
Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: High-End-Smartphone mit Sichtschutz
Inhalt
- Fazit zum Test des Samsung Galaxy S26 Ultra
- Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
- So habe ich das Samsung Galaxy S26 Ultra getestet
- Design: Keine Überraschungen
- Display: Schönes AMOLED-Display
- Ausstattung & Software: Alles an Bord
- Kamera: Upgrades für Blenden und Nachtmodus
- Performance: Viel Leistung unter der Haube
- Akku: Erstes Samsung-Handy mit 60-Watt-Aufladung
- Zusammenfassung zum Test des Samsung Galaxy S26 Ultra: So geht High End
- Alternativen mit guten Testergebnissen zum Samsung Galaxy S26 Ultra
- Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Erfüllt das Samsung Galaxy S26 Ultra mit seinem neuen Privacy Display die hohen Erwartungen – und wer sollte sich das Smartphone zulegen? Das erfährst du in meinem Test.
Zum Autor: Alex hat für TURN ON bereits einige Handys getestet, darunter auch das Samsung Galaxy S25 Ultra. Neben Smartphones fühlt sich der studierte Journalist auch in den Bereichen Entertainment, Tablets und Notebooks zu Hause.
Fazit zum Test des Samsung Galaxy S26 Ultra
Als Gesamtpaket hat mich das Samsung Galaxy S26 Ultra vollends überzeugt. Display, Kamera, Performance und Akkulaufzeit sind über jeden Zweifel erhaben und mit das Beste, was der Markt aktuell zu bieten hat. Besonders gut gefällt mir das innovative neue Privacy Display. Allerdings hat das Ganze auch seinen (sehr hohen) Preis.
Vorteile und Nachteile des Samsung Galaxy S26 Ultra
Vorteile
- Privacy Display schützt vor neugierigen Blicken
- schönes, helles OLED-Display
- sehr gute Kamera mit verbessertem Nachtmodus
- sehr gute Performance
- lange Akkulaufzeit und kurze Ladezeit
- sieben Jahre Software- und Sicherheitsupdates
Nachteile
- sehr hoher Preis
- Kamerainsel ragt weit aus dem Gerät heraus
- verbesserungswürdige KI-Spracherkennung auf Deutsch
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
Das Galaxy S26 Ultra ist das neue Flaggschiff-Smartphone aus dem Hause Samsung. Mit einer neuen Snapdragon-Chip-Generation, dem innovativen Privacy Display, verbesserter Ladeleistung und neuen KI-Features soll sich das Handy wieder ganz oben in den Smartphone-Bestenlisten positionieren.
Ich durfte das High-End-Gerät einige Tage lang testen und verrate in meinem Praxistest, ob das Galaxy S26 Ultra die hohen Erwartungen erfüllt.
Samsung Galaxy S26 Ultra: Technische Daten
- Display: 6,9 Zoll, 3.120 × 1.440 Pixel, Dynamic AMOLED 2X, 120 Hz, 2.600 Nits
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5
- Arbeitsspeicher: 12 GB
- Rückkameras: 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, 50-Megapixel-Teleobjektiv mit fünffachem optischen Zoom, 10-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem optischen Zoom
- Selfie-Kamera: 12-Megapixel-Frontkamera
- Speicher: 256 GB
- Anschlüsse: USB-C 3.2 Gen 1
- Betriebssystem: Android 16 (One UI 8.5)
- Akku: 5.000 mAh
- Gewicht: 214 Gramm
So habe ich das Samsung Galaxy S26 Ultra getestet
Ich habe das Samsung Galaxy S26 Ultra im Hamburger TURN ON Studio, bei mir zu Hause und in der Nachbarschaft getestet. Mein Fokus lag vor allem auf den Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell Galaxy S25 Ultra und den neuen KI-Funktionen.
