
Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im Test: Der Mittelklasse-Dauerläufer
Inhalt
- Fazit zum Test des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
- Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im Test: Die wichtigsten Infos zum Smartphone
- So habe ich das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G getestet
- Design: Zurück zur klaren Kante
- Display: Xiaomi dreht am Helligkeitsregler
- Ausstattung & Software: Für ein Mittelklasse-Smartphone in Ordnung
- Kameras: Ordentliches Mittelklasse-Set-up
- Performance: Genug Power für den Alltag
- Akku: Riesige Akkukapazität und sehr lange Laufzeit, aber …
- Zusammenfassung zum Test des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
- Alternativen zum Redmi Note 15 Pro 5G – alle mit guten Testergebnissen
- Redmi Note 15 Pro 5G im Test: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G überzeugt mit einer sehr langen Akkulaufzeit. Was das Mittelklasse-Smartphone sonst noch auf dem Kasten hat, erfährst du in meinem Test.
Zum Autor: Michael hat für TURN ON bereits einige Smartphones getestet und privat auch schon verschiedene Modelle von Xiaomi genutzt. Er schreibt seit 2018 über Technik und begeistert sich vor allem für Smartphones, Gaming und Fernseher.
Fazit zum Test des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G glänzt vor allem mit seinem fantastischen AMOLED-Display und seiner sehr langen Akkulaufzeit. Ansonsten bietet das Smartphone eine solide Mittelklasseausstattung. Die mäßige Leistung, die Bloatware und die langsame Ladegeschwindigkeit verpassen dem sonst runden Gesamtpaket kleine Dellen. Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis macht diese Nachteile jedoch wieder wett.
Vorteile und Nachteile des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
Vorteile
- sehr helles AMOLED-Display mit 120 Hz
- schönes, robustes Design
- enorm lange Akkulaufzeit
- gute Hauptkamera
- 6 Jahre Sicherheits-Updates
Nachteile
- nur 45 Watt Ladeleistung
- Leistung könnte besser sein
- viel Bloatware
- kein microSD-Slot
Meine Bewertung: 4,0 von 5 Punkten
Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im Test: Die wichtigsten Infos zum Smartphone
Das Redmi Note 15 Pro 5G ist eins von drei Pro-Modellen aus Xiaomis gehobener Mittelklasseserie Redmi Note. Modelle aus dieser Reihe punkten mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis und einigen Features, die du sonst nur im Premiumsegment findest. Ausstattung und Leistung liegen zwischen dem Redmi Note 15 Pro 4G und dem Redmi Note 15 Pro+ 5G.
Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G: Technische Daten
- Displaytyp & -größe: AMOLED-Display, 6,83 Zoll
- Displayeigenschaften: 2.772 × 1.280 Pixel, bis 120 Hz
- Prozessor: MediaTek Dimensity 7400-Ultra
- Arbeitsspeicher: 8 GB, 12 GB
- interner Speicher: 256 GB, 512 GB
- Rückkameras: 200 MP + 8 MP
- Frontkamera: 20 MP
- Anschlüsse: USB-C 2.0
- Betriebssystem: HyperOS 2 (Android 15)
- Konnektivität: Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, GPS, NFC, 5G
- Akkukapazität: 6.580 mAh
- Gewicht: 210 g
So habe ich das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G getestet
Ich habe das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G bei mir zu Hause und in der Umgebung getestet. Ich habe mich an den üblichen Testkriterien für Smartphones orientiert und mir das Design, das Display, die Kameras sowie die Hard- und Software genauer angeschaut. Die System- und Akkuleistung beurteile ich anhand von Benchmark-Tests und meinen persönlichen Eindrücken.
Weder Xiaomi noch MediaMarkt haben auf meinen Praxistest Einfluss genommen.

