
Motorola Edge 70 im Test: Ultradünnes Design mit Abstrichen?
Inhalt
- Fazit zum Test des Motorola Edge 70
- Motorola Edge 70 im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
- So habe ich das Motorola Edge 70 getestet
- Design: Ganz schön dünn!
- Display: Helles OLED-Display zum Verlieben
- Ausstattung und Software: Gute Hardware & Konnektivität mit Einschränkungen
- KI-Funktionen: Umfangreiche KI mit Account-Pflicht
- Kameras: Gute Fotoqualität, aber kein Tele-Zoom (mehr)
- Performance: Ausreichend Leistung für den Alltag
- Akku: Gute Akkulaufzeit für den Alltag
- Zusammenfassung zum Test des Motorola Edge 70: Ein gutes Dünnes
- Alternativen zum Motorola Edge 70 – alle mit guten Testergebnissen
- Motorola Edge 70 im Test: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Das Motorola Edge 70 gehört zu den dünnsten Smartphones auf dem Markt. Dazu sieht es noch extrem stylisch aus. Ob sich die dünne Bauweise negativ auf Leistung und Kamera auswirkt, erfährst du in meinem Test.
Zum Autor: Niklas ist Fan von ultradünnen Smartphones. Bei TURN ON schreibt er seit 2022 über Technik und begeistert sich vor allem für Smartphones und Tablets.
Fazit zum Test des Motorola Edge 70
Das Motorola Edge 70 ist eines der schönsten und dünnsten Smartphones auf dem Markt. Neben dem schlanken Design überzeugen mich das 6,67-OLED-Display, die gute Performance, die solide Akkulaufzeit und die Dual-Kamera.
Schade finde ich, dass Motorola auf die Telekamera des Vorgängermodells Edge 60 verzichtet hat. Den internen Speicher kannst du leider nicht mehr via microSD-Karte erweitern. Weitere Nachteile sind der langsame USB-2.0-Standard und die vorinstallierte Bloatware.
Vorteile und Nachteile des Motorola Edge 70
Vorteile
- ultradünnes und schickes Design
- tolles OLED-Display
- gute Dual-Kamera
- flotte Performance für den Alltag
- solide Akkulaufzeit
Nachteile
- kein Telezoom
- Speicher nicht erweiterbar
- vorinstallierte Bloatware
- nur USB 2.0
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
Motorola Edge 70 im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
Das Edge 70 ist das aktuell dünnste Motorola-Smartphone auf dem Markt und insgesamt eines der dünnsten und leichtesten Handys überhaupt. Highlights sind zudem das kontrastreiche und helle 6,67-Zoll-OLED-Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz und der recht große interne Speicherplatz von 512 GB.
Motorola Edge 70: Technische Daten
- Displaytyp & -größe: pOLED, 6,67 Zoll
- Displayeigenschaften: 2.712 × 1.220 Pixel, 120 Hz
- Prozessor: Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4
- Arbeitsspeicher: 12 GB
- interner Speicher: 512 GB
- Rückkameras: 50 MP + 50 MP
- Frontkamera: 50 MP
- Anschlüsse: USB-C 2.0
- Betriebssystem: Android 16
- Konnektivität: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, GPS, NFC, 5G
- Akkukapazität: 4.800 mAh
- Gewicht: 159 g
So habe ich das Motorola Edge 70 getestet
Ich habe das Motorola Edge 70 im TURN ON Studio in Hamburg und bei mir zu Hause getestet. Mich haben vor allem das ultradünne Design und die Akkulaufzeit interessiert. Gerade dünne Smartphones haben in der Regel einen schwächeren Akku als dickere Modelle. Ansonsten war ich auf die Leistung des Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 und das Kamera-Set-up gespannt. Ich habe zudem Benchmarks zur Leistung durchgeführt, sie ergänzen meinen Eindruck vom Gerät.
Um die Helligkeit des Displays aussagekräftig bewerten zu können, habe ich mir auch draußen Inhalte auf dem Smartphone angesehen.
Weder Motorola noch MediaMarkt haben auf meinen Praxistest Einfluss genommen.

