
Beste Gaming-Headsets in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese Gaming-Headsets sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Beste Gaming-Headsets im Vergleich
- Die besten kabellosen Gaming-Headsets im Vergleich
- Das beste kabellose Gaming-Headset: Audeze Maxwell 2
- Preis-Leistungs-Tipp: Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB
- TURN ON Test – maximal konfigurierbar: Razer BlackShark V3 Pro
- Gutes Gesamtpaket: Razer BlackShark V3
- Top-Empfehlung für die PS5: Sony Inzone H9 II
- Gaming mit hoher Audioqualität: SteelSeries Arctis Nova Elite
- Die besten kabelgebundenen Gaming-Headsets
- Das beste kabelgebundene Gaming-Headset: Sony Inzone H6 Air
- Preis-Leistungs-Tipp: HyperX Cloud Alpha
- Die besten Gaming-Headsets: Darauf kommt es beim Kauf an
- Gute Alternativen zu den besten Gaming-Headsets
- Beste Gaming-Headsets: Häufige Fragen beantwortet

TURN ON
Diese Gaming-Headsets von Herstellern wie SteelSeries, HyperX und Razer überzeugen in Tests oder bei Kunden – erfahre mehr in unserem aktuellen Vergleich.
Zu den Autoren: Andreas hat schon viele Kopfhörer getestet und besitzt eine kleine Sammlung. Bei TURN ON ist der studierte Journalist als redaktioneller Projektleiter tätig und Experte für PC-Hardware, Fernsehtechnik und KI. Alex kennt sich aufgrund seiner Radiovergangenheit gut im Bereich Audio aus. Für TURN ON schreibt er seit 2023 über Technik und fühlt sich vor allem in den Bereichen Entertainment, Smartphones und Notebooks zu Hause.
Diese Gaming-Headsets sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Die Gaming-Headsets, die wir im Folgenden vorstellen, haben in Tests von Fachmagazinen gute Bewertungen erhalten. Das Razer BlackShark V3 Pro testen wir direkt hier im Beitrag selbst. Zuerst stellen wir die besten Wireless-Modelle vor, danach die besten kabelgebundenen Headsets.
In der Kaufberatung erfährst du, was du beim Kauf eines Gaming-Headsets beachten solltest, und wir führen weitere empfehlenswerte Modelle auf. Die Links in der Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop.
Die besten kabellosen Gaming-Headsets:
- Das beste kabellose Gaming-Headset: Audeze Maxwell 2
- Preis-Leistungs-Tipp: Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB
- Im TURN ON Test – maximal konfigurierbar: Razer BlackShark V3 Pro
- Gutes Gesamtpaket: Razer BlackShark V3
- Top-Empfehlung für die PS5: Sony Inzone H9 II
- Gaming mit hoher Audioqualität: SteelSeries Arctis Nova Elite
Die besten Gaming-Headsets mit Kabel:
- Das beste kabelgebundene Gaming-Headset: Sony Inzone H6 Air
- Preis-Leistungs-Tipp: HyperX Cloud Alpha
Top 3 Kategorien im Shop: PC-Gaming-Headsets, Bluetooth-Gaming-Headsets, Wireless-Gaming-Headsets
In der folgenden Tabelle kannst du die besten Gaming-Headsets miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Falls du auch auf der Suche nach Bluetooth-Kopfhörern bist, wirst du in unserem Beitrag Beste Bluetooth-Kopfhörer in Tests: Aktueller Vergleich fündig.
Die besten kabellosen Gaming-Headsets im Vergleich
Kabellose Gaming-Headsets punkten mit viel Bewegungsfreiheit beim Spielen und sind mittlerweile Standard. Hier sind einige der besten Wireless-Headsets zum Zocken.
Das beste kabellose Gaming-Headset: Audeze Maxwell 2
Das Audeze Maxwell 2 ist eines der besten Gaming-Headsets überhaupt.
Für die Tester von rtings.com ist sogar das aktuell beste Gaming-Headset (Stand: 05/26). Das Wichtigste an einem Gaming-Headset kann beim Maxwell 2 überzeugen: der Sound. Herzstück sind 90-Millimeter-Planar-Magnet-Treiber mit der neuen SLAM-Technologie, die für räumliche Immersion, präzise Ortung von Gegnern und kraftvolle Bässe sorgt. Der Frequenzbereich reicht von 10 Hertz bis 50 Kilohertz – ein Wert, den kaum ein anderes Gaming-Headset erreicht. Laut kopfhoerer.de (05/26) liefert das Maxwell 2 einen neutralen, erstklassigen Klang, der sich problemlos mit vielen Studiokopfhörern messen kann.
Das Maxwell 2 verfügt über kein klassisches Active Noise-Cancelling (ANC). Dank seiner geschlossenen Bauart und den dicken Ohrpolstern dämpft es Außengeräusche jedoch sehr effektiv passiv. Das abnehmbare Hypernieren-Mikrofon filtert Störgeräusche zuverlässig heraus und überträgt die Stimme klar und deutlich, wie die Tester von rtings.com (05/26) bezeugen. Mit 560 Gramm ist das Headset schwer, Audeze hat jedoch den Kopfbügel auf 70 Millimeter verbreitert, um das Gewicht besser zu verteilen.

