
Beste SSD-Festplatten in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese SSD-Festplatten sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Beste SSD-Festplatten im Vergleich
- Beste M.2-SSD mit PCIe 5.0: WD_Black SN8100
- Beste M.2-SSD mit PCIe 4.0: Samsung 990 Pro
- Preis-Leistungs-Tipp (PCIe 5.0): Crucial T705
- Beste 4-TB-SSD mit PCIe 5.0: Samsung 9100 Pro
- Beste SATA-SSD: Samsung 870 Evo
- Kaufberatung: Worauf du beim Kauf einer SSD-Festplatte achten solltest
- Gute Alternativen zu den besten SSD-Festplatten
- SATA, PCIe, NVMe, M.2, TBW: Was bedeuten diese SSD-Bezeichnungen?
- Häufige Fragen und Antworten zu den besten SSD-Festplatten

stock.adobe.com/Maksym Yemelyanov
SSD-Festplatten punkten mit blitzschnellen Ladezeiten bei Games und Apps sowie hohen Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben von Daten. Wir verraten dir, welches die besten SSDs sind und welche Modelle für dich infrage kommen.
Zum Autor: Michael ist dankbar dafür, wie sehr M.2-SSDs die Ladezeiten in Games verkürzt haben. Er schreibt seit 2018 über Technik und begeistert sich vor allem für Smartphones, Gaming und Fernseher.
Diese SSD-Festplatten sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Im Folgenden stellen wir die besten SSD-Festplatten vor, die in Tests von Fachmagazinen gut angeschnitten haben. Dabei konzentrieren wir uns ausschließlich auf interne Festplatten. Die besten externen SSD-Festplatten haben wir in diesem Beitrag zusammengestellt.
In unserem Vergleich findest du hauptsächlich M.2-SSDs mit PCIe-5.0-Schnittstelle, die auch mit PCIe-4.0-SSD-Steckplätzen kompatibel sind. Da M.2-SSDs mit PCIe 4.0 in der Regel aber etwas günstiger sind, haben wir eine empfehlenswerte M.2-SSD speziell für PCIe 4.0 in den Vergleich mit aufgenommen. Ebenso haben wir eine 2,5-Zoll-SATA-SSD für Nutzer älterer PCs und Laptops aufgelistet, deren Mainboards noch keinen M.2-Steckplatz bieten.
Die Links in der folgenden Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop:
- Beste M.2-SSD mit PCIe 5.0: WD_Black SN8100
- Beste M.2-SSD mit PCIe 4.0: Samsung 990 Pro
- Preis-Leistungs-Tipp (PCIe 5.0): Crucial T705
- Beste 4-TB-SSD mit PCIe 5.0: Samsung 9100 Pro
- Beste SATA-SSD: Samsung 870 Evo
Top 3 Kategorien im Shop: SSD-Festplatten, Externe Festplatten, Speichermedien
In der folgenden Tabelle kannst du die besten SSD-Festplatten miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Beste M.2-SSD mit PCIe 5.0: WD_Black SN8100
Wenn du nach einer extrem schnellen M.2-SSD suchst, dein Mainboard einen M.2-Slot mit PCIe 5.0 hat und dir ein großzügiges Budget zur Verfügung steht, ist die WD_Black SN8100 die perfekte Wahl. Die SSD-Festplatte hat den Formfaktor 2280, sie ist also 80 Millimeter lang und 22 Millimeter breit.
Die WD_Black SN8100 ist in den Speicherkonfigurationen 1 TB, 2 TB und 4 TB verfügbar. Die maximale Lesegeschwindigkeit beträgt bei allen Modellen 14.900 MB/s. Unterschiede gibt es bei den Schreibraten. Die 1-TB-Variante kommt nur auf 11.000 MB/s beim Schreiben, die Modelle mit 2 TB und 4 TB erreichen bis zu 14.000 MB/s.
Die Modelle mit 2 TB und 4 TB kratzen damit schon an der maximal möglichen Geschwindigkeit der PCIe-5.0-Schnittstelle mit 4 Lanes (PCIe 5.0×4).
Ein Testlauf des Benchmarks CrystalDiskMark im Test von ComputerBase (05/25) bestätigt die theoretisch maximale Lese- und Schreibleistung der M.2-SSD. Allerdings sind diese Werte wenig praxisnah. Interessanter ist etwa die Geschwindigkeit beim Schreiben großer Datenmengen im SLC-Modus – mehr dazu weiter unten.

Western Digital
Der sogenannte SLC-Cache ist ein bestimmter Anteil des freien Speichers, den sich die SSD für sehr schnelle Datenübertragungen reserviert. Wird dieser Speicheranteil bei einem Kopiervorgang ausgeschöpft – etwa von einer sehr großen Datei oder der Gesamtgröße mehrerer Dateien –, sinkt die Schreibgeschwindigkeit mehr oder weniger stark.
