
Samsung Galaxy A57 im Test: Schlanker Hingucker aus der Mittelklasse
Inhalt
- Fazit zum Test des Samsung Galaxy A57
- Samsung Galaxy A57 im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
- So habe ich das Samsung Galaxy A57 getestet
- Design: Ultraschlanker Premiumlook
- Display: Schönes, helles OLED-Display
- Ausstattung & Software: Alles, was man braucht
- Kamera: Die Hauptkamera überzeugt auch bei durchwachsenen Lichtbedingungen
- Performance: Sehr gute und stabile Mittelklasseleistung
- Akku: Das Galaxy A57 hat jede Menge Ausdauer
- Zusammenfassung zum Test des Samsung Galaxy A57: Mehr als nur ein schönes Handy
- Alternativen mit guten Testergebnissen zum Samsung Galaxy A57
- Samsung Galaxy A57: Häufig gestellte Fragen beantwortet

TURN ON
Ob das Samsung Galaxy A57 neben seinem schicken, ultradünnen Design auch im Alltag überzeugt, erfährst du jetzt in meinem Test.
Zum Autor: Alex hat für TURN ON bereits einige Samsung-Smartphones getestet, darunter das Galaxy A56. Ansonsten fühlt er sich in den Bereichen Entertainment, Tablets und Notebooks zu Hause.
Fazit zum Test des Samsung Galaxy A57
Das Samsung Galaxy A57 hat mich als Gesamtpaket überzeugt. Besonders das ultraschlanke Design, das schöne, helle OLED-Display und die sehr gute Mittelklasse-Performance gefallen mir richtig gut. Insgesamt handelt es sich bei dem Handy um einen echten Allrounder, der nichts ausdrücklich schlecht macht.
Dabei enttäuschen mich die KI-Tools der Awesome Intelligence. Auch die für Fingerabdrücke anfällige Rückseite, der lahme USB-C-2.0-Anschluss, die vorinstallierte Bloatware und die zu hohe UVP trüben meinen ansonsten sehr guten Gesamteindruck.
Vorteile und Nachteile des Samsung Galaxy A57
Vorteile
- ultradünnes Premiumdesign
- schönes, helles OLED-Display
- gute Hauptkamera
- sehr gute Mittelklasse-Performance
- lange Akkulaufzeit
- 6 Jahre Software- und Sicherheitsupdates
Nachteile
- Rückseite anfällig für Fingerabdrücke
- Display spiegelt etwas
- Bloatware
- unausgereifte Awesome Intelligence
- hohe UVP
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
Samsung Galaxy A57 im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
Das Samsung Galaxy A57 ist das neue Topmodell aus der beliebten Galaxy-A-Reihe des südkoreanischen Herstellers. Die Galaxy-A-Reihe umfasst die Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones von Samsung.
Samsung Galaxy A57: Technische Daten
- Display: 6,7 Zoll, 2.340 × 1.080 Pixel, Super AMOLED Plus, 120 Hz, 1.900 Nits
- Prozessor: Exynos 1680
- Arbeitsspeicher: 8 GB
- Rückkameras: 50-Megapixel-Hauptkamera, 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, 5-Megapixel-Makrokamera
- Selfie-Kamera: 12-Megapixel-Frontkamera
- Speicher: 128 GB
- Anschlüsse: USB-C 2.0
- Betriebssystem: Android 16 (One UI 8.5)
- Akku: 5.000 mAh
- Gewicht: 179 Gramm
So habe ich das Samsung Galaxy A57 getestet
Ich habe das Samsung Galaxy A57 im Büro, im Hamburger TURN ON Studio, bei mir zu Hause und unterwegs in Hamburg getestet. Mein Augenmerk galt dabei der Alltagstauglichkeit des Handys und den Neuerungen gegenüber dem Vorgänger. Als objektive Messungen habe ich verschiedene Benchmark-Tests auf dem Gerät durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls in mein Urteil mit einfließen.
Weder Samsung noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen.

