
Mini-PCs in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese Mini-PCs sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Mini-PCs im Vergleich
- Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M4 Pro (2024)
- Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
- Beste Alternative zum Mac mini M4 Pro: Apple Mac mini M4 (2024)
- Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
- Moderner Alleskönner: Asus ExpertCenter PN54
- Die besten Mini-PCs: Darauf kommt es beim Kauf an
- Gute Alternativen zu den besten Mini-PCs
- Beste Mini-PCs: Häufige Fragen beantwortet

stock.adobe.com/skiminok
Diese Mini-PCs von Herstellern wie Apple, Asus und Geekom überzeugen in Tests oder bei Kunden – erfahre mehr in unserem aktuellen Vergleich.
Zu den Autoren: Michael will sich demnächst den Apple Mac mini M4 holen. Er schreibt seit 2018 über Technik und begeistert sich vor allem für Smartphones, Gaming und Fernseher. Alex hat bereits einige PC-Beiträge für TURN ON verfasst. Ansonsten fühlt er sich vor allem in den Bereichen Audio, Smartphones und Notebooks zu Hause.
Diese Mini-PCs sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Die Mini-PCs, die wir im Folgenden vorstellen, haben in Tests von Fachmagazinen gute Bewertungen erhalten. Zuerst zeigen wir dir eines der besten Modelle laut Tests, anschließend unseren Preis-Leistungs-Tipp. Danach folgen weitere empfehlenswerte Mini-PCs.
In der Kaufberatung erfährst du, was du beim Kauf eines Mini-PCs beachten solltest, und wir führen weitere empfehlenswerte Modelle auf. Die Links in der Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop.
- Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M4 Pro (2024)
- Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
- Beste Alternative zum Mac mini M4 Pro: Apple Mac mini M4 (2024)
- Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
- Moderner Alleskönner: Asus ExpertCenter PN54
Top 3 Kategorien im Shop: Mini-PCs, Komplett-PCs, All-in-One-PCs
In der folgenden Tabelle kannst du die besten Mini-PCs miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Der beste Mini-PC: Apple Mac mini M4 Pro (2024)
Der Apple Mac mini M4 Pro (2024) überzeugt mit seiner enormen Leistungsfähigkeit, herausragenden Verarbeitung und aktuellen Ausstattung.

Apple
Apples 12-Kern-Prozessor M4 Pro beeindruckt im Test bei Notebookcheck (01/25) mit seiner enormen Leistung. Multitasking, Softwareentwicklung und 4K-Videobearbeitung meistert der Mini-PC mit links. Allerdings hat die Redaktion den Mac mini in einer Konfiguration mit 64 GB Arbeitsspeicher getestet, unser vorgestelltes Modell bietet 24 GB und performt dadurch bei besonders anspruchsvollen Aufgaben etwas schwächer – aber dennoch herausragend gut unter den Mini-PCs.
Durch Aufschrauben an der Unterseite des PCs mit passendem Werkzeug kannst du die 512 GB große PCIe-SSD theoretisch austauschen. Allerdings handelt es sich um ein proprietäres Modul, das heißt, du kannst die Festplatte nur gegen ein kompatibles M4-Pro-SSD-Modul austauschen. Das Austauschen ist zudem etwas knifflig und wird daher nicht empfohlen.
Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet und lässt sich nicht erweitern. Kurz gesagt: Kaufe dir am besten gleich einen Mac mini mit einer für dich passenden Konfiguration, denn Aufrüsten ist seitens Apple nicht vorgesehen.
Der Mac mini M4 Pro punktet mit vielen modernen Anschlussmöglichkeiten:
- 3 × USB4 mit DisplayPort und Thunderbolt 5
- 2 × USB-C 3.2
- 1 × HDMI 2.1
- 1 × LAN
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
In der aktuellen Office-Mini-PC-Bestenliste von Notebookcheck (11/25) rangiert der Apple Mac mini M4 Pro auf Platz 1 mit der Note „gut“ (87,2 %). Im eigentlichen Test (01/25) stechen besonders die hohe CPU- und GPU-Leistung sowie die topaktuellen Anschlüsse positiv hervor. Auch die hervorragende Verarbeitung des Gehäuses wird lobend erwähnt. Kritik gibt es für die hohen Aufpreise für RAM- und SSD-Erweiterungen, die nur einjährige Garantie und den sehr hohen Preis.
