
Samsung- oder LG-TV? Der große Fernseher-Markenvergleich 2026

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Du suchst einen neuen Fernseher und überlegst, ob ein LG oder ein Samsung besser zu dir passt? Hier erhältst du einen übersichtlichen Vergleich – damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Zum Autor: Andreas besitzt einen QD-OLED-TV von Samsung und einen OLED-Monitor von LG. Bei TURN ON ist der studierte Journalist als redaktioneller Projektleiter tätig und Experte für PC-Hardware, Fernsehtechnik und KI. Für Till steht der Kauf eines neuen Fernsehers kurz bevor – dafür hat er sich schlau gemacht. Bei TURN ON schreibt er seit 2022 über Technik und begeistert sich vor allem für Software und Automatisierung.
Samsung- vs. LG-TV: Das Wichtigste im Überblick
Wenn du schnell die wesentlichen Unterschiede zwischen Fernsehern von LG und Samsung verstehen möchtest, findest du hier das Wichtigste:
LG
- Bietet von Einstieg bis High End eine große TV-Auswahl mit NanoCell, QNED (Mini-LED) und OLED.
- Führt LCD-TVs mit schwächerem Kontrast und Helligkeit, aber mit guter Blickwinkelstabilität im Vergleich zu Samsung.
- Setzt bei OLED-TVs auf die WOLED-Technologie, die weniger HDR-Farben zeigt als Samsungs QD-OLED, aber sonst vergleichbar gut sein kann.
- Unterstützt im Gegensatz zu Samsung-TVs häufig Dolby Vision und kein HDR10+.
- Nutzt webOS als Smart-Plattform – übersichtlich und stark beim Streaming.
Samsung
- Bietet von Einstieg bis High End eine große TV-Auswahl mit QLED, Neo QLED (Mini-LED) und OLED (WOLED in der Mittelklasse und QD-OLED in der Oberklasse).
- Ist bekannt für sehr helle, kontrastreiche Bilder – ideal für helle Wohnzimmer.
- Nutzt Tizen OS und integriert den TV tief ins Smart-Home-System SmartThings.
- Setzt auf HDR10+ statt auf Dolby Vision.
Unterschiede zwischen Samsung- und LG-Fernsehern
Hier erfährst du die wichtigsten Unterschiede zwischen Fernsehern von Samsung und LG.

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Display-Technologien und sonstige Technik
LG: Blickwinkelstabile LCD-TVs und gute OLEDs
Ein breites Sortiment: LG bietet sowohl LCD-TVs als auch OLED-Fernseher der Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse an.
Der Hersteller setzt die hauseigene IPS-LCD-Technologie in seinen LCD-Fernsehern ein. IPS-LCD punktet mit einer guten Blickwinkelstabilität und oft guter Farbdarstellung. Außerdem sind einige LCD-Fernseher wie die QNED-Modelle recht preiswert. Sie bieten sich an, wenn du einen günstigen Fernseher für gemeinsame Fußballabende suchst.
Im Vergleich zu den LCD-TVs von Samsung bekommen die LG-Gegenstücke häufig nicht ganz so gute Noten in unabhängigen Tests, etwa bei den Experten von Rtings.com. Das liegt in erster Linie daran, dass die IPS-Technologie keinen so hohen Kontrast ermöglicht wie die VA-Panels, die Samsung meist einsetzt. Siehe zu diesem Thema unseren Ratgeber IPS vs. VA bei TVs. Zudem strahlen die Samsung-Fernseher der Mittel- und Oberklasse oftmals heller als die LG-Pendants.
Für die hauseigenen LCD-TVs nutzt LG die folgenden Technologien:
- UHD-TV: So bezeichnet der Hersteller günstige 4K-TVs. Sie haben einen relativ schwachen Kontrast aufgrund der Edge-lit-Technologie, die das Bild grob vom Rand aus beleuchtet.
- NanoCell: Das sind ordentliche 4K-HDR-TVs mit Quantum-Dot-Farben und Full Array Local Dimming. Die Hintergrundbeleuchtung der Fernseher ist in verschiedene Beleuchtungszonen unterteilt, was den Kontrast verbessert. NanoCell ist LGs Bezeichnung für die hauseigene Quantum-Dot-Technologie, welche die Darstellung von HDR-Farben ermöglicht.
