
Amazfit Active 3 Premium im Test: Günstiger Garmin-Klon
Inhalt
- Fazit zum Test der Amazfit Active 3 Premium
- Amazfit Active 3 Premium im Test: Die wichtigsten Infos zur Smartwatch
- Amazfit Active 3 Premium vs. Amazfit Active Max
- So habe ich die Amazfit Active 3 Premium getestet
- Design & Komfort: Mehr Mut zu Farbe wäre toll
- Display & Bedienung: Touch, Tasten oder Sprache
- App & Einrichtung: Individuelle Ziele & dein persönlicher Trainer
- Gesundheitstracking: Kein Trainingsfortschritt ohne Erholung
- Schlaftracking: Gute & schlechte Gewohnheiten erkennen
- Sporttracking: Konkurrenz für viele Garmin-Laufuhren
- Smartwatch-Funktionen: Basics & Bluetooth-Anrufe
- Akkuleistung getestet: Lässt Apple, Samsung & Google alt aussehen
- Zusammenfassung zum Test der Amazfit Active 3 Premium: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Gute Alternativen zur Amazfit Active 3 Premium
- Amazfit Active 3 Premium im Test: Häufige Fragen beantwortet

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Die Amazfit Active 3 Premium bietet erstaunlich viele Funktionen für ihren Preis. Wer damit richtig viel anfangen kann, erfährst du in meinem Test.

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Design & Komfort: Mehr Mut zu Farbe wäre toll
Das Gehäuse der Amazfit Active 3 Premium macht dem Namen der Uhr alle Ehre. Es besteht aus Edelstahl, hat ein glänzendes Finish und macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Das Display wird von Saphirglas geschützt, das macht die Uhr unempfindlich für Kratzer. Was man allerdings schnell darauf sieht, sind Fingerabdrücke. Hier hätte ich mir eine andere Beschichtung gewünscht.
Das für Sportuhren typische Silikonarmband wirkt weniger edel, ist aber angenehm zu tragen. Zwei Riemen halten das überstehende Armbandstück sicher an Ort und Stelle. Weder beim Schlafen noch beim Sport verrutscht die Uhr.

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Die Amazfit Active 3 Premium ist wasserbeständig bis 5 ATM und kann beim Schwimmen und Duschen getragen werden. Es gibt sogar eine Funktion zum „Herausschütteln“ von Wasser aus der Lautsprecheröffnung.
Mit ihrer Gehäusegröße von 45 Millimetern passt die Smartwatch gut an mein eher schmales Handgelenk. Anders als die Amazfit Active Max, die mein Kollege Niklas im TURN ON Test der Amazfit Active Max (02/26) auf Herz und Nieren geprüft hat, richtet sich das Premium-Modell eher an Frauen oder Personen mit schmalen Handgelenken.

Amazfit Active Max im Test: Günstige Alternative zur Apple Watch?
Die Amazfit Active Max ist eine Allrounder-Smartwatch mit starker Akkulaufzeit und vielen Fitness- und Gesundheitsfunktionen. Ob sie eine günstige Alternative zur Apple Watch ist, erfährst du in meinem Test.
Mehr erfahren über Amazfit Active Max im Test: Günstige Alternative zur Apple Watch?Ich würde mir allerdings eine größere Farbauswahl für die Amazfit Active 3 Premium wünschen. Neben der schwarzen Version, die ich getestet habe, gibt es noch eine weiße und eine blaue. Eher feminine Farbvarianten bietet Amazfit nicht an.
Display & Bedienung: Touch, Tasten oder Sprache
Das AMOLED-Display der Amazfit Active 3 Premium misst 1,32 Zoll und ist im Alltag ausreichend hell. Die Spitzenhelligkeit laut Hersteller beträgt 3.000 Nits. Trotzdem hatte ich im Test das Gefühl, dass ich die Uhr bei Work-outs im Freien etwas schlechter ablesen konnte als den zeitgleich getragenen Garmin Forerunner 970 – zumindest bei direkter Sonneneinstrahlung und beim Tragen einer Sonnenbrille. Das Display der Garmin-Uhr ist etwas blickwinkelstabiler und spiegelt weniger.
Mir persönlich fehlt außerdem die Möglichkeit, die Displayhelligkeit bei Work-outs separat von der Helligkeit im Alltag einzustellen. Normalerweise nutze ich gerne eine geringe Helligkeitsstufe – auch um Akku zu sparen. Beim Training draußen sollte das Display dann heller strahlen. Bei der Amazfit Active 3 Premium habe ich daher die automatische Helligkeitsregulierung genutzt, was mich im Alltag vermutlich etwas Akkulaufzeit gekostet hat.