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Design: Zurück zur klaren Kante
Die Optik des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich verändert. Das Curved-Display der 14er-Serie sorgte im TURN ON Test des Xiaomi Redmi Note 14 Pro+ (04/25) bei meinem Kollegen Alex für Begeisterung.
Bei der 15. Generation ist das Display wieder flach und umrandet von einem Aluminiumrahmen. Was wiederum bei mir für Begeisterung sorgt, da ich kein Fan von Curved-Displays bin – die Geschmäcker sind eben verschieden. Die Displayränder sind beim Redmi Note 15 Pro 5G besonders schmal, was mir gefällt.
Für ein Mittelklasse-Smartphone ist das Handy zudem sehr robust: Es ist nach IP68-Standard wasser- sowie staubdicht, und das Display wird durch Gorilla Glass Victus 2 geschützt. Außerdem hat das Smartphone eine zertifizierte Fallfestigkeit aus einer Höhe von 2,5 Metern vom Schweizer Warenprüfkonzern SGS.
Irreführend finde ich die Marketing-Begriffe „Titan Durability“ und „Redmi Titan-Struktur“, denn das robuste Metall Titan ist nirgendwo im Smartphone verbaut – es kommt nur im Namen der Farbvariante „Titanium“ vor. Neben der titanfarbenen Variante, die mir für den Test vorliegt, gibt es die Farbvarianten Black und Glacier Blue.

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Die Rückseite wirkt optisch wie aus Metall, besteht aber aus Kunststoff und macht einen stabilen Eindruck. Das wuchtige Kameramodul ist für mich etwas too much. Auf den ersten Blick dachte ich, dass im quadratischen Modul vier Kameras stecken – tatsächlich sind es nur zwei (mehr dazu im Kamera-Kapitel). Da hätte es auch ein dezenteres Modul getan. Immerhin sorgt das mächtige Modul dafür, dass das Smartphone nicht wackelt, wenn es auf dem Tisch liegt.
Display: Xiaomi dreht am Helligkeitsregler
Schon die Redmi-Note-14-Pro-Modelle trumpfen mit einer beeindruckenden Displayhelligkeit auf. Bei den Nachfolgern holt Xiaomi noch ein paar Nits mehr aus den Displays heraus. Im High Brightness Mode (HBM), der kurzzeitig eine hohe Helligkeit in grellen Umgebungen liefert, steigt die Helligkeit im Vergleich zu den Vorgängern laut Xiaomi von 1.200 auf 1.800 Nits. Die Spitzenhelligkeit bei der HDR-Wiedergabe ist mit 3.200 statt 3.000 Nits ebenfalls etwas höher.

