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Xiaomi Smart Band 9 Pro im Test: Günstiger Preis, starke Laufzeit

Franziska Peix29. DEZEMBER 2025
Franzi trägt das Xiaomi Smart Band 9 Pro am linken Handgelenk und hält den Arm hoch.

TURN ON

Das Xiaomi Smart Band 9 Pro ist ein günstiger Hybrid aus Fitnesstracker und Smartwatch. Was du von einem Wearable für deutlich unter 100 Euro erwarten kannst – und was nicht, erfährst du in meinem Test.

Zur Autorin: Franzi trägt seit mehr als 10 Jahren Smartwatches und hat schon viele Modelle unterschiedlicher Hersteller getestet. Sie schreibt seit 2014 für TURN ON und interessiert sich vor allem für Wearables, Kopfhörer und Drohnen.

Fazit zum Test des Xiaomi Smart Band 9 Pro

Das Xiaomi Smart Band 9 Pro ist ein günstiger Fitnesstracker im Look einer Smartwatch. Ein Highlight ist für mich das für einen Tracker große Display. Die sehr lange Akkulaufzeit von 2 bis 3 Wochen ist auch ein großer Pluspunkt. Der Funktionsumfang ist dem Preis angemessen und ermöglicht dir einen einfachen Überblick über Gesundheit, Sport und Fitness.

Das Tracking hat sich in meinem Test als etwas ungenau erwiesen. Zudem gibt es nur wenige smarte Funktionen. Für ambitionierte Sportler oder Smartwatch-Interessierte ist das Smart Band 9 Pro daher weniger geeignet, eher als Fitnessarmband für Einsteiger. Fitnessanfänger bekommen ein motivierendes Tool für den Alltag. Es kann dich dabei unterstützen, gesünder zu leben.

Vorteile und Nachteile des Xiaomi Smart Band 9 Pro

Vorteile

  • großes, helles Display
  • hoher Tragekomfort
  • intuitive Bedienung
  • übersichtliche App
  • sehr lange Akkulaufzeit
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Messungen teilweise ungenau
  • viele Funktionen standardmäßig deaktiviert
  • Übersetzungsfehler/Bugs in der App
  • wenige smarte Funktionen

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Xiaomi Smart Band 9 Pro im Test: Die wichtigsten Infos zum Fitnesstracker

Die Smart-Band-9-Serie von Xiaomi umfasst drei verschiedene Modelle in unterschiedlichen Preisklassen. Beim Smart Band 9 Pro handelt es sich um das Premiummodell mit dem größten Display, mehr Sensoren und eigenem GPS.

Es besitzt ein 1,74 Zoll großes AMOLED-Display mit einer guten Helligkeit von bis zu 1.200 Nits. Es wird per Bluetooth 5.4 mit dem Smartphone verbunden und trackt neben Schritten und Kalorien auch die Herzfrequenz, die Blutsauerstoffsättigung, den Schlaf, Stress, den weiblichen Zyklus und die Atemfrequenz.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Smart-Band-9-Varianten kannst du der folgenden Tabelle entnehmen.

So habe ich das Xiaomi Smart Band 9 Pro getestet

Ich habe das Xiaomi Smart Band 9 Pro 11 Tage lang rund um die Uhr getragen – nur zum Duschen habe ich den Fitnesstracker abgelegt. Während der Testphase habe ich täglich Work-outs getrackt, darunter Laufen auf dem Laufband, Krafttraining und Pilates. Zudem habe ich das Wearable genutzt, um meinen Schlaf zu überwachen.

Für den Test habe ich das Smart Band 9 Pro mit meinem Google Pixel 6a verbunden, um mir Benachrichtigungen vom Handy anzeigen zu lassen. Als Referenzgerät für die getrackten Daten diente mir mein Garmin Forerunner 265S.

Weder der Hersteller Xiaomi noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen. Im Folgenden erfährst du meine Eindrücke von verschiedenen Aspekten des Xiaomi Smart Band 9 Pro.

Franzi trägt das Xiaomi Smart Band 9 Pro und macht eine Dehnübung auf einer Yogamatte.