Audeze
Deine Geräte verbindest du entweder per Bluetooth 5.3 (mit LDAC und LE Audio) oder über den mitgelieferten USB-C-Dongle mit extrem niedriger Latenz. Die Xbox- und -PlayStation-Versionen des Headsets funktionieren beide auch mit PC und Nintendo Switch. Allerdings lässt sich die Xbox-Version nicht mit der PS4 und PS5 nutzen, während die PlayStation-Version nicht mit der Xbox Series X/S funktioniert – jedenfalls nicht kabellos via USB-Dongle. Die Xbox-Version enthält auch eine Dolby-Atmos-Lizenz für die Konsolen.
Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller über 80 Stunden und im Test von rtings.com 76,9 Stunden – das ist ein hervorragender Wert. Per USB-C-Schnellladefunktion ist das Headset schnell wieder einsatzbereit.
Das sagen Tester zum Audeze Maxwell 2
Im Test bei kopfhoerer.de (05/26) erhält das Audeze Maxwell 2 die Note „sehr gut“ (1,4). Die Tester loben den druckvollen, verzerrungsfreien Bass, den besonders räumlichen Sound, den hohen Tragekomfort sowie die über 80 Stunden Akkulaufzeit. Kritik gibt es dafür, dass Eigengewicht und Anpressdruck nicht optimal austariert sind und kein Transportbeutel oder Case beiliegt.
Die Tester von rtings.com (05/26) packen wieder ihre große Sammlung professioneller Messgeräte aus und verteilen Bestnoten. 8,0 von 10 Punkten für das kabellose Gaming und 8,0 von 10 Punkten für das kabelgebundene Gaming – das macht das Audeze zum aktuell besten Gaming-Headset in den Augen der kanadischen Technikexperten. Für unterwegs ist das schwere und sperrige Headset aber weniger geeignet.
Vorteile und Nachteile des Audeze Maxwell 2
Vorteile
- herausragender Sound mit Planar-Magnet-Treibern
- sehr gutes Mikrofon
- sehr lange Akkulaufzeit
- umfangreiche Software (Audeze-App)
- auch mit Kabel verwendbar
- breite Plattformkompatibilität
Nachteile
- sehr hohes Gewicht
- kein ANC
- kein Transport-Case im Lieferumfang
- sehr hoher Preis
Preis-Leistungs-Tipp: Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB
Falls du ein günstiges Headset suchst, ist das Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB einen Blick wert. Es vereint eine lange Akkulaufzeit mit starkem Sound und guter Konnektivität.
Der Sound des Headsets ist gut, mit starken Bässen und klaren Stimmen. Laut rtings.com (08/2024) kann der Sound jedoch in stark basslastigen Spielszenen etwas matschig werden. Hier kann die App Swarm II helfen, in der du die Audio-Settings anpasst.
Das Turtle Beach Stealth 600 verfügt über kein ANC und bietet lediglich eine geringe passive Geräuschunterdrückung, du wirst Außengeräusche während des Spielens hören. Dafür filtert das hervorragende Mikrofon Störgeräusche laut rtings.com sehr gut heraus.
Im Video erklärt Turtle Beach in knapp 8 Minuten, wie du Headsets des Herstellers optimal einrichtest:
Um Ihnen Video mit weiteren Informationen zu Produkten und Dienstleistungen anzeigen zu können, arbeiten wir mit Youtube zusammen. Für das Anzeigen der Inhalte benötigen wir Ihre Zustimmung.
Turtle Beach
Für die kabellose Verbindung sind eine 2,4-Gigahertz-Funkverbindung und Bluetooth gegeben, du kannst das Headset sowohl mit PC und Konsole als auch mit dem Smartphone koppeln – und das sogar gleichzeitig. Allerdings lässt sich dann nur eine Quelle nutzen, die andere bleibt stumm. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller 80 Stunden. Du lädst das Headset einfach per USB-C-Kabel. Das Gewicht ist mit 335 Gramm im Mittelfeld angesiedelt, zusammen mit den bequemen Ohrmuscheln ergibt sich laut rtings.com ein ordentlicher Tragekomfort.
Das sagen Tester zum Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB
Im aktuellen Ranking der besten Gaming-Headsets bei rtings.com (07/25) wird das Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB als bestes Headset aus der unteren Mittelklasse ausgezeichnet. Im Einzeltest (08/24) erhält es in der Kategorie Wireless Gaming gute 7,5 von 10 Punkten. Vorteile sind demnach die sehr lange Akkulaufzeit, das gute Mikrofon und der hohe Tragekomfort. Kritik gibt es für die schwache passive Geräuschunterdrückung.
MediaMarkt-Kunden bewerten das Headset mit 4,5 von 5 Sternen (Stand: 23.06.26) und loben vor allem den guten Sound, die lange Akkulaufzeit und den hohen Tragekomfort. Dafür könnte das Mikrofon laut ihrer Einschätzung noch mehr Hintergrundgeräusche herausfiltern und auch die maximale Lautstärke höher sein.