Computer Bild (10/25) hat ebenfalls die Variante mit 64 GB RAM und 2 TB getestet und bewertet sie mit „gut“ (1,7). Lob vergibt die Redaktion für das hohe Arbeitstempo, die sehr kompakten Maße und die geringe Lüfterlautstärke im Betrieb. Dafür kritisiert sie den hohen Aufpreis für Tastatur und Maus.
Vorteile und Nachteile des Apple Mac mini M4 Pro (2024)
Vorteile
- enorm hohes Arbeitstempo
- sehr gute iGPU
- viele moderne Anschlüsse
- leise trotz Lüfter
- hervorragende Verarbeitung
Nachteile
- sehr hoher Preis
- RAM- und SSD-Upgrades nur gegen hohen Aufpreis
- teures Zubehör (Tastatur, Maus etc.)
Preis-Leistungs-Tipp: Geekom A5 Pro 2026 Edition
Der Geekom A5 Pro 2026 Edition ist ein guter Mini-PC für einfache Web- und Office-Anwendungen. Mit seinem Preis von weniger als 650 Euro ist er das günstigste Gerät in unserer Liste.
In diesem Video stellt Geekom den kompakten Mini-PC vor:
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GEEKOM-UK-ES
Beim Chip setzt Geekom auf einen AMD Ryzen 5 7530U mit integrierter AMD-Radeon-GPU. Diesem Gespann stehen 16 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Die Kombination liefert laut Test von PC-Welt (04/26) eine gute Performance beim Einsatz als Office-PC: Windows 11 reagiere flott, Office-Apps laufen ohne Wartezeiten und auch Web-Surfing mit vielen Browser-Tabs bringe den Mini-PC nicht ins Schwitzen.
Die integrierte AMD-Radeon-GPU ist nicht besonders leistungsstark. Sie reicht laut PC-Welt für die Wiedergabe von Videos und sehr einfache Spiele. Der interne Speicher fällt mit 1 TB üppig aus und bietet viel Platz für Videos, Fotos und Dokumente. Die PCIe-3.0-SSD sowie der DDR4–Arbeitsspeicher können aufgerüstet werden.
Gemessen an seiner Preisklasse bietet der Geekom A5 Pro viele Anschlussmöglichkeiten:
- 3 × USB-A 3.2
- 1 × USB-A 2.0
- 2 × USB-C 3.2 mit Power Delivery
- 1 × LAN
- 2 × HDMI 2.0
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
- 1 × SD-Kartenleser
Im Test von PC-Welt (04/26) erhält der Geekom A5 Pro 3,5 von 5 Sternen. Die Tester loben das hochwertige, kompakte Aluminiumgehäuse, die vielen Anschlüsse, den leisen Betrieb und die Aufrüstmöglichkeiten für SSD und RAM. Kritikpunkte sind die CPU- und GPU-Performance und die fehlende Unterstützung moderner Standards wie USB4, DDR5 und Wi-Fi 6E.
Heise online bewertet den Geekom A5 Pro im Test (04/26) mit 4 von 5 Sternen. Vorteile seien der kühle und leise Betrieb, der 2,5-Gigabit-LAN-Port und die beiden USB-C-Anschlüsse. Bei den Nachteilen nennt die Redaktion den Preis und dass nur Wi-Fi 6 statt Wi-Fi 6E unterstützt wird.
