
Xiaomi 17 Ultra im Test: Das Premium-Smartphone mit dem besten Kamerazoom?
Inhalt
- Fazit zum Test des Xiaomi 17 Ultra
- Xiaomi 17 Ultra im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
- So habe ich das Xiaomi 17 Ultra getestet
- Design: Edle Optik mit vielen Rundungen
- Display: OLED-Panel mit enorm hoher Leuchtkraft
- Ausstattung & Software: Alles an Bord
- Kamera: Teleobjektiv mit verstellbarer Brennweite
- Performance: Eines Flaggschiffs würdig
- Akku: Bärenstarke Akkulaufzeit
- Zusammenfassung zum Test des Xiaomi 17 Ultra: Eines der besten Kamerahandys auf dem Markt
- Alternativen zum Xiaomi 17 Ultra – alle mit guten Testergebnissen
- Xiaomi 17 Ultra im Test: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Ob das Premium-Smartphone Xiaomi 17 Ultra meine hohen Erwartungen erfüllt, wer sich das Gerät zulegen sollte – und wie der mechanische optische Telezoom abschneidet – erfährst du in meinem Praxistest.
Zum Autor: Alex hat für TURN ON bereits das Xiaomi 15 und das Xiaomi Redmi Note 14 Pro+ getestet – und war sehr gespannt auf das 17 Ultra. Neben Smartphones fühlt sich der studierte Journalist auch in den Bereichen Entertainment, Tablets und Notebooks zu Hause.
Fazit zum Test des Xiaomi 17 Ultra
Mit seinem ausgezeichneten Kamera-Set-up und dem besten Zoom, den ich je bei einem Smartphone ausprobiert habe, hat mich das Xiaomi 17 Ultra überzeugt.
Doch nicht nur die Kamera ist Oberklasse: Auch das extrahelle OLED-Display, die hervorragende Performance und der TURN ON Rekord im Akkulaufzeittest vermitteln absolutes Premium-Feeling. Weniger gut sind die fingerabdruckanfällige Rückseite, das spiegelnde Display, die vorinstallierte Bloatware und die hohe UVP.
Vorteile und Nachteile des Xiaomi 17 Ultra
Vorteile
- schönes, hochwertiges Design
- tolles, extrahelles OLED-Display
- herausragende Kamera mit mechanischem optischen Zoom
- sehr gute Performance
- enorm lange Akkulaufzeit
Nachteile
- Rückseite anfällig für Fingerabdrücke
- Display spiegelt stark
- Bloatware
- sehr hoher Preis
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
Xiaomi 17 Ultra im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
Das Xiaomi 17 Ultra ist das aktuelle Smartphone-Flaggschiff des Herstellers. Xiaomi hat extra die Xiaomi-16-Serie übersprungen, um die Serienbezeichnung an Apples iPhone-17-Serie anzupassen. Das ist eine Kampfansage an die Konkurrenz.
Das Smartphone besticht mit einer High-End-Ausstattung und vor allem mit seinem Kamera-Set-up, für das der deutsche Kamerahersteller Leica verantwortlich zeichnet. Ich durfte das Xiaomi 17 Ultra einige Tage lang testen – und kläre in meinem Praxistest, ob das Handy wirklich ins oberste Premiumsegment gehört.
Xiaomi 17 Ultra: Technische Daten
- Display: 6,9 Zoll, 2.608 × 1.200 Pixel, HyperRGB OLED, 120 Hz, 3.500 Nits
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5
- Arbeitsspeicher: 16 GB
- Rückkameras: 50-MP-Hauptkamera, 50-MP-Ultraweitwinkelkamera, 200-MP-Teleobjektiv mit 3,2- bis 4,3-fachem optischen Zoom
- Selfiekamera: 50-MP-Frontkamera
- Speicher: 512 GB
- Anschlüsse: USB-C 3.2
- Betriebssystem: Android 16 (HyperOS 3)
- Akku: 6.000 mAh
- Gewicht: 218 g
So habe ich das Xiaomi 17 Ultra getestet
Ich habe das Xiaomi 17 Ultra bei mir zu Hause, in der Nachbarschaft und im Hamburger TURN ON Studio auf Herz und Nieren geprüft. Mein Fokus galt vor allem der Leica-Kamera, der Leistung des Snapdragon-Prozessors im Alltag und unter hoher Auslastung sowie dem extrahellen HyperRGB-OLED-Display.