Um die System-, Grafik- und Akkuleistung zu bestimmen, habe ich einige Benchmark-Tests durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls mit in meinen Test einfließen. Außerdem habe ich das Display und die Kameras auf Alltagstauglichkeit geprüft.
Das Testgerät ist eine Leihgabe des Herstellers. Weder Samsung noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen.
Tipp: In unserem Beitrag Galaxy S26 Ultra vs. Galaxy S25 Ultra vergleichen wir die beiden Topmodelle miteinander.

TURN ON
Design: Keine Überraschungen
Auf den ersten Blick sieht das Galaxy S26 Ultra aus wie sein Vorgänger. Doch mit Maßen von 16,36 × 7,81 × 0,79 Zentimetern hat Samsung das Gerät etwas größer und dünner gestaltet – bei einer gleichbleibenden Displaydiagonale von 6,9 Zoll.
Zudem ist das Handy minimal leichter und wiegt 214 Gramm. Ich finde, für ein so großes Smartphone bietet das S26 Ultra ein gutes Handling. Das liegt zum einen an der dünnen Bauweise und zum anderen auch an den nun noch runderen Ecken.
Beim Material des Gehäuserahmens hat Samsung auf den ersten Blick gespart: Statt aus hochwertigem Titan besteht der Rahmen des S26 Ultra aus Armor Aluminium 2. Der Hersteller begründet dies mit der besseren Elastizität von Aluminium, die zu einer besseren Stoßdämpfung beitragen soll. Ich persönlich konnte mich schnell damit anfreunden und bin gern bereit, das edlere Material gegen eine höhere Stabilität einzutauschen.
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Die Kameralinsen befinden sich jetzt in einer länglichen Insel auf der Rückseite. Leider ragen die Linsen so noch weiter aus dem Gerät heraus als beim Vorgängermodell S25 Ultra. Ohne Schutzhülle wackelt das Handy bei jedem Hauch einer Berührung, wenn du es auf die Rückseite legst.
Das Galaxy S26 Ultra wird mit dem Samsung-Stylus S Pen ausgeliefert, der sich in einem Schubfach im unteren Rahmen direkt links neben dem SIM-Fach befindet. Außerdem ist das Gerät nach IP68 staub- sowie wasserdicht bei zeitweisem Untertauchen in bis zu 1,5 Meter Wassertiefe.
Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist in diesen Farben erhältlich:
Darüber hinaus gibt es das Handy exklusiv im Samsung-Store auch in Silver Shadow und Pink Gold.
Display: Schönes AMOLED-Display
Die technischen Daten des Displays decken sich eins zu eins mit denen des Vorgängermodells S25 Ultra. Das 6,9 Zoll große Dynamic-AMOLED-2X-Panel löst mit knackscharfen 3.120 × 1.440 Pixeln auf und bietet eine adaptive Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hertz. Das sorgt für smoothes, flüssiges Scrollen durch längere Websites und Apps.
Laut Samsung beträgt die maximale Bildschirmhelligkeit 2.600 Nits. Das wäre ein sehr guter Wert, allerdings sind andere Premium-Smartphones schon noch einen Schritt weiter. Das iPhone 17 Pro strahlt Apple zufolge mit bis zu 3.000 Nits, für das Xiaomi 17 Ultra nennt dessen Hersteller sogar 3.500 Nits. In der Praxis leuchten die hellsten HDR-Highlights auf dem Display des S26 Ultra zudem nur mit etwa 2.400 Nits, so Testmessungen von Computer Bild (03/26).

TURN ON
In der prallen Frühlingssonne kann ich dennoch alle Inhalte mühelos vom Display ablesen, dank der hohen Helligkeit und der Anti-Reflexionsbeschichtung. Zudem bietet der Bildschirm eine gute Blickwinkelstabilität. Ich schaue mir zusätzlich ein mit 3.000 Nits gemastertes HDR-Testvideo an. Die knalligen Farben und starken Kontrastabstufungen sehen spektakulär aus, die hellsten Bildausschnitte strahlen enorm hell.