Im Test von TechPowerUp (08/25) schreibt die WD_Black SN8100 einen mehr als 10 GB großen Ordner mit einer Geschwindigkeit von circa 8.000 MB/s. Nach einem Füllstand von 623 GB sinkt die Schreibrate auf circa 3.500 MB/s, und ab einem Füllstand von etwa 800 GB schwankt sie zwischen 3.500 und 1.000 MB/s.
Das bedeutet in der Praxis: Der SLC-Cache ist relativ groß und du kannst über eine lange Zeit große Dateien mit hoher Geschwindigkeit auf die M.2-SSD schreiben. Aber bedenke: Mit zunehmend belegtem Speicher verkleinert sich der SLC-Cache, und die Schreibgeschwindigkeit kann deutlich schneller einbrechen.
Auch beim Lesen großer Dateimengen ist die WD_Black SN8100 im Test pfeilschnell. Laut Messungen von Tom’s Hardware (05/25) liest sie eine 6,5 GB große Zip-Datei mit 5.117 MB/s.
In diesem Video werden die Eigenschaften der WD_Black SN8100 näher vorgestellt:
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Die hier vorgestellte Variante der WD_Black SN8100 besitzt keinen Kühlkörper, es gibt aber auch Modelle mit Kühlkörper (Heatsink). Allerdings sind diese schwer erhältlich (Stand: 04/26). In welchen Fällen ein Heatsink ratsam ist und wann du darauf verzichten kannst, verraten wir dir in der Kaufberatung.
Die Garantiezeit der WD_Black SN8100 beträgt beim 2-TB-Modell 5 Jahre, wenn die Menge der geschriebenen Daten unter 1.200 TB bleibt (TBW). In der Kaufberatung erfährst du mehr über den TBW-Wert.
Das sagen Tester zur WD_Black SN8100
Chip.de (09/25) bewertet die WD_Black SN8100 in der 2-TB-Variante mit „sehr gut“ (1,1). Die Redaktion lobt die hohen Datenraten und die konstante Leseleistung bei intensiver Nutzung. Nachteile seien, dass die SSD standardmäßig keinen Kühlkörper bietet und dass die hohe Schreibrate unter Dauerlast einbricht (nach dem Aufbrauchen des SLC-Cache).
Die Experten von ComputerBase (05/25) loben die hohe Leistung unter PCIe 5.0, die sehr gute Energieeffizienz und die ungedrosselte Leistung trotz fehlendem Kühlkörper. Nachteile werden nicht genannt, es gibt auch keine Endnote.
Vorteile und Nachteile der WD_Black SN8100
Vorteile
- sehr hohe Lesegeschwindigkeit
- sehr hohe Schreibgeschwindigkeit
- mit optionalem Heatsink
- hoher TBW-Wert
Nachteile
- moderater Schreibgeschwindigkeitseinbruch bei erschöpftem SLC-Cache
- hoher Preis
Beste M.2-SSD mit PCIe 4.0: Samsung 990 Pro
Verfügt dein Mainboard nur über einen M.2-Slot mit PCIe-4.0-Schnittstelle, ist die Samsung 990 Pro eine gute Wahl. Die Samsung-SSD kam zwar schon im Sommer 2022 auf den Markt, liefert aber bis heute Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, die nahe am theoretischen Maximum der PCIe-4.0-Schnittstelle mit 4 Lanes liegen.
Die Samsung 990 Pro hat ebenfalls den Formfaktor 2280. Sie kommt laut Samsung auf eine sehr flotte Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.450 MB/s und eine ebenfalls rasante Schreibgeschwindigkeit von 6.900 MB/s. Geschwindigkeitsunterschiede bei den verschiedenen Speichervarianten (1 TB, 2 TB, 4 TB) gibt es nicht. Diese Werte konnte Computer Bild (11/23) annähernd bestätigen.

Samsung
Der SLC-Cache ist bei der Samsung 990 Pro in der hier vorgestellten Variante mit 2 TB bis zu 226 GB groß (Speicher vollkommen leer). Je nach Füllstand des Speichers reduziert sich der Cache auf bis zu 10 GB. Ist SLC-Cache verfügbar, schreibt die Samsung-SSD mit bis zu 6.200 MB/s. Ist der Cache aufgebraucht, bricht die Geschwindigkeit auf 1.500 MB/s ein. Im Alltag treten diese Geschwindigkeitseinbrüche jedoch nur auf, wenn du riesige Datenmengen kopierst.