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Design: Ultraschlanker Premiumlook
Beim Design wagt Samsung keine großen Experimente und behält beim Galaxy A57 die Optik des Vorgängers A56 bei. Der Rahmen besteht aus Aluminium und die Rückseite wird von einem kratzfesten Gorilla Glass Victus+ von Corning geschützt. Damit sieht das Handy edel aus und wirkt wie ein höherpreisiges Gerät.
Das Galaxy A57 ist mit Maßen von 16,15 × 7,68 × 0,69 Zentimetern etwas kleiner als sein Vorgänger – trotz gleich gebliebener 6,7-Zoll-Displadiagonale. Das liegt daran, dass Samsung die Displayränder schmaler gemacht hat. Das gerade einmal 0,69 Zentimeter dünne Gehäuse ist optisch die auffälligste Neuerung des Geräts. Dank der kompakten Maße und dem geringen Gewicht von nur 179 Gramm liegt das Galaxy A57 erstklassig in der Hand.
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Nicht verändert hat sich dagegen die Insel der Triple-Kamera, die immer noch einen Tick zu weit aus der Gehäuserückseite hinausragt. Dadurch wackelt das Handy bei jeder kleinen Berührung, wenn es auf einem Tisch liegt. Ebenfalls ein alter Hut: Die eigentlich hochwertige Glasrückseite bleibt ein Magnet für Fingerabdrücke.
Das Samsung Galaxy A57 ist gemäß IP68 staub- und wasserdicht bei Untertauchen in bis zu 1,5 Meter Wassertiefe. Außerdem hat der Hersteller dem Handy eine neue Farbpalette spendiert. Die folgenden Links führen dich direkt zum Galaxy A57 in der jeweiligen Farbe im Shop:
Display: Schönes, helles OLED-Display
Das verbaute Super-AMOLED-Plus-Display misst 6,7 Zoll und löst mit scharfen 2.340 × 1.080 Pixeln auf. Die Bildwiederholrate ist ab Werk auf 60 Hertz festgelegt. Bevorzugst du noch flüssigeres Scrollen, empfehle ich dir, die Bildwiederholrate auf „Adaptiv“ setzen. Dann wechselt diese – je nach angezeigtem Inhalt – zwischen 60 und 120 Hertz. Allerdings erhöht sich dadurch der Stromverbrauch etwas.
Das Display unterstützt HDR10+ sowie HDR10 und soll eine HDR-Spitzenhelligkeit von 1.900 Nits liefern. Die Kollegen bei GSMArena (04/26) haben nachgemessen und kommen im 10-Prozent-Fenster auf einen Höchstwert von 1.869 Nits. Die Bildschirmhelligkeit hält also, was sie verspricht. Unter der Tageslichtlampe im Büro lassen sich Inhalte jeder Art problemlos ablesen. Allerdings kommt es auf der glänzenden Oberfläche zu störenden Reflexionen.