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Design & Komfort: Umständlich anzulegen, angenehm zu tragen

Fitnesstracker oder Smartwatch? Auf den ersten Blick eindeutig eine smarte Uhr, doch der Name verrät: Das Xiaomi Smart Band 9 Pro lässt sich eher den Fitnesstrackern zuordnen. Mit seinem verhältnismäßig großen Display wäre die Bezeichnung „Fitnessuhr“ vielleicht angebrachter. Anders als bei den meisten Smartwatches, die ich in diesem Jahr getestet habe, setzt Xiaomi beim Smart Band 9 Pro auf ein eckiges Uhrendesign.

Das Wearable misst circa 43 × 32 × 11 Millimeter und ist mit nur 24,5 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Der Rahmen besteht aus Aluminiumlegierung und macht einen hochwertigen Eindruck. Zur Auswahl stehen 3 Rahmenfarben: Schwarz, Silber oder Roségold. Getestet habe ich die silberfarbene Variante mit hellgrauem Armband.

Franzi trägt das Xiaomi Smart Band 9 Pro am linken Handgelenk.

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Das Silikonarmband ist schön weich und angenehm zu tragen. Was mir allerdings nicht gefällt, ist das Verschlussprinzip mit einem kleinen Knopf, den du durch ein passendes Loch drücken musst. Das ist mit einer Hand etwas fummelig hinzubekommen – unpraktisch, wenn du es schnell für den Sport anlegen möchtest. Dafür hält das Armband gut, wenn es erst einmal anliegt.

Auch nachts hat mich das Xiaomi Smart Band 9 Pro nicht gestört – zumindest, was den Tragekomfort angeht. Zum Duschen habe ich das Fitnessarmband abgenommen. Laut Hersteller ist es zwar wasserdicht bis 5 ATM und damit auch fürs Schwimmen geeignet. Heiße Duschen und Saunagänge sollten jedoch vermieden werden. Viele Tester berichten, dass es auch beim Duschen keine Probleme gebe, etwa heise.de (10/2025) und wearable.com (12/2024).

Display & Bedienung: Ein großer AMOLED-Touchscreen, aber keine physischen Buttons

Das 1,74 Zoll große Display stellt Inhalte scharf dar und wird bis zu 1.200 Nits hell. Das ist kein Spitzenwert, reichte aber zumindest bei winterlichem Sonnenschein aus, um es im Freien gut ablesen zu können. Praktisch und nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse: Die Displayhelligkeit passt sich automatisch an die Helligkeit der Umgebung an.

Franzi ruft die Übersicht mit Uhrendesigns für das Xiaomi Smart Band 9 Pro auf dem Smartphone auf.

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Geschützt wird das Display von einem an den Rändern gewölbten 2,5D-Abdeckglas. Das fühlt sich – wie vom Hersteller versprochen – angenehm glatt an und lässt sich auch mit leicht nassen Fingern noch gut bedienen.

Apropos Bedienung: Hier setzt Xiaomi auf ein reines Touch-Konzept. Das Smart Band 9 Pro besitzt kein einziges physisches Bedienelement wie Tasten oder eine Krone. Du schaltest den Fitnesstracker ein, indem du ihn mit dem Ladekabel verbindest. Mit den folgenden Touchgesten navigierst du durch die Oberfläche:

  • nach oben wischen: ruft die App-Übersicht auf
  • nach unten wischen: führt zu Benachrichtigungen
  • nach links wischen: öffnet eine Auswahl an anpassbaren Widgets
  • nach rechts wischen: führt zu den Schnelleinstellungen

Um Apps zu schließen oder Widgets zu verlassen, wischst du ebenfalls nach links. Ich empfand diese Art der Bedienung im Test als sehr intuitiv, vermisse die physischen Bedienelemente aber beim Sport. Während ich laufe, finde ich es eher unpraktisch, einen Touchscreen zu bedienen.

App & Einrichtung: Einfache App mit kleinen Schwächen

Die Einrichtung des Xiaomi Smart Band 9 Pro könnte ganz einfach sein – und ist es für viele Nutzer sicher auch –, wenn sich mir nicht ein sehr widerspenstiges Captcha in den Weg gestellt hätte. Erst mit der Hilfe eines Kollegen und nach rund 5 Minuten, in denen wir alle Busse, Fußgängerüberwege, Autos etc. ausgewählt hatten, ließ sich der Sicherheitsmechanismus zufriedenstellen und erlaubte die Fertigstellung der Einrichtung.

