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Nintendo Switch vs. Lite vs. OLED: Welche Konsole lohnt sich für wen?

Claudia Frickel23. AUGUST 2021
Nintendo Switch OLED
Urheber: Nintendo

Nintendo

„Mario Kart“ oder „Legend of Zelda“: Für die neuesten Ableger der beliebten Games-Serien brauchst du eine aktuelle Nintendo-Spielkonsole. Nintendo Switch vs. Lite vs. OLED-Version – welche ist die beste für wen? In dieser Kaufberatung erfährst du, was die Switch-Modelle können.

Wann kam die Nintendo Switch raus und wie funktioniert sie?

YouTube / Nintendo

Switch heißen die aktuellen Spielkonsolen von Nintendo. Die erste Version kam 2017 heraus, 2019 folgte eine verbesserte Variante. Die kleinere Switch Lite gibt es seit 2019. Seit Oktober 2021 ist die Nintendo Switch OLED auf dem Markt, die mit einem farbenfroheren Display punktet.

Auf Nintendo-Konsolen spielt ihr viele exklusive Spiele beliebter Serien wie „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, „Super Mario Party“ oder „Animal Crossing“. Dazu kommen ungewöhnliche Konzepte wie Nintendo Labo: Dabei basteln Spieler zuerst aus Pappe ein Modell, etwa ein Flugzeug. In dieses setzen sie dann den Controller ein und zocken. Langweilig wird es durch Hunderte weiterer Spiele aller Genres für Nintendo Switch nie – zum Beispiel Action-, Adventure- oder Sport- und Renn-Games. Ihr tretet allein oder gegen Freunde an.

Mit den Nintendo-Switch-Konsolen spielt ihr flexibel daheim oder unterwegs – je nach Modell. Die große Switch besteht aus mehreren Teilen: Sie beinhaltet ein Dock, in das ein Touchscreen-Mobilteil geschoben wird. So verfolgt ihr Games auf dem Fernseher. Ihr könnt das Tablet-artige Gerät auch aus der Station nehmen und im Tisch-Modus spielen: Das Geschehen läuft auf dem Display ab, die Controller habt ihr in der Hand. Außerdem könnt ihr die Joy-Cons am Mobilteil befestigen und unterwegs spielen – Super Mario hüpft und klettert dann im Garten oder im Zug übers Display. Das Lite-Modell der Switch besitzt nur einen Handheld-Modus.

Nintendo Switch: Das kann die große Konsole

YouTube / Nintendo

Die große Nintendo-Konsole Switch vereint die Vorteile von stationärer Konsole mit Handheld in einem Gehäuse. Befindet sich die Konsole im Dock, steuert ihr das Spielgeschehen über die beiden kabellosen und abnehmbaren Joy-Cons. Praktisch: Tretet ihr gegen Freunde an, braucht ihr oft keine zusätzlichen Gamepads: Bei Mario Kart etwa funktioniert jeder Joy-Con wie ein vollwertiger Controller. Zum mobilen Spielen befestigt ihr die Controller am 100 x 239 x 13,9 mm großen Tablet und lenkt Link oder Donkey Kong so über die Mattscheibe.

Dank des 6,2 Zoll (15,75 cm) großen LCD-Bildschirms macht das Spielen auch auf dem Mobilteil Spaß. Für eine gestochen scharfe Darstellung sorgt die Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln (HD-ready). Verbindet ihr die Switch über den HDMI-Anschluss mit dem Fernseher, zeigt sie Inhalte in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln an. Die Konsole verfügt außerdem am Dock über drei USB-Anschlüsse.

An die Switch könnt ihr einen Pro Controller anschließen, der an klassische Gamepads erinnert und ergonomisch in der Hand liegt. Das ist vor allem für längere Spielsessions praktisch.

Stärken & Schwächen der Nintendo Switch

+ Konsole zum flexiblen Spielen
+ Lange Akkulaufzeit
+ Abnehmbare Joy-Cons

- Kostet mehr als die Switch Lite

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Nintendo Switch Lite: Die Features der mobilen Konsole

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Die kleinere und günstigere Version der Konsole ist die Nintendo Switch Lite. Es handelt sich um ein reines Handheld. Die Joy-Cons mit Steuerknöpfen befinden sich direkt am Tablet-Gehäuse. Eine Docking-Station gibt es nicht. Das macht aber nichts, denn die Switch Lite ist ja für das mobile Spielen gedacht – auf dem Sofa, im Bus oder auf dem Auto-Rücksitz.

Nintendo Switch Lite vs. normale Switch: Gibt es noch weitere Unterschiede? Weil das LCD-Display 5,5 Zoll (rund 14 cm) misst, fällt die mobile Konsole etwas kleiner aus. Mit Maßen von 91 x 208 x 13,9 mm passt sie gut in Tasche oder Rucksack. Die Auflösung liegt ebenfalls bei 1.280 x 720 Pixeln (HD-ready). Mit 3 bis 7 Stunden Akkulaufzeit könnt ihr locker eine Zugfahrt lang spielen, bevor ihr die Konsole über USB wieder mit Strom versorgt.

