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Mini-Beamer in Tests: Aktueller Vergleich 2026

Alexander Haag, Ingo Gronholz1. JANUAR 2026
Schwarzer Projektor auf Tisch, im Hintergrund verschwommene Personen vor Diagramm auf Leinwand. Büroumgebung mit Präsentation.

stock.adobe.com/New Africa

Diese Mini-Beamer von Herstellern wie BenQ, LG und XGIMI überzeugen in Tests oder bei Kunden – erfahre mehr in unserem aktuellen Vergleich.

Zu den Autoren: Ob Leinwand oder XXL-TV – Alex machen Filme noch mehr Spaß, wenn das Bild extragroß ist. Für TURN ON schreibt er seit 2023 über Technik und fühlt sich vor allem in den Bereichen Entertainment, Smartphones und Notebooks zu Hause. Ingo hat sich intensiv mit Mini-Beamern auseinandergesetzt und sie miteinander verglichen. Bei TURN ON schreibt er zudem gern über Smartphones und Wearables.

Diese Mini-Beamer sind laut Tests auch 2026 noch die besten

Die Mini-Beamer, die wir im Folgenden vorstellen, haben in Tests von Fachmagazinen gute Bewertungen erhalten. Zuerst zeigen wir dir eines der besten Modelle laut Tests, anschließend unseren Preis-Leistungs-Tipp. Danach folgen weitere empfehlenswerte Mini-Beamer. 

In der Kaufberatung erfährst du, was du beim Kauf eines Mini-Beamers beachten solltest, und wir führen weitere empfehlenswerte Modelle auf. Die Links in der Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop. 

Top 3 Kategorien im Shop: Mini-Beamer, 4K-Beamer, Full-HD-Beamer

In der folgenden Tabelle kannst du die besten Mini-Beamer miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.

Der beste Mini-Beamer: LG CineBeam Q

Der LG CineBeam Q ist aktuell einer der besten Mini-Beamer auf dem Markt. Er überzeugt mit 4K-Auflösung durch Pixel-Shift (simuliert höhere Auflösung durch schnelle Verschiebungen des Bildes um 0,5 Pixel), hohen Kontrasten und einer guten Farbwiedergabe in dunklen Räumen. Zudem unterstützt er die HDR-Formate HDR10 und HLG.

Der Beamer verwendet zur Projektion die DLP-Technologie (Digital Light Processing): Dabei wirft der Beamer Licht durch ein rotierendes Farbrad auf einen DMD-Chip (Digital Micromirror Device), der aus einer Vielzahl winziger Spiegel besteht und durch Lichtreflektion Bilder erzeugt. Das sorgt für eine hohe Bildschärfe, Farbtreue und einen starken Kontrast. Die Lebensdauer der drei RGB-Laser fällt mit 20.000 Stunden im Standardmodus lange aus.

Im folgenden Unboxing-Video stellt LG den CineBeam Q kurz vor:

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LG Global

Der CineBeam Q setzt auf LGs hauseigenes Betriebssystem webOS, das du bestimmt schon von LG-Fernsehern kennst. Die Tester von rtings.com (08/2025) bescheinigen dem Beamer einen guten Kontrast und hohen Farbumfang für tiefes Schwarz und lebendige Bilder. Für einen Mini-Beamer ist die Helligkeit von 500 ANSI-Lumen gut, so rtings.com, allerdings reicht das trotzdem nicht für den Einsatz in gut beleuchteten Innenräumen. Laut der Tester sind zudem die Farben ab Werk nicht ideal kalibriert, dafür gestaltet sich die manuelle Kalibrierung sehr einfach.

Dank Autofokus und automatischer Trapezkorrektur (zur Ausrichtung des Bildes bei schräger Projektionsposition) kannst du den Beamer einigermaßen flexibel aufstellen. Leider bietet er weder optischen Zoom noch Lens-Shift (optische Verschiebung des Bildes durch Bewegung der Linsen).

Die Experten von rtings.com empfehlen den LG CineBeam Q als „Best Portable Projector“ (11/2025). Im Einzeltext (08/2025) erhält er in der Kategorie „Movies“ 7,1 von 10 Punkten. Hinsichtlich der strengen Bewertungskriterien bei rtings.com ist das eine gute Bewertung. Die Tester loben die kompakten Maße, die starken Kontraste in dunklen Räumen, den hohen Farbumfang sowie die einfache Kalibrierung. Kritik gibt es für die geringe Helligkeit und für die schwache Farbgenauigkeit ab Werk.