Franzi schaut sich die Startseite der Mi-Fitness-App auf dem Smartphone an, am linken Arm trägt sie das Xiaomi Smart Band 9 Pro.

TURN ON

Für die Einrichtung und um die getrackten Daten des Xiaomi Smart Band 9 Pro einzusehen, brauchst du die Mi-Fitness-App, die es für Android und iPhones gibt. Auf der Startseite der App findest du folgende Reiter:

  • Gesundheit: liefert einen schnellen Überblick über die erfassten Gesundheitsdaten
  • Training: zeigt dir einen Verlauf deiner getrackten Work-outs, deine Trainingsbelastung und eine Schätzung deiner VO2Max an
  • Gerät: erlaubt die Verwaltung von Geräteeinstellungen, Apps und Bandanzeigen
  • Profil: zeigt dein Xiaomi-Profil an, lässt dich Geräte- und App-Berechtigungen verwalten und mehr

Grundsätzlich ist die App sehr einfach aufgebaut und übersichtlich. Je tiefer man sich durch Untermenüs klickt, desto eher trifft man jedoch auf kleinere Fehler wie schlechte oder fehlende deutsche Übersetzungen. An einem Tag wurde mir die Trainingsbelastung etwa als „Fitness Status“ angezeigt, die Beschriftung der Skala trug chinesische Schriftzeichen. Zu einem späteren Zeitpunkt war der Eintrag wieder auf Deutsch.

Gesundheits- & Schlaftracking: Übersichtliche Daten, mangelnde Präzision

In Sachen Gesundheitstracking bietet dir das Xiaomi Smart Band Pro 9 die Basics. Es zählt oder ermittelt:

  • Schritte
  • Kalorien
  • Herzfrequenz
  • Blutsauerstoffsättigung (SpO2)
  • Stress

Für Frauen gibt es zusätzlich ein einfaches Zyklustracking. Zudem bestimmt die Fitnessuhr einen sogenannten Vitalitätswert, der auf Grundlage deines Alters, deiner Ruheherzfrequenz, deines maximalen Pulses und der Trainingsdaten der letzten 7 Tage ermittelt wird. Durch zusätzliche Bewegung am Tag kannst du diesen Wert steigern. Das soll zu mehr körperlicher Aktivität animieren.

Franzi misst ihre Herzfrequenz mit dem Xiaomi Smart Band 9 Pro.

TURN ON

Die Genauigkeit der Gesundheitsdaten lässt in meinen Augen etwas zu wünschen übrig. In meinem Test zählte das Smart Band 9 Pro zum Beispiel immer weniger Schritte als mein Garmin Forerunner, der schon eher konservativ zählt. Die Herzfrequenzwerte lagen bei beiden Modellen in Ruhe nahe beieinander, bei sportlichen Aktivitäten aber teils deutlich auseinander (dazu im nächsten Kapitel mehr).

Zwei Screenshots zeigen die an einem Tag absolvierten Schritte mit dem Xiaomi Smart Band 9 Pro und dem Garmin Forerunner 265S.

Xiaomi/Garmin/Screenshots: TURN ON

Das Schlaftracking ist meiner Meinung nach ebenfalls eher für einen groben Überblick als für eine genaue Analyse geeignet. Meiner Erfahrung nach schätzt das Xiaomi Smart Band 9 Pro vor allem die Tiefschlafphasen immer sehr großzügig, aber auch die Zeiten im REM-Schlaf lagen deutlich über den Werten meiner Garmin-Uhr. Wenn du aber nur die Werte des Xiaomi-Trackers über einen langen Zeitraum vergleichst, solltest du erkennen können, ob du zuletzt eher gut oder schlecht geschlafen hast.

Zwei Screenshots zeigen die Schlafanalyse des Xiaomi Smart Band 9 Pro und des Garmin Forerunner 265S.

Xiaomi/Garmin/Screenshots: TURN ON

Nach 7 Nächten mit dem Smart Band 9 Pro am Arm teilt dir die Mi-Fitness-App ein persönliches Schlaftier zu, das zu deinen Schlafgewohnheiten passt. Das kenne ich schon vom TURN ON Test der Samsung Galaxy Watch7, meinem Test der Galaxy Watch8 und meinen Erfahrungen mit dem Samsung Galaxy Ring. Und tatsächlich weist Xiaomi mir dasselbe Schlaftier zu wie Samsung: den Pinguin – der ist immer wachsam, geht früh schlafen und schläft gut, lässt sich aber leicht wecken.

