
Beste OLED-Monitore in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Die besten OLED-Monitore 2026 laut Tests
- Die besten OLED-Monitore 2026 im Vergleich
- Bester 4K-QD-OLED-Monitor für Gaming: Asus PG32UCDM3
- Preis-Leistungs-Tipp: Gigabyte MO27Q28GR
- Bester 21:9-OLED-Gaming-Monitor: Asus ROG Swift OLED PG34WCDN
- Bester 500-Hertz-OLED-Gaming-Monitor: Acer Predator X27U F5
- Bester OLED-Monitor für Bild- und Videobearbeitung: Asus ROG Swift OLED PG27UCDM
- Die besten OLED-Monitore: Darauf kommt es beim Kauf an
- Gute Alternativen zu den besten OLED-Monitoren
- Beste OLED-Monitore: Häufige Fragen beantwortet

stock.adobe.com/Drobot Dean
Bei uns findest du die besten OLED-Monitore 2026 von Herstellern wie Asus, Gigabyte und Acer laut unabhängigen Tests im Vergleich.
Zum Autor: Andreas ist begeisterter Besitzer eines OLED-Monitors, eines OLED-TVs und eines Laptops mit OLED-Display. Bei TURN ON ist der studierte Journalist als redaktioneller Projektleiter tätig und Experte für PC-Hardware, Fernsehtechnik und KI.
Die besten OLED-Monitore 2026 laut Tests
Wir haben die besten OLED-Monitore im Jahr 2026 auf Grundlage unabhängiger Tests ausgewählt und verglichen. Bei uns erfährst du zuerst alles über den Testsieger. Dann stellen wir unseren Preis-Leistungs-Tipp vor. Im Anschluss haben wir die besten OLEDs für bestimmte Zwecke ausgewählt. Die Links in der folgenden Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop:
- Bester 4K-OLED-Gaming-Monitor: Asus PG32UCDM3 (32 Zoll, 240 Hz)
- Preis-Leistungs-Tipp: Gigabyte MO27Q28GR (27 Zoll, 280 Hz)
- Bester 21:9-OLED-Gaming-Monitor: Asus ROG Swift OLED PG34WCDN (34 Zoll, 360 Hz)
- Bester 500-Hertz-OLED-Gaming-Monitor: Acer Predator X27U F5 (27 Zoll, 500 Hz)
- Bester OLED-Monitor für Bild- und Videobearbeitung: Asus ROG Swift OLED PG27UCDM (27 Zoll, 240 Hz)
Top 3 Kategorien im Shop: Monitore, 4K-Monitore, OLED-Monitore
In der folgenden Tabelle kannst du die besten OLED-Monitore miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Bester 4K-QD-OLED-Monitor für Gaming: Asus PG32UCDM3
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 ist der aktuelle Spitzenreiter unter den 32-Zoll-OLED-Gaming-Monitoren. Er vereint 4K-Auflösung und 240 Hertz mit einer neuen Beschichtung, die ein lästiges Problem bei QD-OLED-Panels löst – und eignet sich damit für alle, die beim Zocken das bestmögliche Bild wollen.

Asus
Das Herzstück des Monitors ist das QD-OLED-Panel der vierten Generation von Samsung mit einer Tandem-Struktur. Das bedeutet: Mehrere OLED-Schichten werden übereinandergestapelt, was zu einer höheren und gleichmäßigeren Helligkeit führt.
Statt bisher rund 250 bis 260 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) bei vollflächigem Weiß erreicht der PG32UCDM3 jetzt über 310 cd/m², wie ComputerBase im Test (04/26) gemessen hat. In Szenen mit kleinen hellen Highlights kommt der Bildschirm sogar auf über 1.000 cd/m² und eignet sich damit gut für HDR-Gaming.
Die neue BlackShield-Beschichtung ist ein echter Fortschritt: Sie reduziert den typischen lila Farbstich auf dunklen Bildinhalten unter Lichteinfall um bis zu 40 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell – und macht den Monitor auch in helleren Räumen alltagstauglicher. Für die Bildübertragung setzt Asus auf DisplayPort 2.1 mit voller Bandbreite von 80 Gbit/s, sodass 4K mit 240 Hertz ohne Kompression möglich ist.