Beim Lesen großer Dateien liegt die Geschwindigkeit bei bis zu 4.014 MB/s, ermittelt die Website Tom’s Hardware (10/22) beim Lesen einer 6,5 GB großen Zip-Datei.
Das hier vorgestellte Modell der Samsung 990 Pro mit 2 TB hat keinen Kühlkörper. Varianten mit Kühlkörper sind für einen geringen Aufpreis erhältlich.
Der Hersteller gibt auf die Samsung 990 Pro mit 2 TB Speicher eine Garantie von 5 Jahren, wenn du bei den geschriebenen Daten unter der Schwelle von 1.200 TB bleibst.
Das sagen Tester zur Samsung 990 Pro
PC Games Hardware (10/22) bewertet die Samsung 990 Pro mit der Note 1,4. Bei den Vorteilen nennt die Redaktion die hohe Anwendungsperformance. Zudem halte die SSD über längere Zeit hohen Belastungen stand (viele fordernde Speicherzugriffe) und liefere eine konstante Leistung. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der geringe Leistungssprung im Vergleich zum Vorgänger.
Computer Bild (11/23) vergibt die Note „sehr gut“ (1,2). Positive Aspekte seien das hohe Lese- und Schreibtempo sowie die kurzen Zugriffszeiten. Nachteile werden nicht erwähnt.
Vorteile und Nachteile der Samsung 990 Pro
Vorteile
- sehr hohe Lesegeschwindigkeit (für PCIe 4.0)
- sehr hohe Schreibgeschwindigkeit (für PCIe 4.0)
- mit optionalem Heatsink
- ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis
- hoher TBW-Wert
Nachteile
- moderater Schreibgeschwindigkeitseinbruch bei erschöpftem SLC-Cache
Preis-Leistungs-Tipp (PCIe 5.0): Crucial T705
Die Crucial T705 gehörte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung im Februar 2024 zu den schnellsten M.2-SSDs mit PCIe-5.0-Unterstützung. Neuere Modelle schlagen die Crucial-SSD mittlerweile bei den maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Für die meisten Nutzer und Anwendungszwecke ist sie aber ausreichend schnell. Zudem bietet die hier vorgestellte 1-TB-Variante ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bei der Crucial T705 handelt es sich ebenfalls um eine M.2-SSD mit dem Formfaktor 2280. Ihre maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten unterscheiden sich je nach Speicherkonfiguration:
| Eigenschaftsname | Lesegeschwindigkeit | Schreibgeschwindigkeit |
|---|---|---|
| 1 TB | 13.600 MB/s | 10.200 MB/s |
| 2 TB | 14.500 MB/s | 12.700 MB/s |
| 4 TB | 14.100 MB/s | 12.600 MB/s |
Diese Lese- und Schreibraten konnte PC Gamer (04/25) im Test der 1-TB-Variante mithilfe des Benchmarks CrystalDiskMark bestätigen.
Etwa 10 Prozent des verfügbaren Speichers werden bei allen Speicherkonfigurationen der Crucial T705 als SLC-Cache reserviert. Tom’s Hardware ermittelt im Test der 2-TB-Version (02/24) eine Schreibgeschwindigkeit von 12.100 MB/s, die die SSD aber nur 18 Sekunden aufrechterhalten kann. Danach bricht die Schreibgeschwindigkeit auf 4.000 MB/s ein.
Die Schreibgeschwindigkeit der 1-TB-Variante mit verfügbarem SLC-Cache dürfte minimal geringer sein, sollte aufgrund des halb so großen Caches aber doppelt so schnell abfallen. Ist der Cache verbraucht, liegt die Schreibgeschwindigkeit laut Datenbank der Website TechPowerUp bei circa 2.000 MB/s, was realistisch klingt.

Crucial
Die Lesegeschwindigkeit großer Dateien liegt bei circa 5.100 MB/s, ermittelt Tom’s Hardware beim Lesen einer 6,5 GB großen Zip-Datei. Die Lesegeschwindigkeit der 1-TB-Variante sollte kaum niedriger sein.
Die hier vorgestellte Variante der Crucial T705 besitzt keinen Kühlkörper. Für einen geringen Aufpreis ist jede Speicherkonfiguration auch mit Kühlkörper erhältlich.
Die Garantie entspricht den üblichen 5 Jahren beziehungsweise 600 TBW bei der Variante mit 1 TB Speicher.
Tipp: Die Crucial T705 ist auch für Nutzer empfehlenswert, deren Mainboards nur PCIe 4.0 unterstützen. PCIe 5.0 ist abwärtskompatibel. Somit kannst du die SSD auch an einem PCIe-4.0-Steckplatz nutzen und musst beim Wechsel auf PCIe 5.0 später keine neue kaufen.