Chip.de vergibt im Test (07/2025) die Note „gut“ (2,4). Die Tester loben den HDR-tauglichen Farbraum, die scharfe 4K-Auflösung und die geringe Lüfterlautstärke. Kritik gibt es für den schwachen Sound und dafür, dass sich der Beamer nicht per Akku betreiben lässt.

Vorteile und Nachteile des LG CineBeam Q

Vorteile

  • gute Bildqualität
  • HDR-Unterstützung
  • leiser Lüfter (27 dB)
  • kompakt (13,5 × 13,5 × 8 Zentimeter)

Nachteile

  • geringe Helligkeit
  • geringe Farbgenauigkeit ab Werk
  • schwacher Sound
  • kein Akkubetrieb

Preis-Leistungs-Tipp: XGIMI MoGo 3 Pro

Der XGIMI MoGo 3 Pro überzeugt mit einem guten Bild, kompakten Maßen und einem ausgesprochen fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Mini-Beamer setzt auf DLP als Projektionstechnologie, als Lichtquelle verwendet er ein energiesparendes LED-Modul mit einer langen Lebensdauer von 25.000 Stunden im Standardmodus. Bei der Ausrichtung des MoGo 3 Pro helfen der Autofokus und die automatische Trapezkorrektur. Leider bietet der Mini-Beamer kein Lens-Shift und keinen optischen Zoom. Dafür lässt er sich dank seines flexiblen Stativs auch nach oben ausrichten, sodass du Inhalte auf die Decke projizieren kannst.

Der Mini-Beamer XGIMI MoGo 3 Pro vor weißem Hintergrund.

XGIMI

Der MoGo 3 Pro setzt auf Google TV als Betriebssystem. Somit hast du Zugriff auf den Google Play Store mit seiner enormen App-Auswahl. Im Test bei TechRadar (01/2025) überrascht der Mini-Beamer mit seiner guten Bildqualität. Zur Full-HD-Auflösung gesellen sich 450 ISO-Lumen (ca. 560 ANSI-Lumen), die für ausreichend Helligkeit in dunklen Räumen sorgen. Laut TechRadar überzeugt das Gerät auch mit einer guten Farbwiedergabe.

Im aktuellen Ranking der besten tragbaren Beamer empfiehlt TechRadar den XGIMI MoGo 3 Pro als Preistipp (11/2025). Im eigentlichen Test (01/2025) erhält er 4 von 5 Sternen. Die Tester loben die Bildqualität, insbesondere in wenig beleuchteten Räumen, angesichts der in Zahlen geringen Helligkeit.

Außerdem gibt es Lob für das umfangreiche Betriebssystem Google TV und die transportfreundlichen Maße (9,5 × 20,5 × 9,5 Zentimeter) samt geringem Gewicht (1,1 Kilogramm). Dafür kritisieren die Tester die schwachen Lautsprecher und die fehlende Möglichkeit, den Mini-Beamer per Akku zu betreiben.

Hifi.de (07/2025) vergibt die Note „gut“ (8,1 von 10 Punkten). Die Experten heben vor allem das portable Design und die einfache Einrichtung positiv hervor. Kritik gibt es für die etwas blassen Farben und dafür, dass die Bildhelligkeit nicht für den Einsatz bei Tageslicht ausreicht.

Vorteile und Nachteile des XGIMI MoGo 3 Pro

Vorteile

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Bildqualität
  • HDR-Unterstützung
  • leiser Lüfter (32 dB)
  • kompakt und leicht

Nachteile

  • Farben könnten kräftiger sein
  • geringe Helligkeit
  • schwacher Sound
  • kein Akkubetrieb

Faltbarer Mini-Beamer: Aurzen ZIP Tri-Fold

Der Aurzen ZIP Tri-Fold ist der kleinste Mini-Beamer in unserer Auswahl. Er besticht mit einem durchdachten Faltmechanismus, sodass du das Gerät im zusammengefalteten Zustand bequem in der Hosentasche verstauen kannst. Über WLAN kannst du auf dem Gerät auch Inhalte von deinem Smartphone abspielen – ganz ohne Kabel.