Vorteile und Nachteile des Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB
Vorteile
- guter Sound
- gutes Mikrofon
- sehr lange Akkulaufzeit
- umfangreiche Software
Nachteile
- schwache passive Geräuschunterdrückung
- kein ANC
- Sound könnte lauter sein
TURN ON Test – maximal konfigurierbar: Razer BlackShark V3 Pro
Getestet von Andreas Müller.
Ich konnte das Wireless-Gaming-Headset Razer BlackShark V3 Pro ausgiebig für TURN ON testen – beim PC- und Konsolen-Gaming sowie beim Musikhören unterwegs. Das Testgerät ist eine Leihgabe des Herstellers. Weder der Hersteller Razer noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen.

TURN ON
Klangqualität
Der Klang des BlackShark V3 Pro ist perfekt für Multiplayer-Shooter optimiert. Das Headset klingt klar, räumlich und druckvoll – mit aktiviertem THX in der Synapse-Software legt der Sound noch eine Schippe drauf. In „Counter-Strike 2“ bin ich mitten im Gefecht und kann Gegner gut orten.
Allerdings: Selbst mit dem eigentlich lobenswerten 10-Band-Equalizer habe ich keinen für Musik überzeugenden Sound hinbekommen, dem stehen verzerrte Höhen im Weg. Via Klinke klingt das Headset besser für Musik – aber damit kann ich den Equalizer nicht nutzen und es stört die „v-shaped“-Werkseinstellung mit ihren betonten Bässen und Höhen.
Mikrofon
Über den Mikrofon-Arm wird meine Stimme verständlich eingefangen. In der Synapse-Software lassen sich Einstellungen von einer Mikrofon-Geräuschunterdrückung über eine Lautstärke-Normalisierung bis zu einem 10-Band-Equalizer nur für das Mikrofon vornehmen. So kannst du etwa gezielt tiefe Frequenzen wie Lüfterrauschen unterdrücken und deine Stimme besser verständlich machen. Eine gute Leistung für ein Headset-Mikro.
Aktive Geräuschunterdrückung (ANC)
Die aktive Geräuschunterdrückung performt zwar nicht auf dem Niveau meiner Bose QuietComfort Ultra, hat mich aber positiv überrascht. Sie unterdrückt vor allem tiefe und mittlere Frequenzen und hat für mich auch die Office-Geräuschkulisse erträglicher gemacht. Du kannst sie in vier Stufen in der Synapse-Software einstellen.
Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller bis zu 70 Stunden betragen. Voll aufgeladen sei der Akku in 4 Stunden, während 15 Minuten für 6 Stunden Spielzeit genügen sollen. In der Praxis besteht aber das Problem, dass die latenzarme HyperSpeed-Verbindung die Laufzeit mehr als halbiert. Zum Vergleich: Das Headset mit der längsten Laufzeit, das HyperX Cloud Alpha Wireless, hält über 300 Stunden durch. Eine schnellere Ladezeit fände ich auch nicht falsch. Eine willkommene Besonderheit des BlackShark V3 Pro: Du kannst das magnetische Faceplate abnehmen und so den Akku austauschen.
Verbindungsmöglichkeiten, Kompatibilität & Latenz
Das BlackShark V3 Pro lässt sich per Klinke-USB-C-Adapter, Bluetooth sowie via USB-Dongle über die Technologie Razer HyperSpeed Wireless Gen 2 mit dem Rechner verbinden. Vorsicht: Wenn du das Headset an einer Xbox-Series-Konsole kabellos nutzen möchtest, brauchst du die spezielle Xbox-Version des Headsets mit einem Xbox-Schalter am Dongle. Die PC-Fassung funktioniert hingegen auch mit der PS5, aber die PlayStation-Version des Headsets ist besser für die Konsole optimiert.

TURN ON
Du kannst das Headset kabellos mit dem Rechner und zugleich via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden, um keine Anrufe zu verpassen. In Sachen Latenz hat mich das HyperSpeed Wireless Gen 2 voll überzeugt. Der Sound wird quasi sofort übertragen, mir ist in „Counter-Strike 2“ nicht aufgefallen, dass ich ein kabelloses Headset trage.
Tragekomfort & Verarbeitung
Das Headset besteht zwar größtenteils aus Kunststoff, ist aber sehr stabil verarbeitet. Die Kopfbügel aus Kunstleder mit Schaumstofffüllung tragen sich angenehm, die Ohrhörer sind an stabilen Metallleisten aufgehängt. Bei mir saß das Headset gut und ich konnte es bequem einen ganzen Arbeitstag lang tragen. Allerdings habe ich einen großen Kopf und meine Erfahrung mag nicht auf jeden übertragbar sein.
Bedienung & Steuerung
An den Hörmuscheln gibt es zahlreiche physische Buttons und Drehräder, mit denen du direkt im Spiel die wichtigsten Einstellungen vornehmen kannst. Links sind ein Drehrad für die Headset-Lautstärke, der An-Knopf und ein Button für das Abschalten des Mikros. Die rechte Hörmuschel bietet einen ANC-Knopf, ein Drehrad für die Mikro-Mithörton-Lautstärke sowie einen Button für die Soundmodi und das Umschalten zwischen den Verbindungsmodi HyperSpeed, Bluetooth und Simultan.