Das sagen Tester zur Crucial T705
PC Gamer (04/25) bewertet die 1-TB-Variante der Crucial T705 mit 86 von 100 Punkten. Die Redaktion lobt die solide Leistung beim sequenziellen Lesen und Schreiben sowie den Kühlkörper, der die SSD ausreichend kühle. Allerdings könne der Kühlkörper sehr heiß werden. Zudem biete das Modell T700 ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Tom’s Hardware (02/24) vergibt für die 2-TB-Version 4,5 von 5 Sternen. Vorteile seien die allgemein guten Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sowie die Performance bei andauernder Belastung. Auch die Verschlüsselung und der Software-Support seien vorbildlich.
Vorteile und Nachteile der Crucial T705
Vorteile
- hohe Lesegeschwindigkeit
- hohe Schreibgeschwindigkeit
- mit optionalem Heatsink
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- moderater Schreibgeschwindigkeitseinbruch bei erschöpftem SLC-Cache
- Geschwindigkeit für PCIe 5.0 vergleichsweise niedrig
Beste 4-TB-SSD mit PCIe 5.0: Samsung 9100 Pro
Du suchst nach einer M.2-SSD mit PCIe 5.0 und 4 TB Speicherplatz? Dann ist die Samsung 9100 Pro die beste Option. Sie ist sehr schnell – und den großen Speicher solltest du nicht so schnell voll bekommen. Allerdings kostet sie ein kleines Vermögen.
Die Samsung 9100 Pro hat das typische 2280-Format. Die hier vorgestellte 4-TB-Variante bietet die höchsten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aller angebotenen Speicherkonfigurationen. Ihre maximale Lesegeschwindigkeit beträgt 14.800 MB/s, die maximale Schreibgeschwindigkeit 13.400 MB/s. Diese Geschwindigkeiten kann PC Games Hardware (03/25) mit Ergebnissen aus dem Benchmark CrystalDiskMark bestätigen.

Samsung
Die Samsung 9100 Pro ist somit minimal langsamer als die oben vorgestellte WD_Black SN8100. Allerdings sind die Maximalgeschwindigkeiten in der Praxis wenig relevant.
Die Schreibgeschwindigkeit mit verfügbarem SLC-Cache liegt laut Messung von PC Games Hardware (03/25) bei mehr als 12.000 MB/s. Die Größe des SLC-Cache beträgt bei vollkommen leerem Speicher 442 GB und verringert sich, je mehr Speicher belegt ist. Sobald der Cache ausgeschöpft ist, sinkt die Schreibgeschwindigkeit auf rund 2.000 MB/s und bleibt konstant.
Große Dateien liest die Samsung 9100 Pro mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5.035 MB/s. Der Wert stammt aus einer Messung der Website Tom’s Hardware (03/25) beim Lesen einer 6,5 GB großen Zip-Datei.
Dieses Modell der Samsung 9100 Pro hat keinen Kühlkörper. Die Versionen mit Heatsink kosten in der Regel etwas mehr. Samsung gibt auf die M.2-SSD die üblichen 5 Jahre Garantie. Bei der 4-TB-Version profitierst du außerdem von einem sehr hohen TBW-Wert von 2.400 TB.
Das sagen Tester zur Samsung 9100 Pro
PC Games Hardware (03/25) gibt der 4-TB-Variante der Samsung 9100 Pro die Note 1,34. Die M.2-SSD überzeuge mit einer sehr hohen Schreibgeschwindigkeit, solange SLC-Cache verfügbar ist. Aber auch nach dem Ausschöpfen des Cache punkte die Samsung-SSD mit einer konstanten Schreibrate von 2.000 MB/s. Einziger Kritikpunkt ist der hohe Preis.
Die Website TheSSDReview (03/25) hat ebenfalls die 4-TB-Variante getestet und vergibt 4,3 von 5 Sternen. Die Redaktion lobt die sehr hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sowie die 5-jährige Garantie. Der Preis sei zwar hoch, aber angemessen.
Vorteile und Nachteile der Samsung 9100 Pro
Vorteile
- sehr hohe Lesegeschwindigkeit
- sehr hohe Schreibgeschwindigkeit
- mit optionalem Heatsink
- sehr hoher TBW-Wert
Nachteile
- moderater Schreibgeschwindigkeitseinbruch bei erschöpftem SLC-Cache
- hoher Preis
Beste SATA-SSD: Samsung 870 Evo
Wenn dein Laptop oder PC noch keinen M.2-Steckplatz besitzt, solltest du zu einer SSD mit SATA-Schnittstelle im 2,5-Zoll-Format greifen. Die Samsung 870 Evo mit 2 TB Speicher zählt bis heute zu den besten und beliebtesten Modellen mit SATA-Anschluss.
Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der Samsung 870 Evo sind deutlich niedriger als bei M.2-SSDs mit PCIe 4.0 oder PCIe 5.0. Die 2,5-Zoll-SATA-SSD kommt laut Messungen von chip.de (03/21) auf ein Lesetempo von 554 MB/s und ein Schreibtempo von 525 MB/s.
Damit liegt sie schon nahe am theoretischen Maximum der SATA-Schnittstelle. Schnellere SATA-SSDs wirst du kaum finden, da sich Hersteller fast nur noch auf M.2-SSDs konzentrieren.

Samsung
Der SLC-Cache der 870 Evo beträgt laut Samsung 78 GB, wenn die SSD vollkommen leer ist. Wie gewohnt verringert sich der Cache, je mehr Speicherplatz belegt ist. Im Gegensatz zu SSDs mit PCIe-Schnittstelle sinkt die Schreibleistung bei der Samsung 870 Evo nach der Ausschöpfung des Cache nur geringfügig. Mit SLC-Cache liegt die Schreibgeschwindigkeit bei circa 530 MB/s, ohne verfügbaren Cache pendelt sie sich bei 490 MB/s ein, ermittelt Tom’s Hardware (01/21).
Beim Lesen einer 6,5 GB großen Zip-Datei kommt die 2,5-Zoll-SSD von Samsung ebenfalls auf bis zu 490 MB/s.
Da 2,5-Zoll-SSDs ein eigenes Gehäuse besitzen, sind Kühlkörper bei diesem SSD-Typ nicht nötig. Der TBW-Wert der hier vorgestellten Variante beträgt 1.200. Bleibst du unter dieser Schwelle, erlischt die Garantie nach 5 Jahren.
Das sagen Tester zur Samsung 870 Evo
PC-Welt (06/23) bewertet die Samsung 870 Evo mit 4,5 von 5 Sternen. Vorteile seien die ausgezeichnete Lese- und Schreibleistung sowie der geringe Leistungseinbruch nach dem Verbrauch des SLC-Cache. Einziger Kritikpunkt ist die niedrige Geschwindigkeit im Vergleich zu M.2-SSDs mit PCIe 4.0 oder PCIe 5.0.
MediaMarkt-Kunden vergeben 4,9 von 5 Sternen (Stand: 20.04.26) für die SATA-SSD und bezeichnen sie als gute SSD für ältere PCs und Laptops. Allerdings sei sie teuer.
Vorteile und Nachteile der Samsung 870 Evo
Vorteile
- hohe Lesegeschwindigkeit (für SATA-Verhältnisse)
- hohe Schreibgeschwindigkeit (für SATA-Verhältnisse)
- hoher TBW-Wert
Nachteile
- kein beiliegendes SATA-Kabel für die Nutzung am PC
- im Vergleich zu M.2-SSDs sehr langsam
Kaufberatung: Worauf du beim Kauf einer SSD-Festplatte achten solltest
Bei der Wahl der richtigen SSD-Festplatte spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehören die verfügbaren Anschlüsse deines Systems, die gewünschte Geschwindigkeit der SSD und der benötigte Speicherplatz. Auf diese Faktoren gehen wir im Folgenden genauer ein.
Anschluss: M.2 oder 2,5 Zoll?
Die meisten aktuellen Mainboards für Desktop-PCs besitzen sowohl M.2- als auch SATA-Anschlüsse. Hier hast du also die Wahl zwischen beiden Formfaktoren.
Ältere Mainboards von Desktop-PCs besitzen häufig noch keinen M.2-Steckplatz. Hier kommen also nur 2,5-Zoll-SATA-SSDs infrage. Ähnlich sieht es bei älteren Laptop-Modellen aus. Auch ihnen fehlt meist ein M.2-Anschluss, und du musst zu einer 2,5-Zoll-SSD greifen.
Bei modernen Laptops ist es umgekehrt: Aufgrund ihrer kompakten und flachen Bauweise haben sie häufig gar keinen Platz für eine 2,5-Zoll-SSD-Festplatte. Hier greifst du also zu einer M.2-SSD.
Tipp: Wir haben alle wichtigen Infos zum Tausch einer Laptop-Festplatte zusammengestellt.
Übrigens: Den Speicher einer PlayStation 5 erweiterst du ebenfalls mit einer modernen M.2-SSD. Dafür haben wirdie besten PS5-SSDs zusammengestellt. Wie du die NVMe-SSD korrekt in die PS5 einbaust, erklärt Jens im folgenden Video.