Privacy Display: Hier gibt’s nichts zu glotzen!
Das große Highlight des Galaxy S26 Ultra ist die Funktion Privacy Display. Damit verdunkelst du den Bildschirm entweder ganz oder teilweise, wenn du nicht möchtest, dass andere Personen von der Seite mitlesen. Dafür stehen dir zwei Intensitätsstufen zur Wahl. Du kannst das Feature aber auch nur für bestimmte Apps festlegen oder lediglich für Passwort-Eingabefelder. Aktivieren lässt es sich in den Anzeigeeinstellungen unter dem Menüpunkt „Datenschutzanzeige“.
Das Privacy Display funktioniert vor allem auf Hardware-Ebene: Samsung hat die Pixelmatrix des Displays angepasst. Jeder zweite Pixel ist nun so konstruiert, dass er das Licht der Bildpunkte nicht mehr in jede Richtung ausstrahlt, sondern nur noch nach vorn. Dadurch kannst du auf dem Display alles wie gehabt ablesen, wenn du frontal darauf blickst. Von der Seite betrachtet, erscheint das Display nahezu Schwarz.
In der folgenden Slideshow siehst du die niedrige Stufe des Privacy Display aus verschiedenen Winkeln. Auf dem Foto von der Seite erkennt man den Inhalt kaum noch:
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In der Praxis funktioniert das Privacy Display viel besser, als ich es erwartet hatte. Die niedrige Intensitätsstufe schützt vor seitlichen Blicken, aber nicht von hinten über deine Schulter. Auf der höchsten Intensitätsstufe erkennt man seitlich, von vorn und von hinten gar nichts mehr auf dem Bildschirm. Nur noch, wenn du frontal darauf blickst.
Allerdings ist das Bild auch frontal betrachtet mit aktivem Privacy Display etwas dunkler: Die Experten von heise online (03/26) messen einen Helligkeitsverlust von circa 25 Prozent auf der höchsten Intensitätsstufe. Außerdem wird das Bild blasser und etwas unscharf. Für den Dauerbetrieb kann ich die höchste Stufe daher nicht empfehlen, aber für das Lesen einer vertraulichen Mail oder einen kurzen Check des Kontostands in der Bahn ist sie durchaus praktisch.
Weniger gut finde ich, dass das Privacy Display auch mit der Kamera-App funktioniert. Das heißt, in der Öffentlichkeit können Besitzer eines S26 Ultra unbemerkt Fotos oder Videos von Dritten aufnehmen, wenn sie sich clever anstellen. Dafür, dass die Funktion eigentlich einen Beitrag zu mehr Datenschutz leisten soll, macht sie in dieser Hinsicht de facto das Gegenteil.
Ausstattung & Software: Alles an Bord
Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist mit sämtlichen aktuellen Konnektivitätsstandards ausgerüstet und bietet alles, was man sich von einem Flaggschiff-Smartphone wünschen kann. Lediglich der interne Speicher lässt sich nicht mit einer SD-Karte erweitern. Dafür ist das Gerät in drei Speichervarianten von 256 GB, 512 GB und 1 TB erhältlich.
In der Tabelle bekommst du einen Überblick über die Konnektivitätsstandards, Features und Anschlüsse des Samsung-Handys:
| Eigenschaftsname | Samsung Galaxy S26 Ultra |
|---|---|
| WLAN | Wi-Fi 7 |
| Mobilfunk | 5G |
| Bluetooth | 6.0 |
| NFC | Vorhanden |
| Dual-SIM | (2 × SIM-Karte oder SIM-Karte + eSIM) Vorhanden (2 × SIM-Karte oder SIM-Karte + eSIM) |
| eSIM | Vorhanden |
| SD-Kartenslot | Nicht vorhanden |
| Anschluss | USB-C 3.2 Gen 1 |
| 2D-Gesichtserkennung | Vorhanden |
| Ultraschall-Fingerabdrucksensor | Vorhanden |
| UWB (Ultrabreitband) | Vorhanden |
| Samsung DeX (Desktopmodus) | Vorhanden |
Ab Werk wird das Galaxy S26 Ultra mit dem aktuellen Android 16 und Samsungs Benutzeroberfläche One UI in der Version 8.5 ausgeliefert. Die Bedienung von One UI ist gewohnt intuitiv und erfordert kaum Eingewöhnungszeit. Themes, Hintergründe, Widgets und App-Icons lassen sich unter Galaxy Themes personalisieren – allerdings sind viele verfügbare Stile kostenpflichtig.
