Gaming-Monitor: Darauf solltest du beim Kauf achten

Lukas Rathschlag 28. JULI 2022

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Dein Gaming-PC ist bereit? Dann brauchst du nur noch einen starken Gaming-Monitor und kannst loszocken! Auf welche Kriterien du achten musst, worauf du verzichten kannst und was wirklich wichtig ist bei der Auswahl, erfährst du hier in unserem großen Ratgeber!

1. Wie groß soll mein Gaming-Monitor sein?

Die Größe eines Gaming-Monitors ist, zusammen mit der passenden Auflösung, ein grundlegendes Kriterium beim Kauf. Generell gilt: Die Auflösung muss zur Größe des Monitors passen. Kleine Monitore im 24-Zoll-Bereich sind mit einer Full-HD-Auflösung (1.980 x 1.080 Pixel) gut ausgestattet. Ein 27-Zoll-Monitor ist eine gängige Größe für Gamer und sollte mindestens mit Full-HD auflösen. Besser ist eine WQHD-Auflösung mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Diese bietet ein gutes Zusammenspiel aus moderaten Anforderungen an die Leistung deines PCs und starken Details sowie einem scharfen Bild.

Größere Bildschirme mit 32 Zoll und mehr benötigen hingegen eine höhere Auflösung wie UHD, oft – streng genommen nicht ganz richtig – „4K“ genannt: 3.840 x 2.160 Pixel. Allerdings geht eine höhere Auflösung immer mit einem größeren Leistungsbedarf an deine Grafikkarte einher – behalte das also im Hinterkopf.

Bei deiner Entscheidung solltest du außerdem in Betracht ziehen, wieviel Platz dir auf deinem Schreibtisch zur Verfügung stehen. Wenn du genug Raum hast, kann dein Monitor größer sein für eine bessere Immersion. Ist der Platz hingegen beschränkt, lohnt sich ein kleinerer Monitor mehr. Achte außerdem darauf, dass du genug Abstand zu deinem Bildschirm einhältst. Mindestens 90 Zentimeter sollten es sein. Mehr als 32 Zoll beim 16:9-Format sind eher zu groß für einen normalen Schreibtisch, weil du dann zu nahe am Bildschirm sitzt.

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2. Ist ein Curved-Monitor gut zum Zocken? Und welches Seitenverhältnis optimal ist

Gebogene Monitore liegen bei Gamern und Anwendern voll im Trend. Curved-Monitore bieten einige Vorteile: Durch die Biegung passt sich der Monitor dem Gesichtsfeld des Menschen an. Durch einen Curved-Monitor wird es für dich einfacher, alles auf dem Bildschirm im Blick zu halten, es passen seitlich mehr Inhalte darauf. Gleichzeitig kann durch die Krümmung das Spielerlebnis immersiver werden – da der Monitor das komplette Sichtfeld ausfüllt, hat man das Gefühl, stärker ins Spiel einzutauchen. Gerade bei größeren Bildschirmen, wie etwa 32-Zoll-Gaming-Monitoren oder größer, ist dieser Effekt für viele spürbar.

Ein Ultrawide-Curved-Monitor setzt auf das Seitenverhältnis 21:9 bis hin zu 32:9, was dein Sichtfeld im richtigen Abstand vollständig ausfüllt. Klassische Flat-Screen-Monitore im Bereich 24- bis 27-Zoll setzen auf das Verhältnis 16:9, was besser zum kleineren Display passt. Ultrawide-Monitore bieten ungefähr so viel Platz wie zwei 16:9-Monitore nebeneinander.

Bei manchen Spielen, etwa Racing-Games wie „Forza“ und Strategietitel wie „Age of Empires“, sind Ultrawide-Monitore von Vorteil, so siehst du deine und die gegnerischen Einheiten auf einem Bildschirm. Bei kompetitiven Ego-Shootern wie „Fortnite“ kann es hingegen von Vorteil sein, wenn du das gesamte Geschehen siehst, ohne den Blick abwenden zu müssen – Profi-Gamer schwören hier auf kleinere 16:9-Monitore.

3. 144-Hertz-Monitor – Was heißt das und brauche ich das?

