im Test die Note „sehr gut“ (1,2).
- Der Samsung Galaxy Ring kommt ebenfalls ohne Abo aus. Im Gegensatz zum Oura Ring und zum Ultrahuman Ring Air ist er allerdings nicht mit iPhones kompatibel. Ich vergebe 4 von 5 Punkten im TURN ON Test des Samsung Galaxy Ring (08/24).

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