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In der Razer-Synapse-Software findest du eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten. Du kannst jedes erdenkliche Detail einstellen, beispielsweise THX Spatial Audio kalibrieren und entscheiden, wann sich der WLAN-Energiesparmodus einschalten soll. Es gibt auch 10-Band-Equalizier für Headset und Mikrofon, damit kannst du den Klang an deine Vorlieben anpassen.
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Fazit
Das Razer BlackShark V3 Pro punktet vor allem mit seiner starken Ausstattung und Konfigurierbarkeit. Du kannst am bequemen und gut verarbeiteten Wireless-Headset bereits vieles über die physischen Buttons und Drehräder einstellen, in der Razer-Synapse-Software bleibt kein Konfigurationswunsch mehr offen. Verbinden lässt sich das Gaming-Headset via Kabel, kabellos und über Bluetooth.
Der Klang ist vor allem für Online-Ego-Shooter mit THX Spatial Audio optimal geeignet, allerdings taugt das Headset kaum für Musik. Da das Razer ausdrücklich ein Gaming-Headset ist und als solches überzeugt, wiegt dieser Kritikpunkt nicht zu schwer.
Die Akkulaufzeit mit der latenzarmen HyperSpeed-Technologie dürfte aber länger sein und das Aufladen schneller funktionieren. Auch finde ich die verschiedenen Versionen des Headsets für PC, PS5 und Xbox Series X/S verwirrend im Hinblick auf ihre Unterschiede. Eine universell kompatible Version hätte mir gereicht – aber das sehen viele Kunden wohl anders. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt wiederum. So ziehe ich 1 Punkt ab und kann das Headset für Gamer insgesamt empfehlen.
Bewertung: 4,0 von 5 Punkten.
Vor- und Nachteile des Razer BlackShark V3 Pro
Vorteile
- sehr guter THX-Klang für kompetitive Online-Games
- gutes Mikrofon
- lange Akkulaufzeit & wechselbarer Akku
- praktisch latenzfreie Wireless-Übertragung
- viele physische Einstellmöglichkeiten am Headset
- umfangreiche Software
Nachteile
- Musik könnte besser klingen
- Akkulaufzeit mit HyperSpeed dürfte länger sein
- eine mit allen PCs und Konsolen kompatible Version wäre besser gewesen
Gutes Gesamtpaket: Razer BlackShark V3
Das Razer BlackShark V3 bietet ein rundes Gesamtpaket zu einem mehr als fairen Preis.
Der Sound des Gaming-Headsets ist sehr gut. Dazu tragen die vielen hörbaren Details, knackigen Bässe und klaren Höhen bei, so das Urteil von PC Gamer (08/25). In der App Razer Synapse kannst du den Sound nach deinen Vorstellungen anpassen.
Das Razer-Headset bietet zwar kein ANC, unterdrückt jedoch Umgebungsgeräusche bis zu einem gewissen Grad passiv. Das abnehmbare Mikrofon sorgt laut PC Gamer für eine klare Stimme. Zum Filtern von Störgeräuschen gibt es leider noch keine Testergebnisse.

Razer
Um das BlackShark V3 mit deinem PC oder der Konsole zu koppeln, stehen dir eine 2,4-Gigahertz-Funkverbindung und Bluetooth zur Verfügung. Im Simultaneous-Audio-Modus kannst du zwei Geräte gleichzeitig über die beiden Verbindungsoptionen koppeln und zwischen ihnen hin- und herschalten. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 70 Stunden – das ist ein hervorragender Wert. Aufgeladen wird das Headset einfach per USB-C-Kabel. Mit nur 270 Gramm Gewicht lässt es sich auch gut längere Zeit am Stück tragen.
Das sagen Tester zum Razer BlackShark V3
Im Test bei PC Gamer (08/25) schneidet das Razer BlackShark V3 mit sehr guten 91 von 100 Punkten ab. Besonderes Lob erhalten der sehr gute Sound, das geringe Gewicht und die sehr geringe Latenz von nur 10 Millisekunden über die 2,4-Gigahertz-Funkverbindung. Kritik gibt es dafür, dass die kabellose Verbindung via 2,4-Gigahertz-Dongle die Akkulaufzeit stark verkürzt.
MediaMarkt-Kunden bewerten das BlackShark V3 mit 4,8 von 5 Sternen (Stand: 23.06.26). Sie loben das Mikrofon, den Klang, die einfache Verbindung und die Bequemlichkeit. Kritik gibt es für den Verzicht auf eine aktive Geräuschunterdrückung.
Vorteile und Nachteile des Razer BlackShark V3
Vorteile
- sehr guter Sound
- gutes Mikrofon
- lange Akkulaufzeit
- umfangreiche Software
Nachteile
- 2,4-Gigahertz-Funkverbindung reduziert die Akkulaufzeit
- kein ANC
Top-Empfehlung für die PS5: Sony Inzone H9 II
Das Inzone H9 II stammt von Sony und ist wenig überraschend vor allem auf das Zusammenspiel mit der PlayStation 5 ausgerichtet. Doch auch am PC macht das Gaming-Headset eine gute Figur.
Tipp: In seinem Meinungsbeitrag Eine Konsole ist besser als jeder PC liefert TURN ON Redakteur Andreas gute Argumente, um sich eine Konsole zuzulegen.