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Ein wichtiger Wert eines guten Gaming-Monitors ist eine hohe Bildwiederholrate. Die wird in Hertz – oder kurz „Hz“ – angegeben. Daran erkennst du, wie viele Bilder pro Sekunde dein Monitor anzeigen kann – also wie flüssig er Spiele wiedergeben kann. Je mehr Bilder das sind, umso flüssiger und ruckelfreier wird das Spielerlebnis. Damit ein Monitor mit hoher Bildwiederholrate für dich Sinn ergibt, muss dein Gaming-PC eine hohe FPS-Zahl (Frames per second, auf Deutsch: Bilder pro Sekunde) ausgeben können – er muss also entsprechend leistungsfähig sein.

Unter Konsolenspielern galten 30 FPS lange als flüssig es Spielerlebnis, die meisten PC-Gamer schwören unlängst auf mindestens 60 FPS. Damit dein Monitor 60 FPS darstellen kann, muss er eine Bildwiederholrate von mindestens 60 Hertz besitzen. Diese beiden Werte sind also voneinander abhängig. Umgekehrt gilt ähnliches: Hat dein Gaming-Monitor 60 Hertz, dein PC gibt aber mehr FPS aus, zeigt der Monitor nur 60 FPS an – das Leistungsplus verpufft oder kann zu Bildstörungen führen (dazu im Abschnitt zu FreeSync und G-Sync mehr). Damit dein Gaming-Monitor die Leistung deines PCs gut wiedergibt, solltest du dir einen Monitor mit möglichst hoher Hertz-Zahlkaufen.

144-Hertz-Gaming-Monitore sind gerade im Trend. Wie oben erwähnt, deckeln diese Monitore deine FPS weniger und können Spiele wunderbar flüssig darstellen – solange die Leistung deines PCs stimmt. Es kommt stark auf die Spiele an, die du zocken willst: Wenn du viel in Multiplayer-Titeln wie „Apex Legends“ oder „League of Legends“ unterwegs bist, brauchst du eine hohe Bildwiederholrate. Das liegt auch daran, dass du bei mehr Bildern pro Sekunde eine Gefahr schneller erkennen und entsprechend reagieren kannst. Wenn du hingegen Spiele zockst, die mehr Wert auf eine wunderschöne Grafik legen und etwas gemächlicher daherkommen wie das Katzenabenteuer „Stray“, ist ein Monitor mit weniger Hertz in Ordnung.

4. Noch schneller: 240-Hertz- und 360-Hertz-Gaming-Monitore

Hardcore-Gamer und E-Sportler nutzen oft 240-Hertz-Gaming-Monitore. Dieser hohe Wert sorgt für noch flüssigeres Spielen als bei 144 Hertz – allerdings nur mit einem entsprechend starken Gaming-PC oder bei Spielen mit niedrigen Systemanforderungen. Das Problem: Viele Monitore mit 240 und vor allem 360 Hertz besitzen eine niedrige Auflösung, damit sie erschwinglich bleiben und die Darstellung flüssig bleibt, da Grafikkarten bei niedrigen Auflösungen mehr FPS ausgeben können.

Ein Gaming-Monitor mit solch einer hohen Hertzzahl ist also nur etwas für dich, wenn du kompetitive Multiplayer-Spiele wie „CS:GO“ und „Apex Legends“ liebst – und den Unterschied noch erkennen kannst. Hier findest du ein Video, bei dem du die verschiedenen Bildwiederholraten vergleichen kannst. Besser ist es jedoch, wenn du dir den Unterschied in deinem Elektronikmarkt zeigen lässt.

5. IPS, VA oder OLED: Welche Display-Technologie brauche ich?

Du hast es bestimmt schon mal in einer Beschreibung gelesen: „Mit IPS-Panel – für noch brillantere Farben“. Das ist eine von mehreren Panel-Technologien, die bei Monitoren eingesetzt werden. IPS (In-Plane-Switching) ist sehr beliebt, denn die Technik verspricht prächtige Farben und höhere Blickwinkelstabilität.

Du erkennst auf dem IPS-Monitor noch viel von der Farbpracht, wenn du nicht frontal auf ihn schaust. Lange hieß es, dass IPS-Panels keine schnellen Reaktionszeiten haben, was kompetitive Gamer abgeschreckt hat. Mittlerweile hat sich das aber geändert und viele Monitore mit IPS-Panels besitzen geringe Reaktionszeiten – auch Gamer mit Fokus auf Multiplayer dürfen hier zuschlagen.