Als Projektionstechnologie kommt DLP zum Einsatz, während LEDs als Lichtquelle dienen. Letztere bieten eine lange Lebensdauer von 20.000 Stunden im Standardmodus. Möchtest du den Mini-Beamer ausrichten, stehen dir ein Autofokus und eine automatische Trapezkorrektur zur Seite. Optischer Zoom und Lens-Shift fehlen zwar, doch dank seiner ultrakompakten Bauweise solltest du mit dem ZIP Tri-Fold kaum Probleme bekommen, um den idealen Ausrichtungspunkt zu finden.

Der Mini-Beamer bietet kein smartes Betriebssystem, du benötigst also stets ein externes Abspielgerät, wenn du den Beamer nutzen möchtest. Über WLAN verbindest du das Gerät zum Beispiel mit deinem Handy und kannst dann über Smart View (Samsung-Handys) oder AirPlay (iPhones) Inhalte über den Beamer spiegeln.

Laut Herstellerangaben unterstützt der ZIP Tri-Fold allerdings kein Google Cast, was bedeuten würde, dass die Bildspiegelung nicht mit Google-Pixel- und Motorola-Smartphones funktioniert. Die Tester von Computer Bild (09/2025) schreiben in ihrem Test jedoch, dass Google Cast vorhanden sei.

Im Video stellt Aurzen den ZIP Tri-Fold kurz vor:

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Aurzen Official

Im Test bei PCMag (06/2025) überrascht der Aurzen-Beamer mit einer guten Bildqualität für seine Größe. Er löst dank Pixel-Shift in Full HD auf und erreicht eine maximale Helligkeit von 100 ANSI-Lumen, sodass der Beamer nur für den Einsatz in dunklen Räumen gemacht ist. Die Farbgenauigkeit sei im Großen und Ganzen in Ordnung, habe jedoch einen kleinen Grünstich. Die Redaktion von PCMag betont jedoch, dass der Grünstich so gering ausfällt, dass sich nur die wenigsten daran stören dürften.

Der Aurzen ZIP Tri-Fold verfügt über einen 5.000-Milliamperestunden-Akku, der laut Hersteller eine Laufzeit von 90 Minuten ermöglicht. Für einen Film ist das etwas zu kurz, dafür kannst du den Beamer mit einem 24-Watt-USB-C-Kabel im laufenden Betrieb wieder aufladen.

Insgesamt bewertet PCMag (06/2025) den Aurzen ZIP Tri-Fold mit „excellent“ (4 von 5 Punkten). Die Redaktion nennt die ultrakompakten Maße von nur 7,8 × 2,6 × 8,4 Zentimetern, den integrierten Akku und die kabellose Abspielmöglichkeit vom Smartphone als Vorteile. Kritik gibt es für die fehlenden Einstellungen zur Bildverbesserung und den hohen Preis.

Computer Bild (09/2025) vergibt die Wertung „gut“ und lobt ebenfalls das kompakte Design und die kabellosen Abspielmöglichkeiten, aber auch die hochwertige Verarbeitung. Kritik gibt es für die geringe Bildhelligkeit, das fehlende Betriebssystem und dafür, dass der Beamer nur einen USB-C-Anschluss besitzt.

Vorteile und Nachteile des Aurzen ZIP Tri-Fold

Vorteile

  • ordentliche Bildqualität
  • durchdachter Faltmechanismus
  • kabellose Videowiedergabe von externen Abspielgeräten
  • Akkubetrieb
  • kompakt und leicht (268 Gramm)

Nachteile

  • geringe Helligkeit
  • kein eigenes Betriebssystem
  • nur ein USB-C-Anschluss
  • keine Bildeinstellungen
  • hoher Preis

Besonders flexibel bei der Projektion: Samsung The Freestyle 2 (LFF3C)

Den Samsung The Freestyle 2 (LFF3C) kannst du aufgrund des drehbaren Standfußes und schwenkbaren Gelenks genau so ausrichten, wie du es gerade brauchst. Sogar die Projektion an die Zimmerdecke ist möglich.

Auch der Freestyle 2 verwendet für die Projektion die DLP-Technologie mit LEDs als Lichtquelle, die auf eine Lebensdauer von 20.000 Stunden im Standardmodus kommen. Das Gerät verfügt über Autofokus und automatische Trapezkorrektur zum Ausrichten. Optischen Zoom und Lens-Shift gibt es indes nicht.