Klanglich lässt sich das Sony-Headset als immersiv und laut beschreiben, so die Redaktion von GamesRadar+ (10/25). In den Werkseinstellungen sei der Bass zwar etwas überbetont, doch in Sonys App Sound Connect lasse sich das im Equalizer fix beheben. Laut GamesRadar+ unterdrückt das ANC im Test selbst Tastaturklappern effektiv – viele Noise-Cancelling-Kopfhörer und -Headsets haben damit Probleme.
Im Video präsentiert Sony das Inzone H9 II kurz:
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Sony Corporation – Official
Auch das Inzone H9 II bietet sowohl eine 2,4-Gigahertz-Funkverbindung als auch Bluetooth. Du kannst zudem ebenfalls zwei Geräte gleichzeitig mit dem Headset verbinden. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 30 Stunden, reduziert sich bei aktivem ANC im Test bei GamesRadar+ jedoch auf nur noch 15 Stunden. Mit lediglich 260 Gramm Gewicht ist das Inzone H9 II das leichteste Gaming-Headset in unserer Auswahl. Auch deswegen beurteilt GamesRadar+ den Tragekomfort als hoch.
Das sagen Tester zum Sony Inzone H9 II
Computer Bild (11/25) vergibt die Testnote „sehr gut“ (1,4). Raumklang, Noise-Cancelling, Software und App überzeugen den Tester. Kritik gibt es für die schwachen Bässe und das etwas blecherne und dünne Mikro, sofern du das Headset an der PS5 nutzt.
Im Test bei GamesRadar+ (10/25) erhält das Sony Inzone H9 II 4,5 von 5 Sternen. Der Tragekomfort ist dank bequemer Ohrpolster und geringem Gewicht hoch, der Sound sehr gut und die Bedienung einfach, so das Urteil der Tester. Leichte Kritik gibt es für den hohen Preis und die kurze Akkulaufzeit.
Vorteile und Nachteile des Sony Inzone H9 II
Vorteile
- guter Sound
- sehr gutes Mikrofon
- hoher Tragekomfort
- gutes ANC
- auch mit Kabel verwendbar
Nachteile
- kurze Akkulaufzeit
- hoher Preis
Gaming mit hoher Audioqualität: SteelSeries Arctis Nova Elite
Das Arctis Nova Elite ist das neueste Gaming-Headset-Flaggschiff von SteelSeries. Es punktet nicht nur mit seiner herausragenden Soundqualität, sondern auch mit sehr gutem ANC, einem Topmikrofon, hoher Kompatibilität und einem guten Tragekomfort.
Ob dialoglastige RPGs oder explosionsintensive Shooter: Der Sound des Arctis Nova Elite überzeugt laut TechRadar (10/25) in jedem Spielgenre, aber auch beim Musikhören und Filmeschauen. In der Companion-App von SteelSeries kannst du den Klang weiter verfeinern. Das ANC beschreiben die Tester als „eindrucksvoll“. Auch das Mikrofon filtere Störgeräusche effektiv und sorge für eine klare Stimme.
Im Video stellt SteelSeries sein neues Headset-Flaggschiff kurz vor:
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SteelSeries
Wie bei den anderen kabellosen Gaming-Headsets in unserer Auswahl stehen dir zum Verbinden mit Konsole oder PC eine 2,4-Gigahertz-Funkverbindung und Bluetooth zur Verfügung. Dank OmniPlay kannst du bis zu vier Audioquellen gleichzeitig mit dem Headset koppeln. Eine Besonderheit ist der im Lieferumfang enthaltene Wireless GameHub, auf dessen OLED-Display du den Sound in Echtzeit anpassen kannst. Zwei Akkus sorgen laut Hersteller für eine Gesamtlaufzeit des Headsets von bis zu 60 Stunden.
Mit 505 Gramm zählt das Arctis Nova Elite zwar zu den schwereren Gaming-Headsets, dafür ist es dank Alu-Rahmen sehr robust. Der Tragekomfort ist laut TechRadar hoch, dafür sorgen die weichen Ohrpolster aus Kunstleder.
Das sagen Tester und Kunden zum SteelSeries Arctis Nova Elite
TechRadar (10/25) bewertet das SteelSeries Arctis Nova Elite mit vollen 5 von 5 Sternen. Die Tester loben vor allem das Gesamtpaket, denn das Headset zeigt für sie im Test kaum Schwächen. Kritikpunkte sind der sehr hohe Preis, den möglicherweise nur audiophile Personen angemessen finden, und dass es lediglich ein Soft- und kein Hardcase gibt.
MediaMarkt-Kunden vergeben im Schnitt 4,6 von 5 Sternen (Stand: 23.06.26). Sie nennen die hohe Soundqualität, das Wechselakku-System und den hohen Tragekomfort am häufigsten als Vorteile. Dafür sind die Kunden nicht so sehr vom Mikrofon überzeugt wie die TechRadar-Redaktion. Außerdem kritisieren sie den sehr hohen Preis.
