
Beste Ultrawide-Monitore in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese Ultrawide-Monitore sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Die besten Ultrawide-Monitore im Vergleich
- Der beste Ultrawide-Monitor: LG UltraGear 45GX950A-B
- Preis-Leistungs-Tipp: PEAQ PMO G343-CWQE
- Preiswerter Ultrawide-Gaming-Monitor: ViewSonic VX3418C-2K
- Sparsamer QD-OLED-Monitor: Acer Predator X34 X5
- Ultrawide-Monitor mit Smart-TV-Funktion: LG UltraGear 34GX90SA-W
- Vor- und Nachteile von Ultrawide-Monitoren
- Kaufberatung: Welcher Ultrawide-Monitor ist der richtige für mich?
- Die häufigsten Fragen zu Ultrawide-Monitoren beantwortet

stock.adobe.com/Andrey Popov
Diese Ultrawide-Monitore von Herstellern wie Acer, LG und ViewSonic überzeugen in Tests – erfahre mehr in unserem aktuellen Vergleich.
Zu den Autoren: Im Büro arbeitet Alex am liebsten an einem Ultrawide-Monitor für eine bessere Übersicht. Für TURN ON schreibt er seit 2023 über Technik und fühlt sich vor allem in den Bereichen Entertainment, Smartphones und Notebooks zu Hause.
Claudia hat über die Jahre schon viele Beiträge über Computer-Zubehör für TURN ON geschrieben. Die freie Autorin kennt sich generell mit Tech-Themen aus und befasst sich auch näher mit Fitness-, Körperpflege- und Gesundheitsprodukten.
Diese Ultrawide-Monitore sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Die Ultrawide-Monitore, die wir im Folgenden vorstellen, haben in Tests von Fachmagazinen gute Bewertungen erhalten. Zuerst zeigen wir dir eines der besten Modelle laut Tests, anschließend unseren Preis-Leistungs-Tipp. Danach folgen weitere empfehlenswerte Ultrawide-Monitore.
In der Kaufberatung erfährst du, was du beim Kauf eines Ultrawide-Monitors beachten solltest, und wir führen weitere empfehlenswerte Modelle auf. Die Links in der Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop.
- Der beste Ultrawide-Monitor: LG UltraGear 45GX950A-B
- Preis-Leistungs-Tipp: PEAQ PMO G343-CWQE
- Preiswerter Ultrawide-Gaming-Monitor: ViewSonic VX3418C-2K
- Sparsamer QD-OLED-Monitor: Acer Predator X34 X5
- Ultrawide-Monitor mit Smart-TV-Funktion: LG UltraGear 34GX90SA-W
Top 3 Kategorien im Shop: Monitore, 21:9-Monitore, Ultrawide-Monitore
In der folgenden Tabelle kannst du die besten Ultrawide-Monitore miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Der beste Ultrawide-Monitor: LG UltraGear 45GX950A-B
Der LG UltraGear 45GX950A-B ist ein Ultrawide-Monitor mit einem Curved-OLED-Display und großzügiger 45-Zoll-Bilddiagonale. LG bewirbt ihn als weltweit ersten 5K2K-OLED-Gaming Monitor.
Dank seiner 5K2K-Auflösung (5.120 × 2.160 Pixel) bietet der Monitor eine extrem große horizontale Arbeitsfläche. So kannst du etwa im Splitscreen arbeiten, ohne skalieren zu müssen, oder profitierst beim Zocken von einem breiteren Sichtfeld. Die Bildwiederholrate beträgt 165 Hertz, kann im 2K-Modus mit Wide-Full-HD-Auflösung von 2.560 × 1.080 Pixeln aber auf bis zu 330 Hertz ansteigen – top für Gaming mit hohen Framerates.
Der LG-Monitor unterstützt HDR10 und bringt es im Test bei chip.de (05/25) auf eine hohe HDR-Spitzenhelligkeit von 1.153 Nits. Den sRGB-Farbraum für die Fotobearbeitung deckt das Display vollständig, den DCI-P3-Farbraum für HDR-Inhalte nahezu vollständig ab – lediglich der Adobe-RGB-Farbraum für Profi-Bildbearbeitung hat mit 87,6 Prozent noch Luft nach oben.