- QNED und QNED evo: Hier handelt es sich um gute 4K-HDR-TVs mit Quantum-Dot-Farben und Mini-LED-Technologie. Im Vergleich zu den NanoCell-TVs bieten die QNED-Fernseher eine feinere Hintergrundbeleuchtung mit mehr Zonen dank Mini-LEDs. Die QNED-Evo-Modelle setzen auf eine optimierte NanoCell-Technologie und können so noch mehr Farben darstellen für entsprechende HDR-Inhalte.
- Micro RGB evo: Die von manchen Herstellern so bezeichneten Micro-RGB-Fernseher sind eigentlich Mini-LED-Fernseher mit der Besonderheit, dass sehr kleine LEDs in roten, grünen und blauen Farben leuchten und durch die Mischung andere Farben erzeugen. Das sollte die Farbreinheit verbessern und die Darstellung aller HDR-Farben ermöglichen. 2026 sollen Modelle in 75, 86 und 100 Zoll auf den Markt kommen.
Bei den OLED-Fernsehern herrscht zwischen LG und Samsung beinahe Gleichstand. Generell bietet OLED die Vorteile einer pixelgenauen Bilddarstellung ohne Überstrahl-Effekte (Blooming), einer hervorragenden Blickwinkelstabilität für das Fernsehen in Gruppen und eines hohen Kontrasts inklusive tiefem Schwarz. Bei der Helligkeit sind sie gegenüber LCD normalerweise im Nachteil, ausgenommen die Topmodelle mit QD-OLED- und Tandem-OLED-Technologie.
In diesem Testvideo zeigt TURN ON Moderator Ilias die Vor- und Nachteile des Mittelklasse-OLEDs LG C5 auf:
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Für LGs OLED-Fernseher kommen aktuell diese Technologien zum Einsatz:
- WOLED: Eine weiße OLED-Schicht beleuchtet grüne, rote und blaue Farbfilter, um die verschiedensten Farben zu erzeugen. Außerdem gibt es einen zusätzlichen weißen Subpixel, der die Helligkeit erhöht und für strahlendes Weiß sorgt. LG nutzt die WOLED-Technologie für alle OLED-TVs.
- Tandem-OLED: Der neueste Flaggschiff-Fernseher von LG, der G5 OLED, verwendet mehrere Licht-emittierende OLED-Schichten. Das sorgt für höhere Helligkeit, längere Lebensdauer und bessere Effizienz. Auch das kabellose High-End-Modell LG OLED M5 nutzt Tandem-OLED.
Samsung: Helle LCD-TVs und farbstarke OLEDs
Auch Samsung bietet LCD- und OLED-Fernseher in verschiedenen Preisklassen an. Dennoch gibt es ein paar Unterschiede.
Samsung nutzt für seine LCD-TVs überwiegend VA-Panels für einen hohen Kontrast. Dafür ist die Blickwinkelstabilität meist etwas schlechter als bei LGs IPS-Technologie, insbesondere günstigere Modelle eignen sich also weniger gut für das Fernsehen mit Familie und Freunden.
Samsungs LCD-TVs erhalten oft insgesamt bessere Bewertungen als LGs Gegenstücke, etwa von den Experten von Rtings.com. Neben dem höheren Kontrast liegt das daran, dass die Fernseher in der Tendenz heller leuchten können als die LCD-TVs von LG.
Für seine LCD-Fernseher setzt Samsung auf diese Technologien:
- Crystal UHD: Ähnlich wie LGs UHD-TV bezeichnet der Begriff günstige 4K-Fernseher. Aufgrund der Edge-lit-Beleuchtung sehen HDR-Inhalte nicht optimal aus, aber für SDR-Inhalte wie Fernsehen, Blu-rays und HD-Streaming liefern sie eine ordentliche Bildqualität.
- QLED: Samsungs QLED-TVs bieten Quantum-Dot-Farben, von denen HDR-Inhalte profitieren. Leider sind die aktuellen QLED-Modelle Edge-lit-TVs, worunter der Kontrast leidet. Nur das Sondermodell The Frame Pro setzt auf Full Array Local Dimming, jedoch mit wenigen Beleuchtungszonen.
- Neo QLED: Die Neo-QLED-TVs verbinden Quantum-Dot-Farben mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Die Technologie ähnelt damit LGs QNED und QNED evo, allerdings lassen die Neo-QLED-Topmodelle LGs Pendants hinter sich in Sachen Helligkeit und Kontrast.