Franzi wischt durch die App-Übersicht auf der Samsung Galaxy Watch8.
Smartwatches

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Übrigens: Die erweiterte Analyse der Schlafphasen (inklusive REM-Schlaf) musst du zunächst in der Mi-Fitness-App freischalten. Standardmäßig unterscheidet das Fitnessarmband nur zwischen Leicht- und Tiefschlaf sowie Wachphasen. Gleiches gilt für weitere Gesundheitsdaten wie die Messung der Blutsauerstoffsättigung und Atemfrequenz sowie die Ermittlung des Stresslevels. Diese sind standardmäßig deaktiviert und du musst sie erst in der App aktivieren, um sie nutzen zu können. Das an sich finde ich nicht weiter schlimm, man muss es aber wissen.

Sporttracking: Die Qual der (Aus-)Wahl

Wie viele aktuelle Fitnessuhren bietet das Xiaomi Smart Band 9 Pro eine riesige Auswahl an Sportmodi. Mehr als 150 Aktivitäten stehen zur Auswahl. Das finde ich allerdings nur bedingt sinnvoll, wenn die Auswahl dadurch sehr kleinteilig wird.

Du kannst etwa separat „Hantel“, „Langhantel“ oder „Gewichtheben“ tracken. Auch für einzelne Übungen wie Burpees gibt es einen eigenen Sportmodus. Das dürfte für viele Nutzer zu viel des Guten sein. Ich zeichne Trainingseinheiten lieber insgesamt als Cardio- oder Krafttraining auf.

Hinzu kommen einige uneindeutige Übersetzungen. Ich vermute mal, dass Xiaomi mit dem Sportmodus „Stärke“ eigentlich Krafttraining meint – wobei auch das Symbol für „Indoor-Fitness“ eine Figur mit einer Hantel zeigt. Teils ist mir nicht ganz klar, was konkret gemeint ist oder wie sich die Modi unterscheiden sollen.

Franzi ruft die Sportmodi auf dem Xiaomi Smart Band 9 Pro auf.

TURN ON

Praktisch finde ich hingegen die automatische Erkennung für 6 verschiedene Sportarten. Auch diese musst du zunächst manuell aktivieren. Dann kannst du beim Laufen (outdoor oder auf dem Laufband), Gehen, Radfahren, Springseil, Crosstrainer und Rudern auf das manuelle Starten des Work-outs verzichten. Das funktionierte im Test bei einem Laufbandtraining gut. Das Smart Band 9 Pro fragte mich währenddessen, ob ich gerade auf dem Laufband trainiere, das konnte ich mit einem Tipp aufs Display bestätigen.

Franzi trägt das Xiaomi Smart Band 9 Pro und macht eine Rückenübung auf einer Yogamatte.

TURN ON

Weniger überzeugt hat mich die Präzision des Sporttrackings. Dabei habe ich im Test teils sehr deutliche Abweichungen zu den Werten meines Forerunner-Modells festgestellt. Während die Herzfrequenzmessungen von Xiaomi-Tracker und Garmin-Uhr in Ruhe und im Schlaf recht nah beieinander lagen, gab es beim Sport teils Abweichungen von 20 Schlägen pro Minute.

Besonders bei anstrengenden Aktivitäten würde ich mich nicht auf die Messungen des Smart Band 9 Pro verlassen. Je nachdem, wie wichtig dir eine genaue Analyse deiner Sporteinheiten ist, kann sich der Kauf einer dedizierten Sportuhr oder die Anschaffung eines Pulsgurtes lohnen.

Etwas amüsant finde ich übrigens Xiaomis Übersetzung der verschiedenen Herzfrequenzzonen: leicht, intensiv, aerobisch, anaerobisch und VO2Max. Sehen wir mal davon ab, dass es aerob und anaerob heißen sollte, passen die Bezeichnungen einfach nicht. Laut Smart Band 9 Pro hätte ich bei einem Lauf auf dem Laufband insgesamt knapp 40 Minuten (je etwa 20 Minuten am Stück) im anearoben Bereich trainiert. Das ist physiologisch nicht möglich.