Um meine persönlichen Eindrücke zu bestätigen, habe ich einige Benchmark-Tests durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls in meinen Test einfließen.
Das Testgerät ist eine Leihgabe des Herstellers. Weder Xiaomi noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen.

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Design: Edle Optik mit vielen Rundungen
Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das Xiaomi 17 Ultra ein gutes Stück größer. Das Display misst jetzt 6,9 statt zuvor 6,73 Zoll – und gleicht sich damit an die Bildschirmdiagonalen der Flaggschiffkonkurrenz an: Auch das Samsung Galaxy S26 Ultra und das iPhone 17 Pro Max haben 6,9-Zoll-Displays.
Trotz der üppigen Maße von 16,3 × 7,8 × 0,83 Zentimetern liegt das Xiaomi 17 Ultra gut in der Hand. Das ist vor allem dem flachen, dünnen Design und den stark abgerundeten Ecken zu verdanken. Leider ist das Handy mit einem Gewicht von 218 Gramm relativ schwer.
Optisch gefällt mir das Smartphone richtig gut. Ich mag den edlen Aluminiumrahmen, die hauchdünnen Displayränder, die vielen Rundungen und die futuristische Leica-Kamerainsel. Xiaomis Ultra-Logo wurde mit viel Liebe zum Detail ins obere linke Eck auf der Rückseite eingearbeitet.
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Einziges Manko: Die Rückseite aus glasfaserverstärktem Kunststoff hat zwar ein schönes mattes Finish, ist dafür aber sehr anfällig für Fingerabdrücke. Gleiches gilt für die Glasabdeckung der Kamerainsel.
Xiaomi liefert das 17 Ultra mit einer Schutzhülle aus Kunststoff aus, die sich zwar wertiger anfühlen dürfte – dafür macht sie das Handy aber nicht unnötig größer. Außerdem bringt Xiaomi ab Werk ein eigens konstruiertes Sicherheitsglas auf dem Display an, das der Hersteller Shield Glass 3.0 nennt. Zusätzlich ist das Handy nach IP68 staub- und zeitweise wasserdicht bis in 1,5 Meter Wassertiefe.
Das Xiaomi 17 Ultra ist in drei Farben erhältlich:
Display: OLED-Panel mit enorm hoher Leuchtkraft
Das 6,9 Zoll große HyperRGB-OLED-Display löst mit 2.608 × 1.200 Pixeln gestochen scharf auf. Dank LTPO-Technologie bietet es eine variable Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hertz. So scrollst du flüssig und smooth durch Websites sowie Apps.
Laut Xiaomi erreicht das Display eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits. Die Kollegen von GSMArena (02/26) haben verschiedene Helligkeitswerte nachgemessen und kommen für SDR-Inhalte bei automatischer Helligkeit auf 1.132 Nits. Das reicht schon völlig aus, um Texte auch bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos abzulesen. HDR-Highlights strahlen im 10-Prozent-Fenster laut GSMArena sogar mit 3.674 Nits – das ist ein erstklassiger Wert.

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Während meiner Testphase hat sich die Sonne leider nicht blicken lassen, doch unter direkter Einstrahlung meiner Schreibtischlampe kann ich die extrahohe Leuchtkraft bestätigen. Auch HDR-Videos sehen auf dem OLED-Display beeindruckend aus – mit knalligen Farben und feinen Kontrastabstufungen.