Neben IPS gibt es noch die klassischen VA- und TN-Panels, die eigene Vor- und Nachteile besitzen. VA (Vertical Alignment) verfügt beispielsweise über einen starken Kontrast, besitzt aber gleichzeitig erhöhte Reaktionszeiten. Zudem ist VA nicht so farbtreu wie ein IPS-Panel und das Bild wirkt von der Seite betrachtet ausgewaschen. Auch bei VA-Monitoren gibt es inzwischen aber große Fortschritte bei den Reaktionszeiten. TN (Twisted Nematic) hat die besten Reaktionszeiten und ist am günstigsten, auch da es die älteste und bewährteste Technologie ist. Allerdings stellen TN-Monitore Farben nicht so knallig dar und haben eine niedrige Blickwinkelstabilität. Einige Profi-Gamer schwören weiterhin auf diese Technologie.

Die OLED-Panels kannten wir lange nur von Fernsehern, nun sind sie aber auch bei den Monitoren angekommen. Hier bringen sie dieselben Vorteile mit: Perfektes Schwarz, starke Kontraste und brillante Farben. OLED-Monitore haben obendrein die niedrigste Reaktionszeit, perfekt für Gamer. Die brandneuen QD-OLED-Monitore liefern ein zusätzliches Plus an Farbvielfalt und Helligkeit. Allerdings besteht bei OLED-Monitoren immer die Gefahr des Einbrennens, also dass Bilder einen dauerhaften Abdruck auf dem Monitor hinterlassen. Hersteller versuchen, mit verschiedenen Software-Lösungen dagegen vorzugehen. Leider gehören OLED-Monitore aktuell noch einer gehobenen Preisklasse an.

Die Spezifikationen der verschiedenen Panels auf einen Blick:

  • IPS: Wunderschöne Farben, hohe Blickwinkelstabilität, allerdings etwas langsam und niedriger Kontrast.

  • TN: Bewährt und günstig, schnelle Reaktionszeiten, allerdings mäßige Farbgenauigkeit und kleiner Betrachtungswinkel.

  • VA: Guter Kompromiss der anderen Technologien, starker Kontrast und gute Reaktionszeit, allerdings mäßige Blickwinkelstabilität und eine etwas langsame Reaktionszeit.

  • OLED: Bestes Schwarz, wunderschöne Farben, schnelle Reaktionszeit und knackige Kontraste, allerdings etwas teurer und es besteht die Gefahr des Einbrennens.

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6. Farbräume & HDR-Zertifizierung – was ist das?

Damit dein Gaming-Erlebnis möglichst immersiv ist, muss die Grafik deiner Spiele optimal dargestellt werden. Dafür brauchst du einen Monitor mit möglichst vielen Farben und einem starken Kontrastwert. Die Farben, die wir in der Realität wahrnehmen, können Monitore nicht alle anzeigen. Deswegen existieren verschiedene, vordefinierte Farbräume, die verschiedene Anwendungsbereiche abdecken. Für deinen Gaming-Monitor ist der klassische sRGB-Farbraum (Standard-Rot-Grün-Blau) grundlegend wichtig. Dieser gilt als Standard und findet in den meisten Monitoren Anwendung. Allerdings gibt es immer mehr Monitore, die auch den DCI-P3-Farbraum darstellen können. Dieser deckt ein größeres Spektrum unserer Farbwahrnehmung ab und lässt die dargestellten Bilder lebendiger wirken.

Damit deine Farben und Kontraste noch knalliger und schärfer werden, wurde die HDR („High Dynamic Range“, also Hochkontrastbilder) -Technologie entwickelt. HDR-Monitore haben ein verbessertes Kontrastverhältnis im Vergleich zu SDR (Standard Dynamic Range) -Monitoren. Gleichzeitig bieten sie oft eine verbesserte Nutzung der Farben des integrierten Farbraums. Das äußert sich in erhöhter Farbtiefe. 10-Bit-Farbtiefe sorgt beispielsweise für viele Farbabstufungen und damit für lebendige Bilder. Auch können HDR-Bildschirme mehr dunklere und mehr hellere Farben darstellen. Der DCI-P3-Farbraum ist typisch für HDR-Inhalte, noch größer ist der Rec.2020-Farbraum.