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Dank der OLED-typischen Vorzüge wie den hohen Kontrasten und den perfekten Schwarzwerten sowie der hohen Helligkeit wirken HDR-Effekte auf mich lebendig und beeindruckend.
Ausstattung & Software: Alles, was man braucht
Hinsichtlich der Ausstattung und Konnektivität habe ich beim Samsung Galaxy A57 für ein Mittelklasse-Modell kaum etwas zu meckern.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Ausstattung des Smartphones:
| Eigenschaftsname | Samsung Galaxy A57 |
|---|---|
| WLAN | Wi-Fi 6E |
| Mobilfunk | 5G |
| Bluetooth | 6.0 |
| NFC | |
| Dual-SIM | (2 × SIM-Karte oder SIM-Karte + eSIM) |
| eSIM | |
| SD-Kartenslot | |
| Anschluss | USB-C 2.0 |
| 2D-Gesichtserkennung | |
| optischer Fingerabdrucksensor | |
| UWB (Ultrabreitband) |
Ich würde mir lediglich ein Upgrade auf Wi-Fi 7 wünschen für schnelleres Surfen im 6-GHz-Band und einen schnelleren USB-C-3.2-Anschluss. Ein Flaggschiff würde zudem mit einem Ultraschall-Fingerabdrucksensor der 3D-Gesichtserkennung punkten, sie sicherer sind. Dass sich der Speicher nicht erweitern lässt, ist – gerade bei der 128-GB-Speichervariante – schade, aber aktuell leider Standard bei Smartphones. Möchtest du den größtmöglichen Speicher, solltest du dir das 256-GB-Modell zulegen.
Das Samsung Galaxy A57 wird ab Werk mit Android 16 und Samsungs eigener Benutzeroberfläche One UI 8.5 ausgeliefert. Damit könnte man die gleichen Software-Funktionen wie bei Modellen aus Samsung aktueller Galaxy-S-Serie erwarten. In der Praxis fehlen dem A57 allerdings Funktionen wie etwa die KI-Bildoptimierung ProVisual Engine und der Desktopmodus Samsung DeX.
Im Video zeigt TURN ON Moderator Ilias ausführlich die 10 besten Features von One UI 8.5:
Um Ihnen Video mit weiteren Informationen zu Produkten und Dienstleistungen anzeigen zu können, arbeiten wir mit Youtube zusammen. Für das Anzeigen der Inhalte benötigen wir Ihre Zustimmung.
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Die Benutzeroberfläche ist wie gewohnt übersichtlich strukturiert, sodass du kaum Eingewöhnungszeit benötigen solltest. App-Icons, Widgets, Themes, Schriftarten und Hintergründe lassen sich – zumeist gegen Aufpreis – personalisieren. Leider installiert das System bei der Einrichtung eine Handvoll Drittanbieter-Apps (Bloatware), die du händisch deinstallieren musst, wenn du sie nicht benötigst.
Samsung verspricht für das Galaxy A57 6 Jahre Software- und Sicherheitsupdates. In der Mittelklasse ist das top. Die wesentlich teureren Galaxy-S-Modelle werden gerade einmal 1 Jahr länger mit Updates versorgt.
Awesome Intelligence: Auch 2026 noch nicht awesome
Smartphones aus der Galaxy-A-Serie haben keinen Zugriff auf den vollen Funktionsumfang der Samsung-KI Galaxy AI. Stattdessen erhalten sie eine Handvoll KI-Features, die unter dem Oberbegriff Awesome Intelligence zusammengefasst werden.
Diese KI-Features bietet das Samsung Galaxy A57:
- Sprachassistenten: Bixby, Google Gemini und Perplexity
- KI-Bildbearbeitung: Objektradierer, Bestes Gesicht bei Gruppenaufnahmen, KI-Fotofilter
- KI-Videobearbeitung: Automatisches Zuschneiden
- KI-Tools für den Alltag: AI Select (macht Elemente auf dem Display auswählbar), Vorlesen, Sprachtranskription + Übersetzung, Google Circle to Search
In meinem TURN ON Test des Vorgängers A56 habe ich die Funktionen der Awesome Intelligence als „nicht ausgereift“ kritisiert. Leider lässt sich mein damaliges Urteil auch auf die KI-Tools des Galaxy A57 übertragen. Neue Tools sind mit Ausnahme des KI-Assistenten Perplexity nicht dazugekommen und die bereits bekannten Funktionen nicht besser geworden.
Der Objektradierer hinterlässt Schlieren anstelle der entfernten Objekte, das Zuschneiden von Videos erledigt ein Mensch meiner Meinung nach auch noch deutlich besser als die KI.
Die Sprachtranskription macht zudem einige Fehler bei der Spracherkennung. Schade: Möchtest du eine Audioaufnahme übersetzen lassen, nimmt die KI das Transkript als Übersetzungsgrundlage und nicht das Audio selbst. Fehler bei der Spracherkennung werden so in anderer Sprache reproduziert, wie du auf den folgenden Screenshots erkennst.

Samsung
Kamera: Die Hauptkamera überzeugt auch bei durchwachsenen Lichtbedingungen
Das Kamera-Set-up des Galaxy A57 hat Samsung eins zu eins vom Vorgängermodell A56 übernommen. Trotzdem verspricht der Hersteller eine verbesserte Kameraqualität durch eine schnellere Bildoptimierung, die der neue Prozessor ermögliche.
Die folgende Tabelle zeigt auf einen Blick, aus welchen Linsen sich das Kamerasystem des Samsung Galaxy A57 zusammensetzt:
| Eigenschaftsname | Samsung Galaxy A57 |
|---|---|
| Hauptkamera | 50 MP, f/1,8 mit digitalem zehnfachen Zoom |
| Ultraweitwinkelkamera | 12 MP, f/2,2 |
| Makrokamera | 5 MP, f/2,4 |
| Frontkamera | 12 MP |
Während meines Tests herrschen wetterbedingt nicht die besten Lichtverhältnisse, dennoch gefällt mir meine Testaufnahme von einem Teich in einer Parkanlage mit der Hauptkamera gut (erster Slide). Das Foto hat eine gute Schärfe, stellt Farben natürlich dar und zeigt einige Details. Die Aufnahme mit der Ultraweitwinkelkamera vom selben Motiv (zweiter Slide) kann da nicht mithalten und leidet im linken und rechten Bildviertel unter Unschärfe. Immerhin bleibt die Farbwiedergabe natürlich.
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Da das Handy keine Telefotokamera besitzt, ist die Hauptkamera für den digitalen zehnfachen Zoom zuständig. Ich habe einen Deko-Kranz in unterschiedlichen Zoomstufen fotografiert, um die Vergrößerungsqualität zu testen. Der zweifache Zoom stellt das Motiv noch einigermaßen scharf dar, doch schon ab vierfacher Vergrößerung ist der Zoom nicht mehr zu gebrauchen.
In der folgenden Slideshow siehst du meine Zoomaufnahme ohne, mit zweifacher, vierfacher und zehnfacher Vergrößerung.
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Statt der fehlenden Telefotokamera bietet das Gerät eine Makrokamera, die trotz der geringen Auflösung von 5 Megapixeln ordentliche Detailaufnahmen liefert, wie du auf dem folgenden Foto erkennst:

