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Kamera für Anfänger: Mit diesen Einsteiger-Modellen starten Sie ins Hobby

Andreas Müller22. JUNI 2021

Canon

Mit einer guten Kamera für Anfänger steigen Sie in die Fotografie ein. Zur Auswahl stehen neben Spiegelreflexkameras auch spiegellose Systemkameras für Einsteiger. Wir haben gute und günstige Modelle für Sie herausgesucht und verraten die Vor- und Nachteile.

Diese Vorteile haben Kameras für Anfänger

Canon

Bessere Fotoqualität als Handys

Smartphones sind gut für Schnappschüsse geeignet. Für richtig schöne Bilder brauchen Sie aber eine echte Kamera. Sie sehen auf den Fotos mehr Details, etwa vom römischen Marktplatz im Urlaub. Die Bilder haben einen größeren Kontrastumfang, so leuchtet der Mond in tiefschwarzer Nacht heller. Und die Farben sehen mehr so aus wie in echt – statt übersättigte Bilder für soziale Medien gibt es lebensechte Porträts für das Fotoalbum.

Top-Fotos für die großen Momente

Für einen normalen Freitagabend tut es auch das Handy. Geht es aber um besondere Anlässe wie eine Hochzeit, eine Abschlussfeier oder einen Traumurlaub, dann werden Sie sich wahrscheinlich besonders schöne Fotos als Erinnerung wünschen. Und für solche Aufnahmen brauchen Sie eine echte Kamera.

Fotografieren lernen

Falls Sie die Fotografie als Handwerk ernsthaft erlernen möchten, muss es ebenso eine echte Kamera sein. So können Sie sich mit Aspekten wie Blendenwert, Weißabgleich, Hintergrundunschärfe und verschiedenen Objektivtypen befassen und zum richtigen Fotografen heranreifen.

Buttons für manuelle Einstellungen

Echte Kameras bieten Schalter und Knöpfe für die Bildeinstellungen. Nach einer Lernphase wählen sie darüber schnell und intuitiv die passenden Bildeinstellungen für das jeweilige Motiv aus, ohne hinsehen zu müssen.

Optimal für die Bildbearbeitung

Aus Handyfotos lässt sich meist nicht mehr viel herausholen. Die Fotos mit echten Kameras im RAW-Format sind hingegen für die Bildbearbeitung vorgesehen. Sie können die Fotos zwar auch automatisch von der Kamera anpassen lassen wie beim Smartphone, aber wer die Bilder selbst bearbeiten möchte, ist mit einer echten Kamera viel besser beraten. Am Rechner entfernen Sie nicht nur Hautunreinheiten, sondern Sie können eine völlig neue Lichtstimmung erzeugen oder mit der passenden Software sogar die Tageszeit ändern.

Empfehlenswerte Einsteiger-Kameras

Mit unserer Liste erfahren Sie, welche Anfänger-Kameras in den Tests verschiedener Fachmagazine mit am besten abgeschnitten haben. Auch verraten wir die Stärken und Schwächen der verschiedenen Modelle.

Spiegelreflexkameras (DSLR) für Einsteiger


CANON EOS 2000D
CANON EOS 2000D469,00 €

CANON EOS 250D
CANON EOS 250D649,00 €
Foto-Auflösung

24.1 Megapixel

24.2 Megapixel

Foto-Auflösungen

(L) 6.000x4.000, (M) 3.984x2.656, (S1) 2.976x1.984, (S2) 1.920x1.280, (S3) 720x480 Pixel

6.000 x 4.000 Pixel, 4.496 x 3.000 Pixel, 2.992 x 2.000 Pixel

Brennweite

18-55 mm

18-55 mm

Bildschirmdiagonale

7.5 cm / 3.0 Zoll

8.1 cm / 3.2 Zoll

Schwenk- und neigbar
Nicht vorhandenVorhanden
Touchscreen
Nicht vorhandenVorhanden
529
469
649

Canon EOS 2000D

Die Canon EOS 2000D ist eine Einsteiger-DSLR mit guter Bildqualität. Dank eingebautem Wi-Fi-Modul können Sie die Fotos gleich auf das Smartphone oder den Laptop übertragen. Mit der Canon Camera Connect App lässt sich die Kamera auch mit dem Handy steuern – etwa, um ein Selfie aus der Entfernung zu machen.

Sie können Fotos mit einer Auflösung von 24,1 Megapixeln machen und Videos in Full-HD-Auflösung. Leider hat das drei Zoll große Display weder eine Touchfunktion, noch können Sie es neigen oder schwenken. Kreativ-Filter eröffnen gestalterische Möglichkeiten bei der Aufnahme. Praktisch ist auch das 18-55-Millimeter-Objektiv im Kit. Damit können Sie Fotos verschiedener Art machen, etwa Porträts oder an das Motiv heranzoomen, ohne gleich mehrere Objektive kaufen zu müssen.