Asus
Dazu kommen unter anderem zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, USB-C mit 90 Watt Ladefunktion sowie ein praktischer KVM-Switch, mit dem sich Tastatur und Maus zwischen zwei angeschlossenen Geräten umschalten lassen. Auch ein Neo-Proximity-Sensor ist an Bord: Verlässt du den Schreibtisch, schaltet der Monitor selbsttätig ab und schützt so das OLED-Panel vor Einbrennen.
Ein kleiner Schönheitsfehler ist der dreibeinige Standfuß, der viel Platz auf dem Schreibtisch beansprucht. Immerhin kannst du das ROG-Logo auf den Tisch projizieren lassen, obendrein prangt es auf Wunsch farbig leuchtend auf der Rückseite des Monitors.
Das sagen Tester zum Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3
Tweaktown.com (04/26) vergibt 96 Prozent und bezeichnet den Monitor als „das Beste vom Besten“ bei 32-Zoll-OLED-Monitoren. Die Tester loben das BlackShield-Finish, das helle Tandem-QD-OLED-Panel, die Gaming-Performance und den Neo-Proximity-Sensor. Kritisiert werden der hohe Preis und der sperrige Standfuß.
ComputerBase.de (04/26) bestätigt im Test, dass der PG32UCDM3 dank BlackShield den lila Farbstich bei Lichteinfall deutlich reduziert und als 4K-Monitor mit 240 Hertz überzeugt – besonders beim Input-Lag zähle er zu den schnellsten getesteten Modellen.
Die Tester monieren jedoch eine unterdurchschnittliche Homogenität der Helligkeit abseits des sRGB-Modus sowie den hohen Preis. Der Monitor bekommt den „Empfehlung“-Award und wie bei ComputerBase üblich keine Endnote.
Weitere gute Gaming-Monitore entdeckst du unten und in unserem Beitrag Beste Gaming-Monitore in Tests: Aktueller Vergleich.
Vorteile und Nachteile des Asus PG32UCDM3
Vorteile
- helles Tandem-QD-OLED-Panel mit über 1.000 cd/m² Spitzenhelligkeit
- 4K und 240 Hz ohne Signalkompression dank DP 2.1 mit 80 Gbit/s
- BlackShield reduziert lila Farbstich bei Lichteinfall deutlich
- sehr niedriger Input-Lag
- KVM-Switch und USB-C mit 90 Watt Power Delivery
- Neo-Proximity-Sensor schützt das Panel
Nachteile
- hoher Preis
- Helligkeitshomogenität abseits des sRGB-Modus unterdurchschnittlich
- dreibeiniger Standfuß benötigt viel Platz
- kein Pivot (Hochformat nur über VESA-Halterung)

Unser Tipp aus der Redaktion
Gaming auf meinem OLED-Monitor ist fantastisch. In Spielen wie „Counter-Strike 2“ kann ich superschnell auf Gegnerbeschuss reagieren und selbst gegen geübte Teams gut mithalten – mit meinem IPS-Monitor war das nicht auf diesem Niveau möglich. Mein Tipp: Der Gigabyte hat ein irrsinnig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.Zum Gigabyte MO27Q28GR
Preis-Leistungs-Tipp: Gigabyte MO27Q28GR
Der Gigabyte MO27Q28GR ist der günstigste Weg zum neuesten OLED-Panel aus dem Hause LG – und geht dabei keine Kompromisse beim Bild ein. Für unter 600 Euro bekommst du einen 27-Zoll-Monitor mit dem neuesten 4th-Gen-WOLED-Panel von LG (Primary RGB Tandem), der besonders mit seiner sehr hohen Helligkeit von bis zu 1.500 cd/m² in der Spitze beeindruckt. Das ist deutlich mehr, als die meisten Konkurrenten bieten.

Gigabyte
Das 1440p-Panel mit 280 Hertz ist schnell genug für nahezu jeden Spieler. Das neue Tandem-OLED-Design kombiniert vier übereinanderliegende OLED-Schichten, was nicht nur die Helligkeit steigert, sondern laut Gigabyte auch den Stromverbrauch um 20 Prozent senkt.