TURN ON
Die 12-Megapixel-Frontkamera knipst hübsche Selfies mit guter Belichtung und natürlichen Hauttönen (links). Das Gleiche gilt für Porträtaufnahmen mit einem Bokeh-Effekt (rechts), der für meinen Geschmack etwas weniger kräftig ausfallen dürfte.

TURN ON
Performance: Sehr gute und stabile Mittelklasseleistung
Angetrieben wird das Galaxy A57 von Samsungs neuestem Chip Exynos 1680, der von 8 GB Arbeitsspeicher flankiert wird.
Um die Leistung des Hardware-Gespanns zu ermitteln, führe ich die folgenden Benchmark-Tests auf dem Gerät durch:
- Work 3.0 Performance von PCMark: Bestimmt die Systemperformance, indem er Alltagsaufgaben wie Webbrowsing, Bild- und Videobearbeitung sowie Datenverarbeitung simuliert. Aus den Ergebnissen wird ein Score errechnet, mit dem du die Leistung von Smartphones miteinander vergleichen kannst.
- Wild Life Extreme Stress Test von 3DMark: Prüft, wie sich ein Handy unter längerer hoher Auslastung verhält. Der Test misst zudem in 20 Durchgängen die Leistungsstabilität, den Akkuverbrauch, die Wärmeentwicklung und die Bildwiederholrate. Auch hier ergibt sich aus den Ergebnissen jedes einzelnen Durchgangs ein Score zum Vergleichen mit anderen Smartphones.
Work 3.0 Performance
Im Work-3.0-Performance-Test erzielt mein Testgerät mit 14.981 Punkten einen hohen Score für ein Mittelklasse-Handy. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell Galaxy A56 erzielt im TURN ON Test „nur“ 14.048 Punkte (04/25).

PCMark for Android/Screenshot & Collage: TURN ON
Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt, dass das Samsung Galaxy A57 in seiner Preisklasse herausragend performt. So haben aktuelle Mittelklasse-Smartphones im Work-3.0-Performance-Test bei TURN ON abgeschnitten:
- Google Pixel 10a im TURN ON Test (03/26): 12.873 Punkte
- Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G im TURN ON Test (03/26): 12.554 Punkte
Wild Life Extreme Stress Test
Im Wild-Life-Extreme-Stress-Test liefert mein Galaxy A57 einen typischen Mittelklasse-Wert von 1.667 Punkten im besten Durchlauf. Das bedeutet, die Grafikleistung reicht für eine flüssige Bedienung im Alltag und aktuelle Games auf mittleren Grafikeinstellungen aus. Der Vorgänger A56 erzielt im gleichen Test nur 1.383 Punkte.
Im schwächsten Durchlauf bringt es mein Testgerät auf respektable 1.570 Punkte. Daraus ergibt sich eine sehr gute Leistungsstabilität von 94,2 Prozent – das Handy drosselt seine Leistung unter Volllast also kaum. Ebenfalls positiv fallen mir der geringe Stromverbrauch während des Tests (nur 6 Prozent Akku) sowie die erfreulich geringe Erwärmung auf maximal 36 Grad auf.