CANON EOS 2000D Kit Spiegelreflexkamera, , , 18-55 mm Objektiv (EF-S, IS II), WLAN, Schwarz

529
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Canon EOS 250D

Die Canon EOS 250D bietet einen Touchscreen für eine einfache Bedienung. Und: Sie kann Videos in scharfer 4K-Auflösung aufzeichnen. Ein weiterer Vorzug gegenüber der Canon EOS 2000D sind der stärkere Bildprozessor und ist der neig- und schwenkbare Bildschirm. Zudem wird neben Wi-Fi auch Bluetooth geboten, um unterwegs Fotos an das Handy schicken zu können. Den Aufpreis gegenüber der EOS 2000D ist die EOS 250D also gewiss für viele Nutzer wert.

Die Fotoauflösung liegt wie bei der Canon EOS 2000D bei 24,1 Megapixeln. Kamera-Einsteiger dürfen sich auch über die geführte Benutzeroberfläche und den Kreativ-Assistenten freuen, die das Knipsen schöner Fotos erleichtern. Auch diese Kamera gibt es im Kit mit einem 18-55-Millimeter-Objektiv für verschiedene Motive.

CANON EOS 250D Kit Spiegelreflexkamera, , , 18-55 mm Objektiv (IS, STM, EF-S), Touchscreen Display, WLAN, Schwarz

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Nikon D5600

Die Nikon D5600 knipst Fotos mit einer sehr guten Bildqualität. Der Touchscreen ist neig- und schwenkbar und neben Wi-Fi gibt es auch Bluetooth. So können Sie die Fotos direkt auf Ihr Smartphone übertragen und dort teilen. Leider nimmt die Nikon D5600 Videos nur in Full-HD-Auflösung auf, doch Fotos mit dem 24,2-Megapixel-Sensor lassen kaum Wünsche offen.

Die Kamera beherbergt direkt eine Reihe von Bildbearbeitungs-Möglichkeiten. Letztlich liegt die Nikon D5600 auf einem ähnlichen Niveau wie die Canon EOS 250D. Sie können sich fragen, ob Sie lieber in das Nikon- oder in das Canon-System an Objektiven einsteigen möchten. Mit dem Kit gibt es ein 18-55-Millimeter-Objektiv.

NIKON D5600 Kit Spiegelreflexkamera, , , 18-55 mm Objektiv (AF-P, DX, VR), Touchscreen Display, WLAN, Schwarz

679.99
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Spiegellose Systemkameras (DSLM) für Einsteiger


SONY Alpha 6000
SONY Alpha 6000549,99 €

OLYMPUS OM-D E-M10 Mark III
OLYMPUS OM-D E-M10 Mark III669,99 €
Effektive Fotoauflösung

24.3 Megapixel

16.1 Megapixel

Fotoauflösungen

6.000 x 4.000 Pixel, 4.240 x 2.832 Pixel, 3.008 x 2.000 Pixel, 6.000 x 3.376 Pixel, 4.240 x 2.400 Pixel, 3.008 x 1.688 Pixel, 12.416 x 1.856 Pixel, 5.536 x 2.160 Pixel, 8.192 x 1.856 Pixel, 3.872 x 2.160 Pixel

4.608 x 3.456 Pixel, 3.200 x 2.400 Pixel, 1.280 x 960 Pixel

Brennweite

16-50 mm

14-42 mm

Bildschirmdiagonale

7.6 cm / 3 Zoll

7.6 cm / 3 Zoll

Schwenk- und neigbar
Nicht vorhandenNicht vorhanden
Touchscreen
VorhandenVorhanden
899
549.99
669.99

Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 bietet eine ähnliche Bildqualität wie die Nikon D5600 und die Canon EOS 250D. Die Fotoauflösung liegt bei 24,3 Megapixeln. Als spiegellose Systemkamera ist sie allerdings viel kompakter als die DSLRs. Leider gibt es keinen Touchscreen und der Bildschirm lässt sich nur neigen und nicht schwenken.