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Die hohe Displayhelligkeit kann ich subjektiv bestätigen. Draußen im Sonnenlicht lässt sich das Display des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G sehr gut ablesen. Auch HDR-Videos machen auf dem Handy richtig Spaß. Das perfekte Schwarz des AMOLED-Displays und die enorm hohe Helligkeit bei HDR-Highlights harmonieren fantastisch. Neben dem HDR-Standard HDR10+ unterstützt das Xiaomi-Smartphone auch Dolby Vision – interessant für Streaming-Fans.
Meinen subjektiven Eindruck können die gemessenen Werte aus dem Test von Notebookcheck (01/26) bestätigen:
- vollflächiges Weiß (Ø): 1.136 Nits
- Kurzzeitige Spitzenhelligkeit in der Sonne (HBM): 1.935 Nits
- Spitzenhelligkeit HDR: 2.922 Nits
Abseits der sehr hohen Helligkeit überzeugt das 6,83 Zoll große AMOLED-Display mit einer scharfen Auflösung (2.772 × 1.280 Pixel, 447 ppi), lebendigen Farben und einer adaptiven Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. LTPO-Technik für die Anpassung in präzisen 1-Hertz-Schritten hat das Handy nicht. Es reguliert die Bildfrequenz eigenständig – wie genau, lässt der Hersteller offen. Auf Wunsch kannst du auch eine feste Bildwiederholrate von 60 Hertz einstellen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
Ausstattung & Software: Für ein Mittelklasse-Smartphone in Ordnung
Beim Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G erwartet dich eine typische Mittelklasseausstattung: An Bord sind Wi-Fi 6, 5G, Bluetooth 5.4, NFC und GPS.Schade: Da nur Wi-Fi 6 anstatt Wi-Fi 6E unterstützt wird, kann das Smartphone im WLAN nicht die 6-GHz-Frequenz nutzen.Dafür ist ein Infrarot-Port (IR-Blaster) am Start, mit dem du das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G als Fernbedienung für unterschiedlichste Elektrogeräte verwenden kannst.
Ein Haken beim Laden: Die Datenübertragungsrate über den USB-C-Port ist aufgrund des älteren USB-2.0-Standards etwas langsam.
Wer mehrere SIM-Karten nutzt, darf sich über das Dual-SIM-Feature freuen. Das Smartphone unterstützt die Kombinationen Nano-SIM plus Nano-SIM und Nano-SIM plus eSIM. Xiaomis Offline Communication (Bluetooth-Anrufe über bis zu 1,9 Kilometer Entfernung) unterstützt das Gerät ebenfalls. Mehr Infos zu diesem Feature findest du im TURN ON Test des Xiaomi 15T Pro (12/25).
Bei der Speicherkonfiguration stehen folgende Optionen zur Wahl:
- 8 GB RAM und 256 GB Speicher
- 8 GB RAM und 512 GB Speicher
- 12 GB RAM und 512 GB Speicher
Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich.
Ab Werk ist HyperOS 2 auf Basis von Android 15 auf dem Smartphone vorinstalliert. Da bei meinem Test des Xiaomi 15T Pro schon HyperOS 3 auf Basis von Android 16 als Download bereitstand, hatte ich auch beim Redmi Note 15 Pro 5G mit dem Update gerechnet. Bisher blieb die Aktualisierung aber aus (Stand: 11.03.26).
Wie für Xiaomi-Smartphones typisch ist leider auch Bloatware installiert. Die meisten Apps lassen sich zwar schnell deinstallieren, nervig ist es dennoch. Sicherheits-Updates soll das Gerät bis Anfang 2032 erhalten. Wie viele Android-Updates das umfasst, verrät Xiaomi jedoch nicht – ich tippe auf drei.
KI: Gemini und Fotobearbeitung
Künstliche Intelligenz ist beim Redmi Note 15 Pro 5G kein großes Thema. Neben Gemini und Circle to Search ist KI ausschließlich in der Bild- und Videobearbeitung vertreten. Folgende Tools sind verfügbar:
- KI-Radiergummi Pro
- KI-Beseitigung von Blendeffekten
- KI-Bilderweiterung
- KI-Sky-Replacement
- KI-Bokeh
- KI-Ausschnitte
- KI-Bildverbesserung
- KI-Verschönerung
- KI-Film
Mir genügen schon Gemini und Circle to Search. Wer Spaß an der Bildbearbeitung hat, findet womöglich auch die KI-Features zur Foto- und Videobearbeitung praktisch.
Kameras: Ordentliches Mittelklasse-Set-up
Wie zuvor erwähnt, könnte man beim Kameramodul des Redmi Note 15 Pro auf die Idee kommen, dass das Smartphone über vier Kameras verfügt. Tatsächlich sind es nur zwei: eine 200-Megapixel-Weitwinkelkamera und eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. In den beiden anderen Fassungen befinden sich der LED-Blitz und ein Autofokus-Laser. Was mich freut: Endlich verzichtet ein Hersteller bei einem Mittelklassemodell auf die völlig überflüssige Makrokamera.
Die 200-Megapixel-Hauptkamera nutzt einen 1/1.4-Zoll-Sensor. Aufgrund des 16-in-1-Pixel-Binning haben Fotos standardmäßig eine Auflösung von 12,5 Megapixeln. Diese Technik sorgt für geringeres Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen. Die vollen 200 Megapixel bekommst du im Kameramodus „Ultra HD“. Weiterhin verfügt die Hauptkamera über eine optische Bildstabilisierung (OIS).