LG
Der UltraGear 45GX950A-B ist höhenverstellbar und lässt sich neigen sowie schwenken. Diese Anschlüsse bietet der Ultrawide-Monitor:
- 2 × HDMI 2.1
- 1 × DisplayPort 2.1
- 1 × USB-C 3.2
- 2 × USB-A 3.0
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
Im Ultrawide-Monitor-Vergleich von chip.de (04/26) ist das LG-Modell Testsieger. Im Einzeltest (05/25) gibt es die Note „sehr gut“ (1,2) mit Lob für die „exzellente“ Bildqualität, die hohe Displayhelligkeit sowie die integrierten Lautsprecher. Kritik gibt es für das Fehlen von Webcam und Mikrofon sowie die verbesserungswürdige Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums.
Computer Bild (06/25) vergibt ein „gut“ (1,5) und nennt die 5K2K-Auflösung, die generell erstklassige Bildqualität sowie die Bildschirmkrümmung als Vorteile. Kritik gibt es für das etwas spiegelnde Display.
Vorteile und Nachteile des LG UltraGear 45GX950A-B
Vorteile
- ausgezeichnete Bildqualität mit hoher Helligkeit
- hohe Bildwiederholrate
- viele Anschlüsse
- höhenverstellbar sowie neig- und schwenkbar
- integrierte Lautsprecher
Nachteile
- keine Webcam
- kein integriertes Mikrofon
- Display spiegelt etwas
- sehr hoher Preis
Preis-Leistungs-Tipp: PEAQ PMO G343-CWQE
Suchst du einen Ultrawide-Monitor zum günstigen Preis, ist der PEAQ PMO G343-CWQE eine gute Option für Office-Arbeiten und Gaming.
Das VA-Display misst 34 Zoll und löst mit 3.440 × 1.440 Pixeln gestochen scharf auf. Die hohe Bildwiederholrate von 180 Hertz macht Gaming mit hohen Framerates möglich. Die maximale Helligkeit beträgt laut Hersteller 300 Nits – das ist okay für den Einsatz in Innenräumen. Allerdings sehen HDR-Inhalte durch die geringe Helligkeit und das fehlende lokale Dimmen nicht so spektakulär aus.
Laut PEAQ deckt das Display den sRGB-Farbraum für Bildbearbeitung vollständig und den DCI-P3-Farbraum für HDR-Inhalte zu 97 Prozent ab. Dadurch eignet sich der PMO G343-CWQE für einfache Grafikarbeiten, Gaming und Videobearbeitung.

PEAQ
Der Ultrawide-Monitor von PEAQ ist höhenverstellbar und lässt sich neigen. Diese Anschlussauswahl hat er zu bieten:
- 2 × HDMI 2.1
- 2 × DisplayPort 1.4
MediaMarkt-Kunden bewerten den PEAQ PMO G343-CWQE mit 4,7 von 5 Sternen (Stand: 30.04.26). Sie loben die gute Bildqualität und Farbdarstellung, die ordentliche Gaming-Ausstattung und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Kritik gibt es für gelegentliches Backlight-Bleeding (Lichthöfe an den Displayrändern) und dafür, dass HDMI die Bildwiederholrate auf 100 Hertz limitiert.
Vorteile und Nachteile des PEAQ PMO G343-CWQE
Vorteile
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute Bildqualität
- hohe Bildwiederholrate
- höhenverstellbar und neigbar
- integrierte Lautsprecher
Nachteile
- keine USB-Anschlüsse
- gelegentliches Backlight-Bleeding
- HDMI limitiert Bildwiederholrate auf 100 Hertz
- keine Webcam
- kein integriertes Mikrofon
Preiswerter Ultrawide-Gaming-Monitor: ViewSonic VX3418C-2K
Der ViewSonic VX3418C-2K ist ein Ultrawide-Gaming-Monitor mit Curved-Display zum Sparpreis, der neben einer guten Bildqualität auch mit seinem geringen Stromverbrauch überzeugt.
Das VA-Display löst mit scharfen 3.440 × 1.440 Pixeln auf und liefert Bildwiederholraten bis 180 Hertz für besonders flüssige Darstellungen. Die Bildschirmhelligkeit ist in Ordnung: Chip.de (12/25) misst im Test 297 Nits – in Ordnung für Innenräume, aber zu dunkel für den Außeneinsatz. Auch HDR-Inhalte leiden etwas unter der geringen Helligkeit und vor allem vom Verzicht auf lokales Dimmen.