Zwei Screenshots zeigen die Herzfrequenzzonen bei einem Laufbandtraining mit dem Xiaomi Smart Band 9 Pro und dem Garmin Forerunner 265S.

Xiaomi/Garmin/Screenshots: TURN ON

Wie die meisten Fitnesstracker würde ich das Xiaomi Smart Band 9 Pro eher Fitnesseinsteigern empfehlen. Wenn du noch am Anfang stehst oder nur gelegentlich ein Work-out aufzeichnen möchtest, dann reicht ein einfaches Wearable, um deine Fortschritte zu dokumentieren und die Motivation aufrechtzuerhalten.

Ein weiterer Pluspunkt ist das integrierte GPS beziehungsweise GNSS. Das Xiaomi Smart Band 9 Pro kann auf die 5 wichtigsten Satellitensysteme zugreifen: GPS, Beidou, GLONASS, Galileo und QZSS. Damit sind laut heise.de (10/2025) sehr genaue Aufzeichnungen von Outdoor-Work-outs möglich. Im Test von wearable.com (12/2024) konnte die GPS-Genauigkeit allerdings nicht ganz mit Garmins Dual-Band-GPS mithalten.

Verzichten musst du allerdings auf Höhendaten, ein Höhenmesser ist nämlich nicht an Bord. Möchtest du auch Anstiege tracken, könnte die Xiaomi Watch S4 etwas für dich sein, die mein Kollege Niklas im TURN ON Test der Xiaomi Watch S4 (12/2025) getestet hat.

Niklas sitzt im TURN ON Studio mit der Xiaomi Watch S4 am Handgelenk.
Smartwatches

Xiaomi Watch S4 im Test: Budget-Smartwatch mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis

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Smarte Funktionen: Keine Smartwatch-Alternative

Mit der Positionierung als Fitnessarmband geht einher, dass das Xiaomi Smart Band 9 Pro nur wenige smarte Features bietet. Du kannst:

  • Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen lassen
  • dein Handy suchen
  • Musik auf dem Smartphone steuern
  • die Kamera des Smartphones auslösen
  • Anrufe vom Handy ablehnen

Voraussetzung für alle diese Funktionen ist eine bestehende Bluetooth-Verbindung zum Smartphone. Zudem kommen einige der Features mit Einschränkungen: Bei WhatsApp-Nachrichten werden beispielsweise keine Emojis oder Fotos angezeigt und die Kamerasteuerung wird nicht von allen Android-Handys unterstützt. Um Musik oder Kamera steuern zu können, musst du die Apps außerdem auf dem Smartphone starten, du kannst sie nicht über das Smart Band 9 Pro aufrufen.

Franzi ruft die App-Übersicht auf dem Xiaomi Smart Band 9 Pro auf.

TURN ON

Abgesehen davon gibt es einige vorinstallierte Apps auf dem Fitnessarmband. Dazu zählen etwa Wecker, Kalender, Kompass, Taschenlampe, Timer und Stoppuhr. Eine Möglichkeit, weitere Apps auf das Xiaomi Smart Band 9 Pro zu laden, hast du jedoch nicht. Es gibt keinen App-Store.

Akkuleistung getestet: 2-3 Wochen ohne Laden möglich

Bei den Herstellerangaben zur Akkuleistung bin ich immer etwas skeptisch. Der Alltag mit Fitnessuhr entspricht ja nicht den Testbedingungen der Hersteller, die sie häufig so auswählen, damit eine möglichst lange Laufzeit dabei herauskommt. Für das Smart Band 9 Pro gibt Xiaomi eine Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen an. Diesen Wert halte ich tatsächlich für erreichbar – sogar bei recht umfassender Nutzung, aber ohne GPS und Always-on-Display.

Im Test habe ich täglich Work-outs aufgezeichnet (ohne GPS), alle erweiterten Tracking-Funktionen aktiviert (zum Beispiel minütliche Pulsmessung, Messung von Stresslevel und Atemfrequenz, erweiterte Schlafanalyse) und den Tracker tagsüber durchgängig mit dem Smartphone verbunden. Die Always-on-Funktion des Displays habe ich jedoch nicht genutzt. Nach 11 Tagen und Nächten zeigte das Smart Band 9 Pro eine verbleibende Akkuladung von 51 Prozent an. Ich denke, dass ich also tatsächlich auf 20 Tage oder mehr gekommen wäre.