Vorteile und Nachteile des SteelSeries Arctis Nova Elite
Vorteile
- sehr guter Sound
- hoher Tragekomfort
- sehr gutes ANC
- sehr lange Akkulaufzeit
- Wireless GameHub im Lieferumfang
- auch mit Kabel verwendbar
Nachteile
- sehr hoher Preis

Unser Tipp aus der Redaktion
Ich nutze selbst eines der Headsets von SteelSeries und bin begeistert. Bei ausgedehnten Gaming-Sessions freue ich mich über den hohen Tragekomfort und der erstklassige Sound lässt mich Gegner perfekt orten. Eine klare Empfehlung für alle Gamer!Zum SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless
Die besten kabelgebundenen Gaming-Headsets
Soundübertragung in Echtzeit und keine begrenzten Akkulaufzeiten – Headsets mit Kabel sind besonders zuverlässig. Eine Auswahl der besten Modelle findest du hier.
Das beste kabelgebundene Gaming-Headset: Sony Inzone H6 Air
Das Sony Inzone H6 Air setzt als offenes Gaming-Headset einen neuen Maßstab bei den kabelgebundenen Modellen.
Der Klang des Inzone H6 Air ist sein stärkstes Argument: Sony verbaut 40-Millimeter-Treiber, die von den MDR-MV1-Studiokopfhörern des Herstellers abgeleitet sind. Das beschert dem Headset einen ausgewogenen, immersiven Sound mit klaren Höhen und guter Detailtreue – laut PC Gamer (06/26) liegt die Klangqualität auf einem sehr hohen Niveau.
Die offene Bauart sorgt dabei für eine natürliche Weiträumigkeit, die etwa Racing-Games und Action-Titel besonders plastisch klingen lässt. SoundGuys (04/26) bestätigen das und beschreiben den Sound als sehr natürlich. Allerdings bedeutet das offene Design auch, dass Umgebungsgeräusche ungefiltert hereinkommen – das Headset ist also am besten in einer ruhigen Umgebung aufgehoben. Eine passive oder aktive Geräuschunterdrückung gibt es nicht.

Sony
Das abnehmbare Mikrofon mit Nierencharakteristik fängt laut SoundGuys die Stimme klar ein. Die Rauschunterdrückung hat jedoch Grenzen: Das Mikrofon nimmt viele Umgebungsgeräusche auf. Den aufgezeichneten Klang beschreiben die Tester jedoch als großartig und fast natürlich, was das Mikrofon zu einem der besten Headset-Mikros mache.
Für die Verbindung mit PC oder Konsole nutzt du das beiliegende 3,5-Millimeter-Klinkenkabel – damit ist das Headset direkt mit dem PS5- oder Xbox-Controller, der Nintendo Switch 2 oder dem Steam Deck nutzbar.
Zudem liegt ein USB-C-DAC (Digital-Analog-Wandler) im Lieferumfang bei: Schließt du diesen an den PC an, öffnet sich Sonys Inzone-Hub-Software mit einem 10-Band-Equalizer, mehreren Klangprofilen und Spatial-Sound-Einstellungen sowie einem neuen RPG-Preset. Mit nur 199 Gramm Gewicht ist das Inzone H6 Air das leichteste Headset in unserem Vergleich – der Tragekomfort ist sehr hoch. Laut SoundGuys vergisst du beim Spielen fast, dass du es trägst.
Das sagen Tester zum Sony Inzone H6 Air
Im Test von PC Gamer (06/26) überzeugt das Sony Inzone H6 Air mit 85 von 100 Punkten. Die Tester loben den immersiven Klang, das geringe Gewicht und den hohen Tragekomfort sowie die sinnvolle Beigabe des USB-C-DAC. Kritik gibt es für den vergleichsweise hohen Preis für ein rein kabelgebundenes Headset und dafür, dass das Mikrofon bei sogenannten Plosivlauten wie „P“ und „B“ etwas schwächelt.
SoundGuys vergibt im Test (04/26) 7,1 von 10 Punkten. Gelobt werden Klangqualität, Mikrofonklang, Preis und Komfort. Kritik gibt es dafür, dass das Mikro Umgebungsgeräusche schlecht unterdrücke. Zudem sollte die Inzone-Hub-App noch detaillierte Einstellungen bieten, finden die Tester.
Die Kopfhörerexperten des YouTube-Kanals The Headphone Show (06/26) zeigen sich begeistert. Das Sony Inzone H6 Air erhält von ihnen eine „sehr starke Empfehlung“ für die Soundqualität und den hohen Tragekomfort. Das 200 Euro teurere Sony MV1 sei nur geringfügig besser.
Vorteile und Nachteile des Sony Inzone H6 Air
Vorteile
- sehr guter, natürlicher Sound
- sehr geringes Gewicht und hoher Tragekomfort
- vielseitig kompatibel (3,5-Millimeter und USB-C-DAC)
- gutes Mikrofon
Nachteile
- keine Geräuschunterdrückung (offene Bauart)
- Mikrofon nimmt Umgebungsgeräusche auf
Preis-Leistungs-Tipp: HyperX Cloud Alpha
Das HyperX Cloud Alpha ist der kabelgebundene Vorgänger des oben vorgestellten HyperX Cloud Alpha 2. Für unter 100 Euro bekommst du ein Gaming-Headset mit sehr gutem Klang, effektiver passiver Geräuschunterdrückung und robuster Verarbeitung.
