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MacBook oder iPad: Dieses Gerät eignet sich am besten für dich

Claudia Frickel28. OKTOBER 2022

stock.adobe.com/bramgino

Im Internet surfen, spielen, arbeiten oder Videos ansehen – dafür eignen sich sowohl MacBooks als auch iPads. Apple stattet beide Geräteklassen mit immer besserer Technik und zusätzlichen Funktionen aus. Doch es gibt auch Unterschiede. Welches Device ist besser für deinen Bedarf: MacBook oder iPad?

iPad versus MacBook: Auf Features und Ausstattung kommt es an

stock.adobe.com/Kaspars Grinvalds

Auf Sofa oder Schreibtisch, im Zug, Café oder Hotel: Willst du möglichst flexibel arbeiten, surfen oder spielen, brauchst du ein mobiles Gerät. Ob dafür ein Tablet oder ein Laptop besser geeignet ist? Beide Geräte haben Stärken und Schwächen.

Viele MacBook-Modelle punkten mit starker Leistung. iPads sind vielseitig nutzbar und kompakt. Allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen den Geräteklassen zunehmend: Mit optionaler Tastatur kannst du iPads fast wie Notebooks verwenden und die Leistungsunterschiede hängen von den Modellen ab. Ein Vergleich von Features und Ausstattung lohnt sich, um herauszufinden, ob iPad oder MacBook besser zu dir passt.

Welche MacBooks gibt es?

Apple

Apple verkauft fünf verschiedene MacBook-Modelle (Stand: Oktober 2022). Diese und Vorgängermodelle findest du bei MediaMarkt:

Hinweis: Je höher die Chip-Nummer, desto leistungsstärker ist das Gerät.

Macbooks von Apple

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Welche iPad-Modelle gibt es?

Apple

Apple bietet sechs iPad-Modelle an (Stand: Oktober 2022). Obendrein findest du bei MediaMarkt Vorgängermodelle:

  • iPad mini: kleinstes iPad mit 8,3-Zoll-Bildschirm und A15-Bionic-Chip von 2021

  • iPad der 10. Generation: Standard-iPad mit 10,9-Zoll-Bildschirm und A14-Bionic-Chip von 2022

  • iPad der 9. Generation: Standard-Tablet mit 10,2-Zoll-Display und A13-Bionic-Chip von 2021

  • iPad Air: schlankes Tablet mit 10,9-Zoll-Bildschirm und M1-Chip von 2022

  • 11" iPad Pro: Tablet mit 11-Zoll-Bildschirm und M2-Chip von 2022

  • 12,9" iPad Pro: größtes Apple-Tablet mit 12,9-Zoll-Bildschirm und M2-Chip von 2022

Hinweis: Je höher die Chip-Nummer, desto leistungsfähiger ist das Gerät. Dabei sind die M-Chips stärker als die Bionic-Chips.

iPads von Apple

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MacBook vs. iPad: Die Tastatur

stock.adobe.com/Tierney

Holst du dir ein MacBook, bekommst du ein vollwertiges Notebook mit Tastatur. Das ist ideal zum Arbeiten und eignet sich sehr gut, wenn du längere Texte und viele E-Mails schreibst. Auf einem iPad kannst du auf der Bildschirmtastatur tippen, auf Dauer ist das aber mühsam. Für die komfortablere Nutzung gibt es kompatible Tastaturen zu kaufen: Das Magic Keyboard zum Beispiel dockt magnetisch an das Tablet an.

Sieger: MacBook

MacBook vs. iPad: Die Betriebssysteme

stock.adobe.com/Kaspars Grinvalds

Du schwankst zwischen MacBook Air oder MacBook Pro und iPad (Pro)? Der größte Unterschied zwischen den Gerätetypen ist das Betriebssystem. Ein MacBook läuft mit macOS. Auf iPads kommt iPadOS zum Einsatz, eine angepasste Version des mobilen Betriebssystems iOS.

Das Desktopbetriebssystem macOS punktet mit einer breiten Auswahl an Anwendungen. Auf MacBooks kannst du alle kompatiblen Programme installieren, etwa für Videoschnitt oder Bildbearbeitung. Auf iPads kannst du ausschließlich Apps aus Apples App Store nutzen. Entscheidend ist, was du mit deinem Gerät machen willst.

Kein Sieger, unentschieden

MacBook vs. iPad: Performance und Akkulaufzeit

stock.adobe.com/luckybusiness

Beim Vergleich der Leistungsfähigkeit der Tablets und Notebooks von Apple kommt es darauf an, welches Gerät du in Betracht ziehst. Es gibt in beiden Geräteklassen mehrere Modelle, die ein großes Leistungsspektrum abdecken. Wir vergleichen die Topmodelle iPad Pro und MacBook Pro:

Das iPad Pro läuft mit M2-Chip und hat einen Arbeitsspeicher von maximal 16 GB. Der Speicherplatz liegt bei maximal 2 TB. Das 13" MacBook Pro bietet ebenfalls den M2-Chip und bis 2 TB Speicherplatz. Auf Wunsch kannst du den Arbeitsspeicher auf bis zu 24 GB erweitern. Und wenn du auch beim Speicherplatz mehr brauchst, kannst du diesen bei den MacBook-Pro-Modellen mit 14" und 16" auf 8 TB aufstocken.