Vorteile und Nachteile des Geekom A5 Pro
Vorteile
- SSD und RAM austauschbar
- viele Anschlüsse
- leiser Betrieb
Nachteile
- mittelmäßige Performance
- nur DDR4-RAM
- nur Wi-Fi 6
Beste Alternative zum Mac mini M4 Pro: Apple Mac mini M4 (2024)
Der Mac mini M4 (2024) ist die optimale Lösung für Apple-Fans, denen das M4-Pro-Modell zu hochpreisig ist. In diesem kurzen Video stellt TURN ON Moderator Jens den Mac mini M4 vor:
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TURN ON
Der verbaute M4-Prozessor „brilliert mit einer extrem hohen Single-Core-Performance“, heißt es im Test von Notebookcheck (11/24). Der 10-Kern-Chip ist mit einer Energieaufnahme von 5,2 Watt sehr energieeffizient. Im Zusammenspiel mit der integrierten Grafik (iGPU) und – je nach Konfiguration – 16 GB Arbeitsspeicher ist auch die Grafik-Performance hervorragend.
Insgesamt sei der Mac mini M4 ein „sehr fähiger und reaktionsschneller Rechner“, so das Testfazit. Der SSD-Speicher fasst 512 GB, die 256-GB-Variante produziert Apple mittlerweile nicht mehr.
Der Mac mini M4 verfügt über die gleichen Anschlussmöglichkeiten wie das M4-Pro-Modell, bietet allerdings nur Thunderbolt 4 statt 5:
- 2 × USB-C 3.2
- 3 × USB4 mit DisplayPort und Thunderbolt 4
- 1 × HDMI 2.1
- 1 × LAN
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
TechStage (09/25) bewertet den Mac mini M4 (2024) mit 4,5 von 5 Sternen. Die Redaktion lobt das flotte Arbeitstempo, die gute Anschlussauswahl und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Dass sich die Hardware des Mini-PCs nicht aufrüsten lässt, ist der größte Kritikpunkt.
Notebookcheck (11/24) vergibt im Test die Note „gut“ (85 %). Die gute Verarbeitung des Gehäuses, das hohe Arbeitstempo und die umfangreiche Ausstattung werden lobend erwähnt. Die fehlenden Wartungsmöglichkeiten, die hohen Aufpreise für mehr RAM- und SSD-Speicher sowie die nur einjährige Garantie werden negativ bewertet.
Tipp: In unserem Beitrag Mac mini M2 vs. M4: Welches Gerät passt zu mir? vergleichen wir die beiden Mac-mini-Modelle miteinander.
Vorteile und Nachteile des Apple Mac mini M4 (2024)
Vorteile
- flottes Arbeitstempo
- gute iGPU
- viele moderne Anschlüsse
- leise trotz Lüfter
Nachteile
- Hardware nicht aufrüstbar
- RAM-Upgrade nur gegen hohen Aufpreis
- teures Zubehör (Tastatur, Maus etc.)

Unser Tipp aus der Redaktion
Der Mac mini M4 sollte endlich meinen alten iMac ersetzen. Doch ich habe zu lange auf günstige Preise gewartet und Apple hat die Produktion des 256-GB-Modells eingestellt. Dann werde ich wohl zur 512-GB-Variante mit 24 GB RAM greifen.Zum Apple Mac mini M4
Für Office- und Multimedia-Aufgaben: Medion Picoworx T80 III
Der Medion Picoworx T80 III ist ein vergleichsweise leistungsstarker Mini-PC für Office- und Multimedia-Anwendungen. Dank einer verbauten NPU eignet sich der kompakte Rechner auch für die Nutzung lokaler KI-Anwendungen.

Medion
Der Mini-PC von Medion ist mit dem Mittelklasse-Prozessor Intel Core Ultra 5 228V und 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Der 8-Kern-Chip meistert alltägliche Aufgaben, Multitasking und anspruchsvolle Office-Anwendungen problemlos, schreibt chip.de im Test (01/26).
Die Grafik-Performance der integrierten Intel-Arc-130V-GPU ist solide. Ältere 3D-Titel wie „Far Cry 5“ und wenig anspruchsvolle 2D-Games wie „Prince of Persia: The Lost Crown“ stemmt die GPU laut den durchgeführten Grafik-Benchmarks von Notebookcheck mit 60 Frames per Second (FPS) und mehr. Für aktuelle anspruchsvolle Games ist sie zu schwach.