Im Video führt dich TURN ON Moderator Ilias durch One Ui 8.5 und verrät die zehn besten Features der Samsung-Benutzeroberfläche:
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Auch für das Galaxy S26 Ultra verspricht Samsung wieder Software- und Sicherheitsupdates für sieben Jahre – das macht das Handy zukunftssicher.
Galaxy AI: Neue KI-Funktionen
Samsung hat der Galaxy-S26-Serie neue KI-Features spendiert und außerdem einige bereits bekannte Funktionen überarbeitet.
- Perplexity: Damit ergänzt nun auch ein KI-Assistent, der auf komplexe Suchmaschinenanfragen spezialisiert ist, das bisher auf Galaxy-Handys verwendete Duo Samsung Bixby und Google Gemini.
- Now Nudge: Dieses neue Feature schlägt dir automatisch passende Shortcuts und Text-Autofill-Optionen vor – immer abgestimmt auf das, was gerade auf deinem Bildschirm passiert. Ich habe Now Nudge nicht ausprobiert, da die Funktion zu viele persönliche Informationen über den Nutzer benötigt, um passende Kontexte zu liefern.
- Now Brief: Das tägliche Morgenbriefing fasst dir wie gewohnt die wichtigsten Infos des Tages (Wetter, Verkehr, Termine usw.) zusammen, soll auf dem S26 Ultra aber noch stärker auf dich zugeschnitten sein. Während meines Tests schaffe ich es zeitlich nicht, mein Testgerät mit genügend privaten Infos zu füttern, um das Feature beurteilen zu können.
- Photo Assistant: Der Fotoassistent bündelt KI-Tools wie den magischen Radierer und das Best-Face‑Feature für Gruppenfotos. Auf dem S26 Ultra kannst du Bilder endlich auch per Sprachprompt bearbeiten. In der Praxis ist die Spracherkennung auf Deutsch allerdings noch etwas verbesserungswürdig. So erkennt die KI etwa statt „Färbe den Pulli weiß“ nur „Färbe den Pulli vice“.
Kamera: Upgrades für Blenden und Nachtmodus
Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist wie sein Vorgänger mit einer Quad-Kamera ausgestattet, die sich aus den folgenden Linsen zusammensetzt:
| Eigenschaftsname | Samsung Galaxy S26 Ultra |
|---|---|
| Hauptkamera | 200 Megapixel, f/1,4 |
| Ultraweitwinkelkamera | 50 Megapixel, f/1,9 |
| Teleobjektiv 1 | 50 Megapixel mit fünffachem optischen Zoom, f/2,9 |
| Teleobjektiv 2 | 10 Megapixel mit dreifachem optischen Zoom, f/2,4 |
Ich mache meine Testaufnahmen unter besten Lichtbedingungen an einem sonnigen Frühlingstag. Meine Testaufnahmen mit der Hauptkamera von einem Wohnquartier gefallen mir richtig gut (erster Slide). Die Fotos sind gut ausgeleuchtet, zeigen natürliche Farben und schöne Kontraste.
Ich fotografiere dieselbe Szenerie noch einmal mit der Ultraweitwinkellinse (zweiter Slide). Das Ergebnis kann mich ebenfalls überzeugen, auch wenn ich mir in der Tiefe noch mehr Details wünschen würde.