Solltest du dir einen neuen Gaming-Monitor kaufen wollen, achte zuerst auf die HDR-Zertifizierung. Diese zeigt an, ob der Monitor dazu fähig ist, ein HDR-Signal aufzunehmen. Anschließend solltest du seine Spezifikationen unter die Lupe nehmen – diese geben Aufschluss darüber, ob er HDR mit einem sichtbaren Vorteil darstellen kann: Wenigstens sollte er eine maximale Helligkeit von mindestens 400, besser 600 oder 1000 cd/m² aufweisen. Gleichzeitig sollte er die 10-Bit-Farbtiefe unterstützen sowie mindestens eine 90-prozentige DCI-P3-Abdeckung besitzen und lokales Dimmen der Hintergrundbeleuchtung ermöglichen. Zur Vereinfachung gibt es die „DisplayHDR“-Zertifizierungen. DisplayHDR 600, 1000 und höher bedeuten einen erkennbaren Vorteil für HDR-Inhalte.

7. 4K-Gaming-Monitor: Hohe Auflösung, riesiger Leistungsbedarf

Die 4K-Auflösung kennen wir vordergründig eher von Filmen statt vom Gaming. Allerdings kommt 4K-Gaming immer mehr in Mode. Das ist kein Wunder: Eine hohe Auflösung ist für Grafikblockbuster wie „Red Dead Redemption 2“ immens wichtig – damit wird das Bild detaillierter und schärfer. Allerdings fordert eine hohe Auflösung auch eine Menge Leistung. Wenn du dir also einen 4K-Gaming-Monitor zulegen willst, solltest du einen entsprechend leistungsstarken Gaming-PC dein Eigen nennen.

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8. Multiplayer erfolgreich zocken: Input-Lag und Reaktionszeit

Ein Thema, das bei Shootern oder anderen Multiplayer-Titeln immens wichtig ist: die Reaktionszeit. Bei solchen Games entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg und Niederlage. Deswegen muss die Reaktionszeit eines Monitors für kompetitive und schnelle Spiele möglichst niedrig sein, damit Bewegtinhalte scharf und direkt dargestellt werden.

Die Reaktionszeit des Monitors wird gerne mit dem Input-Lag verwechselt. Die Reaktionszeit eines Monitors bedeutet, wie schnell die im Display verbauten Pixel ihre Farbe wechseln können und wird in Millisekunden gemessen. Eine zu hohe Reaktionszeit sorgt für Unschärfe-Effekte und Verzerrungen – sogenanntes Ghosting. Mittlerweile haben die meisten Monitore eine niedrige Reaktionszeit, dieser Wert ist also heute etwas weniger wichtig. Unten haben wir dir einen 27-Zoll-Gaming-Monitor mit einer niedrigen Reaktionszeit als Beispiel verlinkt.

Der Input-Lag hingegen ist eine Verzögerung der Umsetzung von Eingabebefehlen. Wenn du auf einen Button drückst, sollte möglichst sofort auf dem Bildschirm die Handlung umgesetzt werden. Im Extremfall kann es beispielsweise sein, dass du in einem Shooter schießen willst und der Schuss erst mehrere Momente später dargestellt wird. Gaming-Monitore sollten einen niedrigen Input-Lag haben – das ist ein Faktor, den erst Tests ermitteln können.

ASUS TUF VG279QL1A 27 Zoll Full-HD Gaming Monitor (1 ms Reaktionszeit, 165 Hz)

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9. FreeSync und G-Sync: Das können die Technologien

Verschiedene Gaming-Monitor unterstützen entweder FreeSync oder G-Sync. Diese beiden Technologien sind jeweils für AMD- und NVIDIA-Grafikkarten entwickelt worden – FreeSync für AMD, G-Sync für NVIDIA. Durch sie wird die Bildwiederholrate des Monitors an die ausgegebenen FPS der Grafikkarte angepasst. Wenn deine Grafikkarte also 60 FPS in einem Spiel darstellen kann, werden nur 60 Bilder auf deinem Monitor angezeigt – auch wenn er eigentlich bis zu 144 Bilder anzeigen könnte. Dadurch sollen Ruckler und Screen Tearing vermieden werden. Von „Tearing“ spricht man, wenn das Bild „zerreißt“ (daher der Name „Tearing“, vom Englischen „to tear“, also zerreißen). Das sind unschöne Bildfehler, die den Genuss beim Spielen trüben können.