Leider spiegelt der Bildschirm unter der Lampe stark. Für ein so teures Gerät wünsche ich mir eine matte Antireflexionsbeschichtung oder eine stärkere Entspiegelung, wie sie die neueren Galaxy-S-Ultra-Modelle bieten. Immerhin bietet das Display meiner Meinung nach eine hervorragende Blickwinkelstabilität.
Ausstattung & Software: Alles an Bord
Die Geräteausstattung und die Konnektivitätsstandards des Xiaomi 17 Ultra sind auf dem allerneuesten Stand. Dass sich der Speicher nicht mit einer SD-Karte erweitern lässt, ist schade, aber Usus bei Smartphones aus der preislichen Oberklasse. Das Handy ist mit 512 GB und mit 1 TB Speicherplatz erhältlich.
Im Folgenden findest du eine Übersicht der Konnektivitätsstandards, die das Xiaomi 17 Ultra unterstützt.
| Eigenschaftsname | Xiaomi 17 Ultra |
|---|---|
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Mobilfunk | 5G |
| Bluetooth | 6.0 |
| NFC | Vorhanden |
| Dual-SIM | (2 × SIM-Karte oder SIM-Karte + eSIM) Vorhanden (2 × SIM-Karte oder SIM-Karte + eSIM) |
| eSIM | Vorhanden |
| SD-Kartenslot | Nicht vorhanden |
| Anschluss | USB-C 3.2 |
| 2D-Gesichtserkennung | Vorhanden |
| Ultraschall-Fingerabdrucksensor | Vorhanden |
| UWB (Ultrabreitband) | Vorhanden |
Auf dem Xiaomi 17 Ultra läuft ab Werk Android 16 mit Xiaomis Benutzeroberfläche HyperOS in der Version 3. Die Bedienung ist intuitiv, sodass du dich schnell an die Oberfläche gewöhnen dürftest. Die auffällig bunten App-Icons und Widgets gefallen mir persönlich weniger, aber das ist Geschmackssache. Themes, Schriftarten und Hintergründe lassen sich personalisieren – kosten aber in den meisten Fällen extra.
Eine Besonderheit ist die HyperIsland, eine dynamische Anzeige rund um die Notch der Frontkamera. Ganz nach dem Vorbild von Apples Dynamic Island zeigt sie diverse Informationen auf einen Blick, etwa den Ladezustand, die Kopfhörerverbindung, laufende Musik sowie aktuelle Timer und Alarme.

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Schade: Bei der Ersteinrichtung installiert das System einige Apps von Drittanbietern (Bloatware). Diese lassen sich zwar anstandslos deinstallieren, aber wenn ich mir ein Smartphone für 1.500 Euro zulege, will ich von vornherein nicht von Werbung genervt werden.
Für das Xiaomi 17 Ultra verspricht der Hersteller 5 Jahre Software- sowie 6 Jahre Sicherheits-Updates. Damit nähert sich Xiaomi der Update-Politik von Samsung und Google an, die ihre Topmodelle jeweils 7 Jahre lang mit Updates versorgen.
HyperAI: Nichts Besonderes
Obwohl der Hersteller das Xiaomi 17 Ultra offensiv als KI-Smartphone bewirbt, lassen mich die verfügbaren Tools nur mit den Schultern zucken. Die in HyperAI zusammengefassten KI-Features sind Standard-Tools, die du im Jahr 2026 auch in der Mittelklasse findest.
Es gibt folgende KI-Features:
- Schreibassistent
- Spracherkennung zum Transkribieren
- Live-Dolmetscher
- KI-Suche für Einstellungen in den System-Apps
- diverse Bildbearbeitungstools
- Googles Circle to Search und Gemini
Immerhin: Ich habe alle KI-Tools bis auf den Live-Dolmetscher ausprobiert – und jedes davon funktioniert solide bis sehr gut.