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TURN ON
Geschwindigkeit: Unterschiede der Schnittstellen
Als Nächstes solltest du dich fragen, wie hoch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der SSD sein sollte. Beachte zunächst die Beschränkungen der Schnittstellen. Bei 2,5-Zoll-SSDs ist bei 560 MB/s beim Lesen und 530 MB/s beim Schreiben bereits Schluss.
Bei den M.2-SSDs mit PCIe-Schnittstelle ist es komplexer. Hier sind die maximalen Geschwindigkeiten von der Schnittstellen-Generation abhängig. Zudem gibt es innerhalb der gleichen PCIe-Generation größere Unterschiede bei den Schreib- und Lesegeschwindigkeiten der SSD-Modelle. Zunächst ist es wichtig, die PCIe-Generation deines M.2-Steckplatzes auf dem Mainboard zu kennen. Diese Information solltest du im Datenblatt des Mainboards finden.
Die ersten Mainboards mit PCIe 5.0 kamen Ende 2021 auf den Markt. Ist dein All-in-one-PC oder dein verbautes Mainboard älter, kannst du davon ausgehen, dass du einen PCIe-4.0-M.2-Steckplatz hast.
Geschwindigkeit: Wie schnell soll es sein?
Die Geschwindigkeiten von M.2-SSDs mit PCIe 4.0 liegen beim Lesen zwischen 5.000 und 7.500 MB/s und beim Schreiben zwischen 4.000 und rund 7.000 MB/s.
Die in diesem Artikel empfohlene Samsung 990 Pro mit PCIe-4.0-Unterstützung kommt auf bis zu 7.450 MB/s beim Lesen und 6.900 MB/s beim Schreiben. Das ist für normale PC-Nutzer mehr als genug. Die Ladezeiten von Apps und Spielen sind mit diesen SSD-Modellen bereits kurz und Kopiervorgänge von Daten flott (sofern SLC-Cache vorhanden ist).
Die theoretischen Maximalgeschwindigkeiten von M.2-SSDs mit PCIe 5.0 sind etwa doppelt so hoch: beim Lesen zwischen 10.000 und 15.000 MB/s und beim Schreiben zwischen 9.000 und 14.500 MB/s.

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Die vorgestellte WD_Black SN8100 kommt relativ nah an das Maximum heran. Allerdings nur bei ausreichendem SLC-Cache. Die Samsung 9100 Pro mit 4 TB Speicher ist kaum langsamer. Und auch die Crucial T705 mit 1 TB Speicher (unser Preis-Leistungs-Tipp) liefert noch starke Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von knapp über 10.000 MB/s.
Die extrem hohen Geschwindigkeiten von M.2-SSDs mit PCIe 5.0 sind für die alltägliche Nutzung überdimensioniert. Für enthusiastische Gamer, die die maximale Leistung aus ihrem Gaming-PC herausholen wollen, kann sich die Anschaffung jedoch lohnen – aufgrund noch kürzerer Lade- beziehungsweise Installationszeiten bei Games. Gleiches gilt für Personen, die häufig mit riesigen Dateien arbeiten (etwa Grafiker oder Video-Cutter).
Tipp: Du hast ein günstiges Angebot für eine M.2-SSD mit PCIe 5.0 entdeckt, dein Mainboard unterstützt aber nur PCIe 4.0? Dann solltest du dir die SSD trotzdem holen. Die PCIe-Schnittstelle ist abwärtskompatibel.
Bei der Geschwindigkeit bist du zwar auf das Maximum der PCIe-4.0-Schnittstelle beschränkt. Aber bei einem Upgrade auf ein Mainboard mit PCIe 5.0 kannst du ihre Geschwindigkeit voll auskosten (und brauchst keine neue SSD zu kaufen).
Speicherplatz: Wie viel Speicher benötigst du?
Nachdem die Schnittstelle und die Geschwindigkeit geklärt sind, kannst du dir um den benötigten Speicherplatz Gedanken machen. Hier musst du keine großen Überlegungen anstellen:
- Installierst du wenige Programme auf deinem System und speicherst kaum Musik, Bilder, Videos oder sonstige Daten, kommst du mit 1 TB Speicher gut aus.
- Hast du als Gamer eine riesige Spielebibliothek oder arbeitest du häufig mit großen Datenmengen, können 2 TB, 4 TB oder sogar 8 TB sinnvoll sein.
Brauche ich einen Heatsink?
Viele M.2-NVMe-SSDs werden sowohl mit als auch ohne Heatsink angeboten. Da stellt sich die Frage: Brauchst du einen?
Die Antwort: nicht unbedingt. Fakt ist, dass M.2-SSDs besonders unter Last Hitze erzeugen. Die hohen Temperaturen wirken sich negativ auf die Performance aus (einige SSDs drosseln zum Selbstschutz ihre Leistung). Die Hitze kann sogar zu Schäden an der SSD führen. Ein Kühlkörper ist also grundsätzlich eine gute Idee, um eine konstant gute Leistung abzurufen und die SSD-Festplatte vor Schäden zu bewahren.