Den sRGB-Farbraum für die Bildbearbeitung deckt das Panel laut chip.de zu 98,4 Prozent ab. Die Abdeckung der Farbräume DCI-P3 für HDR-Inhalte (84,2 Prozent) und Adobe-RGB für die professionelle Fotobearbeitung (81,7 Prozent) hat allerdings Luft nach oben. Für die allermeisten Alltagsanwendungen und Games werden Farben jedoch korrekt dargestellt.

ViewSonic
Du kannst den Ultrawide-Monitor in der Höhe verstellen und neigen. Diese Anschlussmöglichkeiten bietet der VX3418C-2K:
- 2 × HDMI 2.0
- 2 × DisplayPort 1.4
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
Chip.de (12/25) benotet den ViewSonic-Monitor im Test mit „gut“ (2,1). Die Redaktion lobt die gute Bildqualität, die sparsame Leistungsaufnahme von nur 33,6 Watt im Betrieb sowie die integrierten Lautsprecher. Kritik gibt es für die nur durchschnittliche Helligkeit und die fehlenden USB-Anschlüsse.
Prad.de (08/25) vergibt ein „gut“ (4 von 5 Punkten) und bewertet vor allem den geringen Energieverbrauch, den starken Kontrast und die Gaming-Performance positiv. Dafür kritisiert die Redaktion ebenfalls die fehlenden USB-Ports.
Vorteile und Nachteile des ViewSonic VX3418C-2K
Vorteile
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute Bildqualität
- hohe Bildwiederholrate
- höhenverstellbar und neigbar
- integrierte Lautsprecher
Nachteile
- keine USB-Anschlüsse
- keine Webcam
- kein integriertes Mikrofon
Sparsamer QD-OLED-Monitor: Acer Predator X34 X5
Der Acer Predator X34 X5 besticht mit einem QD-OLED-Display und dem niedrigsten Energieverbrauch (31 Watt im Betrieb) aller Monitore in unserer Auswahl. Jedenfalls außerhalb des HDR-Betriebs.
Auf 34 Zoll löst der Bildschirm mit 3.440 × 1.440 Pixeln knackscharf auf und bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 240 Hertz, die für hohe Framerates beim Gaming sorgt. Die Displayhelligkeit von 389 Nits (Computer Bild, 03/25) eignet sich auch für den Einsatz in hellen Innenräumen – zumal das Display entspiegelt ist.
Laut Computer Bild deckt der Bildschirm den sRGB-Farbraum für die Bildbearbeitung vollständig und den DCI-P3-Farbraum für HDR zu 99,2 Prozent ab. Gerade die gute DCI-P3-Abdeckung in Kombination mit dem OLED-typischen starken Kontrast macht den Ultrawide-Monitor interessant für HDR-Inhalte wie entsprechende Filme und Games.

Acer
Der Predator X34 X5 ist höhenverstellbar und lässt sich neigen. Diese Anschlüsse bietet der Ultrawide-Monitor von Acer:
- 2 × HDMI 2.1
- 1 × DisplayPort 1.4
- 1 × USB-C 3.2
- 2 × USB-A 3.2
- 1 × USB-B
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
Computer Bild (03/25) bewertet den Acer Predator X34 X5 im Test mit „gut“ (1,5). Die Tester loben besonders die erstklassige Bildqualität und die hohe 240-Hertz-Bildwiederholrate. Kritik gibt es für den hohen Preis.
XDA (03/25) lobt ebenfalls die hervorragende Bildqualität sowie die 240-Hertz-Bildwiederholrate und bewertet den Ultrawide-Monitor mit 9 von 10 Sternen. Die einzigen Kritikpunkte: der große Standfuß und den älteren DisplayPort-1.4-Standard.
Vorteile und Nachteile des Acer Predator X34 X5
Vorteile
- sehr gute Bildqualität
- sehr hohe Bildwiederholrate
- viele Anschlüsse
- höhenverstellbar und neigbar
- integrierte Lautsprecher
- geringer Energieverbrauch
Nachteile
- keine Webcam
- kein integriertes Mikrofon
- hoher Preis
Ultrawide-Monitor mit Smart-TV-Funktion: LG UltraGear 34GX90SA-W
Der LG UltraGear 34GX90SA-W mit Curved-Display ist zwar höherpreisig, aber dafür vielseitig: Dank des integrierten LG-TV-Betriebssystems webOS kannst du den Monitor auch als Smart-TV nutzen – samt mitgelieferter Fernbedienung.