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Bedienen kannst du die Amazfit-Smartwatch wahlweise per Touchscreen oder mit den vier Tasten am Gehäuse. Letzteres ziehe ich vor allem bei Work-outs vor, die Touchfunktion lässt sich für diese Zeit in den Trainingseinstellungen deaktivieren. Für mich als langjährige Garmin-Nutzerin ist die Bedienung mit den Tasten recht intuitiv, da sie ähnlich wie bei meiner privaten Uhr funktioniert. Ich habe aber auch Testberichte gelesen, in denen es den Testern nicht so leicht fiel, und sie sich ein Tutorial gewünscht hätten.
Mit Touchgesten navigierst du auf der Amazfit Active 3 Premium folgendermaßen:
- Wisch nach unten: öffnet das Schnelleinstellungsmenü.
- Wisch nach oben: führt dich durch die ausgewählten Widgets.
- Wisch nach rechts: zeigt dir eine Übersicht der letzten Benachrichtigungen an.
- Wisch nach links: bringt dich zur App-Liste.
Einige Funktionen der Uhr kannst du auch über den Sprachassistenten Zepp Flow aufrufen. Er versteht Kommandos wie „Starte einen Lauf“, „Mach das Display heller“ und „Stelle einen Wecker für 7 Uhr“. Allerdings musst du wissen, dass dir der Assistent nur auf Englisch antwortet.

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App & Einrichtung: Individuelle Ziele & dein persönlicher Trainer
Um die Amazfit Active 3 Premium einzurichten, benötigst du die Zepp-App aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store. Das Koppeln funktioniert wie bei den meisten Smartwatches schnell und einfach. Du erstellst dir ein Profil und legst deine individuellen Ziele für Schritte, Stehen, Schlaf und mehr fest.
Über die App kannst du auch einen Trainingsplan mit dem Zepp-Trainer starten. Dieser KI-Coach liefert dir dann tägliche Vorschläge für Trainingsdauer und -intensität – basierend auf deinen Zielen und deiner Erholung.
Was mir im Test gut gefallen hat: Egal welche Sportart du startest, die getrackte Zeit zahlt auf dein tägliches Trainingsziel ein. Du kannst also beispielsweise morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und abends ein kurzes Krafttraining machen. Du musst nicht eine längere Trainingseinheit am Stück absolvieren.

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Die Zepp-App an sich liefert auf den ersten Blick eine gute Übersicht über deinen Tag und deinen Trainingszustand. Im Detail wird es in meinen Augen aber teils unnötig kompliziert. Befindest du dich unten im „Start“-Reiter, kannst du nicht nur von oben nach unten durch deine Werte scrollen, sondern hast oben noch eine weitere Leiste mit Reitern, durch die du dich durchtippen kannst.
Einige Werte und Darstellungen erschließen sich mir aber nicht ganz. Zwar liefert die App zu den meisten Daten Erklärungen, wenn du dich etwas durchklickst. Allerdings finde ich die Anstrengungsstatistik durchaus irreführend – zumal die Begriffe für die einfließenden Werte in der Erläuterung anders übersetzt sind als in der Grafik. So erweckt es den Eindruck, als würde mein Fitnesslevel steigen, wenn mein Ermüdungslevel steigt, und umgekehrt.