Im folgenden Video stellt TURN ON Moderator Jens das Vorgängermodell Samsung The Freestyle vor:

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TURN ON

Über Samsungs Tizen-Betriebssystem hast du Zugriff auf alle gängigen Apps sowie AirPlay und einen Webbrowser. Als Sprachassistenten sind Samsungs Bixby und Amazons Alexa verfügbar. Mit 1.920 × 1.080 Pixeln, HDR-Unterstützung und einem Kontrastverhältnis von 100.000:1 ist die Projektion des Freestyle 2 detailreich. Das Samsung-Modell kommt auf eine Helligkeit von etwa 230 bis 250 ANSI-Lumen – das ist nicht sonderlich hell. Ein weiterer Nachteil sind Regenbogeneffekte, also unerwünschte Farbverläufe, die an Konturen des Bildes auftreten können.

Der Freestyle 2 lässt sich auch per Akku betreiben, allerdings musst du dir diesen separat zulegen. Entweder kaufst du die zugehörige Akku-Base von Samsung (bis zu drei Stunden Laufzeit) oder du nutzt einen anderen externen Akku (20 Volt, mindestens 60 Watt). Hast du keinen Akku, kannst du den Mini-Beamer nur an der Steckdose betreiben.

Die Experten von hifi.de (06/2025) bewerten den Samsung The Freestyle 2 mit „gut“ (8,3 von 10 Punkten). Sie loben die portablen Maße von 10,2 × 17,3 × 9,5 Zentimetern und die zahlreichen Smart-TV-Funktionen. Dafür kritisieren sie die geringe Helligkeit, die laute Lüfterlautstärke (kein Messwert) und den nur separat erhältlichen Akku.

MediaMarkt-Kunden bewerten den Mini-Beamer mit 4,4 von 5 Sternen (Stand: 01/2026). Ihnen gefallen die gute Bild- und Soundqualität, die hohe Portabilität, die einfache Einrichtung und die vielen Smart-TV-Funktionen. Nachteile sind laut Kunden die geringe Helligkeit, der separat zu erwerbende Akku und der laute Lüfter.

Vorteile und Nachteile des Samsung The Freestyle 2 (LFF3C)

Vorteile

  • gute Bild- und Tonqualität
  • HDR-Unterstützung
  • kabellose Videowiedergabe von externen Abspielgeräten
  • Akkubetrieb
  • kompakt und leicht (830 Gramm)

Nachteile

  • geringe Helligkeit
  • Akku nur separat erhältlich
  • teils Regenbogeneffekte
  • lauter Lüfter

Futuristisches Design: BenQ GV50

Der BenQ GV50 sticht mit seinem auffälligen Look sofort ins Auge. Passend zum runden Design des Mini-Beamers ist ein durchdachter Sockel im Lieferumfang enthalten, in dem du den GV50 in der Vertikalen ausrichten kannst, wie du es möchtest. Für horizontale Ausrichtungskorrekturen kannst du Füße im Sockel einzeln ausfahren.

Als Projektionstechnologie kommt DLP zum Einsatz, die Lichtquelle ist ein Laser mit einer Lebensdauer von 20.000 Stunden. Autofokus und automatische Trapezkorrektur sind mit an Bord. Als Betriebssystem dient Google TV mit seiner umfangreichen App-Bibliothek. Auch der BenQ GV50 hat einen integrierten Akku. Mit einer Ladung kommt er laut Hersteller auf zweieinhalb Stunden Laufzeit.

Der Mini-Beamer BenQ GV50 steht neben einem Bett auf einem Nachttisch und projiziert schräg nach oben.

BenQ

Dank Full-HD-Auflösung (1.920 × 1.080 Pixel) und einer natürlichen Farbwiedergabe bringt der BenQ GV50 scharfe, realitätsgetreue Bilder auf die Leinwand, so hifi.de (09/2025). Für noch intensivere Farberlebnisse unterstützt er HDR10 und HLG. Das BenQ-Modell bringt es auf 500 ANSI-Lumen, was ein guter Wert für schwach ausgeleuchtete Räume ist. Für den Einsatz bei Tageslicht ist das Gerät eher weniger geeignet.

