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E-Auto Ladestationen

(23 Artikel)

E-Autos sind praktisch und schonen die Umwelt, doch was tun Sie, wenn keine Ladesäule oder E-Tankstelle in der Nähe ist?

Lesen Sie hier, wie Sie mit einer E-Auto-Ladestation Ihren Wagen bequem am eigenen Haus mit Strom versorgen.

Tanken Sie grün

Jetzt E-Ladestation kaufen und 900 Euro Förderung für die eigene Ladeinfrastruktur sichern

E-Auto-Ladestationen: Grün tanken, KfW-Förderung beantragen 

Mit einer eigenen E-Auto-Ladestation werden Sie unabhängig von öffentlichen Ladepunkten und erhalten sogar eine Förderung. 

Wie funktioniert eine Ladestation für Elektrofahrzeuge? 

Ein E-Auto können Sie an einer normalen Haushaltssteckdose aufladen, aber das hat Nachteile. Der Prozess dauert auf diese Art viele Stunden und es besteht die Gefahr eines Kabelbrandes. Denn es ist etwas anderes, ob Sie ein Smartphone laden oder stundenlang ein E-Auto. Das Smartphone zieht lediglich 0,002 Prozent der Energie des Auto-Akkus. Selbst leistungsstarke Geräte wie ein Haartrockner oder ein Wasserkocher mit 2.000 Watt belasten die Elektrik weniger – und diese würden Sie niemals mehrere Stunden unbeaufsichtigt laufen lassen. Eine E-Auto-Ladestation stimmt den Ladevorgang auf Ihr Stromnetz ab und verhindert Kurzschlüsse und Kabelbrände. Durch das fest an der Box verbaute Kabel schließen Sie Ihren Wagen bequem an. Außerdem ist über eine Wallbox mit entsprechendem Stromanschluss das Schnellladen möglich. 

Was bedeutet KfW-förderfähig? 

Die Bundesregierung fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos mit Zuschüssen. Die Mittel verteilt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf Antrag. E-Auto-Ladestationen gelten als förderfähig, sofern folgende Angaben zutreffen: 

  • Die Ladestation wird an einem privat genutzten Stellplatz eines Wohngebäudes installiert. 

  • Sie erbringt eine Leistung von 11 kW. 

  • Sie verfügt über eine intelligente Steuerung. 

Außerdem muss der Strom der Station ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammen. Das ist der Fall, wenn Sie diesen selbst z. B. mit einer Photovoltaikanlage produzieren oder einen entsprechenden Tarif bei Ihrem Energieversorger abschließen. 

Was genau wird alles benötigt, um das E-Auto zu Hause zu laden? 

Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, Ihr E-Auto zu Hause zu laden. 

Kurzfristig versorgen Sie Ihr Fahrzeug über eine handelsübliche Haushaltssteckdose mit Strom. Empfehlenswert ist eine sogenannte mobile Ladestation, die die Energieaufnahme entsprechend reguliert. Solch ein Spezialkabel erhalten Sie im Autozubehör

Möchten Sie dauerhaft zu Hause „tanken“, ist eine fest installierte Ladestation in der Garage, am Carport oder an der Hauswand die richtige Wahl. Zur Ladebox gehört in der Regel ein Ladekabel, das Sie einfach mit dem Ladestecker Ihres Wagens verbinden. Je nach Variante können Sie den Ladevorgang direkt starten oder spezielle Zeiten einplanen. Ein zusätzlicher Adapter ist nicht notwendig. 

Wie wird die E-Auto-Ladestation montiert? 

Bevor Sie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge montieren lassen, holen Sie die erforderliche Genehmigung Ihres Netzbetreibers ein. Dieser darf einen zusätzlichen Stromzähler fordern. Die Installation der Ladestation ist Fachbetrieben vorbehalten. Wie hoch der Aufwand ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Es muss ein ausreichend dimensioniertes Kabel von der zentralen Stromverteilung im Gebäude zum zukünftigen Ladeort verlegt werden. Die Station benötigt einen eigenen Fehlerstromschutzschalter (FI Typ B), falls in der Ladebox kein solcher integriert ist. Holen Sie Kostenvoranschläge verschiedener Elektrobetriebe ein, bevor Sie den Auftrag erteilen. 

Funktioniert jede E-Auto-Ladestation für jedes Auto? 

Nicht jede Ladestation ist für jedes E-Auto geeignet. Wichtig ist es, auf den passenden Stecker des Ladekabels zu achten, da dieses bei Lösungen für den privaten Bereich meist fest mit der Ladebox verbunden ist. Europäische Autobauer nutzen für im häuslichen genutzten Wechselstrom den Typ 2, während asiatische und amerikanische Hersteller den Typ 1 verbauen. 

Die Leistung der E-Auto-Ladestationen ist für die Kompatibilität nicht entscheidend. Besitzt Ihr Wagen eine Ladeleistung von 3,7 kW, können Sie ihn an einer Ladestation mit 22 kW laden, die Ladezeit verkürzt sich jedoch nicht. 

Wie lange dauert das Aufladen an der Ladestation? 

Die Dauer eines Ladevorgangs hängt von der Art des Ladens und der Kapazität des Akkus ab. An einer 3,7-kW-Ladestation (230 V, einphasig, 16 A) steht ein Wagen mit einer Akku-Kapazität vom 30 kW rund zehn Stunden, bis er „vollgetankt“ ist. Mit einer 11-kW-Station (400 V, dreiphasig, 16 A) ist das Fahrzeug nach knapp drei Stunden einsatzbereit. Ist die gleiche E-Auto-Ladestation dreiphasig mit 400 V und 32 A angeschlossen, fahren Sie nach anderthalb Stunden wieder los. 

Worauf achten beim Kauf einer E-Auto-Ladestation? 

Achten Sie beim Kauf auf den Typ des Ladesteckers und begrenzen Sie die Auswahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf Geräte, die zu der Leistung Ihres Wagens sowie Ihren Ansprüchen passen. Bevorzugen Sie förderfähige Modelle. Empfehlenswert sind Varianten mit einer intuitiven Bedienung, einem fest angebrachten Ladekabel und einer Steckerhalterung. Ein leicht lesbares Display oder eine Überwachung und Steuerung per App werden Sie schnell zu schätzen wissen. Zusätzlich bieten einige Modelle die Planung von Ladezeiten und ermöglichen so, Zeiten mit niedrigem Strompreis effektiv zu nutzen.  



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