Wählen Sie einen Markt
Alle Märkte anzeigen

MediaMagazin

Kochfelder im Einbau-Check

MediaMarkt5. JANUAR 2022
Kochfeld Berater Titelbild

©svetikd/GettyImages

Ein gemeinsames Essen bringt die ganz Familie an einen Tisch oder Freunde zu einer geselligen Runde zusammen. Mit dem richtigen Kochfeld passend zu deinen Ansprüchen macht das Kochen gleich noch mehr Spaß. Wir verraten, wo die Unterschiede sind und worauf beim Kauf geachtet werden sollte.

1. Autarkes oder herdgebundenes Kochfeld

Autark

Ein autarkes Kochfeld kann direkt über die integrierten Tasten bedient und an einer beliebigen Stelle platziert werden – sofern ein Anschluss vorhanden ist.

Gebunden

Bei einem gebundenen Kochfeld befinden sich die Bedienelemente am Herd unterhalb des Kochfeldes, es kann daher nicht frei platziert werden.

2. Arten von Kochfeldern

Elektrokochfelder

©Neff

Induktionskochfeld

Beim Kochen mit Induktion werden die Kochfelder nicht heiß, stattdessen wird der Topfboden in Windeseile durch magnetische Wirbelströme erhitzt. Da die Kochfelder nur von der Hitze des Kochgeschirrs erwärmt werden, kühlen sie anschließend schnell wieder ab. Doch achte darauf, dass deine Töpfe und Pfannen auch für Induktion geeignet sind.

©Bauknecht

Glaskeramik-Kochfeld

Glaskeramik-Kochfelder verfügen je nach Modell über mindestens zwei Platten, die sich stufenweise aufheizen lassen. Sie sind besonders pflegeleicht und Eingebranntes kann einfach mit einem entsprechenden Schaber entfernt werden.

©Siemens

Modulkochfeld

Aus Modulkochfeldern – auch Dominokochfelder genannt – kannst du deinen ganz individuellen Kochbereich zusammenstellen. Die Module sind besonders schmal und z.B. auch als Grill- oder Gaselement erhältlich.

©Respekta

Massekochfeld

Der Klassiker unter den Kochfeldern, der heutzutage nur noch selten in Küchen anzutreffen ist. Die Reinigung ist schwieriger als beim Glaskeramik- und Induktionskochfeld, zudem kühlen die Platten nach dem Kochen nicht so schnell wieder ab.

Gaskochfelder

©Klugmann

Gaskochfelder

Ein Gaskochfeld erzeugt durch die offene Flamme sofort nach dem Einschalten Hitze, die meist stufenlos reguliert werden kann. Es wird kein spezielles Kochgeschirr benötigt, es eignen sich nahezu alle Töpfe und Pfannen. Praktisch: Nach dem Ausschalten ist die Kochstelle sofort kühl, sodass der Topf nicht von der Platte genommen werden muss.

Kombigeräte

©Berbel

Kombi-Kochfelder

Beim Planen deiner Küche musst du berücksichtigen, dass oberhalb des Kochfeldes ein Dunstabzug platziert werden sollte. Es gibt jedoch auch Kochfelder, die den Abzug integriert haben. Essensgerüche und Wasserdampf werden direkt abgesaugt, eine zusätzliche Dunstabzugshaube ist nicht nötig.

3. Kochfeldmaße

©franckreporter/GettyImages

Ob kompakte Single- oder großräumige Familienküche – Kochfelder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Für jede Wohnsituation ist die passende Größe dabei. Miss im Vorfeld des Küchenkaufs sorgfältig aus, wie viel Platz zur Verfügung steht. Bedenke auch, dass die entsprechende Dunstabzugshaube genauso breit wie das Kochfeld sein muss – es sei denn natürlich, die Entscheidung fällt auf ein Kochfeld mit integrierter Abluft.

Die gängigen Größen

Standard: 60 cm
Extragroß: 70, 75, 80 oder 90 cm
Modul: 30 bis 40 cm

4. Unterschiede

©Siemens

Modul/Domino

Aus einzelnen Modulen mit einer Breite von je 30 bis 40 cm kannst du dir deinen individuellen Kochbereich zusammenstellen und z. B. Gas und Induktion kombinieren.

©Siemens

Panorama

Die einzigen Kochfelder sind nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet. Hierbei empfiehlt es sich, dass der Abzug im Kochfeld integriert ist.

©Siemens

Vollflächeninduktion

Die komplette Fläche kann genutzt werden. Sensoren erkennen, wo sich das Kochgeschirr befindet und aktivieren den entsprechenden Bereich.

©MediaMarkt

Flexinduktion

Einzelne Bereiche lassen sich variabel zusammenschalten und bieten so ausreichend Platz für etwa einen Bräter.

5. Mit oder ohne Rahmen

Je nach Wunsch kannst du dich für ein Kochfeld mit Rahmen entscheiden – zum Beispiel aus edlem Aluminium. Das ist jedoch kein Muss. Es gibt auch Kochfelder ohne Rahmen. Sie wirken puristisch, sind am Rand dafür etwas anfälliger für Schmutzablagerungen wie Krümel oder Fett.

6. Sonderausstattung und Funktionen

Glaskeramik

Induktion

© tomazl/GettyImages

Bedienung

Je nach Modell lässt sich ein Kochfeld per Touch-Flächen, (abnehmbaren) Bedienelementen oder per Slider einstellen.