Der Sound ist klar, bietet eine gute Basswiedergabe und lässt dich Gegner in Shootern präzise orten, so die Meinung von MediaMarkt-Kunden. Anpassen kannst du den Klang in der Ngenuity-App des Herstellers. Auch das abnehmbare Mikrofon ist laut Kunden von hoher Qualität und sorge für eine klare Sprache im Voice-Chat. Das Gaming-Headset biete zudem zwar kein ANC, dafür eine effektive passive Geräuschunterdrückung dank der weichen Ohrpolster aus Memory-Foam.

HyperX
Um das Headset mit einer Konsole oder einem Gaming-PC zu verbinden, benötigt das Quellgerät einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für das 1,3 Meter lange AUX-Kabel. Mit 298 Gramm Gewicht ist das HyperX Cloud Alpha relativ leicht und bietet mit seinen Ohrpolstern einen hohen Tragekomfort – selbst über mehrere Stunden am Stück, sagen MediaMarkt-Kunden.
Das sagen Tester zum HyperX Cloud Alpha
Insgesamt vergeben die Kunden 4,5 von 5 Sternen (Stand: 23.06.26) für das HyperX Cloud Alpha. Sie loben das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, den starken Klang, das gute Mikrofon sowie das robuste und bequeme Design. Dafür kritisieren sie die etwas kleinen Ohrmuscheln, das starre AUX-Kabel und den fehlenden Surround-Sound.
Die Tester von hifi.de (08/23) vergeben 8,4 von 10 Punkten für das HyperX Cloud Alpha. Es punktet mit extrem langer Akkulaufzeit, neutralem Klang und gutem Mikro. Kritikpunkt ist das fehlende Bluetooth.
Vorteile und Nachteile des HyperX Cloud Alpha
Vorteile
- sehr guter Sound
- gutes Mikrofon
- hoher Tragekomfort
- robuste Bauweise
- tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- genormte Ohrmuscheln fallen klein aus
- kein ANC
- mitgeliefertes AUX-Kabel ist etwas starr
- kein Surround-Sound
Die besten Gaming-Headsets: Darauf kommt es beim Kauf an
Du weißt noch nicht, welches Modell du kaufen sollst? Hier sind einige Fragen, die dir bei der Entscheidung helfen können.
Welches Gaming-Headset ist das richtige für mich?
Wie hoch ist dein Budget?
- Einsteigerklasse: Das Turtle Beach Stealth 600 Gen3 XB und das HyperX Cloud Alpha bieten ein gutes Gaming-Erlebnis zum kleinen Preis.
- Mittelklasse: Preiswerte Modelle für Anspruchsvollere sind das Razer BlackShark V3 und das Sony Inzone H6 Air.
- Gehobene Preisklasse: Möchtest du etwas mehr investieren für eine Topleistung, empfehlen wir das Audeze Maxwell 2, das Razer BlackShark V3 Pro, das Sony Inzone H9 II oder das SteelSeries Arctis Nova Elite.
Bevorzugst du ein kabelgebundenes oder ein kabelloses Headset?
- Kabelgebundene Gaming-Kopfhörer hatten lange einen Vorteil: Sie waren weniger anfällig für Störungen als drahtlose Modelle. Mittlerweile haben die kabellosen Geräte aber aufgeholt. Ebenso kann die Soundqualität von kabellosen Headsets inzwischen ähnlich hoch ausfallen. Ein Vorteil der kabelgebundenen Kopfhörer bleibt jedoch, dass die Laufzeit quasi unendlich ist und du keinen Akku zu laden brauchst. Obendrein sind einige Modelle leichter als Wireless-Headsets, da kein zusätzlicher Akku auf den Kopf drückt.
- Bei kabellosen Kopfhörern steht die Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Zudem sind die Unterschiede in der Übertragungsqualität gegenüber kabelgebundenen Headsets im Verlauf der Jahre deutlich geringer geworden – störungsfreie Übertragungen sind mittlerweile Standard. Allerdings wiegen Wireless-Kopfhörer etwas mehr als kabelgebundene Modelle und haben eine begrenzte Akkulaufzeit, regelmäßiges Aufladen ist hier also ein Muss.

stock.adobe.com/Anna Kosolapova
Worauf sollte ich beim Kauf eines Gaming-Headsets achten?
- Sound: Der Sound ist der ausschlaggebende Punkt bei einem Headset. Achte hier auf ein möglichst natürlich abgestimmtes Klangprofil, das in Höhen, Bässen und Mitten überzeugen kann. Auch ein guter simulierter Surround-Sound ist bei Gaming-Headsets gefragt, da du damit deine Gegner in passenden Spielen frühzeitig orten kannst. Ziehe im Zweifel Tests zurate, in denen die Tester auf die Soundqualität genau eingehen. Oder probiere die Headsets im Elektronikmarkt selbst aus.
- Kompatibilität: Achte darauf, dass das Headset mit deinem bevorzugten Gaming-System (PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S etc.) funktioniert. Wenn du eine Konsole mit einem Fernseher nutzt, prüfe, ob der TV mit deinem Headset kompatibel ist: ob er etwa eine Bluetooth-Verbindung oder einen Kabelanschluss für Klinke oder USB-C bietet.