Das OLED-Display löst mit gestochen scharfen 3.440 × 1.440 Pixeln auf und bietet wie der Acer Predator X34 X5 eine extraflüssige 240-Hertz-Bildwiederholrate. Im Test bei Computer Bild (07/25) strahlt der Bildschirm mit 423 Nits. Das ist hell genug für gut ausgeleuchtete Innenräume, allerdings spiegelt das Panel in der Sonne.
Laut Computer Bild deckt der UltraGear 34GX90SA-W die Farbräume sRGB und DCI-P3 zu 100 beziehungsweise zu 95 Prozent ab. Letzteres sorgt für sattere, lebendige Farben bei der Darstellung von HDR-Inhalten.

LG
Der UltraGear-Monitor lässt sich in der Höhe verstellen, neigen und bietet eine Pivot-Funktion. Du kannst ihn also ins Hochformat drehen, falls du dafür einen praktischen Anwendungsfall findest. Das sind die Anschlüsse des UltraGear 34GX90SA-W:
- 2 × HDMI 2.1
- 1 × DisplayPort 1.4
- 1 × USB-C 3.2
- 2 × USB-A 2.0
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
Computer Bild (07/25) benotet den LG UltraGear 34GX90SA-W mit „sehr gut“ (1,7). Besonders angetan zeigen sich die Tester von der hohen Bildwiederholrate und der Smart-TV-Funktion, auch die integrierten Lautsprecher erhalten ein Lob. Kritik gibt es für den veralteten USB-A-Standard 2.0.
MediaMarkt-Kunden vergeben 4,1 von 5 Sternen (Stand: 30.04.26) und loben die tolle Bildqualität und starke Gaming-Performance. Dafür berichten sie von Kompatibilitätsproblemen bei der Erkennung von externen USB-Hubs und einer etwas unscharfen Textdarstellung auf dem Display.
Vorteile und Nachteile des LG UltraGear 34GX90SA-W
Vorteile
- sehr gute Bildqualität
- sehr hohe Bildwiederholrate
- viele Anschlüsse
- höhenverstellbar und neigbar
- gute integrierte Lautsprecher
- Smart-TV-Funktion
Nachteile
- keine Webcam
- kein integriertes Mikrofon
- nur USB-A 2.0
- hoher Preis
Vor- und Nachteile von Ultrawide-Monitoren
In der folgenden Tabelle erfährst du die Vor- und Nachteile von Ultrawide-Monitoren.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
größeres Sichtfeld mit mehr Bildschirmfläche | benötigt mehr Stellfläche auf dem Schreibtisch als ein Standardmonitor |
besserer Überblick und einfacheres Multitasking | größer und schwerer |
keine störende Unterteilung in der Mitte (wie bei zwei separaten Monitoren) | leistungsstarke Grafik nötig, um die zusätzlichen Pixel gut darzustellen |
Filme, Serien und Games kommen besser zur Geltung | nicht alle Games unterstützen die Ultrawide-Darstellung oder tun dies nur zum Teil, vor allem kompetitive Spiele |
in Games immersives Erlebnis und mehr Übersicht über Landschaften und Spielfeld | moderne Spielekonsolen unterstützen die Ultrawide-Ansicht nicht |
Kaufberatung: Welcher Ultrawide-Monitor ist der richtige für mich?
Auf der Suche nach dem besten Ultrawide-Monitor spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Dazu zählen Bildschirmgröße und Bildwiederholrate. Worauf du achten solltest, liest du im Folgenden.

stock.adobe.com/Andrey Popov
Welche Bildschirmgröße ist bei einem Ultrawide-Monitor gut?
Ultrawide-Monitore sind in der Regel in Größen zwischen 29 und 49 Zoll verfügbar. Die gängigste Größe bei den breiten Monitoren ist 34 Zoll (ca. 86 Zentimeter). Das Seitenverhältnis liegt dann bei 21:9. In diese Kategorie fallen die folgenden Modelle:
Darüber hinaus findest du besonders breite Bildschirme mit 49 Zoll (ca. 124 Zentimeter). Solche Super-Ultrawide-Monitore sind mit einem Seitenverhältnis von 32:9 genauso groß wie zwei 27-Zoll-Standardbildschirme im 16:9-Format.