Hifi.de (09/2025) vergibt für den BenQ GV50 die Note „gut“ (8,3 von 10 Punkten). Besonders positiv fallen das durchdachte Design, der integrierte Akku, die gute Bildqualität und die umfassenden Bildeinstellungen auf. Dafür gibt es Kritik für die laut hifi.de billig wirkende Fernbedienung.

Chip.de (06/2025) benotet den Mini-Beamer mit „sehr gut“ (1,4). Die Tester loben das gute Bild, den guten Sound, den integrierten Akku und den mitgelieferten Sockel. Etwas Kritik gibt es für auftretende Bewegungsartefakte (Bildfehler bei bewegten Inhalten).

Vorteile und Nachteile des BenQ GV50

Vorteile

  • gute Bild- und Tonqualität
  • HDR-Unterstützung
  • kabellose Videowiedergabe von externen Abspielgeräten
  • Akkubetrieb
  • flexibles, schönes Design

Nachteile

  • Fernbedienung wirkt billig
  • Bewegungsartefakte
  • hoher Preis

Mit hoher Helligkeit: BenQ GP520

Der BenQ GP520 überzeugt vor allem mit seiner hohen Bildhelligkeit von 2.600 ANSI-Lumen. Damit ist er der einzige Mini-Beamer in unserer Auswahl, der auch in gut ausgeleuchteten Innenräumen zu gebrauchen ist.

Zur Projektion von Inhalten setzt der GP520 auf die DLP-Technologie mit LEDs als Lichtquelle, die im Standardmodus auf eine Lebensdauer von 20.000 Stunden kommen. Wie alle anderen Mini-Beamer in unserer Auswahl bietet der GP520 sowohl Autofokus als auch eine automatische Trapezkorrektur. Das Gerät wird ab Werk mit dem vorinstallierten Google TV als Betriebssystem ausgeliefert.

Der Mini-Beamer BenQ GP520 steht auf einem Wohnzimmertisch.

BenQ

Mittels Pixel-Shift kann der GP520 Inhalte in 4K darstellen (3.840 × 2.160 Pixel). Laut TechRadar (04/2025) liefert der Mini-Beamer ein gutes Bild mit hoher Helligkeit und guten Kontrasten, allerdings sei der Farbumfang nicht so hoch wie bei anderen vergleichbaren Modellen. Neben HDR10 unterstützt das Gerät HDR10+.

Tipp: Weitere empfehlenswerte Modelle mit hoher Helligkeit entdeckst du in unserer Bestenliste Beamer für draußen in Tests: Aktueller Vergleich.

TechRadar (04/2025) bewertet den BenQ GP520 im Test mit 4 von 5 Sternen. Die Tester zeigen sich vom scharfen, hellen Bild und den integrierten Smart-TV-Funktionen angetan. Kritik gibt es für den nur durchschnittlichen Farbumfang und das klobige Netzteil zur Stromversorgung.

Das Fachmagazin Audiovision vergibt in Ausgabe 1/2025 die Note „gut“ (71 von 100 Punkten). Die Tester loben die langlebige LED-Lichtquelle, den Autofokus und die HDR10+-Unterstützung. Die fehlende Unterstützung für Dolby Vision nennen sie als Nachteil.

Vorteile und Nachteile des BenQ GP520

Vorteile

  • gute Bildqualität
  • hell genug für gut beleuchtete Innenräume
  • HDR-Unterstützung
  • kabellose Videowiedergabe von externen Abspielgeräten
  • viele Anschlüsse

Nachteile

  • kein Akkubetrieb
  • durchschnittlicher Farbumfang
  • hoher Preis

Die besten Mini-Beamer: Darauf kommt es beim Kauf an

Gute Mini-Beamer sind klein, handlich und perfekt für den Einsatz unterwegs – ob im Wohnzimmer, im Garten oder beim Camping. Doch nicht jeder Mini-Beamer passt zu jeder Situation. Die folgenden Tipps helfen dir, den passenden Projektor zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Beamer und einem Mini-Beamer?

Ein Mini-Beamer unterscheidet sich vor allem durch seine kompakte Bauweise von normalen Beamern. Während herkömmliche Beamer für die stationäre Nutzung gedacht sind, lassen sich Mini-Beamer leichter transportieren. Ihre geringere Größe geht aber oft mit einer reduzierten Lichtleistung einher. Dafür punkten die meisten Modelle mit Akkubetrieb und integrierten Lautsprechern, was sie zu flexiblen Begleitern macht. In unserem Beitrag stellen wir die besten Beamer fürs Heimkino vor.