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Gesundheitstracking: Kein Trainingsfortschritt ohne Erholung
In Sachen Gesundheitstracking bietet die Amazfit Active 3 Premium die aktuell gängigen Funktionen. Sie erfasst folgende Werte:
- Herzfrequenz
- Herzfrequenzvariabilität
- Blutsauerstoffsättigung
- Stresslevel
- Hauttemperatur
- Erholung
Deinen Erholungsstatus kannst du am sogenannten BioCharge-Score ablesen – ein Wert zwischen 1 und 100, der deine täglichen Energiereserven verdeutlichen soll. Der Wert steigt während des Schlafs an und sinkt im Laufe des Tages. Garmin-Nutzer kennen dies als Body Battery. Dieser Erholungswert wird auch bei der Festlegung der täglichen Trainingsempfehlungen berücksichtigt.

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Darüber hinaus können Frauen ihren Menstruationszyklus mit der Smartwatch tracken. Und du kannst Atem- und Meditationsübungen machen sowie einen Jetlag-Manager bei Reisen nutzen.
Um den Gesundheitswert von Sport einzuschätzen, ermittelt die Amazfit Active 3 Premium außerdem den sogenannten PAI-Wert („Personal Activity Intelligence“). Dieser setzt deine Herzfrequenz während körperlicher Aktivität ins Verhältnis zu deiner persönlichen Leistungsfähigkeit.
Intensität und Dauer werden zu einem Score zusammengefasst. Je mehr Punkte du bekommst, desto besser – und desto positiver die Auswirkungen auf dein Herz-Kreislauf-System. Ein allgemeingültiger Zielwert sind 100 PAI für die Woche. Das habe ich mit meinem vergleichsweise hohen Aktivitätslevel im Test bereits nach wenigen Tagen erreicht.
Schlaftracking: Gute & schlechte Gewohnheiten erkennen
Die Amazfit Active 3 Premium trackt Nickerchen mit einer Dauer von 20 Minuten oder länger und deinen nächtlichen Schlaf. Sie erkennt und misst:
- Schlafdauer
- Schlafphasen (Tiefschlaf, REM, Leichtschlaf, Wachphasen)
- Häufigkeit des nächtlichen Aufwachens
- Schlafregelmäßigkeit (Zubettgeh- und Aufstehzeiten)
- Herzfrequenz im Schlaf
- Hypopnoe (flacher oder verlangsamter Atemfluss)
- Atemfrequenz
Auf Basis der getrackten Daten ermittelt die Smartwatch einen Schlaf-Score auf einer Skala von 1 bis 100. Dieser zeigt dir auf einen Blick, ob du eher gut oder schlecht geschlafen hast.

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Außerdem hast du in der Zepp-App die Möglichkeit, ein Schlafenszeit-Tagebuch mithilfe von Schlagworten auszufüllen. Du kannst etwa eingeben, ob du abends gelesen, Musik gehört, trainiert oder Alkohol getrunken hast. Hinzu kommt die Aufweckstimmung, die du etwa als ausgezeichnet, ruhig oder erschlafft bezeichnen kannst. Aus diesen beiden Angaben lassen sich Rückschlüsse auf gute und schlechte Schlafgewohnheiten ziehen.

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Wie von Garmin abgeguckt wirken auf mich die Morgenupdates. Nach dem Aufstehen zeigt dir die Amazfit Active 3 Premium Informationen zu deinem Schlaf und eine Zusammenfassung des anstehenden Tages an, inklusive Wetter, Terminen und vorgeschlagenen Trainings. Du kannst dir aussuchen, welche Daten du morgens sehen möchtest – oder die Berichte komplett deaktivieren.
Sporttracking: Konkurrenz für viele Garmin-Laufuhren
Die Amazfit Active 3 Premium richtet sich vor allem an Laufanfänger, die gezielt auf ihre ersten konkreten Ziele hintrainieren wollen. Möchtest du deine ersten 5 oder 10 Kilometer, deinen ersten Halbmarathon oder Marathon laufen, ist die sportliche Smartwatch einen Blick wert. Mit ihren erweiterten Laufmetriken macht sie manch einer Garmin-Uhr Konkurrenz, vor allem den günstigeren Forerunner-Modellen.
Besonders relevant fürs Laufen sind etwa folgende Funktionen und Metriken:
- VO2Max (maximale Sauerstoffaufnahme)
- Laktatschwelle
- Laufleistung
- Schrittfrequenz
- Bodenkontaktzeit
- vertikale Oszillation (Auf-und-ab-Bewegung beim Laufen)
- Trainingseffekt
- Ausrüstungsmanagement
- virtueller Pacemaker
- Bahnlaufmodus
- Leistungsvorhersage für gängige Strecken (etwa 5 km, 10 km, Halbmarathon, Marathon)
Unabhängig von der Sportart verrät dir die Uhr außerdem deine aktuelle Trainingsbelastung und die nötige Gesamterholungszeit.