Franzi ruft die Schnelleinstellungen auf dem Xiaomi Smart Band 9 Pro auf.

TURN ON

Geladen wird das Fitnessarmband über einen proprietären Ladeanschluss – du kannst also nicht einfach ein beliebiges USB-C-Kabel nutzen. Das Aufladen dauert mit circa 75 Minuten vergleichsweise lang. Allerdings ist es je nach Nutzungsintensität nur selten nötig.

Zusammenfassung zum Test des Xiaomi Smart Band 9 Pro: Einfacher Fitnesstracker mit starker Laufzeit – aber keine Smartwatch-Alternative

Das Xiaomi Smart Band 9 Pro hat mich im Test am meisten mit seiner starken Akkulaufzeit beeindruckt. Nach 11 Tagen war das Fitnessarmband für Einsteiger noch mehr als halb voll. Du musst dir also lange Zeit keine Gedanken ums Laden machen.

Den Funktionsumfang finde ich angemessen für den günstigen Preis. Positiv fallen das schicke Design und das für einen Tracker große Display auf. Auch die reine Touch-Bedienung ist einfach und intuitiv. Ein Pluspunkt ist das integrierte GPS für die Aufzeichnung von Outdoor-Sport ohne Smartphone. Was die Genauigkeit der getrackten Daten angeht, gibt es Licht und Schatten. In Ruhe scheinen die Messungen recht genau, bei intensiven Work-outs zeigen sich deutliche Abweichungen zur Sportuhr.

Franzi trägt das Xiaomi Smart Band 9 Pro am linken Handgelenk und hält den Arm hoch.

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Der Umfang an smarten Funktionen fällt sehr gering aus und sollte in meinen Augen kein Kaufkriterium für dieses Wearable sein. Ich empfehle das günstige Xiaomi Smart Band 9 Pro eher denjenigen, die den Einstieg in den Sport suchen und anfangen wollen, gesunde Lebensgewohnheiten zu etablieren. Dafür kann das Fitnessarmband ein motivierendes Tool sein.

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Alternativen zum Xiaomi Smart Band 9 Pro – alle mit guten Testergebnissen

  • Eine günstige Alternative zum Smart Band 9 Pro ist die Standardversion des Nachfolgermodells, das Xiaomi Smart Band 10. Im Test von chip.de punktet es mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, einem hellen Display und zuverlässigem Tracking. Allerdings musst du hier auf integriertes GPS verzichten. Insgesamt reicht es für die Note „gut“ (2,5).
  • Ebenfalls gut für Fitnessanfänger geeignet ist die Huawei Watch Fit 4. Die Smartwatch überzeugt meinen Kollegen Michael im TURN ON Test (08/2025) mit ihrem hellen Display, vielen Trainingsmodi und langer Akkulaufzeit. Allerdings sei auch hier die Smartwatch-Funktionalität eingeschränkt. Insgesamt vergibt er 4 von 5 Punkten.
  • Kannst du etwas mehr Geld ausgeben, ist die Garmin Vivoactive 6 eine noch besser ausgestattete Alternative zum Xiaomi Smart Band 9 Pro. Sie bietet viele Fitness- und Gesundheitsfunktionen, einen Musikspeicher und eine sehr gute Akkulaufzeit. Abstriche musst du erneut bei der Smartwatch-Funktionalität machen. Ich vergebe im TURN ON Test der Vivoactive 6 (05/2025) insgesamt 4 von 5 Punkten.

Eine Person sitzt auf einer blauen Yogamatte, trägt Socken, Leggings und einen lila Kapuzenpullover. Im Hintergrund sind eine grüne Wand und ein Tisch.
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Garmin Vivoactive 6 im Test: Die beste Smartwatch für Fitness-Einsteiger

Was die Garmin Vivoactive 6 besser macht als die Konkurrenz von Apple und Samsung, erfährst du jetzt in meinem Test.

Mehr erfahren über Garmin Vivoactive 6 im Test: Die beste Smartwatch für Fitness-Einsteiger

Xiaomi Smart Band 9 Pro im Test: Häufige Fragen beantwortet

Tipps zu Smartwatches

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