- Anschlüsse: Überprüfe, ob die nötigen Anschlüsse an deinem System vorhanden sind. Wenn Tastatur und Maus bereits alle USB-Ports belegen, greifst du besser zu einem Headset mit Bluetooth oder Klinkenstecker. Zur Not erweiterst du die Zahl deiner Anschlüsse mit einem Multiport-Adapter.
- Anpassungsmöglichkeiten: Viele Gaming-Headsets bieten eine Software zur Anpassung etwa von Klangprofilen und Mikrofoneinstellungen. Wenn du dein Klangerlebnis individuell anpassen möchtest, achte auf Headsets mit entsprechender Software.
- Tragekomfort: Da Gaming-Sessions gern einmal länger dauern, ist ein hoher Tragekomfort bei einem Headset wichtig. Hier solltest du sowohl das Gewicht als auch die Ohrmuscheln in deine Bewertung mit einbeziehen. Meist ist ein geringeres Gewicht angenehmer, manche Gamer empfinden ein schwereres Headset aber ebenfalls als gemütlich. Ob du lieber Ohrmuscheln mit Lederüberzug oder Stoffmuscheln verwendest, bleibt dir überlassen.
Wenn du beim Zocken kein Mikrofon benötigst, tut es auch ein klassischer Kopfhörer. Empfehlenswerte Modelle findest du zum Beispiel unter den besten Over-Ear-Kopfhörern. Für Home-Office-Headsets gelten ähnliche Kriterien wie für Gaming-Headsets. Mehr zu diesen Geräten findest du in unserem Beitrag Die besten Headsets fürs Home-Office in Tests: Aktueller Vergleich.
So werden Gaming-Headsets getestet
Wenn Fachmagazine ein Headset bewerten, spielen viele Faktoren eine Rolle. Die Magazine testen unterschiedlich detailliert und gewichten die Kriterien verschieden. Einige der wichtigsten Aspekte sind:
- Tragekomfort: Ein Headset soll bequem sitzen, auch über einen längeren Zeitraum. Experten tragen ihre Testmodelle zumeist für mehrere Tage bis Wochen, um den Anpressdruck sowie den Komfort der Bügel- und Ohrpolster zu beurteilen.
- Klangqualität: Die Klangqualität ist entscheidend für ein immersives Spielerlebnis. Experten beurteilen den Klang in Games und hören sich eine Playlist von Songs und anderen Clips an, um Details, Bass und Klangbühne zu bewerten. Manche Magazine führen auch objektive Messungen durch. Headsets mit schlechter Klangqualität, die Töne nur unpräzise abbilden, werden entsprechend schlecht bewertet.
- Mikrofonqualität: Ein gutes Mikrofon ist beim Gaming wichtig für die Kommunikation mit Teamkollegen und Freunden. Experten achten auf eine klare und verständliche Sprachübertragung sowie Rauschunterdrückung.
- Bauweise und Materialien: Robustheit und Langlebigkeit eines Headsets sind ebenfalls wichtige Faktoren. Experten prüfen die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Materialien.
Gute Alternativen zu den besten Gaming-Headsets
Du findest kein passendes Gaming-Headset für dich in unserer Liste? Hier gibt es gute Alternativen im Überblick:
- SteelSeries Arctis Nova Pro Omni: Das Premium-Headset Nova Omni lässt sich via jeweils 3-mal USB-C, Klinke und Bluetooth mit bis zu vier Geräten zugleich verbinden und hat einen wechselbaren Akku. SoundGuys (05/26) bewertet es im Test mit 8,4/10 Punkten.
- Asus ROG Kithara: Das Asus ROG Kithara ist kabelgebunden und offen gebaut. Es setzt wie das Audeze Maxwell V2 auf Planar-Magnet-Treiber. Der Sound ist weniger bassbetont, aber stellt Mitten und Höhen wie die Schritte und Stimmen von Gegnern sehr klar dar. Perfekt für kompetitives Gaming. PCGH (03/26) vergibt im Test die Note 1,62.
- Turtle Beach Stealth Pro II: Auch das Turtle Beach ist ein Premium-Headset. Es hat die Besonderheit, dass du mehrere Geräte wie PC, PS5 und Xbox Series X/S kabellos über USB-Dongles verbinden kannst. Im Test vergibt Tom’s Hardware (05/26) 4,5 von 5 Sternen.
- Beyerdynamic MMX 150: Das Headset aus der Mittelklasse kombiniert einen von Studiokopfhörern inspirierten Sound mit einem Mikrofon und kabellosem Betrieb. Der Wireless-Dongle funktioniert mit PC und PS4/PS5, die Xbox-Konsolen werden via Kabel verbunden. PC Gamer (02/26) vergibt 84/100 Punkten.
- Logitech G Astro A20 X: Das günstige kabellose Headset bringt eine Docking-Station mit, an die du Konsolen und PC anschließen kannst. Mit einem Button schaltest du bequem zwischen den Systemen hin und her. Von TechRadar bekommt das Headset im Test (12/25) 4 von 5 Sternen.
Beste Gaming-Headsets: Häufige Fragen beantwortet
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