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Design: Ganz schön dünn!
Dünne Smartphones sind weiterhin im Trend. Mit dem Samsung Galaxy S25 Edge (5,8 mm) und dem iPhone Air (5,6 mm) sind im Vorjahr bereits ultradünne Smartphones auf den Markt gekommen. Das Motorola Edge 70 ist beeindruckende 5,99 Millimetern dünn und damit nur minimal dicker als das S25 Edge – aber immer noch deutlich schlanker als herkömmliche Smartphones.
Dazu sieht das Edge 70 besonders hochwertig und stylisch aus. Die Silikonrückseite besteht aus einer feinen Stoffstruktur. Motorola nennt es „nyloninspiriertes Silikonfinish“. Das gefällt mir wirklich gut. Dadurch liegt das Smartphone besonders angenehm und rutschfest in der Hand – sogar ohne Schutzhülle. Wer mag, kann aber trotzdem die im Lieferumfang enthaltene Schutzhülle nutzen. Ansonsten gibt es noch einen schicken gebürsteten Aluminiumrahmen.

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Was ich besonders mag: Das Kameramodul mit den Kameralinsen ragt nicht so weit aus dem Gehäuse wie etwa bei meinem privaten iPhone 16 Pro oder bei anderen Smartphones. Zudem gefällt mir der elegante Übergang vom Kameramodul zur übrigen Handyrückseite.
Beim Gewicht kann das Edge 70 ebenfalls überzeugen. Das Smartphone wiegt nur 159 Gramm und ist damit eines der leichtesten Smartphones überhaupt. Im Vergleich zu meinem iPhone 16 Pro mit Titangehäuse ist das schon ein gewaltiger Unterschied. In der Hosentasche ist es mir im Alltag gar nicht aufgefallen. Trotzdem wirkt das Edge 70 überhaupt nicht billig.
Das Motorola Edge 70 gibt es in den Pantone-Farbvarianten Gadget Gray (Dunkelgrau), Cloud Dancer (Weiß), Lily Pad (Grüngrau) und Bronze Green (Grün, wie mein Testmodell). Eyecatcher sind bei meinem Modell die akzentuierten Bronzefarben rund um die Kameralinsen und die AI-Seitentaste.
Das Edge 70 ist nach IP69-Schutzklasse vor Staub und Wasser geschützt. Laut Hersteller soll es Tauchgänge von bis zu 1,5 Meter Tiefe über 30 Minuten aushalten. Es ist zudem nach dem Militärstandard MIL-STD-810H zertifiziert – es soll also besonders robust sein.
Display: Helles OLED-Display zum Verlieben
Das 6,67 Zoll große pOLED-Display im 20:9-Format überzeugt mit einer hervorragenden Schärfe und satten Farben. Die Bildschirmauflösung beträgt 2.712 × 1.220 Pixel mit einer Pixeldichte von 446 PPI (Pixel per Inch). Die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz sorgt für eine besonders flüssige Bedienung, wie etwa beim Scrollen. Leider verwendet der Bildschirm keine LTPO-Technologie. Er kann also nicht die Bildwiederholrate je nach Inhalt anpassen, was ein wenig Akkulaufzeit gespart hätte.
Die maximale Helligkeit beträgt laut Motorola bis zu 4.500 Nits. Im Test von Computer Bild (12/25) wurde dieser Wert zwar nicht erreicht. Die Tester waren dennoch mit dem „klasse Bildschirm“ zufrieden. Notebookcheck (12/25) misst immerhin auf kleineren Flächen über 3.000 Nits. An einem sonnigen Wintertag im Freien konnte ich das Display sehr gut ablesen. Zum Vergleich: Das iPhone Air soll laut Hersteller 3.000 Nits Spitzenhelligkeit erreichen und das Samsung Galaxy S25 Edge 2.600 Nits Spitzenhelligkeit.