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Gegenüber dem S25 Ultra hat Samsung die Blenden der Hauptkamera und der 50-Megapixel-Telekamera vergrößert. Dadurch fällt mehr Licht auf die Sensoren, was für bessere Aufnahmen bei schwächeren Lichtbedingungen sorgt. Außerdem hat Samsung die Software für den Nachtmodus überarbeitet.
Ich habe die Kamera des S26 Ultra bei Nacht ausprobiert, die Ergebnisse können sich meiner Meinung nach sehen lassen. Mit aktiviertem Nachtmodus (erster Slide) ist meine Testaufnahme von einem Hinterhof deutlich heller und zeigt wesentlich mehr Details als die Aufnahme ohne den Nachtmodus (zweiter Slide).
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Für Zoomaufnahmen stehen dir die 50-Megapixel- und die 10-Megapixel-Telelinse mit fünffachem beziehungsweise dreifachem optischen Zoom zur Verfügung. Ich habe die Samsung-Galaxy-Zoomqualitäten bereits in meinem TURN ON Test des Vorgängers S25 Ultra gelobt. Auch das neue S26 Ultra liefert Zoomaufnahmen von hoher Qualität und guter Schärfe mit vielen Details.
Für die Aufnahmen mit zehn- und dreißigfacher Vergrößerung greift die Kamera auf einen digitalen Zoom zurück, dessen Qualität sich ebenfalls sehen lassen kann. Der digitale Zoom liefert sogar Aufnahmen in bis zu 100-facher Vergrößerung – dann leidet aber die Qualität entsprechend.
In der folgenden Slideshow siehst du meine Zoomaufnahmen von einer Barkasse im Hamburger Hafen. Der erste Slide zeigt das Motiv ohne, in zweifacher und in dreifacher Vergrößerung; der zweite Slide in fünffacher, zehnfacher und dreißigfacher Vergrößerung.
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Natürlich besitzt das Galaxy S26 Ultra auch eine Frontkamera, die mit 12 Megapixeln auflöst und gefällige Selfies mit natürlichen (Haut-)Farben liefert. Auch im Porträtmodus mit Bokeh-Effekt (verschwommener Hintergrund) überzeugt mich die Kamera. Auf der folgenden Collage siehst du mein normales Test-Selfie (links) und mein Test-Porträt (rechts).

TURN ON
Video nimmst du mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra in bis zu 8K bei 30 FPS auf. Für Sportbegeisterte gibt es zudem mit „Superstabil“ einen neuen, verbesserten Actionmodus. Er hilft, dass die Aufnahme nicht verwackelt. Außerdem kannst du eine Horizontalsperre aktivieren, damit sich die Kamera auch dann nicht dreht, wenn du dein Handy etwa ins Querformat drehst. Das sieht dann aus wie auf dem folgenden Foto:

TURN ON
Performance: Viel Leistung unter der Haube
Herzstück des Galaxy S26 Ultra ist der Prozessor Snapdragon 8 Elite Gen 5, den der Chiphersteller Qualcomm extra für Samsung modifiziert hat. Im Vergleich zum Vorgänger S25 Ultra verspricht Samsung eine um 19 Prozent schnellere CPU-, eine um 24 bessere GPU- und eine um 39 Prozent schnellere KI-Leistung.
Ich überprüfe das Herstellerversprechen, indem ich Benchmark-Tests auf meinem Gerät durchführe.
- PCMark Work 3.0 Performance: Der Test simuliert Alltagsaufgaben wie Video-, Foto- und Textbearbeitung sowie Webbrowsing und Datenverarbeitung. Dabei werden der Akkuverbrauch, die Prozessortaktung sowie die Betriebstemperatur des Smartphones gemessen. Anschließend ergibt sich daraus eine Punkteanzahl, mit der sich die CPU-Leistung vergleichen lässt.