Interessant: Das verbaute Mainboard bietet einen freien PCIe-Slot, über den sich eine kompakte Low-Profile-Grafikkarte nachrüsten lässt. Arbeitsspeicher und SSD kannst du bei Bedarf aufrüsten, das Gehäuse des Mini-PCs lässt sich leicht und ohne Werkzeug öffnen.
Folgende Anschlüsse hat der Medion T80 III zu bieten:
- 4 × USB-A 3.2
- 4 × USB-A 2.0
- 1 × USB-C 3.2
- 1 × DisplayPort 1.4
- 2 × HDMI 2.0
- 1 × LAN
- 2 × 3,5-Millimeter-Klinke (Headset)
- 2 × 3,5-Millimeter-Klinke (Mikrofon)
Im Test von chip.de (01/26) bekommt der Medion Picoworx T80 III die Note „gut“ (1,6). Die Tester heben vor allem die starke Office-Performance, den üppigen Arbeitsspeicher, die umfangreiche Anschlussausstattung und den freien PCIe-Steckplatz hervor. Einziger Kritikpunkt ist die Nutzung von Wi-Fi 6E statt Wi-Fi 7.
Connect (11/25) bewertet die etwas leistungsstärkere Variante des Mini-PCs mit Intel Core Ultra 7 258V im Test mit „sehr gut“. Vorteile seien der leise Betrieb, der niedrige Stromverbrauch, die einfache Gehäuseöffnung und der freie PCIe-Slot. Der einzige erwähnte Nachteil: Das Netzteil bietet keinen weiteren 6+2-Pin-Stecker. Beim Upgrade auf eine Low-Profile-Grafikkarte müsste also auch das Netzteil getauscht werden.
Vorteile und Nachteile des Medion Picoworx T80 III
Vorteile
- solide Office-Performance
- SSD und Arbeitsspeicher aufrüstbar
- sehr viele Anschlüsse
- leiser Betrieb
- freier PCIe-Slot für Low-Profile-Grafikkarten
Nachteile
- Netzteil bietet keinen Stecker für eine Grafikkarte
Moderner Alleskönner: Asus ExpertCenter PN54
Wenn du nach einem leistungsstarken Mini-PC für die Arbeit suchst, solltest du dir den Asus ExpertCenter PN54 genauer ansehen.
Im Video stellt Asus den ExpertCenter PN54 kurz vor:
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ASUS
Der verbaute Prozessor AMD Ryzen AI 7 liefert mehr als ausreichend Rechenleistung für Multitasking, Medienwiedergabe, KI-Anwendungen und einfache Games. Dazu stehen ihm satte 32 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Die integrierte Grafikeinheit (iGPU) kommt bei modernen Games und 4K-Videobearbeitung laut Notebookcheck (08/25) allerdings schnell an ihre Grenzen. Das Gehäuse kannst du ohne Werkzeug öffnen, um die verbaute M.2-SSD, den RAM und das WLAN-Modul auszutauschen.
Auch wenn die iGPU nicht die schnellste ist, kannst du mit dem ExpertCenter PN54 auch aufwendige Grafikarbeiten erledigen oder anspruchsvolle Games zocken, wenn du eine externe Grafikkarte über den USB4-Port verbindest. Das sind die Anschlüsse des Mini-PCs:
- 1 × USB-A 2.0
- 2 × USB-A 3.2
- 2 × USB-C 3.2 mit DisplayPort
- 1 × USB4
- 1 × HDMI 2.1
- 1 × Ethernet
- 1 × 3,5-Millimeter-Klinke
Insgesamt bewertet Notebookcheck (08/25) den Asus ExpertCenter PN54 mit der Note „gut“ (81 %). Die Experten loben vor allem die einfachen Wartungsmöglichkeiten, die gute CPU- und NPU-Leistung sowie das robuste Gehäuse. Kritik gibt es für die mittelmäßige iGPU-Leistung, den fehlenden Kartenleser und den hohen Preis.
TechStage (10/25) vergibt 4 von 5 Sternen und lobt die hohe Leistung, die einfache Wartung und das flache Gehäuse. Kritik gibt es für den hohen Preis und die hohen Temperaturen von über 95 Grad unter Last.