Einige Features fehlen der Nintendo Switch Lite im Vergleich zur Nintendo Switch: USB-Anschlüsse und HDMI-Slot fallen weg. Auch IR-Bewegungskamera und HD-Rumble-Funktion der abnehmbaren Joy-Cons gibt es nicht. Vermisst Ihr die Features, verbindet ihr einfach externe Joy-Cons. Nur an den Fernseher könnt ihr die Lite-Konsole nicht anschließen. Bei Switch-Lite-Spielen müsst ihr etwas genauer hinsehen: Ihr könnt die meisten Switch-Games auf der Lite zocken, aber nicht alle. Sie müssen den Handheld-Modus unterstützen.

Stärken & Schwächen der Nintendo Switch Lite

+ Kleinere Konsole für unterwegs
+ Günstigerer Preis
+ Das Gamepad hat ein Steuerkreuz statt vier Richtungsknöpfen

- Kein Spielen am Fernseher

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Nintendo Switch OLED: Was kann die neue Konsole?

YouTube / Nintendo

Mit der Switch OLED hat Nintendo seine Konsole weiter verbessert – und ihr ein paar Extras spendiert. Die größte Veränderung zeigt sich schon im Namen: Die Switch OLED besitzt ein OLED-Panel statt LCD. Dank der Technik werden Farben und Kontraste intensiver angezeigt. Der Bildschirm fällt mit 7 Zoll (17,8 cm) außerdem etwas größer aus. Die Auflösung bleibt bei 1.280 x 720 Pixel, also HD-ready.

Neu gestaltet hat Nintendo außerdem das Dock und den Aufsteller an der Rückseite. Die flachere Station besitzt abgerundete Kanten. Ihr müsst auf einen USB-Anschluss verzichten, dafür könnt ihr die Konsole per LAN-Kabel mit dem Internet verbinden. Weil der Aufsteller flexibler ist, lässt sich der Blickwinkel anpassen. Dank der neuen Lautsprecher klingen Games besser.

Die übrige Ausstattung entspricht der Nintendo Switch: Ihr spielt am Fernseher, im Tisch-Modus oder unterwegs, die Joy-Cons sind abnehmbar und der Akku hält 4,5 bis 9 Stunden durch, bevor er neue Energie braucht.

Stärken & Schwächen der Nintendo Switch OLED

+ Verbesserter Bildschirm mit OLED
+ Flexiblerer Aufsteller
+ Höhere Klangqualität

- Etwas teurer als die Nintendo Switch

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Kaufberatung: Nintendo Switch vs. Lite vs. OLED

Nintendo Switch vs. Lite vs. OLED

Nintendo Switch
Nintendo Switch279,99 €

Nintendo Switch Lite
Nintendo Switch Lite199,99 €
TV-Modus
VorhandenNicht vorhanden
Handheld-Modus
VorhandenVorhanden
Kompatible Switch-Spiele

Alle

Im Handheld-Modus spielbare Titel

Größe

100 x 239 x 13,9 mm

91,1 x 208 x 13,9 mm

Gewicht

297 g

275 g

Bildschirm

6,2 Zoll LCD

5,5 Zoll LCD

Auflösung

1.280 x 720 Pixel

1.280 x 720 Pixel

Akkulaufzeit

4,5 bis 9 Stunden

3 bis 7 Stunden

Speicherplatz

32 Gigabyte

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279.99
199.99

Welche Switch-Konsole ist im Vergleich das Beste?

Die Antwort hängt davon ab, wie flexibel und wo ihr spielen wollt. Holt ihr die Konsole vor allem unterwegs heraus, um Autorennen bei „Mario Kart“ zu fahren oder Jump’n’Runs zu absolvieren, genügt die Switch Lite. Wollt ihr flexibler sein, lohnt sich die Standard-Switch: Ihr spielt dann im Fernseh-, Mobil- oder Tisch-Modus. Will ein anderes Familienmitglied den Fernseher nutzen, setzt ihr einfach auf dem Handheld die Erkundung von „The Legend of Zelda“ fort. Außerdem ist die Spielevielfalt etwas größer. Und wie ist es mit Nintendo Switch alt vs. neu? Die Switch OLED bietet ein perfektes Spielerlebnis für diejenigen, die sich eine höhere Qualität bei Bild und Ton im Handheld-Modus wünschen.

Wie viel Speicherplatz hat die Nintendo Switch?

Nintendo Switch vs. Lite vs. Switch OLED: Welche Konsole bringt wie viel Speicherplatz mit? Bei Switch und Lite gibt es keine Unterschiede – beide bieten 32 GB für Games und sonstige Daten. Allerdings belegt das System allein schon 6 GB. Die Switch OLED verdoppelt den Platz. Der Speicher liegt dort bei 64 GB.

Welche Speicherkarte brauche ich für Nintendo Switch?

Wenn euch der Speicher auf den Switch-Konsolen nicht ausreicht, könnt ihr ihn erweitern. Der Speicherkartenslot nimmt microSD-Karten bis 2 GB auf. Auch Kartenvarianten mit mehr Speicherplatz sind kompatibel, also microSDHC bis 32 GB und microSDXC bis 64 GB.