- Micro RGB: Wie bei LG bezeichnet Micro RGB kleine Mini-LEDs, die in den Farben Rot, Grün und Blau leuchten. Durch die Kombination dieser Farben entstehen alle anderen. Diese Technologie sollte reine und mehr Farben darstellen können. Es handelt sich aber noch immer um eine LCD-Technologie und dürfte nicht ganz an OLED heranreichen. Samsung möchte im Gegensatz zu LG auch kleinere Modelle in 55 und 65 Zoll auf den Markt bringen, außerdem erscheinen 2026 Modelle in 75, 85 und 100 Zoll.
Für die günstigeren OLED-Modelle nutzt Samsung dieselbe WOLED-Technologie wie LG, die Panels werden übrigens sogar von LG produziert. Für die Oberklasse-Modelle hingegen verwendet Samsung die QD-OLED-Technologie, die Farben heller darstellen kann, zudem auch mehr Farben der HDR-Farbräume abdeckt.
Über den aktuellen QD-OLED-TV Samsung S95F erfährst du mehr in diesem vom Hersteller gesponserten Video:
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WOLED: Die klassische OLED-Technologie von LG nutzt Samsung ebenso für günstigere OLEDs. Siehe oben bei LG, wie sie funktioniert.
QD-OLED: Diese neuere OLED-Technologie nutzt blau leuchtende OLEDs, deren Licht auf Quantum Dots trifft. Die Quantum Dots wandeln es in rote und grüne Farben um, wobei auch blaues Licht teilweise durchgelassen wird. Das rote, grüne und blaue Licht erzeugt dann in der Mischung alle anderen Farben.
QD-OLED deckt im Vergleich zu WOLED die HDR-Farben besser ab und kann Farben wie Rot und Grün heller darstellen. In einem beleuchteten Raum kann Schwarz allerdings etwas gräulich oder violett wirken, in abgedunkelten Räumen liefert QD-OLED zurzeit die höchste Bildqualität aller bestehenden Consumer-TV-Technologien.

Unser Tipp aus der Redaktion
Ich habe den QD-OLED-TV Samsung S95D. Selbst im Vergleich zur ohnehin schon guten WOLED-Technologie finde ich die Bildqualität atemberaubend – im Grunde perfekt, wenn du in einem abgedunkelten Raum fernsiehst. Und beim Nachfolger S95F hat Samsung noch einmal nachgelegt. LG hat allerdings die Nase vorn bei der TV-Benutzeroberfläche, die ich bei Samsung überladen und chaotisch finde.Zum Produkt
Prozessoren & KI-Funktionen
Die von LG und Samsung eingesetzten Prozessoren und KI-Funktionen unterscheiden sich in der Ausrichtung:
- LG setzt auf KI‑Prozessoren wie den N4Q AI Gen3 für die OLED- und QLED-Topmodelle. Dieser Prozessor bietet nicht nur Upscaling, Sprachassistent sowie Bild- und Tonoptimierungen, sondern auch generative-KI-Funktionen wie automatisch erzeugte Untertitel für TV-Inhalte. Außerdem kannst du über den KI-Button auf der Fernbedienung Fragen zu den Inhalten stellen – etwa, was das Endergebnis eines Fußballspiels ist. Ferner hat Samsung direkt KI-Chatbots wie Microsofts Copilot und Perplexity auf der Benutzeroberfläche untergebracht.
- Auch Samsung nutzt KI-Prozessoren wie den KI-Prozessor α11 Gen2 4Kim OLED-Flaggschiff LG OLED G5. Im Unterschied zu Samsung setzt LG zurzeit noch weniger auf generative KI und stärker auf „klassische“ KI-Funktionen wie Sprachsteuerung, Upscaling sowie Bild- und Tonoptimierungen.
HDMI & Gaming-Funktionen
Die Topmodelle von Samsung und LG sind vergleichbar gut für Gaming aufgestellt. Sie bieten 4 × HDMI 2.1 und Funktionen wie VRR (Variable Refresh Rate) für die Vermeidung von Bildrissen, ALLM (Automatic Low Latency Mode) für den automatischen Wechsel in den Spielemodus und hohe Bildwiederholraten von bis zu 165 Hertz.