TURN ON
Trotz fehlendem Teleobjektiv kannst du mit dem Redmi Note 15 Pro auch zoomen – dafür nutzt das Smartphone einen kleinen Trick. Es verkleinert den Bildausschnitt der Hauptkamera, was unterschiedliche Brennweiten simuliert. So lässt sich eine bis zu vierfache Vergrößerung realisieren. Du musst dafür nichts tun, sondern einfach nur die gewünschte Zoom-Stufe in der Kamera-App auswählen.
Aufnahmen mit „Zoom“ sehen tatsächlich ganz gut aus. In der folgenden Galerie siehst du Fotos eines Spielplatzes in einfacher, zweifacher und vierfacher Vergrößerung.
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Bei guten Lichtverhältnissen schießt die Hauptkamera ansehnliche Bilder mit hohem Kontrast und lebendigen Farben. Manche sind aber überbelichtet. Auch bei wenig Licht stimmt die Fotoqualität – wenn du es schaffst, das Smartphone eine Sekunde absolut still zu halten. Fotos mit vollen 200 Megapixeln überzeugen mit vielen Bilddetails (du kannst dir unter diesem Link mein Testfoto in voller 200-Megapixel-Auflösung ansehen).
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Bei Videoaufnahmen unterstützt die Hauptkamera eine 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde und eine Full-HD-Auflösung mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde.
Die 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera tut, was sie soll: Sie liefert Breitbildaufnahmen mit einem 120-Grad-Blickwinkel. Die Qualität der Fotos geht in Ordnung, aber der Unterschied zur Hauptkamera ist deutlich. Die Bilder sind weniger detailreich und die Farben bleicher. Aufgrund der fehlenden optischen Bildstabilisierung ist zudem ein ruhiges Händchen nötig.
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Selfies und Porträtaufnahmen mit der 20-Megapixel-Frontkamera sind hübsch, die Hautfarbe ist natürlich.

TURN ON
Performance: Genug Power für den Alltag
Im Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G arbeitet der Mittelklasse-Chip MediaTek Dimensity 7400-Ultra. Je nach Modell stehen dem Chip 8 GB oder 12 GB zur Seite. Unser Testgerät verfügt über 8 GB RAM. Die Kombination liefert im Alltag eine solide Leistung. Das Betriebssystem läuft flüssig und leichtes Multitasking stellt keine Probleme dar.
Für Mobile Gaming ist das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G aufgrund seiner schwachen GPU (Grafikeinheit) weniger gut geeignet, generell ist Zocken aber möglich. In anspruchsvollen 3D-Games wie „Call of Duty Mobile“ bleibt die Bildwiederholrate bei höheren Einstellungen teils deutlich unter 60 FPS. In weniger anspruchsvollen 2D-Games wie „Acecraft“ sind 60 FPS drin. Mit der Option „Game Turbo“ kannst du noch ein paar mehr Frames aus Games herausholen, allerdings auf Kosten der Akkulaufzeit.
Für gelegentliches Zocken ist das Redmi Note 15 Pro 5G also geeignet, passionierte Mobile Gamer sollten sich aber nach einer Alternative mit stärkerem Chip umsehen.
Die Performance des Redmi-Smartphones habe ich außerdem in zwei Benchmarks auf die Probe gestellt.
- Work 3.0 Performance von PCMark: Bestimmt die Systemleistung durch die Simulation alltäglicher Aufgaben wie Webbrowsing, Bild- und Videobearbeitung sowie Datenverarbeitung. Aus den Ergebnissen errechnet der Test einen Score, anhand dessen du verschiedene Smartphones miteinander vergleichen kannst.
- Wild Life Extreme Stress Test von 3DMark: Prüft mit einer grafikintensiven Demo, wie sich ein Smartphone unter längerer hoher Auslastung verhält. In mehreren Durchgängen werden Bildwiederholrate, Leistungsstabilität, Akkuverbrauch und Wärmeentwicklung gemessen.
Work 3.0 Performance
Im Benchmark Work 3.0 Performance erzielt das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G 12.554 Punkte.