Vorteile und Nachteile des Asus ExpertCenter PN54
Vorteile
- flottes Arbeitstempo
- viele moderne Anschlüsse
- SSD und RAM ohne Werkzeug austauschbar
- leise trotz Lüfter
Nachteile
- zu geringe Grafikleistung für Gaming
- erhitzt sich stark unter Last
- sehr hoher Preis
Die besten Mini-PCs: Darauf kommt es beim Kauf an
Bei der Suche nach einem guten Mini-PC spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Mach dir vor dem Kauf Gedanken, was dir wichtig ist. Da sich die kleinen Rechner teilweise schlecht aufrüsten lassen, sollte das gewählte Modell von Anfang an deinen Anforderungen entsprechen. Worauf genau du achten solltest, liest du im Folgenden.

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Mini-PC als Komplettrechner oder Barebone?
Einen Mini-PC kannst du als Komplettrechner oder Barebone erwerben.
Mit einem Komplettrechner legst du gleich mit der Arbeit los. Er ist mit allen notwendigen Komponenten ausgestattet – inklusive Arbeitsspeicher und SSD- oder HDD-Speicher. Auch das Betriebssystem ist bereits installiert.
Bei einem Barebone musst du einige Komponenten selbst einbauen. Verbaut sind im Gehäuse nur Mainboard, Prozessor und Stromanschluss. Arbeitsspeicher und SSD- oder HDD-Speicher baust du selbst ein. Das hat den Vorteil, dass du die Komponenten nach deinem Bedarf auswählen kannst.
Bedenke jedoch: Ein Barebone kommt ohne Betriebssystem. Es fallen also noch Kosten für eine Windows-Lizenz an, sofern du nicht die Lizenz eines ausgemusterten PCs nutzt. Alternativ kannst du auch eine kostenlose Linux-Distribution installieren.
Übrigens kannst du einen Mini-PC sogar komplett selbst bauen.
Kannst du den Mini-PC aufrüsten?
Mini-PCs für Einsteiger besitzen meist eine 256 GB große SSD und 16 GB Arbeitsspeicher. Für den Office-Alltag ist das ausreichend. Hast du später mehr mit dem kleinen Rechner vor, achte darauf, dass die Komponenten austauschbar sind oder es zusätzliche Steckplätze auf dem Mainboard gibt.
Manche Minis besitzen zusätzlich zum gängigen M.2-Slot auf dem Mainboard einen 2,5-Zoll-Schacht. In den M.2-Slot setzt du die SSD ein. In den größeren Schacht kannst du eine zusätzliche SSD oder HDD einbauen.
Willst du später einen schnelleren Prozessor montieren? Das geht nur, wenn die vorhandene CPU nicht fest auf dem Mainboard verlötet ist, sondern auf einem Sockel sitzt – und das ist nur sehr selten der Fall. Schau dir die Produktbeschreibung oder das Datenblatt an. So findest du heraus, ob du die Konfiguration des Mini-PCs bei Bedarf anpassen kannst.
Welchen Prozessor brauchst du für einen Mini-PC?
In Mini-PCs stecken normalerweise Intel- oder AMD-Prozessoren. Eine wichtige Rolle spielt jeweils die Chip-Generation. Je neuer sie ist, desto höher ist die Leistung.
Folgende Intel- und AMD-Prozessoren sind gut für Mini-PCs geeignet:
- Intel: Bei den weitverbreiteten Intel-Chips reicht die Bandbreite von einfachen Celeron- und Pentium-Modellen bis zu den schnelleren Core-i5-, Core-i7- und Core-i9- sowie den neueren Core-Ultra-Modellen. Die langsameren Chips eignen sich vorwiegend für simple Aufgaben wie das Surfen im Web, Textverarbeitung und E-Mail-Verwaltung. Willst du mehr und wünschst dir eine höhere Leistung, sollte dein Mini-PC mindestens einen Core-i5-Prozessor der 14. Generation haben.