Die RealBlack-Glossy-Beschichtung verbessert zudem das Verhalten bei Lichteinfall gegenüber älteren LG-OLED-Panels: Das glänzende Panel bewahrt den hohen Kontrast, während die Beschichtung zugleich Spiegelungen reduziert. Für Gaming relevant: Der Monitor unterstützt AMD FreeSync Premium Pro und damit auch Nvidias G-Sync für klare Bewegtbilder ohne Risse.

Gigabyte
Die Konnektivität ist solide, bietet aber mit USB-C bei nur 18 Watt Power Delivery wenig Spielraum, um einen Laptop darüber zu laden. Wer einen schlanken, schlicht gestalteten Monitor ohne RGB-Beleuchtung sucht, wird den nüchternen Look des MO27Q28GR zu schätzen wissen. Er fügt sich nahtlos in jede Schreibtischumgebung ein.
Das sagen Tester zum Gigabyte MO27Q28GR
PC Gamer (09/25) vergibt 91 von 100 Punkten. Die Tester heben das neue 4th-Gen-LG-OLED-Panel als deutliche Verbesserung gegenüber früheren Generationen hervor und loben den Preis sowie die Gaming-Performance.
Als kleine Kritikpunkte nennen sie, dass das Panel in sehr hellen Szenen leicht hinter den Erwartungen zurückbleibt. Außerdem sei das neue RGB-Stripe-Subpixeldesign von LG nicht verbaut, das die Textklarheit verbessert hätte.
Gute Alternativen in dieser Bildschirmgröße findest du in unserem Beitrag Beste 27-Zoll-Monitore in Tests: Aktueller Vergleich.
Vorteile und Nachteile des Gigabyte MO27Q28GR
Vorteile
- günstigster Weg zum neuesten 4th-Gen-Tandem-OLED-Panel
- sehr hohe Spitzenhelligkeit von bis zu 1.500 cd/m²
- schnelle 280 Hz für flüssiges Gaming
- schlichtes, unauffälliges Design
- integrierte Lautsprecher
Nachteile
- USB-C-Power-Delivery nur mit 18 Watt (nicht zum Laden der meisten Laptops geeignet)
- kein RGB-Stripe-Subpixeldesign von LG für bessere Textklarheit
- in sehr hellen Szenen leichte Helligkeitsschwäche spürbar
Bester 21:9-OLED-Gaming-Monitor: Asus ROG Swift OLED PG34WCDN
Der Asus ROG Swift OLED PG34WCDN ist zurzeit der schnellste 21:9-OLED-Monitor auf dem Markt. Wer in Spielen mit besonders breitem Blickfeld spielen und dabei keine Kompromisse bei der Reaktionsgeschwindigkeit machen möchte, findet hier das derzeit überlegene Topmodell. Die QD-OLED-Technologie der 5. Generation sorgt für eine herausragende Bildqualität.

Asus
Das gewölbte 34-Zoll-Ultrawide-Panel im 21:9-Format mit einer Auflösung von 3.440 × 1.440 Pixeln bietet deutlich mehr Bildfläche als ein klassisches 16:9-Modell. Das ist ideal für Renn- und Flugsimulatoren, aber auch für Rollenspiele und Story-Spiele, bei denen die Atmosphäre zählt.
Die 360-Hertz-Bildwiederholrate ist im 21:9-Segment aktuell noch einzigartig und macht den Monitor sowohl für kompetitive Spieler als auch für alle Gamer interessant, die maximale Flüssigkeit wollen. Um 360 Hertz bei dieser Auflösung zu erreichen, brauchst du allerdings einen sehr starken Gaming-PC und am besten Upscaling. Mit grafisch einfachen Online-Multiplayer-Spielen sollte das dann möglich sein.
Die RGB-Stripe-OLED-Technologie ermöglicht durch eine neue Subpixel-Anordnung, dass Ausfransen und Farbsäume bei Text der Vergangenheit angehören. Die BlackShield-Folie sorgt für ein tieferes Schwarz in hellen Räumen und verbessert die Kratzfestigkeit.