PCMark/Screenshot: TURN ON
Im Vergleich mit anderen Mittelklasse-Smartphones, die wir getestet haben, landet das Redmi-Smartphone im unteren Drittel der Leistungsskala (Stand: 03/26).
- Honor 400 Pro: 17.638 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Samsung Galaxy S25 FE: 17.542 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Motorola Edge 60 Fusion: 15.722 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Samsung Galaxy A56: 14.048 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Fairphone 6: 13.742 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Xiaomi Redmi Note 14 Pro+: 13.251 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Samsung Galaxy A36: 13.144 Punkte (hier im TURN ON Test)
- Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G: 12.554 Punkte
- Samsung Galaxy A26: 12.421 Punkte (hier zum TURN ON Test)
- Nothing Phone (3a) Pro: 12.070 Punkte (hier im TURN ON Test)
Wild Life Extreme Stress Test
Die schwache GPU-Performance zeigt sich im Benchmark Wild Life Extreme Stress Test. Hier kommt das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G nur auf 1.006 Punkte im besten Durchlauf. Laut der Benchmark-Datenbank ist das Redmi-Smartphone damit nur leistungsfähiger als 14 Prozent aller getesteten Smartphones (Stand: 03/26). Immerhin hält das Smartphone die Leistung aber konstant über 20 Durchläufe (Stabilität: 99,6 Prozent).

3DMark/Screenshot: TURN ON
Etwas Gutes hat die schwache Grafikleistung aber: Das Smartphone wird auch unter Volllast nicht besonders warm. Laut Benchmark beträgt die maximale Temperatur während des Stresstests nur 31 Grad Celsius.
Akku: Riesige Akkukapazität und sehr lange Laufzeit, aber …
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 6.580 mAh. Das ist bisher die größte Kapazität, die mir bei einem Smartphone untergekommen ist. Meine Erwartungen an die Laufzeit waren deshalb hoch. Nach dem Akku-Benchmark war ich allerdings ein wenig enttäuscht. Aber zunächst zu den Testergebnissen.
Im Akku-Benchmark PCMark Work 3.0 Battery Life erreicht das Redmi-Smartphone eine Laufzeit von 16 Stunden und 25 Minuten (mit adaptiver 120-Hertz-Bildwiederholrate und einer Displayhelligkeit von ungefähr 200 Nits). Wie üblich hatte das Gerät nach dem Durchlauf noch 20 Prozent Reserve übrig.
In einem zweiten Durchgang mit fester 60-Hertz-Bildwiederholrate kommt das Redmi-Handy auf 20 Stunden und 13 Minuten. Eine starke Leistung für ein Mittelklasse-Smartphone. Bei normaler Nutzung solltest du im Alltag knapp zwei Tage lang mit einer Akkuladung auskommen.

PCMark/Screenshot: TURN ON
Dann habe ich mich aber an meinen Test des Xiaomi 15T Pro erinnert. Das Modell kommt mit seinem kleineren 5.500-mAh-Akku auf eine Laufzeit von 16 Stunden und 55 Minuten – also etwas mehr als das Note 15 Pro. Zudem unterstützt das 15T Pro eine etwas höhere Bildwiederholrate (bis zu 144 Hertz), was zumindest theoretisch für einen höheren Verbrauch sorgen sollte.
Das Xiaomi 15T Pro scheint also wesentlich energieeffizienter zu sein. Hätte Xiaomi auch beim Redmi Note 15 Pro 5G einen stärkeren Fokus auf das Energie-Management gelegt, wäre bei der enormen Akkukapazität wohl noch eine deutlich längere Akkulaufzeit drin gewesen – Chance vertan.
In der folgenden Grafik siehst du die Akkulaufzeit des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im Vergleich zu den Laufzeiten anderer Mittelklasse-Smartphones, die wir in unseren TURN ON Tests ermittelt haben.

TURN ON
Auch die Ladegeschwindigkeit hinterlässt einen leicht faden Beigeschmack. Die maximale Ladeleistung ist mit 45 Watt für den großen Akku unterdimensioniert. Ein kompletter Ladezyklus mit einem 65-Watt-Ladegerät dauert im Test knapp 90 Minuten. Eine Ladeleistung von 100 Watt wäre wünschenswert gewesen.
Die Reverse-Charging-Funktion mit 22,5 Watt finde ich aber klasse. Wenn deinen Bluetooth-Kopfhörern oder deiner Smartwatch unterwegs der Saft ausgeht, lädst du sie einfach wieder auf, indem du sie via USB-C-Kabel mit dem Redmi Note 15 Pro verbindest. Noch schöner wäre, wenn das auch kabellos funktionieren würde, aber Wireless Charging unterstützt das Redmi-Modell generell nicht.
Zusammenfassung zum Test des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G ist ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit einigen herausragenden Eigenschaften. Dazu zählen das helle AMOLED-Display mit schmalen Rändern, das robuste Gehäuse, die gute Hauptkamera und die sehr lange Akkulaufzeit.

