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Dörrautomaten

(41 Artikel)

Rosinen, Äpfel oder Beef Jerky: Ein Dörrautomat ist eine praktische Hilfe, wenn Sie Lebensmittel über lange Zeit haltbar machen möchten.

Lesen Sie hier, was ein Dörrapparat alles kann und wie Sie ihn richtig einsetzen.

Was ist ein Dörrautomat?

Dörren ist eine uralte Konservierungstechnik, mit der Sie Lebensmittel lange haltbar machen. Dabei wird ihnen bei hohen Temperaturen bis 70 °C die Feuchtigkeit entzogen. Da sich in den getrockneten Lebensmitteln keine Bakterien und andere Keime mehr ansiedeln können, verderben sie nicht. Früher wurden Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch an der frischen Luft gedörrt. Heute übernimmt ein Dörrautomat diese Arbeit für Sie. Mit seiner Hilfe stellen Sie eine Fülle köstlicher Snacks wie Apfelringe, Rosinen oder amerikanisches Beef Jerky her.

Wie funktioniert ein Dörrautomat?

Ein Dörrautomat ähnelt in der Funktion einem Minibackofen, arbeitet jedoch mit geringeren Temperaturen. Ein Heizelement erhitzt die Luft im Gerät und verteilt sie gleichmäßig. Dadurch trocknen die Lebensmittel allmählich aus und werden gedörrt.

Nach der vor Ihnen eingestellten Zeit schaltet sich das Dörrgerät automatisch ab. Auf mehreren Ebenen können Sie unterschiedliche Lebensmittel gleichzeitig konservieren und verbrauchen so nur einmal Strom.

Achten Sie darauf, dass die einzelnen Bereiche voneinander getrennt sind. So verhindern Sie, dass sich die Aromen miteinander vermischen und Ihre Apfelringe später nach dem darunter gedörrten Lebensmittel schmecken.

Was kann ich mit einem Dörrautomaten alles trocknen und wie lange dauert es?

Es gibt kaum Lebensmittel, die Sie nicht mit dem Dörrautomaten konservieren können: Neben Obst und Gemüse lassen sich auch Kräuter haltbar machen, Pilze, Fleisch oder Fisch. Stellen Sie gesunde Knabbereien für gemütliche Abende vor dem Fernseher her oder zum Mitnehmen bei langen Autofahrten. Einige Beispiele für die Zubereitungsdauer haben wir für Sie aufgelistet.

  • Möhrenscheiben: 4 bis 5 Stunden

  • Apfelscheiben: 7 bis 10 Stunden

  • Bananenchips: 10 bis 12 Stunden

  • Dörrpflaumen: 9 bis 13 Stunden

  • Weintrauben (Rosinen): 10 bis 20 Stunden

  • Stockfisch: 12 bis 14 Stunden

  • Rindfleisch (Beef Jerky): 6 bis 9 Stunden

Die Temperaturen variieren je nach Lebensmittel zwischen 50 und 70 °C. Zudem hängt die Dauer davon ab, ob Sie zum Beispiel Chips knusprig-hart bevorzugen oder noch biegsam.

Welche Unterschiede gibt es bei Dörrautomaten?

Dörrautomaten unterscheiden sich hinsichtlich der Größe und der Ausstattung. Sie haben die Wahl zwischen Modellen mit Stapel- oder Einschubsystem.

Das Einschubsystem funktioniert wie ein Backofen: Sie schieben die einzelnen Dörrgitter in den Dörrapparat und können Sie individuell herausnehmen. Die warme Luft wird horizontal verteilt.

Beim Stapelsystem stapeln Sie die Gitter aufeinander. Die Basisstation verteilt die warme Luft von unten nach oben. Um ein gleichmäßiges Ergebnis bei der Konservierung zu erzielen, sollten Sie die Lebensmittel mehrmals umschichten.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Dörrautomaten achten?

Neben der Bauform sind die Ausstattung und die Größe wichtige Faktoren. Wenn Sie regelmäßig größere Mengen Lebensmittel haltbar machen möchten, zum Beispiel die Äpfel und Birnen der eigenen Bäume im Garten, sollte der Dörrautomat möglichst groß sein. Wenn Sie nur hin und wieder Chips als gesunde Snacks zubereiten, genügt ein kleines Modell. Mindestens ein Dörrgitter sollte sehr engmaschig sein: So können Sie darauf auch selbst gesammelte Kräuter verarbeiten, die Sie später zum Kochen und Backen verwenden oder zur Zubereitung köstlicher Tees.

Wie viel Strom verbraucht das Trocknen im Dörrautomaten?

Der Stromverbrauch hängt von der Wattleistung ab. Ein kleiner Dörrapparat mit einer Leistung von 250 Watt verursacht bei einem durchschnittlichen Dörrvorgang von 10 Stunden etwa 80 Cent Stromkosten.

Ein größeres Dörrgerät mit 650 Watt Leistung verbraucht entsprechend mehr Strom, doch im Vergleich zu den Preisen für Trockenobst im Handel sparen Sie noch immer viel Geld.

Ist der Dörrautomat besser als das Trocknen im Backofen?

Zum Konservieren von Lebensmitteln ist er auf jeden Fall besser geeignet, da Sie die Temperatur exakt auf die zu trocknenden Lebensmittel abstimmen können. Backöfen sind für Temperaturen unter 100 °C eher ungeeignet und würden bei einem Dauerbetrieb von 8 bis 10 Stunden weit höhere Kosten verursachen als ein Dörrautomat.

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