Tipp: Du suchst einen Beamer für kleine Räume? Bei uns findest du auch eine Auswahl der besten (Ultra-)Kurzdistanz-Beamer.

Auf welche Kriterien muss ich bei einem Mini-Beamer achten?

Bei Mini-Beamern sind Helligkeit, Auflösung und Konnektivität entscheidend. Für scharfe Bilder ist eine Auflösung ab Full HD empfehlenswert (1.920 × 1.080 Pixel). Noch besser sind theoretisch Beamer mit einer 4K-Auflösung wie der LG CineBeam Q und der BenQ GP520. Allerdings sind die meisten 4K-Beamer eher für den stationären Einsatz konzipiert. In unseren Beiträgen entdeckst du natürlich auch die besten 4K-Beamer.

Eine Lichtstärke von 500 Lumen reicht in der Regel für dunkle Räume, während bei Tageslicht deutlich mehr Leistung nötig ist – die aber nur die wenigsten Mini-Beamer bieten. Dazu zählt der BenQ GP520 mit seinen 2.600 ANSI-Lumen.

Eingebaute Lautsprecher, die Unterstützung von WLAN und Bluetooth sowie Anschlüsse wie HDMI und USB machen einen Mini-Beamer vielseitig einsetzbar. Alle Geräte in unserer Auswahl erfüllen diese Kriterien, bis auf den faltbaren Hosentaschen-Beamer Aurzen ZIP Tri-Fold, dem ein HDMI-Anschluss fehlt.

Ein Paar sitzt mit Popcorn auf dem Sofa. Vor den beiden steht ein eingeschalteter Mini-Beamer auf einem Tisch.

stock.adobe.com/Home-stock

Was ist der Unterschied zwischen nativer Auflösung und unterstützter Auflösung?

Die native Auflösung ist die tatsächliche, feste Anzahl an Pixeln, die ein Mini-Beamer auf der Leinwand abbildet. Die unterstützte Auflösung gibt dagegen an, welche Signalformate das Gerät empfangen und verarbeiten kann. Ein Beamer, der zum Beispiel nativ in Full HD auflöst, kann je nach Gerät auch 4K unterstützen und mittels Upscaling oder Pixel-Shifiting mehr Pixel simulieren. Das sorgt für schärfere Bilder als bei einer nativen Full-HD-Auflösung – es werden im Vergleich zu einer nativen 4K-Auflösung jedoch weniger Details dargestellt.

So werden Mini-Beamer getestet

Fachmagazine testen Mini-Beamer im Grunde genauso wie stationäre Beamer. Die verwendeten Testmethoden können sich dabei ebenso wie die Gewichtung der Ergebnisse von Magazin zu Magazin unterscheiden. Diese Komponente und Funktionen werden bei Mini-Beamern in der Regel getestet:

  • Bildqualität (Auflösung, Lichtleistung, Kontrast, Farbwiedergabe, Bilddiagonale)
  • Soundqualität (Lautstärke, subjektive Einschätzung)
  • Anschlüsse und Konnektivität (Anschlussauswahl, WLAN, Bluetooth, Google Cast, Apple AirPlay etc.)
  • Software (Betriebssystem, verfügbare Apps)
  • Bedienung (Bedienelemente am Beamer, Fernbedienung, ggf. Akkulaufzeit)

Gute Alternativen zu den besten Mini-Beamern

Du findest in unserer Liste keinen passenden Mini-Beamer für dich? Hier haben wir einige weitere Empfehlungen: 

  • Der XGIMI MoGo 4 ist der Nachfolger des oben vorgestellten MoGo 3 Pro. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat das Gerät einen integrierten Akku mit einer knapp zweistündigen Laufzeit – das macht den Mini-Beamer super für unterwegs. Bei chip.de (07/2025) erhält er die Wertung „gut“ (1,7).
  • Der XGIMI Halo+ besticht mit seiner vergleichsweise hohen Bildhelligkeit von 900 ANSI-Lumen – für einen Mini-Beamer ist das ein guter Wert. PCMag (12/2022) bewertet das Gerät mit 4 von 5 Punkten.

Beste Mini-Beamer: Häufige Fragen beantwortet

Tipps zu Beamern und Fernsehen

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