TURN ON
Ein leistungsstärkerer Chip und eine bessere Ultraweitwinkelkamera wären zwar wünschenswert gewesen, aber wenn man sich in Erinnerung ruft, dass es sich um ein Mittelklasse-Handy handelt, sind diese beiden Punkte verschmerzbar. Auch die vorinstallierte Bloatware nervt, aber daran hat man sich bei Xiaomi-Smartphones mittlerweile gewöhnt.
Beim Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G sind es eher die kleinen Makel, die meinen Gesamteindruck trüben: die langsame Ladegeschwindigkeit und die verbesserungswürdige Energieeffizienz. Was wären mit dieser großen Akkukapazität für fantastische Laufzeiten drin gewesen? Dieser Gedanke will mir nicht aus dem Kopf gehen.
Vermutlich liegt meine Messlatte seit dem Test des großartigen Xiaomi 15T Pro aktuell noch ein wenig zu hoch. Denn eigentlich ist das Redmi Note 15 Pro 5G einpassendes Smartphone für Nutzer, die ein gutes Gesamtpaket für den Alltag suchen. Deshalb bekommt es trotz der erwähnten Makel eine Empfehlung von mir – vor allem aufgrund des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Meine Bewertung: 4,0 von 5 Punkten
Alternativen zum Redmi Note 15 Pro 5G – alle mit guten Testergebnissen
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G konnte dich nicht überzeugen? Hier sind Alternativen:
- Das Redmi Note 15 Pro+ 5G ist das stärkere Modell aus der Note-15-Serie. Es bietet den etwas leistungsfähigeren Chip Snapdragon 7s Gen4, hat eine 32-Megapixel-Frontkamera und lädt mit bis zu 100 Watt. Die übrigen Eigenschaften sind nahezu identisch mit denen des Redmi Note 15 Pro 5G. Chip.de bewertet das Redmi Note 15 Pro+ 5G im Test (01/26) mit „gut“ (1,7).
- Das Xiaomi Poco M8 Pro könnte als Klon des Redmi Note 15 Pro+ 5G durchgehen, denn sowohl optisch als auch bei der Ausstattung sind beide Smartphones fast identisch. Der größte Unterschied zum Redmi Note 15 Pro+ 5G ist die 50-Megapixel-Hauptkamera. Dafür ist die Variante mit 12 GB RAM und 512 GB internem Speicher aber günstiger als die der beiden Note-15-Pro-Modelle. Computer Bild vergibt im Test des Poco M8 Pro (02/26) die Note „gut“ (1,6).
- Das Samsung Galaxy A36 bietet eine etwas bessere Performance als das Redmi Note 15 Pro 5G, allerdings ist seine Akkulaufzeit ein wenig kürzer. Preislich liegen beide Geräte auf einem ähnlichen Niveau. Im TURN ON Test des Samsung Galaxy A36 (04/25) bewerte ich das Smartphone mit 4 von 5 Punkten.
Weitere Alternativen findest du in unseren Beiträgen Smartphones bis 500 Euro in Tests: Aktueller Vergleich und Beste Preis-Leistungs-Handys in Tests: Aktueller Vergleich.

Samsung Galaxy A36 im Test: Die Definition von Mittelklasse
Das Galaxy A36 ist eines von drei neuen Smartphones aus Samsungs A-Serie von 2025. Ob sich das Handy lohnt, erfährst du in meinem Test.
Mehr erfahren über Samsung Galaxy A36 im Test: Die Definition von MittelklasseRedmi Note 15 Pro 5G im Test: Häufige Fragen beantwortet
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