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Eine echte Besonderheit in dieser Preisklasse sind die integrierten Offline-Karten und die Navigationsfunktion. Du kannst dir über die App zum Beispiel Lauf- oder Fahrradrouten erstellen und an die Uhr senden. Das dauert zwar etwas länger, da die Routen per Bluetooth statt per WLAN übertragen werden, klappt aber gut. Beim Laufen oder Radfahren erhältst du dann Abbiegehinweise oder alternative Routen angezeigt, wenn du die geplante Route verlässt.
Eine Sache hat mich im Test jedoch massiv gestört: Wenn ich eine Navigation beim Autofahren auf dem Smartphone gestartet habe, hat die Uhr alle paar Sekunden (!) am Handgelenk vibriert, um mir Hinweise zu geben. Dabei war auf der Uhr keinerlei Navigation aktiv. Vermutlich hätte ich für diesen Zeitraum die Smartphone-Benachrichtigungen ausschalten müssen.

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Aber auch wenn Laufen nicht dein Ding ist, könnte die Amazfit Active 3 Premium zu dir passen. Die sportliche Smartwatch bietet mehr als 170 Sportmodi, darunter auch Modi für Tauziehen, Schach, Dame, E-Sport, Schaukeln und Sepak Takraw – Letzteres habe ich noch nie gehört. Offenbar ist das eine Art Volleyball, allerdings mit den Füßen gespielt.
Damit Anfänger kontinuierlich Fortschritte erzielen, bietet Amazfit den Zepp-Trainer an. Der KI-Coach auf der Uhr liefert dir tägliche Trainingsvorschläge in Form einer vorgeschlagenen Dauer und Intensität. Die Sportart gibt der Coach nicht vor. Während des Trainings kannst du per Fortschrittsanzeige verfolgen, zu wie viel Prozent du den aktuellen Plan bereits umgesetzt hast.

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Ich empfand den Zepp-Trainer im Test als recht einfaches Tool zur Trainingssteuerung. Mir fehlt allerdings eine Möglichkeit, längerfristig zu planen. Du bekommst nur Vorschläge für den jeweils aktuellen Tag. Bei meiner Garmin-Uhr schaue ich mir gerne auch die Vorschläge für die kommenden Tage an und überlege, welches Training am besten zur weiteren Tagesplanung passt. Wenn ich abends noch etwas vorhabe, dann möchte ich an dem Tag im Training nicht all-out gehen.

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Um die Genauigkeit der Herzfrequenzmessung beim Sport zu testen, habe ich bei einigen Work-outs auch meinen Polar-Brustgurt getragen. Insgesamt macht die Amazfit Active 3 Premium einen guten Job. Beim Laufen und bei Laufbandtrainings, bei denen mein Puls nicht schnell variierte, lagen die Herzfrequenzwerte beider Geräte sehr nah beieinander – die Abweichung betrug meist nur einen Schlag pro Minute.
Anders sah das bei Krafttrainings aus, wo auf kurze Phasen starker Anstrengung längere Pausen folgten. Hier zeigte die Amazfit Active 3 Premium das typische Smartwatch-Phänomen: Sie brauchte etwas Zeit, um den schnellen Herzfrequenzanstieg zu registrieren, und war dadurch immer etwas hinterher. Da das allerdings bei den meisten Smartwatches der Fall ist, würde ich sie deshalb nicht schlechter bewerten als andere. Du solltest nur wissen, dass Pulsgurte für Oberarm oder Brust beim Sport deutlich genauer sind.
Ansonsten gab es beim Sporttracking nur geringe Abweichungen zu meinem zeitgleich getragenen Garmin Forerunner 970, beide Sportuhren tracken also ähnlich genau. Beachte nur, dass die ersten paar Minuten eines Work-outs fehlen können, wenn du die automatische Trainingserkennung nutzt.
Smartwatch-Funktionen: Basics & Bluetooth-Anrufe
Wer eine Uhr mit besonders vielen smarten Funktionen sucht, ist mit einem anderen Modell besser beraten. Nichtsdestotrotz bietet die Amazfit Active 3 Premium die Smartwatch-Basics:
- Benachrichtigungen vom Smartphone anzeigen und beantworten
- Bluetooth-Anrufe tätigen
- Sprachassistent Zepp Flow
- Steuerung der Musik auf dem Smartphone
- Anzeige von Wetter und Kalender
- Tools wie Wecker, Stoppuhr, Weltuhr, Sprachmemo
- kontaktloses Zahlen