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Ausstattung und Software: Gute Hardware & Konnektivität mit Einschränkungen
Mit 5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, NFC für kontaktloses Bezahlen sowie Dual-SIM und eSIM ist das Motorola Edge 70 zwar nicht auf dem allerneusten Stand, es sollte aber dennoch für die nächsten Jahre ausreichen. Zum Aufladen und Übertragen von Dateien auf den PC setzt Motorola leider auf den langsamen USB-C-2.0-Port.
Der Arbeitsspeicher von 12 GB hat bei mir im Alltag für tadelloses Multitasking gesorgt. Auch das Starten von Apps klappte jederzeit schnell. Apps sind außerdem nicht abgestürzt.
Das Edge 70 gibt es mit der üppigen Speichervariante von 512 GB internem Speicher. Konnte man beim Vorgängermodell Edge 60 diesen noch via microSD-Karte erweitern, ist das mit dem Edge 70 leider nicht mehr möglich.
Ansonsten gibt es noch eine Gesichtserkennung, einen Fingerabdruckscanner unter dem Display sowie eine AI-Taste für Moto AI, eine Lauter-/Leiser-Taste und eine An-/Aus-Taste.

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Als Betriebssystem kommt Motorolas My UX-Oberfläche auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Die Android-Oberfläche ist mit der eines Google-Pixel-Geräts vergleichbar. Das liegt daran, dass Motorola nur wenig angepasst hat. Wer von einem iPhone kommt wie ich, muss sich erstmal zurechtfinden, aber das ist auch bei anderen Android-Geräten so. Letztlich ist das System aber intuitiv und lässt sich individuell anpassen.
Was ich nervig fand: Bei der Einrichtung des Handys wurden haufenweise Drittanbieter-Apps automatisch installiert. Immerhin konnte ich Spiele wie Monopoly, Candy Crush und Sudoku direkt wieder löschen. Den Live Lock Screen fand ich ebenfalls nervig. Nach der Einrichtung zeigte mir der Sperrbildschirm neben Uhrzeit und Benachrichtigungen auch Boulevardartikel und Werbung an. Auch das konnte ich aber in den Einstellungen schnell deaktivieren.
Motorola verspricht 4 Jahre Android-Updates und 6 Jahre Sicherheits-Updates. Das ist okay, Google- und Samsung-Geräte sind da mit 7 Jahren aber noch besser aufgestellt.
KI-Funktionen: Umfangreiche KI mit Account-Pflicht
KI-Funktionen sind mittlerweile bei fast alle aktuellen Smartphones mit an Bord – ob man sie braucht oder nicht. Motorola setzt auf sein hauseigenes „Moto AI“. Über die App stehen dir diverse KI-Tools zur Verfügung. Mit „Image Studio“ kannst du etwa Bilder, Sticker oder Avatare mittels kurzen Prompts oder Skizzen generieren lassen. Ja, es ist eine witzige Sache, hat für mich aber im Alltag keinen Mehrwert.

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Ansonsten gibt es noch folgende KI-Features in der Kategorie „Tools für Produktivität“:
- Achtgeben (Audioaufnahmen mit Transkription und Zusammenfassung)
- Merken (Speichern von Erinnerungen)
- Fragen oder suchen (Suchen im Internet)
- Was gibt es Neues? (Benachrichtigungsübersichten)
Standardmäßig greift Moto AI auf Perplexity als virtuellen Assistenten zurück. Für Echtzeitgespräche dient Microsoft Copilot. Hältst du die Home-Taste lange gedrückt, startet Google Gemini Live.
Wichtig: Um Moto AI zu nutzen, musst du dir ein kostenloses Motorola-Konto einrichten.
Kameras: Gute Fotoqualität, aber kein Tele-Zoom (mehr)
Das Edge 70 ist eine kleine Mogelpackung – zumindest optisch. Wer das Smartphone ohne Vorwissen auspackt, könnte wirklich denken, dass es eine Triple-Kamera samt Telelinse besitzt. Schließlich lässt das Kameramodul mit den vier Aussparungen das vermuten. Die Wahrheit: Neben der Dual-Kamera (Haupt- und Ultraweitwinkelkamera mit jeweils 50 Megapixeln) gibt es lediglich noch einen Blitz und einen 3-in-1-Lichtsensor.

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Eine Telelinse ist also nicht vorhanden. Komisch, das Edge 60 hatte noch eine. Aber klar, wer superdünne Smartphones will, muss auch Kompromisse eingehen. Beim iPhone Air hat Apple sogar die Ultraweitwinkelkamera weggelassen.
Für schöne Zoomaufnahmen ist das Edge 70 also nicht geeignet, du kannst optisch lediglich bis zum Vergrößerungsfaktor 2 zoomen. Digital ist zwar eine 20-fache-Vergrößerung möglich, das sieht aber wirklich nicht schön aus.