Asus
Ein KVM-Switch, mit dem du schnell zwischen angeschlossenen Geräten wechseln kannst, USB-C mit 90 Watt Power Delivery für das Laptop-Aufladen sowie DisplayPort 2.1 mit vollen 80 Gbit/s gehören zur Ausstattung.
Das 1.800R-Curved-Display sorgt dafür, dass alle Bildbereiche etwa gleich weit vom Auge entfernt liegen – dadurch lässt sich das Bild auf dem breiten Panel angenehmer betrachten. Wer keine Wölbung mag, kommt hier allerdings nicht daran vorbei.
Das sagen Tester zum Asus ROG Swift OLED PG34WCDN
Tom’s Hardware (03/26) bezeichnet den Asus als den „zurzeit absolut besten OLED-Monitor im 34-Zoll-21:9-WQHD-Format.“ Die Tester loben besonders das RGB-Stripe-OLED-Panel, das vor allem für schärferen Text sorge, sowie den rekordverdächtig niedrigen Input-Lag und die geschmeidige Bewegtbilddarstellung. Insgesamt vergeben die Tester 4,5 von 5 Sternen.
PCGH zückt im Test (04/26) die Note 1,49. Ein Pluspunkt im Vergleich zu früheren QD-OLEDs ist demnach die klare Textleserlichkeit, Farbsäume seien Geschichte. Obendrein überzeuge der Monitor mit einer hohen Spitzenhelligkeit und knackigen Farbdarstellung. Der hohe Preis ist den Testern ein Dorn im Auge, zudem verbrauche das Gerät relativ viel Strom.
Für weitere Curved-Monitor-Tipps siehe Beste Curved-Monitore in Tests: Aktueller Vergleich.
Vorteile und Nachteile des Asus ROG Swift OLED PG34WCDN
Vorteile
- QD-OLED mit RGB-Stripe für bessere Textschärfe und höhere Helligkeit
- aktuell schnellster 21:9-OLED-Monitor mit 360 Hz
- sehr niedriger Input-Lag
- breites 21:9-Format und Wölbung für mehr Spielatmosphäre
- KVM-Switch, USB-C (90 W) und DP 2.1
Nachteile
- hoher Preis
- höhere Systemanforderungen für 360 Hz bei 3.440 × 1.440 Pixeln
Bester 500-Hertz-OLED-Gaming-Monitor: Acer Predator X27U F5
Der Acer Predator X27U F5 ist der günstigste Einstieg in die Welt der 500-Hertz-OLED-Monitore. Wer in kompetitiven Spielen jeden möglichen Vorteil mitnehmen will und dabei nicht das teuerste Modell kaufen möchte, liegt hier richtig.

Acer
500 Hertz klingen nach einem reinen Profi-Feature – doch der Unterschied gegenüber 240-Hz-Monitoren ist auch für Durchschnittsspieler spürbar: Schnelle Gegner in Shootern erscheinen noch knackiger und klarer. Dank des niedrigeren Input-Lags kannst du außerdem schneller reagieren und hast einen Vorteil in Online-Matches. Allerdings brauchst du einen mächtigen Gaming-PC, um auf 500 Hertz bei WQHD-Auflösung zu kommen.
Das Panel des X27U F5 ist ein 27-Zoll-QD-OLED mit 1440p-Auflösung von Samsung. Es liefert satte Farben, perfekte Schwarzwerte und eine quasi sofortige Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Dank VESA DisplayHDR True Black 500 und bis zu 1.000 cd/m² Spitzenhelligkeit bei kleinen HDR-Highlights wirken HDR-Inhalte lebhaft und kontrastreich. Es handelt sich um ein QD-OLED-Panel der 3. Generation, das in der 500-Hertz-Variante 2025 auf den Markt kam.

Acer
Besonders hervorstechend ist die Konnektivität: Der X27U F5 bietet fünf Videoeingänge: zweimal DisplayPort 2.1, zweimal HDMI 2.1 und USB-C mit 65 Watt Power Delivery. Die meisten direkten Konkurrenten kommen nur auf drei Eingänge. Wer also Konsolen, Rechner und Laptop gleichzeitig anschließen möchte, findet hier mehr Flexibilität. Praktisch sind auch die integrierten 5-Watt-Lautsprecher, die in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit sind.