- AMD: Sind AMD-Chips verbaut, handelt es sich vor allem um gute Ryzen-5000-, Ryzen-6000- oder Ryzen-7000-Prozessoren. Die besten Mini-PCs können auch mit Prozessoren aus der aktuellen Ryzen-8000- oder Ryzen-AI-Serie aufwarten.
Achte darüber hinaus auf die Anzahl der Kerne. Für einen Office-Rechner brauchst du mindestens einen aktuellen 4-Core-Chip. Besser sind sechs Kerne und mehr.

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Welche Anschlüsse hat der Mini-PC?
Dank ihrer vielen Anschlüsse verbindest du Mini-PCs problemlos mit Monitoren, externen Datenträgern und anderen Komponenten. Wie viele Buchsen ein Mini-PC bietet, hängt auch von der Größe des Rechners ab. Drei bis sechs USB-Anschlüsse sind Standard. Bis auf den Apple Mac mini M4 Pro (2024) und den Apple Mac mini M4 (2024) mit je fünf USB-Anschlüssen bieten alle Mini-PCs in unserer Liste sechs oder mehr USB-Anschlüsse.
Praktisch sind Anschlussmöglichkeiten an der Vorderseite, damit du externe Festplatten oder Kopfhörer unkompliziert einstöpseln kannst, ohne den Rechner zu drehen.
Ein bis zwei HDMI-Anschlüsse etwa für Monitore bieten Mini-PCs in jedem Fall. Oftmals besitzen die Modelle auch DisplayPort-Anschlüsse, so wie alle Mini-PCs in unserer Auswahl. Einige USB-C-Thunderbolt-Buchsen können ebenfalls Displays ansteuern. Du erkennst sie am Blitzsymbol. Aus unserer Liste besitzen der Apple Mac mini M4 Pro (2024) und der Apple Mac mini M4 (2024) einen oder mehrere Thunderbolt-Anschlüsse.
Möchtest du den kleinen PC per Kabel mit dem Internet verbinden, benötigst du eine LAN-Schnittstelle – die bieten alle vorgestellten Mini-PCs in unserer Liste. WLAN und Bluetooth unterstützen so gut wie alle Mini-PCs.
Welche Anforderungen hast du an die Grafik?
In Mini-PCs werkeln in den meisten Fällen Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, also iGPUs. Für Office-Aufgaben und zum Surfen ist das genug. Für 3D-Spiele oder Grafikarbeiten und Videoschnitt reicht es aber überwiegend nicht. Eine Ausnahme sind Apples M4-Pro- und M4-Chips mit ihrer leistungsstarken integrierten GPU im Apple Mac mini M4 Pro (2024) und Apple Mac mini M4 (2024).
Alternativ greifst du zu einem Mini-PC mit dedizierter Grafikkarte wie den Asus ROG NUC. Damit kannst du auch anspruchsvolle 3D-Games spielen. Diese PCs im Kleinformat sind allerdings sehr teuer.
Wie viel Arbeitsspeicher ist gut?
8 GB Arbeitsspeicher genügen bei einem Mini-PC für einfache Büroanwendungen, also Textverarbeitung und E-Mail-Verwaltung. Der Computer reagiert dann ausreichend schnell und Programme öffnen sich umgehend. 16 GB RAM sind sinnvoll, wenn du mehrere Apps und Browser-Tabs gleichzeitig nutzt: Mehr RAM steigert die Multitasking-Fähigkeiten.
Alle Mini-PCs in unserem Überblick bieten ab Werk mindestens 16 GB Arbeitsspeicher. Der Medion Picoworx T80 III und der Asus ExpertCenter PN54 sind sogar mit 32 GB RAM ausgestattet. DDR5-RAM ist dabei schneller als DDR4. Bis auf den Geekom A5 Pro 2026 Edition, der noch auf DDR4-RAM setzt, verfügen alle Modelle in unserer Auswahl über DDR5-Arbeitsspeicher.
Mehr Infos zu dem Thema findest du in unserem Arbeitsspeicher-Ratgeber.