- 3DMark Wild Life Extreme: Innerhalb von 20 Durchläufen in 20 Minuten wird ermittelt, wie sich ein Smartphone unter längerer starker Auslastung verhält. Auch hier ergibt sich für jeden Durchlauf ein Score, mit dem man die GPU-Leistung vergleichen kann. Zudem prüft der Test den Energieverbrauch und wie sehr sich das Gerät unter Volllast erwärmt.
Im Work-3.0-Performance-Test erzielt mein S26 Ultra einen erwartbar hohen Score von 20.618 Punkten, der eines Flaggschiffs würdig ist.In der globalen Datenbank von UL-Solutions, dem Entwicklerunternehmen des PCMark-Tests, würde dieses Ergebnis den 20. Platz aller dort aufgeführten Smartphones bedeuten. Dort ist das S26 Ultra aber sogar auf Platz 14 gelistet mit einem etwas höheren Score (21.111 Punkte), als ihn mein Testgerät erzielte (Stand: 03/26).
Der Vorgänger S25 Ultra erzielte im TURN ON Test übrigens 20.486 Punkte – die CPU-Leistung des S26 Ultra ist demnach also nicht einmal um 1 Prozent höher. Aufgrund der hervorragenden Performance ist die nur kleine Leistungssteigerung aber völlig verkraftbar.

PCMark for Android/Screenshot & Collage: TURN ON
Im Wild-Life-Extreme-Stresstest von 3DMark erzielt das Galaxy S26 Ultra im besten Durchlauf einen ebenfalls sehr hohen Score von 7.750 Punkten, im schlechtesten sind es 3.867 Punkte. Daraus ergibt sich eine eher geringe Leistungsstabilität von 49,9 Prozent. Das bedeutet, unter hoher Auslastung bringt das Smartphone nur noch knapp die Hälfte seiner maximalen Leistung auf die Strecke. Mit bis zu 45 Grad erwärmt sich das S26 Ultra außerdem zu stark.
Dafür verhält es sich unter Last sehr sparsam: Während des 20-minütigen Tests sinkt der Akkustand nur um 9 Prozent.
Der Vorgänger S25 Ultra ist mit 6.575 Punkten im besten Durchlauf weit abgeschlagen (TURN ON, 03/25). Auch die Leistungsstabilität fiel mit 47,2 Prozent etwas schwächer aus, während die Höchsttemperatur mit 44 Grad in etwa gleich war. Die Einbußen beim Akku betrugen während des Stresstests beim S25 Ultra ebenfalls nur 9 Prozent.

3DMark/Screenshot & Collage: TURN ON
In der Praxis liefert das Samsung Galaxy S26 Ultra eine erstklassige Alltagsperformance. Multitasking mit mehreren Apps funktioniert reibungslos, größere Websites mit vielen Elementen laden zügig und die KI-Features werden ebenfalls schnell ausgeführt.
Auch Gaming auf höchsten Grafikeinstellungen mit festen 120 FPS (Frames per Second) und aktiviertem Leistungs-Boost im Spielemodus stellt keine Hürde für das Gerät dar. Nach einer halben Stunde „League of Legends: Wild Rift“ ist der Akkustand gerade einmal um 6 Prozent gesunken. Das Handy hat sich in diesem Zeitraum auch nicht besonders stark erwärmt.
KI-Aufgaben, die eine hohe Genauigkeit erfordern wie etwa das Erkennen kleinster Details in einem Foto, erledigt das S26 Ultra eher langsam. Aufgaben mit etwas geringerer Genauigkeit erledigt mein Testgerät deutlich flotter. Dazu zählt beispielsweise, Fotos nach bestimmten Merkmalen zu sortieren. Typische Smartphone-KI-Funktionen wie Live-Übersetzung führt das Smartphone schnell aus.