Verzichten musst du dagegen auf RGB-Beleuchtung und einen Annäherungssensor zum Einbrennschutz. Das Design ist schlicht und funktional, der Standfuß beansprucht etwas mehr Platz als nötig.
Das sagen Tester zum Acer Predator X27U F5
PCWorld (01/26) vergibt 4 von 5 Sternen. Die Tester loben den Monitor für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Bild punkte mit herausragendem Kontrast und satten Farben dank QD-OLED. Zudem überzeuge die Bewegungsschärfe bei 500 Hertz.
Positiv hervorgehoben werden außerdem die außergewöhnliche Konnektivität mit fünf Videoeingängen, die integrierten Lautsprecher und die Unterstützung für USB-C mit Power Delivery.
Kritisiert werden das schlichte Design ohne RGB-Beleuchtung, der zu groß dimensionierte Standfuß, das Fehlen eines Annäherungssensors und der Verzicht auf eine Helligkeitsregelung im HDR-Modus.
Vorteile und Nachteile des Acer Predator X27U F5
Vorteile
- perfekter Kontrast und satte QD-OLED-Farben
- 500 Hz für maximale Bewegungsschärfe in kompetitiven Spielen
- günstigster Einstiegspreis in der 500-Hertz-OLED-Klasse
- integrierte Lautsprecher
- 5 Videoeingänge (2 × DisplayPort 2.1, 2 × HDMI 2.1, USB-C)
- USB-C mit Power Delivery (65 W)
Nachteile
- kein Annäherungssensor zum Schutz vor Einbrennen
- keine RGB-Beleuchtung
- Standfuß größer als nötig
- 1440p-Auflösung auf 27 Zoll nur mittelmäßig scharf
- keine Helligkeitsregelung im HDR-Modus
Bester OLED-Monitor für Bild- und Videobearbeitung: Asus ROG Swift OLED PG27UCDM
Der Asus ROG Swift OLED PG27UCDM ist ein 27-Zoll-OLED-Monitor mit 4K-Auflösung – und die erste Wahl für alle, die an ihrem Schreibtisch sowohl auf hohem Niveau spielen als auch Fotos, Videos oder Grafiken bearbeiten möchten.

Asus
166 Pixel pro Zoll – das ist die höchste Pixeldichte, die OLED-Monitore bisher bieten. In der Praxis bedeutet das: gestochen scharfe Schrift und feine Details in Fotos und Videos, die auf einem 1440p-Monitor unsichtbar bleiben. Für Kreative, die Bildmaterial begutachten oder Videos schneiden, ist das ein echter Unterschied.
Das QD-OLED-Panel der 4. Generation deckt laut Hersteller 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab – ein Standard, der in der professionellen HDR-Videobearbeitung zentral ist. Übrigens wird auch Dolby Vision unterstützt, eher ungewöhnlich für Monitore.
Direkt aus dem Karton liefert der Monitor eine sehr gute Farbtreue. PCGH misst im Test (02/25) einen Delta-E-Wert von 0,7 im sRGB-Modus. Wer kalibrieren möchte, kann das über eine Profil-Funktion im Monitormenü tun oder mit einem Kolorimeter Hand anlegen.

Asus
Für den Gaming-Einsatz ist der Monitor mit 240 Hertz und einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden genauso gut ausgestattet wie ein reiner Top-Gaming-Monitor. DisplayPort 2.1 mit 80 Gbit/s ermöglicht 4K mit 240 Hz ohne Signalkompression, sofern du eine leistungsfähige Grafikkarte mit diesem Anschluss besitzt.
Der KVM-Switch zum schnellen Umschalten zwischen Geräten, USB-C mit 90 Watt Power Delivery für Laptops und zwei HDMI-2.1-Anschlüsse machen den Monitor auch als Arbeitswerkzeug flexibel.