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Mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera liefert das Edge 70 aber schöne Ergebnisse. Die Farben kommen der Realität sehr nah und auch Details gehen keine verloren. Selbst im Detail weiß die Schärfe zu überzeugen. Weit entfernte Objekte im Hintergrund wie zum Beispiel das Ortsschild sehen scharf aus. Im Folgenden siehst du ein Foto mit der Ultraweitwinkelkamera und anschließend eines mit der Weitwinkel- beziehungsweise Hauptkamera. Darauf folgt ein Motiv mit Zoomfaktor 2.
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Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen wie am späten Abend überzeugen die Aufnahmen. Makroaufnahmen geben mit der Ultraweitwinkelkamera eine gute Figur ab. Auf dem zweiten Slide in der folgenden Slideshow sind die Details der Baumrinde sehr gut zu erkennen.
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Die Frontkamera knipst detailreiche Selfies und Porträts mit 12,5 Megapixeln. Videos lassen sich zudem in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Für 60 Bilder pro Sekunde musst du Videos in Full-HD-Qualität aufzeichnen. Ansonsten sind auch Videos im Zeitraffer, in Zeitlupe mit 120/240 Bildern pro Sekunde und Dual-Videos möglich. Bei Dual-Videos werden Vorder- und Rückkamera gleichzeitig genutzt.
Performance: Ausreichend Leistung für den Alltag
Motorola setzt beim Prozessor auf den Mittelklasse-Chip Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4. Für die meisten Nutzer sollte das im Alltag reichen. In meinem Test konnte ich flüssig durchs Betriebssystem navigieren. Es gab keine Ruckler beim Öffnen von Apps oder beim Multitasking. Von High-End-Niveau ist der Snapdragon 7 Gen 4 aber weit entfernt. Wer ein leistungsstarkes und dünnes Smartphone will, sollte besser zum Samsung Galaxy S25 Edge (Snapdragon 8 Elite „for Galaxy“) oder zum iPhone Air (A19 Pro) greifen. Die kosten aber auch mehr.
Um die genaue Leistung des Motorola Edge 70 zu ermitteln, verwende ich auf meinem Testgerät den Stresstest Wild Life Extreme von 3DMark. In diesem 20-minütigen Test wird in mehreren Durchläufen untersucht, wie sich Smartphones unter längerer hoher Auslastung verhalten. Er ermittelt hierfür die Leistungsstabilität und den Stromverbrauch.

3DMark/Screenshot & Collage: TURN ON
Im besten Durchlauf erzielt mein Testgerät einen guten Score von 2.075 Punkten, im schlechtesten 1.378 Punkte. Das ergibt eine Leistungsstabilität von 66,4 Prozent. Die Leistungsstabilität gibt an, welchen Anteil seiner maximalen Leistung ein Smartphone unter längerer Auslastung aufrechterhalten kann. Einbußen auf so einem hohen Leistungsniveau sind ganz normal – leider.
In unseren Tests aktueller Mittelklasse-Smartphones liefert das Edge 70 das zweitbeste Ergebnis, nur das Samsung Galaxy S25 FE ist im Wild Life Extreme Stress Test besser:
- Samsung Galaxy S25 FE im TURN ON Test: 4.257 Punkte
- Motorola Edge 70 im TURN ON Test: 2.075 Punkte
- Samsung Galaxy A56 im TURN ON Test: 1.383 Punkte
- Nothing Phone (3a) Pro im TURN ON Test: 1.058 Punkte
- Xiaomi Redmi Note 14 Pro+ im TURN ON Test: 1.046 Punkte
- Samsung Galaxy A36 im TURN ON Test: 914 Punkte
- Motorola Edge 60 Fusion im TURN ON Test: 860 Punkte
Im direkten Duell der dünnen Smartphones zieht das Edge 70 im Vergleich zum Samsung Galaxy S25 Edge aber klar den Kürzeren. Das Samsung-Phone lieferte im selben Benchmark einen Score von sehr guten 6.620 Punkten.
Während meines gesamten Benchmark-Tests verbrauchte das Edge 70 nur 9 Prozent Akku. Das ist ein guter Wert. Es ist aber deutlich wärmer geworden. Die Chip-Temperatur lag während des Tests zwischen 22 und 41 Grad Celsius. Sorgen wegen Überhitzung unter Last musst du beim Edge 70 nicht haben.
Insgesamt ist die Grafikleistung zum Zocken sehr gut. Ich konnte beliebte 3D-Games wie „Call of Duty Mobile und „PUBG Mobile“ auf hohen Grafikeinstellungen flüssig spielen.
Akku: Gute Akkulaufzeit für den Alltag
Motorola spendiert dem Edge 70 einen Akku mit einer Kapazität von 4.800 mAh. Damit soll laut Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden bei unterschiedlicher Nutzung drin sein. Bei kontinuierlicher Videowiedergabe verspricht Motorola eine Laufzeit von bis zu 29 Stunden.
Im Test von chip.de (11/25) hält das Edge 70 bei gemischter Anwendung (Chatten, Scrollen und Surfen im Web mit aktivem Display und 60-Hertz-Bildwiederholrate) 14 Stunden und 42 Minuten durch. Beim Test des Vorgängermodells (05/25) waren es knapp 17 Stunden. Die Akkulaufzeit fällt also deutlich kürzer aus, ist aber immer noch auf einem guten Niveau.