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Die Bluetooth-Anruffunktion funktionierte im Test gut. Mein Gegenüber konnte mich gut verstehen, und auch der Sound des Smartwatch-Lautsprechers ist in Ordnung. Allerdings ist das keine Funktion, die ich im Alltag nutzen würde.
Das gilt ebenso für das kontaktlose Bezahlen und den Sprachassistenten. Ersteres ist in Deutschland nur über einen Drittanbieter (Curve) verfügbar, nicht über die Banken direkt. Und der Sprachassistent versteht nur bestimmte Kommandos und antwortet – wie im Kapitel zur Bedienung beschrieben – nur auf Englisch.
Akkuleistung getestet: Lässt Apple, Samsung & Google alt aussehen
Punkten kann die Amazfit Active 3 Premium mit ihrer Akkulaufzeit. Hier lässt sie Apple Watch, Galaxy Watch und Pixel Watch deutlich hinter sich. Laut Hersteller hält der 365-mAh-Akku der Uhr bis zu 12 Tage bei typischer und bis zu 7 Tage bei intensiver Nutzung durch. Aktivierst du das Always-on-Display, sinkt die Akkulaufzeit auf 4 Tage.
Im Test habe ich die 7 Tage nicht ganz erreicht, die bei intensiver Nutzung möglich sein sollen. Ich musste die Uhr jeweils nach ziemlich genau 6 Tagen laden. Allerdings hatte ich die automatische Work-out-Erkennung für mehrere Sportarten aktiviert, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Außerdem habe ich täglich ein oder mehrere Work-outs getrackt – darunter auch längere Outdoor-Aktivitäten.

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Eine Akkulaufzeit von 6 Tagen bei intensiver Nutzung ist immer noch ein guter Wert im Vergleich zu den beliebten Smartwatches von Apple und Samsung, die kaum mehr als einen Tag durchhalten. Auch akkutechnisch scheint sich Amazfit also eher an Garmin zu orientieren.
Wie Garmin setzt Amazfit auf einen proprietären Ladeanschluss. Um die Active 3 Premium zu laden, legst du sie auf das magnetische Ladedock des Herstellers. Dieses kannst du per USB-C-Kabel an eine Stromquelle anschließen.
Zusammenfassung zum Test der Amazfit Active 3 Premium: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Amazfit Active 3 Premium hat mich im Test positiv überrascht. Ich finde den Funktionsumfang für eine Smartwatch dieser Preisklasse beeindruckend. Vor allem die Gesundheits- und Fitnessfunktionen zählen zu den Stärken der preiswerten Uhr. Sie bietet einige Features, die man eher bei höherpreisigen Sportuhren erwartet, zum Beispiel Offline-Karten und Laufeffizienzdaten. Auch das Saphirglas-Display ist keine Selbstverständlichkeit, und die Akkulaufzeit fällt besser aus als bei manch einer beliebten Smartwatch.
Weniger überzeugt haben mich die smarten Funktionen der Uhr, insbesondere der Sprachassistent. Einige Statistiken in der App finde ich etwas verwirrend – trotz Erklärung. Und das Display zieht Fingerabdrücke leider magisch an.

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Insgesamt fällt mein Fazit positiv aus. Ich kann die Amazfit Active 3 Premium vor allem Laufanfängern empfehlen – und anderen Menschen, die gerade erst mit Sport loslegen. Du bekommst hier ein günstiges und praktisches Trainingstool für die ersten Schritte als Hobbysportler an die Hand.
Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten
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