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In einem gut gekühlten Desktop-PC kannst du theoretisch auf einen Heatsink verzichten. Wir empfehlen dennoch immer die Nutzung einer M.2-SSD in Kombination mit einem Kühlkörper.
Gute Alternativen zu den besten SSD-Festplatten
Bei den vorgestellten SSD-Festplatten war noch nicht das richtige Modell für dich dabei? Hier sind noch einige gute Alternativen:
Die WD_Black SN850X ist eine gute Alternative zur Samsung 990 Pro. Die M.2-SSD bietet 2 TB Speicherplatz und nutzt die PCIe-4.0-Schnittstelle. PCMag UK (09/22) bewertet die SSD mit 4,5 von 5 Punkten.
- Formfaktor: M.2 2280
- max. Schreibgeschwindigkeit: 7.300 MB/s
- max. Lesegeschwindigkeit: 6.600 MB/s
- Garantie/TBW: 5 Jahre/1.200 TB
Die Kingston KC3000 nutzt ebenfalls PCIe 4.0 und verfügt über 2 TB Speicher. Ihr TBW-Wert ist mit 1.600 TB im Vergleich zu anderen M.2-SSDs etwas höher. Tom’s Hardware (12/21) vergibt 4,5 von 5 Sternen.
- Formfaktor: M.2 2280
- max. Schreibgeschwindigkeit: 7.000 MB/s
- max. Lesegeschwindigkeit: 7.000 MB/s
- Garantie/TBW: 5 Jahre/1.600 TB
Die PNY CS2150 ist eine gute Alternative, wenn du eine preiswerte M.2-SSD mit PCIe 5.0 suchst und dir 1 TB Speicherplatz genügt. PCWorld (03/25) vergibt für die Variante mit 2 TB 4,5 von 5 Sternen.
- Formfaktor: M.2 2280
- max. Schreibgeschwindigkeit: 10.200 MB/s
- max. Lesegeschwindigkeit: 8.300 MB/s
- Garantie/TBW: 5 Jahre/600 TB
Wenn du eine kleine M.2-SSD suchst, etwa für eine Handheld-Konsole wie ein Steam Deck oder Asus ROG Ally, benötigst du eine kurze SSD im 2230-Format. Eine Empfehlung ist die Crucial P310 2230. Die kompakte SSD unterstützt PCIe 4.0 und bietet 2 TB Speicher. Tom’s Hardware (07/24) bewertet die M.2-SSD mit 4 von 5 Sternen.
- Formfaktor: M.2 2230
- max. Schreibgeschwindigkeit: 7.100 MB/s
- max. Lesegeschwindigkeit: 6.000 MB/s
- Garantie/TBW: 5 Jahre/440 TB
SATA, PCIe, NVMe, M.2, TBW: Was bedeuten diese SSD-Bezeichnungen?
Bei den Eigenschaften von SSD-Festplatten begegnen dir viele Abkürzungen und Akronyme. Wir erklären dir, was sie bedeuten und worauf du jeweils achten solltest – damit du die passende SSD-Festplatte findest.
Formfaktor: 2,5 Zoll vs. M.2
SSDs gibt es hauptsächlich in zwei Varianten: 2,5 Zoll und M.2.
2,5-Zoll-SSDs ähneln klassischen HDDs und haben eine Breite von 2,5 Zoll. Sie besitzen ein geschlossenes Gehäuse aus Metall oder Kunststoff, und du schließt sie über ein SATA-Datenkabel oder einen SATA-Stecker an das Mainboard an. Zudem benötigen 2,5-Zoll-SSDs eine Stromversorgung.
Allerdings verschwinden 2,5-Zoll-SSDs langsam vom Markt. Grund sind die höheren Geschwindigkeiten und die kompaktere Form von M.2-SSDs.

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Aktuelle M.2-SSDs haben nicht mehr die Form eines Laufwerks, sondern erinnern in ihrer Form an Arbeitsspeicher. Auf einigen dieser SSDs liegen Chips und Leiterbahnen frei, bei anderen werden sie durch einen Kühlkörper (Heatsink) verdeckt.
M.2-SSDs sind deutlich schmaler als 2,5-Zoll-SSDs und benötigen einen anderen Anschluss: den M.2-Steckplatz. Er ist 22 Millimeter breit. Die Länge von M.2-SSDs kann variieren und reicht von 30 bis 110 Millimetern. Eine separate Stromzufuhr benötigen M.2-SSDs nicht.