Welche Auflösung bietet sich für Ultrawide-Bildschirme an?
Die Auflösung von Ultrawide-Monitoren unterscheidet sich wegen des speziellen Seitenverhältnisses von der Auflösung herkömmlicher Displays. 4K beziehungsweise UHD ist zum Beispiel auf ein 16:9-Format ausgerichtet.
Breite 34-Zoll-Geräte mit einem Seitenverhältnis von 21:9 lösen fast immer mit 3.440 × 1.440 Pixeln auf. Diese Auflösung heißt UltraWide Quad HD (UWQHD) oder 1440p UltraWide. Alle 34-Zoll-Monitore, die wir in unserer Liste vorstellen, lösen mit UWQHD auf.
Das 32:9-Format von 49-Zoll-Ultrawide-Monitoren verdoppelt das 16:9-Format. Diese Modelle lösen häufig mit 3.840 × 1.080 Pixeln auf – das entspricht in etwa Full HD (FHD). Hochwertige Modelle bieten 5.120 × 2.160 Pixel, also 5K2K, so zum Beispiel der LG UltraGear 45GX950A-B.
Welche Bildwiederholrate braucht der Bildschirm?
Willst du mit dem Monitor zocken, ist eine hohe Bildwiederholrate wichtig. Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde der Monitor anzeigen kann. Je mehr es sind, desto flüssiger laufen Spiele. 120 Hertz sollte ein Gaming-Monitor mindestens unterstützen. Alle Ultrawide-Monitore in unserer Auswahl bieten hohe Bildwiederholraten zwischen 165 und 240 Hertz.
Wichtig bei Gaming-Monitoren sind zudem FreeSync und G-Sync. Die Technologien passen die Bildwiederholfrequenz des Monitors an die AMD- oder Nvidia-Grafikkarte deines Computers an. Die Grafikkarten können nur eine bestimmte Anzahl von Bildern pro Sekunde ausgeben. Mit FreeSync und G-Sync werden Bildfehler wie Ruckler und Tearing vermieden. Die Ultrawide-Monitore, die wir vorgestellt haben, unterstützen alle mindestens eine dieser Technologien – meist sogar beide.
Wenn du deinen Ultrawide-Monitor zum Arbeiten verwendest, spielt die Bildwiederholrate eine eher untergeordnete Rolle.
Was solltest du beim Kauf eines Ultrawide-Monitors noch beachten?
- Curved oder nicht? Es gibt Ultrawide-Bildschirme, die leicht gebogen sind. Solche Curved-Monitore beanspruchen die Augen weniger und erschaffen bei Games ein Gefühl der Immersion: Du fühlst dich direkt ins Spiel hineinversetzt. In unserem Vergleich von Ultrawide-Monitoren bieten alle Modelle ein gebogenes Display.
- Welche Displaytechnologie? Es gibt IPS-, VA-, TN- und OLED-Displays. IPS punktet mit einer guten Farbdarstellung und hoher Blickwinkelstabilität. TN-Screens sind sehr reaktionsschnell und VA-Panel besonders kontrastreich. OLED vereint viele dieser Vorteile, etwa schnelle Reaktionszeiten und gute Farben, ist aber teurer. Bei uns liest du alles über die Unterschiede zwischen IPS und TN, außerdem erklären wir, was ein VA-Panel ist und wie sich LCD von OLED unterscheidet.
- Welche Anschlüsse? Damit du externe Geräte mit dem Ultrawide-Monitor verbinden kannst, benötigt er möglichst vielfältige Anschlüsse. Ein bis drei HDMI-Anschlüsse, ein DisplayPort sowie zwei bis vier USB-Ports sind Standard.
Welcher Ultrawide-Monitor eignet sich für mich am besten?
Welcher Ultrawide-Monitor zu dir passt, hängt davon ab, was du damit machen möchtest.
Die Geräte eignen sich zum Beispiel für produktives Arbeiten: Du kannst mehrere Fenster nebeneinander öffnen und Multitasking-Aufgaben unkompliziert erledigen. Für die Bild- und Videobearbeitung sind besonders breite Monitore ebenso empfehlenswert. Beim Gaming ermöglichen sie ein immersives Spielerlebnis.