Ein Neo-Proximity-Sensor schaltet das Display automatisch aus, wenn du nicht davor sitzt. Das schützt das OLED-Panel vor Einbrennen bei statischen Inhalten wie der Windows-Taskleiste.
Das sagen Tester zum Asus ROG Swift OLED PG27UCDM
TFTCentral (01/25) zückt den Recommended Award. Die Tester schließen ihren ausführlichen Test mit dem Fazit, der PG27UCDM sei ein beeindruckender OLED-Monitor von Asus, der „praktisch alle Specs, Features und Extras bietet, die du dir wünschen kannst.“
Gelobt werden die hohe 4K-Auflösung auf 27 Zoll, die exzellente Textschärfe, die umfangreichen OLED-Care-Funktionen, der Neo-Proximity-Sensor, der DisplayPort-2.1-Anschluss und die sehr gute Farbtreue ab Werk.
Kritisiert werden die etwas umständliche Bedienung des ELMB-Modus für Bewegungsunschärfe-Reduktion in Spielen, die begrenzte ELMB-Helligkeit sowie die HDR-Helligkeit in einigen der Bildmodi, die etwas höher sein dürfte. Außerdem gebe es bei diesem Modell noch keine BlackShield-Folie und somit wirke das Schwarz in hellen Umgebungen etwas gräulich.
PCMag (01/25) vergibt 4,5 von 5 Sternen und die „Editors’ Choice“-Auszeichnung. Die Tester loben die exzellente Farbdarstellung und die geringe Eingabeverzögerung. Sie urteilen: Die überzeugenden und umfassenden Features rechtfertigen die gehobene Preisklasse.
Die besten OLED-Monitore: Darauf kommt es beim Kauf an
Wenn du dir einen Monitor zulegen möchtest, solltest du die folgenden Kriterien beachten.
- Bildwiederholrate: Für Gaming sind schnelle Panels mit mindestens 120 Hertz empfehlenswert, besser noch sind 240 Hertz und mehr.
- Anschlüsse: HDMI 2.1 und mindestens DisplayPort 1.4 ermöglichen 4K-Gaming mit hohen Bildwiederholraten. Ein USB-C-Anschluss ist praktisch für den Anschluss eines Laptops – er sollte bestenfalls genügend Watt liefern, um den Laptop auch aufladen zu können.
- Größe und Format: 27 bis 32 Zoll sind für klassische 16:9-Monitore empfehlenswert, 34 Zoll und mehr für Ultrawide und Curved.
- Features: Eine hohe Helligkeit von mindestes 250 cd/m² im SDR-Betrieb und 1.000 cd/m² Spitzenhelligkeit sind empfehlenswert. Ein KVM-Switch ist praktisch, wenn du schnell zwischen Laptop und Desktop-PC oder Smartphone wechseln möchtest.
- Burn-in-Schutz: Aktuelle Modelle haben starke Schutzmechanismen gegen Einbrennen. Generell eignet sich die OLED-Technologie aber besser für den Medienkonsum als für die Arbeit. Siehe dazu meinen Meinungsbeitrag Die Wahrheit über OLED-Monitore.
WOLED vs. QD-OLED: So unterscheiden sich die OLED-Technologien
WOLED steht für „White OLED" und ist die OLED-Technologie von LG Display. Jeder Pixel besteht hier aus vier Subpixeln: Rot, Grün, Blau – und Weiß. Das Licht entsteht zunächst als weißes Licht und wird anschließend durch Farbfilter gefärbt. Der weiße Subpixel sorgt dafür, dass der Bildschirm auch bei größeren hellen Flächen vergleichsweise hell bleibt.
QD-OLED steht für „Quantum Dot OLED“ und wurde von Samsung Display entwickelt. Statt weißem Licht als Basis kommt hier blaues Licht zum Einsatz. Rote und grüne Subpixel werden durch sogenannte Quantenpunkte erzeugt – winzige Nanopartikel, die blaues Licht in andere Farben umwandeln. Blaues Licht wird einfach direkt weitergeleitet.