Ankochautomatik

Große Mengen können schnell erhitzt werden. Nach Erreichen der gewünschten Temperatur wird automatisch herunterreguliert, um ein Anbrennen zu verhindern.

Bräterzone

Dank der zuschaltbaren Bräterzone findet auch großes Kochgeschirr wie der Bräter für den Sonntagsbraten oder ein Partytopf Platz.

Timer

Ermöglicht Funktionen wie Countdown, Wecker oder Stoppuhr. So verpasst du nie die optimale Koch- oder Backzeit und wirst rechtzeitig erinnert.

Sicherheitsabschaltung

Einige Kochfelder schalten automatisch nach einer vorgegebenen Zeit ab – für mehr Sicherheit im Haushalt.

Warmhaltefunktion

Das Essen mit der Familie verzögert sich oder du bist zu früh mit dem Kochen fertig? Diese Funktion hält das Essen schön warm.

Boostfunktion

Es muss beim Kochen etwas schneller gehen? Dank des zuschaltbaren Boosts erhöht sich die Leistung um bis zu 20 Prozent.

Kindersicherung

Bei einigen Modellen lässt sich das Kochfeld sperren, sodass die Kleinen es nicht einschalten können und vor Verbrennungen geschützt sind.

Restwärmeanzeige

Zeigt an, ob die Platten noch heiß sind. So wird das Verletzungsrisiko gesenkt und das Anbrennen der Speisen verhindert.

Schmelzstufe

Hält ähnlich wie ein Wasserbad konstant die Temperatur und eignet sich so zum Beispiel zum Schmelzen von Schokolade.

Kochsensor

Ein Sensor am Kochgeschirr kommuniziert mit dem Kochfeld und sorgt für eine gleichbleibende Temperatur.

Induktion

Induktion Warmhaltefunktion

©skynesher/GettyImages

Bedienung

Je nach Modell lässt sich das Kochfeld per Touch-Flächen oder (abnehmbare) Bedienelementen einstellen.

Ankochautomatik

Große Mengen können schnell erhitzt werden. Nach Erreichen der gewünschten Temperatur wird automatisch herunterreguliert, um ein Anbrennen zu verhindern.

Bräterzone

Dank der zuschaltbaren Bräterzone findet auch großes Kochgeschirr wie der Bräter für den Sonntagsbraten oder ein Partytopf Platz.

Timer

Ermöglicht Funktionen wie Countdown, Wecker oder Stoppuhr. So wird nie die optimale Koch- oder Backzeit verpasst und man wird rechtzeitig erinnert.

Sicherheitsfunktion

Steht kein Kochgeschirr auf der Platte oder läuft etwas über, schaltet das Kochfeld automatisch ab.

Warmhaltefunktion

Das Essen mit der Familie verzögert sich oder du bist zu früh mit dem Kochen fertig? Diese Funktion hält das Essen schön warm.

Restwärmeanzeige

Bei Induktion heizt das Kochfeld zwar nicht auf, wird jedoch durch Töpfe und Pfannen erwärmt. Diese Funktion zeigt an, ob die Platten noch warm sind.

Schmelzstufe

Hält ähnlich wie ein Wasserbad konstant die Temperatur und eignet sich so zum Beispiel zum Schmelzen von Schokolade.

Bratsensor

Beim Braten wird die Temperatur der Pfanne kontrolliert und automatisch angepasst, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Köchelstufe

Auf der Köchelstufe wird die Temperatur knapp unter dem Siedepunkt gehalten und so das Überkochen verhindert.

Stop & Go

Wird das Kochen unterbrochen, kann später ganz einfach mit den zuvor gewählten Einstellungen fortgefahren werden.

Gas

©Floriana/GettyImages

Zündsicherung

Erlischt die Flamme – etwa durch Überkochen – wird die Gaszufuhr zur Sicherheit der Familie automatisch unterbrochen.

Spülmaschinengeeignete Topfträger

Die Träger, auf denen das Kochgeschirr steht, lassen sich entnehmen und in der Spülmaschine reinigen.

Wok-Kochstelle

Einige Gasherde eignen sich durch ein Detail besonders für die Fans der asiatischen Küche: Ein spezieller Topfträger bietet Platz für einen Wok.

Digitale Anzeige

Wie bei Induktions- und Glaskeramik-Kochfeldern gibt es auch Gas-Modelle, die mit einer digitalen Anzeige ausgestattet sind.

Präzise Flammenregulierung

Die Hitze der Flamme lässt sich je nach Modell stufenlos oder in Stufen regulieren – so kann immer die ideale Temperatur eingestellt werden.

Einhandzündung

Mit einer Hand das Gas aufdrehen, mit der anderen das Gas zünden: Dank der Einhandzündung erledigst du beide Schritte mit einem Handgriff.

Service

Wir machen den Einbaugeräte-Check! Bestelle einfach einen Mitarbeiter aus deinem MediaMarkt zu dir nach Hause und er vermisst alle wichtigen Maße für deinen neuen Einbauherd oder Backofen. Der Preis wird dabei mit dem Kaufpreis verrechnet. Bei Interesse einfach in deinem MediaMarkt nachfragen und von unserem Einbauservice profitieren:

  1. Direkt beim Bestellvorgang auswählbar

  2. Das Gerät wird angeliefert und sofort in deiner Küche eingebaut