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Für meinen Test habe ich das Game „PUBG Mobile“ gestartet und das Display dauerhaft eingeschaltet gelassen. Nach etwa 13 Stunden hat sich das Edge 70 ausgeschaltet. Das ist ein guter Wert. Insgesamt solltest du bei normaler Nutzung ohne Probleme durch den Alltag kommen.
Mit einem 68-Watt-Netzteil benötigt das Smartphone im Test von GSMArena (11/25) nur 41 Minuten für eine volle Aufladung. Das Vorgängermodell brauchte im Test von GSMArena (05/25) mit einem 68-Watt-Netzteil 4 Minuten länger. Mit meinem 65-Watt-Laptop-Ladekabel hat das Aufladen knapp anderthalb Stunden gedauert.
Ein Netzteil liegt dem Edge 70 nicht bei. Dafür ist im Lieferumfang eine MagSafe-Hülle enthalten. Damit kannst du das Handy kabellos mit bis zu 15 Watt laden.
Zusammenfassung zum Test des Motorola Edge 70: Ein gutes Dünnes
Das Motorola Edge 70 ist optisch und haptisch ein Genuss. Es sieht toll aus und fühlt sich extrem hochwertig an. Es bietet zudem ein klasse OLED-Display, knipst schöne Bilder mit der Dual-Kamera und ist fit für Alltagsaufgaben. Preis und Akkuleistung stimmen ebenfalls.
Schade ist nur, dass Motorola auf die Telekamera vom Vorgänger verzichtet. Die Akkulaufzeit ist im Vergleich zum Edge 60 schwächer geworden. Fest steht aber: Bei dünnen Smartphones wirst du immer Kompromisse eingehen müssen, so auch beim Edge 70.
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Alternativen zum Motorola Edge 70 – alle mit guten Testergebnissen
- Das Motorola Edge 60 ist das Vorgängermodell des Edge 70. Es ist zwar nicht so dünn und stylisch – dafür ist es günstiger, hat eine Telekamera und du kannst den Speicher erweitern. PC-Welt (07/25) vergibt 4,5 von 5 Sternen.
- Das iPhone Air ist noch dünner als das Edge 70, verzichtet aber auf eine Ultraweitwinkelkamera. Mac-Welt (09/25) vergibt 4 von 5 Sternen.
- Das Xiaomi 15T Pro liegt auf dem Preisniveau des Edge 70 punktet aber mit einer Telekamera. Im TURN ON Test des Xiaomi 15T Pro (12/25) vergibt mein Kollege Michael 4,5 von 5 Punkten.
- Das Samsung Galaxy S25 Edge ist extrem dünn und überzeugt mit einer stabilen Titan-Verarbeitung. In unserem TURN ON Test des Samsung Galaxy S25 Edge (08/25) vergibt mein Kollege Andreas 4 von 5 Punkten.
Motorola Edge 70 im Test: Häufige Fragen beantwortet
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