Diese Kriterien spielen beim Kauf eines Mini-PCs zusätzlich eine Rolle
- Speicherplatz: Beim SSD-Speicher sind für die meisten Anwender 256 oder 512 GB empfehlenswert. Mit 1 TB bist du gut gerüstet, wenn du viele Foto- und Videodateien speichern willst. Teilweise verbauen die Hersteller statt einer SSD eine eMMC (Embedded Multimedia Card) in ihren Mini-PCs. Dieses Speichermedium ist günstiger, jedoch langsamer.
- Betriebssystem: Auf Mini-PCs ist in der Regel Windows 11 vorinstalliert. Die meisten Hersteller in unserer Übersicht setzen auf Windows 11 Pro. Apples Mac-mini-Computer laufen mit macOS. Bei Barebone-Rechnern hast du die Wahl: Du kannst Windows oder Linux installieren.
- Montage an Bildschirmen: Willst du deinen Mini-PC an der Rückseite eines Monitors montieren? Dann sind Vorbohrungen am Rechner nützlich, an denen du eine sogenannte VESA-Halterung anbringen kannst. Einige der kleinen PCs liefern die VESA-Befestigung sogar mit.
Vorteile und Nachteile von Mini-PCs
In unserer Übersicht siehst du die Vor- und Nachteile von Mini-PCs.
Vorteile von Mini-PCs:
- platzsparend und leicht
- leise durch meist passive Kühlung
- einfach transportierbar
- niedriger Energieverbrauch und energieeffizienter als normalgroße PCs
- häufig günstiger als Notebooks und Desktop-PCs
- gut für Office-Aufgaben geeignet
- viele Anschlüsse
Nachteile von Mini-PCs:
- häufig eher schwache Grafikleistung
- Hardware nur begrenzt aufrüstbar
- oft schwächere Prozessorleistung als High-End-PCs
- für Gaming überwiegend ungeeignet (außer Modelle mit dedizierter Grafikkarte)
- eventuell Probleme mit Überhitzung, wenn aktive Kühlung fehlt
- externes Netzteil häufig recht groß
So werden Mini-PCs getestet
Mini-PCs werden in der Regel genauso getestet wie ihre größeren Pendants. Die folgenden Kriterien prüfen unabhängige Fachmagazine in der Regel beim Testen von Mini-PCs:
- CPU-Leistung: Prozessorleistung laut Benchmark-Tests
- (i)GPU-Leistung: Leistung der Grafikeinheit bei Grafikarbeiten und beim Gaming laut Benchmark-Tests
- Ausstattung: Speicher, Anschlussauswahl, Konnektivitätsstandards, VESA-Halterung etc.
- Wartung & Aufrüstung: austauschbare Hardware-Komponenten wie Festplatte und RAM
- Emissionen: Stromverbrauch, Betriebsgeräusche
Gute Alternativen zu den besten Mini-PCs
Du findest in unserer Liste keinen passenden Mini-PC für dich? Hier haben wir zwei weitere Empfehlungen:
- Der Lenovo ThinkCentre M90q Gen 5 Tiny ist mit dem leistungsstarken Intel Core i9-14900 sowie 16 GB Arbeitsspeicher ausgestattet und bietet eine große Auswahl an Anschlüssen. Chip.de (07/25) bewertet das Gerät in einer Variante mit 32 GB RAM mit der Note „sehr gut“ (1,2).
- Der Geekom A9 Max mit AMD Ryzen AI 9 HX 370 und 32 GB Arbeitsspeicher ist ein leistungsstarker Mini-PC für rechenintensive Anwendungen. Notebookcheck (09/25) vergibt im Test die Note „gut“ (82 Prozent).
Du bist immer noch nicht fündig geworden? Eine weitere gute stationäre PC-Lösung, mit der sich Platz sparen lässt, sind All-in-One-PCs. In unserem Beitrag All-in-One-PCs in Tests: Aktueller Vergleich stellen wir die besten Modelle vor.
Um Ihnen Video mit weiteren Informationen zu Produkten und Dienstleistungen anzeigen zu können, arbeiten wir mit Youtube zusammen. Für das Anzeigen der Inhalte benötigen wir Ihre Zustimmung.
TURN ON
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