Mehrere Tester loben den leistungsstarken Autofokus, der bewegliche Motive scharf erfasst. Die Serienbildrate von 11 Bildern pro Sekunde ist für die Preisklasse auch nicht übel. Die Kamera kann allerdings nur Full-HD-Videos aufzeichnen, 4K ist keine Option. Zur schnellen Fotoübertragung gibt es zwar Wi-Fi, aber kein Bluetooth. Die Kamera ist mit einem 16-50-Millimeter-Objektiv im Kit zu haben. Auch Sony-Tasche und Speicherkarte sind gleich dabei

SONY Alpha 6000 KIT (ILCE-6000L) + Tasche + Speicherkarte Systemkamera mit Objektiv 16-50 mm , 7,6 cm Display, WLAN

899
549.99
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Olympus OM-D E-M10 Mark III

Die Olympus OM-D E-M10 Mark III hat der Sony Alpha 6000 scharfe 4K-Videos voraus. Dafür ist der Sensor mit 16-Megapixel-Auflösung etwas kleiner, weshalb sie sich bei wenig Licht nicht ganz so gut schlägt. Abseits davon bietet die Kamera eine hohe Bildqualität. Der drei Zoll große Touchscreen ist neigbar, lässt sich aber nicht schwenken.

Die eingebaute 5-Achsen-Bildstabilisierung hilft den Objektiven dabei, auch bei Bewegung scharfe Fotos zu knipsen. Die Fotos lassen sich per Wi-Fi auf das Handy übertragen, Bluetooth gibt es allerdings nicht. Die Kamera gibt es zusammen mit einem kompakten 12-32-Millimeter-Objektiv.

OLYMPUS OM-D E-M10 Mark III Systemkamera mit Objektiv 14-42 mm, 7,6 cm Display Touchscreen, WLAN

669.99
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Panasonic Lumix GX9

Wie die Olympus-Kamera hat auch die Panasonic Lumix GX9 einen etwas kleineren Sensor als die anderen Kameras auf dieser Liste. Darum ist sie nicht optimal für Nachfotos geeignet, doch tagsüber liefert sie Fotos mit hoher Bildqualität und einer Auflösung von 20,3 Megapixeln. Der Sucher ist ausklappbar und der drei Zoll große Touchscreen lässt sich neigen.

Neben Wi-Fi wird auch Bluetooth für die Fotoübertragung geboten. Tester loben den schnellen Autofokus, den guten 5-Achsen-Bildstabilisator und die Möglichkeit, 4K-Videos zu drehen. Die Akkulaufzeit könnte besser sein. Im Kit steckt ein 12-32-Millimeter-Objektiv, das nicht so ausladend groß ist wie die 18-55-Millimeter-Objektive, dafür aber nur einen geringeren Zoom ermöglicht.

PANASONIC LUMIX GX9 Kit Systemkamera mit Objektiv 12-32 mm , 7,5 cm Display, WLAN

659.99
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Kaufberatung: Welche Anfänger-Kamera passt zu mir?

DSLR oder spiegellose Systemkamera?

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) sind die herkömmlichen großen Kameras, mit denen Sie das gewünschte Motiv direkt auf den Sucher gespiegelt betrachten können. Spiegellose Systemkameras (DSLM) verzichten auf diesen Spiegel und präsentieren das Motiv stattdessen über einen digitalen Sucher auf die Art, wie das Foto nach der internen Bildbearbeitung aussehen wird. DSLMs sind viel kompakter als DSLRs. Tatsächlich ähneln manche von ihnen Kompaktkameras, nur dass die Wechselobjektive größer sind.

Möchten Sie 4K-Videos drehen?

Heute sind Fernseher mit 4K-Auflösung die Norm. Falls Sie Ihre Kameravideos auf einem TV in voller Schärfe betrachten möchten, empfehlen wir eine Kamera mit 4K-Videofunktion. Diese bieten die Canon EOS 250D, die Olympus OM-D E-M10 Mark III und die Panasonic Lumix GX9.

Canon

Soll sich das Display neigen und schwenken lassen?

Wir empfehlen neig- und schwenkbare Displays für solche Fotografen, die aus verschiedenen Perspektiven Fotos knipsen möchten. Solche Displays erleichtern Selfies und Aufnahmen aus einem Winkel, etwa von Blumenblüten, ungemein. Die Canon EOS 250D und die Nikon D5600 bringen ein solches Display mit.

Möchten Sie unterwegs Fotos auf Ihr Handy übertragen?

Alle Modelle auf unserer Liste bieten ein Wi-Fi-Modul für die Fotoübertragung in WLAN-Netzen. Dafür brauchen Sie allerdings erst einmal ein WLAN-Netz, etwa zu Hause oder unterwegs, etwa in einem Café. Noch flexibler schicken Sie Fotos über die Bluetooth-Verbindung an das Handy, das geht von überall aus. Die Canon EOS 250D, die Nikon D5600 und die Panasonic Lumix GX9 haben ein Bluetooth-Modul an Bord.