Zudem verfügen sie über eine Oberfläche mit Gaming-Einstellungen wie Samsungs Game Bar und LGs Game Optimizer. Sowohl bei LG- als auch bei Samsung-TVs sind Cloud-Gaming-Services wie GeForce Now bequem zugänglich. Auch in der Mittelklasse wissen sowohl LG- als auch Samsung-TVs Gamer meist zu überzeugen.
Bedienung und Smart-Funktionen
Die beste Bildqualität bringt dir wenig, wenn dich das Menü nervt. Deshalb lohnt der Blick auf die Smart-Plattformen – vor allem, wenn du viel streamst.

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LG: webOS
- Startbildschirm mit Fokus auf Streaming-Apps (Netflix, Prime Video, Disney+ und mehr)
- klare Struktur, relativ wenig Ablenkung
- oft in Kombination mit einer „Zeiger-Fernbedienung“ (Magic Remote), mit der du Menüs anvisieren kannst
Die webOS-Oberfläche eignet sich gut, wenn du deinen TV vor allem als Streaming-Zentrale nutzt und ein aufgeräumtes Interface bevorzugst.
Samsung: Tizen OS
- ebenfalls großer App-Katalog und ein Startbildschirm mit Kacheloptik
- enger verknüpft mit SmartThings – du kannst zum Beispiel Kameras, Sensoren oder andere Geräte direkt am TV anzeigen
- etwas funktionsreicher, aber je nach Modell auch unübersichtlicher und mit komplexeren Menüs
- starke Integration von generativer KI bei den Topmodellen (etwa für automatische Untertitel für TV-Sendungen & KI-Chatbots)
Wenn du hauptsächlich Serien und Filme streamen willst, kommst du mit beiden Systemen gut klar. Möchtest du aber dein Smart Home über den Fernseher steuern, bietet Tizen mit seiner SmartThings-Integration eine breitere Geräteunterstützung und mehr Funktionen. Außerdem gibt es mehr generative KI. Im Gegenzug kann Tizen OS allerdings überfrachtet wirken.

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Design und Verarbeitung
Beide Marken spielen bei der Verarbeitung in der oberen Liga. Die Unterschiede zeigen sich eher in der Designphilosophie.

Samsung / LG
LG
- OLED-Modelle sind an der Bildfläche sehr dünn.
- Spezielle Serien sind auf Wandmontage optimiert (sehr flache Wandhalterung, Anschlüsse nach unten geführt).
- Klassische Standfüße sind oft schlicht und unauffällig.
Samsung
- Bietet bekannte Design-Linien wie The Frame, der den TV im Ruhemodus wie ein Gemälde wirken lässt.
- Manche Premium-Modelle verfügen über sehr dünne Rahmen und eine schlanke Bauweise.
- Teilweise ist eine One-Connect-Box vorhanden, bei der alle Anschlüsse in einem separaten Kasten sitzen – praktisch, wenn du nur ein einziges Kabel zur Wand führen möchtest.
Im Design-Vergleich zwischen LG und Samsung geht es letztlich um deinen persönlichen Geschmack: Bevorzugst du den eleganten „Gallery”-Look der wandmontierten OLED-TVs von LG, oder spricht dich eher Samsungs Lifestyle-Ansatz mit The Frame und One-Connect-Box an? Abseits bestimmter Modellserien ähneln sich die Fernseher von LG, Samsung und auch die TVs anderer Hersteller: relativ dünn gebaute schwarze Geräte mit einem mittigen Standfuß oder zwei weiter auseinanderstehenden Füßen sowie Lautsprechern auf der Rückseite.
Typische Größen wie 55 oder 65 Zoll gibt es bei beiden Herstellern. In diesen Diagonalen findest du die größte Auswahl – von Mittelklasse bis High End. Aber selbst bei Größen von 75 bis 97/98 Zoll sind beide Marken gut aufgestellt.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis ist der Markt ständig in Bewegung, aber ein paar Tendenzen helfen bei der Orientierung.
LG
- gute Preis-Leistung bei vielen OLED-Modellen, vor allem bei den B- und C-Serien in 55 und 65 Zoll
- starke Angebote bei Vorgängerserien, wenn neue Generationen erscheinen
- in OLED-fokussierten Preisvergleichen ist LG oft sehr konkurrenzfähig
- bei LCD-TVs punkten vor allem QLED-Modelle oft mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Aufgrund der „China-Konkurrenz“ durch Hisense und TCL haben es andere Hersteller wie LG und Samsung aber generell schwer, sich mit beim Preis-Leistungs-Verhältnis besonders hervorzuheben.