Hinweis: Häufig sind M.2-SSDs mit einer vierstelligen Ziffernkombination versehen. Die ersten beiden Ziffern geben die Breite und die letzten beiden Ziffern die Länge der SSD in Millimetern an. Die Kennzeichnung 2280 bedeutet also, dass die SSD 22 Millimeter breit und 80 Millimeter lang ist.
Schnittstelle: SATA vs. PCIe
SSDs nutzen entweder SATA oder PCIe als Schnittstelle zur Datenübertragung. SATA (Serial Advanced Technology Attachment) ist eine klassische Schnittstelle für Speicher und wurde schon bei HDDs genutzt. Heutzutage wird die Version SATA III (6 Gbit) genutzt. Die Schnittstelle bietet eine theoretische Maximalgeschwindigkeit von 600 MB/s. Das tatsächliche Maximum für SATA-SSDs liegt bei etwa 560 MB/s.
Die PCIe-Schnittstelle (Peripheral Component Interconnect Express) kommt nicht ausschließlich bei Speichermedien zum Einsatz, auch Grafikkarten nutzen die besonders schnelle Schnittstelle. Die Geschwindigkeit von PCIe hängt davon ab, welche Generation das Mainboard unterstützt und wie viele sogenannte Lanes die SSDs haben.

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Die meisten aktuellen M.2-SSDs nutzen PCIe 4.0 oder PCIe 5.0 mit jeweils 4 Lanes (häufig als „×4“ gekennzeichnet). Die maximalen Übertragungsraten liegen bei 8.000 MB/s beziehungsweise 16.000 MB/s. Aufgrund technischer Beschränkungen können M.2-SSDs das Limit jedoch nicht voll ausreizen.
Die derzeit schnellsten SSDs nutzen PCIe 5.0 mit 4 Lanes. Erste SSDs mit PCIe 6.0 kommen 2026 auf den Markt, allerdings zunächst vorrangig für Server und Datenzentren. Experten rechnen damit, dass SSDs mit PCIe 6.0 frühestens 2030 in Privat-PCs zum Einsatz kommen.
Was bedeutet NVMe?
In einigen Datenblättern von M.2-SSDs oder in deren Produktnamen könnte dir die Abkürzung „NVMe“ begegnen. Sie steht für „Non-Volatile Memory Express“ und bezeichnet ein Protokoll, das speziell für PCIe-Speicher entwickelt wurde.
Wir wollen zu den Eigenschaften von NVMe nicht zu sehr ins Details gehen. Du kannst dir aber merken, dass das Protokoll eine kürzere Latenz und eine schnellere Datenübertragung bietet als das AHCI-Protokoll (Advanced Host Controller Interface) bei SATA-SSDs.
Haltbarkeit und Garantie: Das bedeutet der TBW-Wert
Die Haltbarkeit einer SSD ist abhängig von der Datenmenge, die du auf den Datenträger schreibst. Die Speicherzellen von SSDs besitzen nur eine begrenzte Wiederbeschreibbarkeit, denn jeder Schreibvorgang beschädigt die Zellen minimal. Ist eine bestimmte Anzahl an Schreibvorgängen erreicht, lassen sich die Speicherzellen nicht mehr zuverlässig löschen, und die Speicherzustände werden inkonsistent.
In diesem Fall wechselt die SSD in den Nur-Lesen-Modus (Read-only Mode). So kannst du weiterhin auf deine Daten zugreifen und sie auf ein anderes Speichermedium übertragen – aber keine neuen Daten mehr speichern.

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Wann das ungefähre Ende der Lebenszeit deiner SSD zu erwarten ist, verrät dir der TBW-Wert. „TBW“ steht für „Total Bytes Written“ (oder „Terabytes Written“ – da sind sich Experten nicht ganz einig). Der Wert gibt an, wie viele Terabyte du mindestens auf eine SSD schreiben kannst, bis sie in den Nur-Lesen-Modus wechselt.
Wichtig: Die TBW-Angabe des Herstellers ist ein Richtwert – es kann also sein, dass du nach dem Erreichen des Werts weiterhin Daten auf die SSD schreiben kannst.
Die TBW-Angabe kombinieren Hersteller häufig mit dem Garantiezeitraum der SSD. Dieser liegt meist bei 5 Jahren. Geht eine SSD innerhalb des Garantiezeitraums kaputt und ist die geschriebene Datenmenge kleiner als der angegebene TBW-Wert, muss der Hersteller die SSD ersetzen.
Erreichst du das TBW-Limit während des Garantiezeitraums, hast du keinen Garantieanspruch. Der TBW-Wert lässt sich über Tools auslesen, die die SSD-Hersteller zum Download bereitstellen.
Häufige Fragen und Antworten zu den besten SSD-Festplatten
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