Akku: Erstes Samsung-Handy mit 60-Watt-Aufladung
Der Akku des Samsung Galaxy S26 Ultra hat eine Kapazität von 5.000 mAh. Im Battery-Life-Test von PCMark, der alltägliche Aufgaben simuliert, schafft mein Testgerät eine lange Laufzeit von 16 Stunden und 3 Minuten, bis der Akkustand von 100 auf 20 Prozent gesunken ist. Legst du die Bildwiederholrate auf 60 Hertz fest, dürfte das Smartphone sogar noch etwas länger durchhalten.

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Das S26 Ultra ist das erste Samsung-Galaxy-Handy, das mit bis zu 60 Watt laden kann. Bisher war bei 45 Watt Schluss. Mit einem 65-Watt-Netzteil benötigt mein Testgerät für eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent genau 46 Minuten – das ist ein sehr guter Wert.
Die kabellose Ladeleistung ist ebenfalls gestiegen. Das S26 Ultra lädt nun mit 25 Watt statt mit 15 Watt wie das S25 Ultra. Wie lange eine kabellose Ladung dauert, konnte ich leider nicht prüfen, da ich keine entsprechende Qi-Ladestation besitze.
Zusammenfassung zum Test des Samsung Galaxy S26 Ultra: So geht High End
Das Galaxy S26 Ultra ist ein herausragendes Android-Smartphone. Ich bin mir sicher, dass auch das neue Samsung-Flaggschiff weit oben in sämtlichen Smartphone-Bestenlisten mitmischen wird.

TURN ON
Mit dem Privacy Display ist Samsung eine echte Innovation gelungen, die ich sehr praktisch finde. Das Display macht aber auch abseits der Sichtschutzanzeige einen tadellosen Job mit hoher Helligkeit und sehr guter Farbwiedergabe. Der Snapdragon-Chip sorgt für eine hervorragende Performance im Alltag, beim Multitasking, Gaming und beim Ausführen von KI-Funktionen.
Die Kamera liefert bei guten wie schlechten Lichtbedingungen sehr gute Fotos, auch dank der größeren Blenden und dem verbesserten Nachtmodus. Zudem überzeugt mich das Gerät mit einer langen Akkulaufzeit und kurzen Ladezeit sowie dem Samsung-typischen Update-Versprechen über sieben Jahre.
Allerdings funktioniert die neue KI-Spracherkennung für den Photo Assistant noch nicht fehlerfrei auf Deutsch. Und die weit aus dem Gehäuse ragende Kamerainsel, wegen der das Handy nicht wackelfrei liegen kann, empfinde ich als störend. Mein größter Kritikpunkt ist aber der sehr hohe Preis: Mit einer UVP von 1.429 Euro für das 256-GB-Modell (!) ist das Gerät alles andere als ein Schnäppchen.
Deswegen würde ich das Samsung Galaxy S26 Ultra vor allem Power-Usern, KI-Enthusiasten und Content Creators empfehlen, die die enorme Leistungsfähigkeit des Smartphones auch auszunutzen wissen.
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
Alternativen mit guten Testergebnissen zum Samsung Galaxy S26 Ultra
- Auf Android-Ebene scheint es, als wäre das Xiaomi 17 Ultra im Jahr 2026 der größte Konkurrent für das Samsung Galaxy S26 Ultra. Es besticht mit einer herausragenden Leica-Kamera, einer langen Akkulaufzeit, Update-Support über sechs Jahre und ordentlich Power dank des Chips Snapdragon 8 Elite Gen 5. Computer Bild (03/26) benotet das Handy mit „sehr gut“ (1,2).
- Das Samsung Galaxy S25 Ultra ist leistungstechnisch auch gut aufgestellt. Es bietet ein schönes OLED-Display, eine sehr gute Kamera und wird noch bis 2032 mit Updates versorgt. Im TURN ON Test des Samsung Galaxy S25 Ultra habe ich das Gerät ebenfalls mit 4,5 von 5 Punkten bewertet.

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