Samsung
- breiter aufgestellt im günstigeren LCD-Bereich
- im OLED-Bereich zurzeit eher im Mittel- und Oberklassebereich unterwegs
- viele QLED- und Neo-QLED-Modelle mit guter Helligkeit zu fairen Preisen
- durch die enorme Modellvielfalt ist fast immer etwas im Angebot
Wenn du mehrere Angebote für einen Samsung- oder LG-Fernseher nebeneinanderlegst, achte vor allem auf:
- Paneltyp (OLED/QLED/Mini-LED/einfacher LCD)
- für dich passende Ausstattung wie Kopfhöreranschluss, Anzahl der HDMI-2.1-Ports
- ausreichende Helligkeit für deine Sehgewohnheiten
Samsung- oder LG-TVs? Vorteile und Nachteile im Überblick
Hier siehst du auf einen Blick, für welche Stärken und Schwächen die Fernseher von Samsung und LG tendenziell bekannt sind.

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Fernseher von Samsung: Pro und Contra
Pro
- sehr große Modellpalette von günstig bis High End, LCDs und OLEDs
- sehr helle und kontrastreiche QLED-/Neo-QLED-TVs – ideal für helle Räume & HDR-Inhalte
- QD-OLED-Modelle in der Oberklasse mit herausragender Bildqualität
- starke Smart-Home-Integration über SmartThings
- besondere Design-Varianten (z. B. The Frame, One-Connect-Box)
- sehr gute Gaming-Features (HDMI 2.1, niedriger Input-Lag, 4K/165 Hz bei Oberklasse-Modellen)
Contra
- kein Dolby Vision, nur HDR10/HDR10+ und HLG
- Tizen wirkt vor allem bei höherklassigen Modellen überfrachtet
- Blickwinkelstabilität der LCD-TVs nicht immer optimal
Fernseher von LG: Pro und Contra
Pro
- sehr große Modellpalette von günstig bis High End, LCDs und OLEDs
- alle Fernseher mit guter Blickwinkelstabilität für Fernsehen in der Gruppe
- Tandem-OLED in der Oberklasse mit hoher Helligkeit und starker Farbdarstellung
- Dolby-Vision-Unterstützung bei vielen Geräten
- übersichtliches webOS – besonders angenehm für Streaming
- besondere Design-Varianten (Wireless OLED M, Gallery-OLEDs für die Wandmontage)
- gute Gaming-Ausstattung (HDMI 2.1, niedriger Input-Lag, 4K/165 Hz bei Oberklasse-Modellen)
Contra
- Kontrast und Helligkeit der LCD-Modelle etwas niedriger als bei Samsung
- Smart-Home-Funktionsumfang ist mit LG ThinQ etwas schmaler als bei Samsung
- keine QD-OLED-Modelle
- kein HDR10+, HDR10+ Adaptive

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Fazit: Samsung vs. LG – welcher TV passt besser zu dir?
Statt zu fragen, „Welcher Hersteller ist besser – Samsung oder LG?”, lautet die hilfreichere Frage: Welcher Fernseher passt besser zu mir und meinem Raum?
Ein paar Daumenregeln helfen dir:
Nimm eher LG, wenn …
- du Inhalte mit Dolby Vision nutzt (Streaming, UHD-Blu-rays).
- dir ein klar strukturiertes Smart-Menü wichtig ist.
- du einen TV mit guter Blickwinkelstabilität möchtest, ohne weiter recherchieren zu wollen.
- du spezifisch einen Tandem-OLED-TV suchst.
Nimm eher Samsung, wenn …
- dein Wohnzimmer sehr hell ist oder der TV nah am Fenster steht.
- du einen starken Oberklasse-LCD-TV möchtest.
- du den Fernseher als Smart-Home-Zentrale verwenden möchtest (SmartThings).
- du spezifisch einen QD-OLED-TV suchst.
Tipp: Für eine farbtreue Darstellung im Sinne der Filmemacher kann es sich lohnen, deinen TV zu Hause kalibrieren zu lassen.
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Samsung- oder LG-TV? Häufige Fragen beantwortet
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