Je nach Einsatzzweck spielen andere Ausstattungsmerkmale eine Rolle. Willst du auf deinem Ultrawide-Monitor vor allem zocken, brauchst du einen Bildschirm mit hoher Bildwiederholrate und schneller Reaktionszeit.
Bei breiten Monitoren fürs Home-Office ist das nicht so wichtig. Sitzt du den ganzen Tag davor, solltest du auf eine hohe Auflösung und ergonomische Features achten – zum Beispiel, dass der Bildschirm sich neigen und in der Höhe verstellen lässt.
In diesem Video zeigen wir dir, wozu du einen 49-Zoll-Ultrawide-Monitor in der Praxis einsetzen kannst:
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TURN ON
Ultrawide vs. zwei Monitore: Was ist besser?
Brauchst du eine besonders große Bildschirmfläche, kannst du dich für ein Ultrawide-Modell entscheiden – oder du stellst zwei normale Monitore nebeneinander auf. Beides hat Vorteile und Nachteile.
- Vorteile von zwei Monitoren: Du verwendest sie flexibler. Sie können unterschiedlich groß und je nach Einsatzzweck anders eingestellt sein. Bei Bedarf stellst du einen im Hoch- und den anderen im Querformat auf. Obendrein ist es einfacher, im Vollbildmodus zu arbeiten: Es bleibt immer eine Monitorfläche frei.
- Nachteile von zwei Monitoren: Weil die Bildschirmränder für einen Balken in der Mitte sorgen, wird die Anzeige unterbrochen. Helligkeit und Kontrast für beide Displays musst du einzeln einstellen und sehr genau aufeinander abstimmen. Außerdem benötigst du weitere Kabel und Steckdosen – und durch die zwei Standfüße noch mehr Platz auf dem Schreibtisch.
- Vorteile eines Ultrawide-Monitors: Auf Ultrawide-Monitoren schiebst du Fenster nahtlos hin und her, es stört kein Balken in der Mitte. Alle Einstellungen nimmst du nur einmal vor, und es sind nur ein Stromkabel und eine Verbindung zum PC notwendig. Einige Ultrawide-Displays kannst du optisch teilen, sodass du sie wie zwei Displays verwenden kannst.
- Nachteile eines Ultrawide-Monitors: Du bist weniger flexibel beim Aufstellen des breiten Bildschirms. Einige Nutzer überfordert die breite Bildschirmfläche außerdem – zumindest anfangs. Eine gewisse Umstellung ist nötig.
Für Spielekonsolen sind andere Monitore besser geeignet. Hintergrund: Du kannst die breite Fläche von Ultrawide-Bildschirmen meist nicht optimal nutzen. Bei uns findest du etwa die besten Monitore für die PS5 im Überblick.
Sind alle Spiele und Anwendungen mit dem 21:9- oder 32:9-Format kompatibel?
Nicht jedes Spiel unterstützt die Bildschirmformate von Ultrawide-Monitoren, das gilt vor allem für ältere Games. Bei aktuellen Titeln ist das in der Regel kein Problem – aber manchmal musst du dafür Einschränkungen in Kauf nehmen. Dann sind beispielsweise in Zwischensequenzen unschöne schwarze Balken am rechten und linken Rand zu sehen, obwohl das Spiel selbst mit dem 21:9-Format klarkommt. Oder das Bild wird unnatürlich gestreckt und wirkt dadurch verzerrt.
Sind Ultrawide-Monitore ergonomisch?
Gute Ultrawide-Monitore kannst du an verschiedene Gegebenheiten anpassen. Du solltest sie so in der Höhe verstellen können, dass du aufrecht davorsitzen kannst. Außerdem sollten die Bildschirme neigbar sein. Dann stellst du den Monitor so ein, dass du in einem 90-Grad-Winkel direkt auf das Bild schaust. Noch ergonomischer sind Ultrawide-Bildschirme mit Curved-Display, weil du den Kopf weniger bewegen musst. Noch mehr Infos bekommst du in unserem Ratgeber zur Monitor-Ergonomie.
Die häufigsten Fragen zu Ultrawide-Monitoren beantwortet
Ratgeber und Tipps zu Monitoren


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