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Kamera: Teleobjektiv mit verstellbarer Brennweite
Das große Highlight des Xiaomi 17 Ultra ist das Kamera-Set-up, das in Kooperation mit dem bekannten Kamerahersteller Leica entstanden ist. Mit dem Leitzphone bringt Leica sogar eine eigene Variante des Xiaomi 17 Ultra auf den Markt – mit einigen Extras in der Kamera-App.
Die Kameraexperten von DxOMark listen das Xiaomi 17 Ultra im globalen Handykamera-Ranking auf Platz 6 mit 166 Punkten (Stand: 03/26).
Die Rückkamera des Xiaomi 17 Ultra setzt sich aus den folgenden Linsen zusammen:
| Eigenschaftsname | Xiaomi 17 Ultra |
|---|---|
| Hauptkamera | 50 MP, f/1,67 |
| Ultraweitwinkelkamera | 50 MP, f/2,2 |
| Teleobjektiv (75–100 mm) | 200 MP mit 3,2- bis 4,3-fachem optischen Zoom, f/2,39 – f/2,96 |
Da die Sonne während meines Tests nicht ein einziges Mal zu sehen war, konnte ich die Kamera leider nicht unter optimalen Bedingungen testen. Doch selbst an einem grauen, verregneten Tag hat mich das Leica-Set-up überzeugt.
Im ersten Slide der folgenden Bildergalerie siehst du meine Testaufnahme mit der Hauptkamera: eine Straße in Hamburg kurz vor Sonnenuntergang. Trotz der eher dunklen Lichtbedingungen zeigt die Aufnahme viele Details und lebendige Farben bei einer sehr guten Schärfe.
Der zweite Slide zeigt eine Testaufnahme derselben Szene mit der Ultraweitwinkelkamera. Farbdarstellung und Details überzeugen mich auch hier voll, allerdings dürften die Bilder gerne noch etwas schärfer sein – gerade die kleinen Ästchen der Bäume. Insgesamt ist das aber Meckern auf hohem Niveau.
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Das Herzstück der Rückkamera ist die 200-Megapixel-Telelinse. Sie ist laut Leica die erste Smartphone-Kameralinse mit APO-Zertifizierung, das Objektiv ist also apochromatisch korrigiert. Was das heißt? Bei herkömmlichen Objektiven kann es durch Verschiebungen der Lichtwellen zu farbigen Rändern an Motivkanten kommen. Ein APO-Objektiv minimiert diese sogenannten chromatischen Aberrationen.
Eine weitere Besonderheit des Teleobjektivs: Es ist stufenlos verstellbar und bietet eine variable Brennweite zwischen 75 und 100 Millimetern. Das bedeutet: Im Zoombereich von 3,2-facher bis 4,3-facher Vergrößerung bietet das Teleobjektiv einen mechanischen optischen Zoom. Das einzige andere aktuelle Smartphone, das ein Teleobjektiv mit variabler Brennweite besitzt, ist das Sony Xperia 1 IV.
Zurück zur Praxis: Ich habe die Zoomqualität des Teleobjektivs mit ein paar Kegelblumen auf einer Wiese getestet. Die Aufnahmen haben einen sehr hohen Detailgrad, eine sehr gute Schärfe und tolle Farben. Ich hatte noch nie zuvor ein Smartphone in der Hand, das einen so starken Kamerazoom bietet – und bin restlos beeindruckt.
In der folgenden Slideshow siehst du meine Testaufnahmen.
- Slide 1: die Blumen ohne, in 3,2-facher und in 3,7-facher Vergrößerung
- Slide 2: die Blumen in 3,9-facher, 4,3-facher und 8,6-facher Vergrößerung
- Slide 3: die Blumen in 30-facher und 120-facher Vergrößerung sowie eine Makroaufnahme, die ich ebenfalls mit dem Teleobjektiv gemacht habe
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Die 50-Megapixel-Frontkamera knipst derweil schöne Selfies mit realistischen Hauttönen, guter Beleuchtung und hoher Schärfe (links). Auch Porträtaufnahmen überzeugen mit einem minimal gehaltenen Bokeh-Effekt (rechts).