3DMark/Screenshot & Collage: TURN ON
So schneiden andere Mittelklasse-Smartphones bei TURN ON ab:
- Google Pixel 10a: 2.694 Punkte, 89,8 Prozent Leistungsstabilität, erwärmt sich auf 40 Grad Celsius
- Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G: 1.006 Punkte, 99,6 Prozent Leistungsstabilität, erwärmt sich auf 31 Grad Celsius
In der Praxis leistet das Samsung Galaxy A57 gute Dienste beim Multitasking mit mehreren parallel geöffneten Apps, beim Laden von Websites und auch beim Gaming.
Nach einer 25-minütigen Session des grafisch durchaus anspruchsvollen Mobile Games „League of Legends: Wild Rift“ ist der Akkustand nur um 5 Prozent gesunken und das Gerät hat sich kaum erwärmt. Auf mittleren Grafikeinstellungen konnte ich mit hohen Framerates zocken, wobei diese während der Session konstant bei 115 bis 120 FPS (Frames per Second) lag.
Akku: Das Galaxy A57 hat jede Menge Ausdauer
Der 5.000-mAh-Akku des Samsung Galaxy A57 erzielt im Battery-Life-Test von PCMark, der alltägliche Aufgaben simuliert, eine lange Laufzeit von 17 Stunden und 6 Minuten, bis der Akkustand von 100 auf 20 Prozent gesunken ist. Das ist ein sehr guter Wert.
Zum Vergleich: Der Vorgänger Galaxy A56 schafft im gleichen Test 14 Stunden und 34 Minuten (TURN ON, 04/25). Dass das A57 etwas länger durchhält als sein Vorgänger, liegt vermutlich an der höheren Effizienz des neuen Exynos-Prozessors.
Die vergleichbaren Mittelklasse-Smartphones Google Pixel 10a und Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G kommen bei uns auf Akkulaufzeiten von 22 Stunden und 10 Minuten beziehungsweise von16 Stunden und 25 Minuten.

TURN ON
Ich habe meinem Testgerät eine komplette Akkuladung spendiert. Mit meinem 45-Watt-Netzteil – das entspricht exakt der maximalen Ladeleistung des Akkus – dauerte es 70 Minuten, bis das Handy wieder vollständig aufgeladen war. Für ein Mittelklasse-Smartphone ist das ganz schön schnell. Kabellos lässt sich das Galaxy A57 nicht aufladen.
Zusammenfassung zum Test des Samsung Galaxy A57: Mehr als nur ein schönes Handy
Mit seinem edlen Design, dem schönen OLED-Display, der ansprechenden Mittelklasseleistung und der langen Akkulaufzeit hat mich das Samsung Galaxy A57 überzeugt. Die Hauptkamera und der lange Update-Support haben mir ebenfalls gut gefallen.
Auf der Mängelliste stehen für mich die für Fingerabdrücke anfällige Rückseite, das spiegelnde Display, die vorinstallierte Bloatware, der langsame USB-C-2.0-Anschluss sowie die auch nach einem Jahr noch nicht wirklich praktikablen KI-Tools.

TURN ON
Die Kritikpunkte bleiben also überschaubar. Trotzdem stört mich eine Sache am eigentlich sehr guten Mittelklasse-Smartphone: der Preis. Gegenüber dem Vorgänger Galaxy A56 hat Samsung die UVP für das A57 deutlich erhöht. Zum Marktstart 2025 kostete die 128-GB-Variante des Galaxy A56 479 Euro, die UVP des neuen A57 liegt zum Release bei 529 Euro. Gemessen an den Upgrades, finde ich diesen Sprung nicht gerechtfertigt.
Immerhin: Bei den meisten Online-Händlern ist der Preis bereits auf ein faires Niveau gesunken (Stand: 05/26).
Für einen Preis von unter 500 Euro kann ich das Samsung Galaxy A57 uneingeschränkt empfehlen. Dabei ist es egal, ob du Smartphone-Einsteiger oder routinierter User mit hohem Preisbewusstsein bist.
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
Tipp: Auf unserem TURN ON YouTube-Kanal vergleicht Moderator Ilias das Samsung Galaxy A57 ausführlich mit dem ebenfalls neuen Galaxy A37.
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Alternativen mit guten Testergebnissen zum Samsung Galaxy A57
- Das Honor 400 Pro schlägt das Samsung Galaxy A57 in fast jeder Hinsicht und besticht mit einem extrem leuchtstarken OLED-Display, einer guten Kamera, einer Performance fast auf Flaggschiffniveau und einer langen Akkulaufzeit. Dazu kommen ein IP69-Rating sowie 6 Jahre Software- und Sicherheitsupdates. Notebookcheck (06/25) vergibt die Wertung „gut“ (83 Prozent).
- Das Google Pixel 10a bietet ebenfalls ein leuchtstarkes OLED-Display sowie eine sehr gute Kamera, eine überragende Akkulaufzeit und 7 Jahre Update-Support. Unsere Kollegin Franzi bewertet das Google Pixel 10a im TURN ON Test (03/26) mit 4,5 von 5 Punkten.
- Das Motorola Edge 70 ist sogar noch dünner als das Samsung Galaxy A57. Darüber hinaus punktet es mit einem schönen OLED-Display, einer guten Kamera, einer schnellen Performance und einer langen Akkulaufzeit. Unser Kollege Niklas vergibt 4 von 5 Punkten im TURN ON Test des Motorola Edge 70 (01/26).

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