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Monitors Unboxed
Weil keine Farbfilter nötig sind, gehen weniger Helligkeit und Farbintensität verloren. Das Ergebnis: knackigere Farben und eine potenziell höhere Spitzenhelligkeit, vor allem bei kleinen hellen Bildbereichen wie HDR-Highlights. QD-OLED-Panels können laut Messungen rund 90 % des Rec.2020-Farbraums abdecken – WOLED kommt auf etwa 73 %.
Die neuesten Generationen von QD-OLED und Tandem-OLED liegen qualitativ beinahe gleichauf. Die frühen Nachteile von QD-OLED wie farbige Ränder an Buchstaben und ein lila Farbstich in hellen Räumen wurden behoben. Ebenso die frühen Nachteile von WOLED wie eine unscharfe Textdarstellung.
Tandem-OLED wird in größeren Flächen heller und QD-OLED kann Farben strahlender darstellen, außerdem einen üppigeren Teil des großen HDR-Farbraums abdecken. Monitore mit beiden Technologien liefern ein exzellentes Bild.
So werden OLED-Monitore getestet
Fachmagazine messen diverse Eigenschaften von Monitoren, unter anderem:
- Farbdarstellung: Abdeckung von Farbräumen wie sRGB, DCI-P3 und Adobe RGB und Farbgenauigkeit nach Industriestandards
- Helligkeit: Helligkeit bei SDR- und HDR-Inhalten
- Input-Lag: Eingabeverzögerung, Überprüfung zum Beispiel via Highspeed-Kamera
- Stromverbrauch: je geringer bei typischer Nutzung, desto besser
Zusätzlich fließen Punkte wie Reaktionszeit, Spiegelungen, Bedienung, Ausstattung, Sound und Verarbeitung ein. Diese können ebenfalls auf Messungen basieren oder auf subjektiven Eindrücken der Redaktion.
Gute Alternativen zu den besten OLED-Monitoren
Du findest in unserer Liste keinen OLED-Monitor für dich? Hier haben wir einige weitere Empfehlungen:
- Der LG UltraGear 32GS95UX ist ein 32-Zoll-4K-Gaming-Monitor mit 240 Hertz. Seine Besonderheit: Du kannst ihn auch in Full-HD-Auflösung mit 480 Hertz betreiben. Ein netter Bonus für schnelle Multiplayer-Games. Obendrein ist das Gerät inzwischen unter 800 Euro zu haben. Igor’s Lab bewertet es im Test (08/24) mit 4,5 von 5 Punkten.
- Der MSI 491CQPDE ist ein gewölbter 49-Zoll-QD-OLED-Monitor mit einer Auflösung von 5.120 × 1.440 Pixeln. Er bietet eine enorme Immersion für Genres wie Renn- und Strategiespiele. Aktuell ist der Riesenmonitor für unter 900 Euro erhältlich. Die Experten von Prad vergeben im Test (08/24) die Note „sehr gut“.
- Der MSI MPG 341CQPX QD-OLED ist ein gut verarbeiteter 34-Zoll-Monitor mit UWQHD-Auflösung (3.440 × 1.440 Pixel) und 240-Hertz-Bildwiederholfrequenz. Er kommt ohne Lüfter aus und liefert eine Stromversorgung mit stattlichen 98 Watt über den USB-C-Port. Computer Bild (03/25) vergibt die Note „gut“ (1,5).
- Der Lenovo Yoga Pro 27UD ist ein besonderer 4K-OLED-Monitor in 27 Zoll für Mediengestalter. Der Color-Sync-Modus passt das Bild von Monitor und kompatibler Lenovo-Laptops aneinander an – perfekt für farbkritische Arbeiten. Zudem punktet der Monitor mit einer 4K-Webcam und sechs leistungsfähigen Lautsprechern inklusive Waves MaxxAudio für beeindruckenden virtuellen Surround-Klang. Unabhängige Tests gibt es noch nicht, aber wir empfehlen Mediengestaltern einen näheren Blick auf dieses ungewöhnliche Modell.
OLED-Monitore sind dir zu teuer? Günstig-gute Monitore findest du in unserem Beitrag Monitore bis 200 Euro in Tests: Aktueller Vergleich.
In diesem Video verrät TURN ON Moderator Ilias, warum OLED-Monitore nicht für jeden geeignet sind:
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