TURN ON
Performance: Eines Flaggschiffs würdig
Im Inneren des Xiaomi 17 Ultra taktet mit Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 der aktuell leistungsstärkste Smartphone-Prozessor im Android-Segment. Unterstützt wird der Chip von großzügigen 16 GB Arbeitsspeicher.
Um die Leistung meines Testgeräts zu überprüfen, führe ich zwei Benchmark-Tests auf dem Gerät durch:
- Work 3.0 Performance von PCMark: Misst die Systemleistung durch eine Simulation alltäglicher Aufgaben wie Webbrowsing, Bild- und Videobearbeitung sowie Datenverarbeitung. Aus den Ergebnissen errechnet der Test einen Score, mit dem du Smartphones untereinander vergleichen kannst.
- Wild Life Extreme Stress Test von 3DMark: Prüft, wie sich ein Smartphone unter anhaltender Volllast verhält. Der Test misst außerdem in 20 Durchgängen die Leistungsstabilität, den Akkuverbrauch, die Wärmeentwicklung und die Bildwiederholrate. Auch hier ergibt sich aus den Ergebnissen ein Score zum Vergleichen.
Work 3.0 Performance
Im Work-3.0-Performance-Test erzielt mein Testgerät einen sehr guten Score von 18.265 Punkten – das ist Flaggschiffniveau, allerdings nicht absolute Oberklasse. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S26 Ultra erzielt im TURN ON Test 20.618 Punkte (mit dem gleichen Prozessor in einer leicht angepassten Variante). Das Flip-Phone Motorola Razr 60 Ultra schafft im TURN ON Test 20.300 Punkte mit dem Snapdragon 8 Elite, dem Vorgänger des Snapdragon 8 Elite Gen 5.

PCMark for Android/Screenshot & Collage: TURN ON
Wild Life Extreme Stress Test
Im Wild Life Extreme Stress Test schafft das Xiaomi 17 Ultra einen sehr hohen Score von 6.887 Punkten im besten Durchlauf und 4.700 Punkte im schlechtesten. Daraus ergibt sich eine ordentliche Leistungsstabilität von 68 Prozent. Das Gerät drosselt seine Leistung unter Volllast also um 32 Prozent, das ist moderat. Dafür erwärmt sich das Gerät während des Tests auf bis zu 48 Grad Celsius – das ist relativ viel.

3DMark/Screenshot & Collage: TURN ON
So haben andere Premium-Smartphones im Wild Life Extreme Stress Test bei TURN ON abgeschnitten:
- Samsung Galaxy S26 Ultra: 7.750 Punkte, 49,9 Prozent Leistungsstabilität, erwärmt sich auf 45 Grad Celsius
- Motorola Razr 60 Ultra: 5.388 Punkte, 78 Prozent Leistungsstabilität, erwärmt sich auf 41 Grad Celsius
- Apple iPhone 17 Pro Max: 5.783 Punkte, 63,5 Prozent Leistungsstabilität, keine messbare Temperatur, da iPhones keine entsprechenden Sensoren besitzen
In der Praxis performt das Xiaomi 17 Ultra in jeder Situation schnell und zuverlässig: Sei es beim Multitasking mit mehreren parallel geöffneten Apps, dem Laden größerer Websites mit vielen Bildern und Videos oder beim Gaming mit hohen FPS- und Grafikeinstellungen.
Nach einer halbstündigen Session des anspruchsvollen Mobile Games „League of Legends: Wild Rift“ hat sich das Handy zudem nur mäßig erwärmt.