Apple macht zwar traditionell keine Angaben zur konkreten Akkukapazität seiner Geräte – gibt aber Anhaltspunkte, die beim Vergleichen helfen. Die Akkulaufzeit aller iPads beträgt laut Apple zehn Stunden beim Surfen im WLAN. Bei MacBooks sind es unter denselben Bedingungen bis zu 15 Stunden (MacBook Air, M2) beziehungsweise bis zu 17 Stunden (13" MacBook Pro, M2).

Sieger: MacBook

MacBook vs. iPad: Die Anschlüsse

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Externe Festplatte, zweiter Monitor, USB-Stick – möchtest du externe Geräte anschließen, bist du mit einem MacBook besser bedient. Alle Modelle bieten mindestens zwei Thunderbolt/USB-4-Anschlüsse und Kopfhörerport (Klinke). Bei den beiden großen MacBook-Pro-Modellen kommen weitere Anschlüsse dazu, etwa HDMI und Speicherkartensteckplatz (SD).

Tablets von Apple bieten jeweils nur einen Anschluss. Abhängig vom Modell ist das entweder eine USB-C-, Lightning- oder Thunderbolt/USB-4-Buchse. Brauchst du mehr, musst du dir einen USB-Hub zulegen.

Sieger: MacBook

MacBook vs. iPad: Kameras und Stiftbedienung

iPad Frau Pencil

Getty Images/ilkercelik

Um Fotos aufzunehmen und Notizen oder Skizzen per Hand zu erstellen, ist ein iPad eine gute Wahl. Alle Tablet-Modelle sind mit Front- und Rückkameras ausgestattet. Das iPad Pro hat beispielsweise eine Weitwinkel‑ und Ultraweitwinkelkamera mit 12 beziehungsweise 10 Megapixeln sowie eine Selfiekamera mit 12 Megapixeln. 4K-Videoaufnahmen sind kein Problem. Ein MacBook ist nur mit einer Webcam ausgerüstet, die sich hauptsächlich für Videoanrufe eignet.

Kreativ tätig werden kannst du auf iPads obendrein mit dem optional erhältlichen Apple Pencil: Alle Modelle unterstützen den Einsatz dieses Stiftes. Auf MacBooks kannst du ihn nicht verwenden.

Sieger: iPad

MacBook vs. iPad: Die Displays

stock.adobe.com/DenPhoto

Apple-Laptops und -Tablets gibt es in verschiedenen Größen. Die Tablets haben Bildschirmdiagonalen zwischen 8,3 und 12,9 Zoll. MacBook-Displays bieten zwischen 13,3 und 16,2 Zoll. Ein Vorteil großer Bildschirme ist, dass du mehr Details erkennst, ein Nachteil, dass das Gerät schwerer ist und beim Transport mehr Platz einnimmt.

Bei Auflösung, Bildwiederholrate und Helligkeit kommt es wieder darauf an, welche Modelle du vergleichst. So hat das iPad Pro mit 12,9 Zoll eine etwas bessere Auflösung als das MacBook Air. Das erkennst du an der höheren Pixeldichtevon 264 ppi. Beim MacBook Air mit M2-Chip und 13,6 Zoll liegt sie bei 224 ppi.

Zudem ist der Bildschirm des iPad Pro mit 600 Nits heller, das MacBook Pro hat 500 Nits. Fürs iPad spricht zudem die hohe Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, durch die Bewegtbilder flüssig dargestellt werden. Zum Vergleich: Das MacBook Air bietet nur 50 bis 60 Hertz. Nur die Pro-Modelle mit M-Chip unterstützen ProMotion für eine hohe Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz.

Sieger: iPad

MacBook vs. iPad: Die Preise

Das günstigste iPad, das Standard-iPad der 9. Generation mit 10,1-Zoll-Bildschirm, hat eine UVP von 430 Euro. Für ein MacBook musst du mindestens 1.200 Euro zahlen, so viel wird laut UVP für das MacBook Air mit M1-Chip und 13,3-Zoll-Bildschirm fällig.

Ziehst du allerdings ein iPad in Betracht, das ähnlich groß ist wie das MacBook Air, sieht es anders aus: Die UVP für das 12,9" iPad Pro liegt bei 1.450 Euro. Holst du dir zusätzlich Apple Pencil und Magic Keyboard, kommen weitere Kosten dazu. Bei Vorgängermodellen sind die Preise teilweise niedriger.

Kein Sieger, da abhängig vom Modell

Zubehör von Apple

Fazit: Was ist besser – iPad oder MacBook?

stock.adobe.com/bramgino

Die Frage, ob MacBook oder iPad das bessere Gerät ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei einigen Features hat der Apple-Laptop die Nase vorn, bei anderen das Tablet. Bei der Entscheidung kommt es auf deine Ansprüche an.

Nutzt du das Gerät hauptsächlich zum Arbeiten, ist ein MacBook wahrscheinlich die richtige Wahl. Es bietet mehr Speicherplatz und Anschlussmöglichkeiten, eine Tastatur sowie eine höhere Leistung. Ein iPad eignet sich, wenn du ein kompaktes, leichtes und vielseitiges Device suchst – etwa zum Fotografieren, Zeichnen mit Apple Pencil, Spielen, Erledigen von Alltagsaufgaben oder Filmschauen.

Zudem solltest du bedenken, dass du iPads mit Zusatztastatur im Handumdrehen in Laptops verwandeln kannst. Das ist zum Beispiel eine sinnvolle Option, wenn du das iPad als Gerät für die Uni nutzt, da du dadurch besonders flexibel bist.

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