Monitore mit einem physischen G-Sync-Modul beherrschen die Bildsynchronisation am besten. Sie synchronisieren nämlich auch Bilder im unteren Frameratebereich, 1 Bild pro Sekunde bis hin zur maximalen Hertz-Zahl des Monitors. Dafür kostet das G-Sync-Modul einen spürbaren Aufpreis. FreeSync-Monitore hingegen haben eine kleinere „Range“ und beginnen die Synchronisation oftmals erst ab 48 Bildern pro Sekunde.

Zusätzlich zu den Standard-Funktionen bietet AMDs FreeSync noch mehr Features in seinen Premium-Varianten. FreeSync Premium unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hertz. Dazu bietet AMD ab der Premium-Zertifizierung die Low-Frame-Rate-Compensation-Technologie, kurz LFC. Mit der Hilfe von LFC duplizieren Grafikkarte und Monitor ausgegebene Bilder, wenn ein passendes Bild in der FreeSync-Range fehlen sollte. Das sorgt für ein flüssigeres Spielerlebnis, da es Leistungseinbrüchen entgegenwirkt.

FreeSync Premium Pro unterstützt außerdem HDR in Spielen. Durch die Technologie verringert sich die Latenz zwischen Monitor und Grafikchip bei HDR-Gaming, was sich positiv auf das Spielerlebnis auswirken kann. Allerdings funktioniert Premium Pro, im Gegensatz zum Standard-FreeSync und Premium, nicht bei allen Spielen, sondern nur mit kompatiblen Games. Eine Liste findest du auf der Website von AMD: FreeSync-Spiele. Mehr über G-Sync und FreeSync erfährst du in unserem Artikel Gaming-Monitor: So wichtig sind G-Sync und FreeSync.

10. Anschlüsse, Ergonomie und Beleuchtung: Es zählt mehr als das Bild beim Gaming-Monitor

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Damit du ausgiebig zocken kannst, solltest du auf die Ausstattung deines Gaming-Monitors achten. Zum einen sind die Anschlüsse wichtig. Achte darauf, dass der Ausgang der Grafikkarte zum Eingang des Monitors passt. Standard sind DisplayPort- und HDMI-Anschlüsse – HDMI 2.1 ist dann wichtig, wenn du PS5 oder Xbox Series X an den Monitor anschließen willst. Das liegt daran, dass HDMI 2.1 bis zu 120 Hertz Bildwiederholfrequenz in hohen Auflösungen (bis zu 4k) unterstützt – genau das, was die Konsolen darstellen können. Mit einem Gaming-PC solltest du auf DisplayPort 1.4 oder HDMI 2.1 für das Zocken in hoher 4K-Auflösung bei hohen Bildwiederholraten setzen.

Dein neuer Gaming-Monitor sollte außerdem verschiedene Ergonomie-Einstellmöglichkeiten besitzen. Zum einen sollte er in der Höhe verstellbar sein, damit du in einer aufrechten Position entspannt zocken kannst. Deine Augen sollten sich ungefähr auf der Höhe der Oberkante des Monitors befinden. Zum anderen solltest du ihn neigen können, damit du deine Position auch wechseln kannst – dein Rücken wird es dir danken.

Hast du deinen Monitor mit passenden Spezifikationen ausgewählt, kannst du dich noch mit zusätzlicher RGB-Beleuchtung befassen. Diese strahlt in der Regel die Wand hinter dem Monitor an, ein rein optischer Effekt ohne Einfluss auf das Gameplay. Manche Monitore besitzen eine eigene Beleuchtung, dort brauchst du nichts weiter zu verändern. Sollte dein Monitor keine Beleuchtung besitzen, kannst du ihn mit zusätzlichen LED-Streifen versehen. Oder du erweiterst ihn direkt um eine smarte Beleuchtung im Stil von Philips Ambilight. Dafür gibt es Philips Hue Play

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