Akku: Bärenstarke Akkulaufzeit
Der Akku des Xiaomi 17 Ultra hat eine üppige Kapazität von 6.000 mAh – entsprechend hoch sind meine Erwartungen, als ich den Battery-Life-Test von PCMark starte, der alltägliche Aufgaben simuliert. Es dauert starke 22 Stunden und 53 Minuten, bis der Akkustand von 100 auf 20 Prozent gesunken ist. Das ist die längste je bei TURN ON gemessene Akkulaufzeit.
Zum Vergleich: Die bisher beste Akkulaufzeit hatte bei uns das Google Pixel 10a mit 22 Stunden und 10 Minuten – das sind etwa 45 Minuten weniger. Das Premium-Smartphone Samsung Galaxy S26 Ultra kommt „nur“ auf 16 Stunden und 3 Minuten. Das Xiaomi 17 Ultra hält fast 7 Stunden länger durch.

TURN ON
Kabelgebunden lädt das Xiaomi 17 Ultra mit bis zu 90 Watt. Ich besitze leider kein Netzteil mit einer so hohen Ladeleistung, doch mit dem 65-Watt-Adapter meines Laptops lädt das Testgerät von 5 auf 100 Prozent in 1 Stunde und 19 Minuten. Laut den Kollegen bei Computer Bild (03/26) benötigt das Handy mit einem 90-Watt-Netzteil nur 59 Minuten, um von 0 auf 100 Prozent zu kommen.
Außerdem lässt sich das Xiaomi 17 Ultra auch kabellos mit bis zu 50 Watt laden.
Zusammenfassung zum Test des Xiaomi 17 Ultra: Eines der besten Kamerahandys auf dem Markt
Das Xiaomi 17 Ultra ist ein ausgezeichnetes High-End-Smartphone, das vor allem mit seinem herausragenden Kamera-Set-up überzeugt. Zusätzlich bietet das Premium-Smartphone ein hochwertiges, ansprechendes Design, ein extrahelles OLED-Display, eine Flaggschiff-würdige Performance – und die längste je bei TURN ON gemessene Akkulaufzeit.
Die Mängelliste ist überschaubar: Einzig die fingerabdruckanfällige Rückseite, die Spiegelungen im Display, die vorinstallierte Bloatware und der hohe Preis fallen negativ auf.

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Aufgrund der hohen UVP von 1.479 Euro für die 512-GB-Version empfehle ich das Smartphone vor allem für Power-User, die die hohe Leistungsfähigkeit des Geräts wirklich ausnutzen. Genauso eignet es sich natürlich für Hobbyfotografen und Content-Creator, die von der herausragenden Leica-Kamera profitieren.
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
Alternativen zum Xiaomi 17 Ultra – alle mit guten Testergebnissen
- Das Vorgängermodell Xiaomi 15 Ultra war 2025 eines der besten Android-Handys auf dem Markt. Es bietet ebenfalls ein enorm helles OLED-Display, eine sehr gute Leistung dank des Snapdragon 8 Elite und eine sehr lange Akkulaufzeit (6.000-mAh-Akku). Auch die Kamera hat ein hohes Niveau, besitzt aber keinen echten optischen Zoom mit variabler Brennweite. Notebookcheck (03/25) bewertet das Smartphone mit „sehr gut“ (90 Prozent).
- Das iPhone 17 Pro Max besticht mit seiner überragenden Leistung, seinem brillanten OLED-Display und der vielseitigen Kamera. Im TURN ON Test des iPhone 17 Pro Max (11/25) vergibt mein Kollege Niklas sehr gute 4,5 von 5 Punkten.
- Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist 2026 wahrscheinlich der größte Konkurrent des Xiaomi 17 Ultra. Es verfügt ebenfalls über eine leistungsstarke Kamera und ein sehr gutes OLED-Display sowie den Snapdragon 8 Elite Gen 5, allerdings in einer angepassten Variante. Im TURN ON Test des Samsung Galaxy S26 Ultra (03/26) vergebe ich starke 4,5 von 5 Punkten.

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