Der schwarze Kanal [DVD]

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Produktbeschreibung

Artikelnummer: 2180994

Eine Sendung von und mit Karl-Eduard von Schnitzler

Achtundzwanzig Jahre lang war Karl-Eduard von Schnitzler Chef-Propagandist und Gesicht des „Schwarzen Kanals“ im DDR-Fernsehen. Wöchentlich zeigte und kommentierte er voller Polemik in seiner Sendung Ausschnitte aus dem TV-Programm des westdeutschen Klassenfeindes, was ihm auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs den Spitznamen „Sudel-Ede“ einbrachte. „Der schwarze Kanal“ war dabei das von ihm gewählte Synonym für eben dieses BRD-Fernsehen, aus dem er –teilweise aus dem Zusammenhang gerissen und damit sinnentstellend- Passagen aus Nachrichten- und Politikmagazinen einspielte. So wurde die Sendung, wenn auch bei über die Jahre sinkenden Einschaltquoten, selbst zum Dokument deutsch-deutscher Zeitgeschichte.

Aus den (leider nicht komplett) erhaltenen und heute im Besitz des Deutschen Rundfunkarchivs befindlichen Sendungen vereint diese Kompilation mehr als dreißig Folgen. Schwerpunkte liegen dabei auf historischen Begebenheiten wie dem Bau der Berliner Mauer 1961, dem 1970er Erfurt-Besuch von Willy Brandt bis hin zum Exodus der DDR und dem gleichzeitigen Ende von „Der schwarze Kanal“. Darüber hinaus äußert von Schnitzler sich über die Jahre immer wieder zu gesellschaftlichen Auswüchsen im Westen und frönt seinen Feindbildern Adenauer, Strauß & Co.

„Der schwarze Kanal – 1961 bis 1989“ ist die bisher einzige DVD-Dokumentation einer der umstrittensten Polit-Sendungen aus vierzig Jahren DDR.

DVD1: (21. März 1960 Die erste Sendung, 24. April 1961 Zur Berichterstattung des West-Fernsehens über die Kuba-Invasion, 13. August 1961 Sondersendung zur Errichtung der Mauer in Berlin, 14. August 1961 „Wir sind dem Berlin der Normalisierung etwas nähergekommen.“, 22. August 1961 Zu Reaktionen des Westens auf den Mauerbau, 28. August 1961 „Der Zweck, die Absicht sind doch wohl entscheidend.“)

DVD2: (02. Januar 1962 Gedanken zur Jahreswende, 26. Juni 1962 Der Tod eines DDR-Grenzpolizisten, 12. November 1962 Zur SPIEGEL-Affäre, 20. September 1965 Bundestagswahl am 19. September)

DVD3: (14. April 1968 Dutschke, 16. März 1970 Erfurt, 23. März 1970 Erfurt (2), 10. August 1970 Die Erben der Teilung)

DVD4: (12. April 1971 Die Bundesrepublik – „Lieb Vaterland“, 26. April 1971 Bonn und Olympia im Widerstreit,12. Juli 1971 Revanchismus – Friedliche Koexistenz- Abgrenzung, 14. Februar 1972 Unolympischer Geist, 21. August 1972 Olympischer Profit, 16. Oktober 1972 Weder christlich, noch demokratisch, noch sozial: CDU/CSU)

DVD5: (22. Januar 1973 Bundesland Westberlin?, 25. Dezember 1973 Ein Sänger aus Quakenbrück, 06. Dezember 1976 Schießgenehmigung, 03. Dezember 1979 Musikalische Grüße nach Moskau, 12. Januar 1981 Namen sind nicht Schall und Rauch)

DVD6: (26. Juni 1989 Tut endlich was!, 28. August 1989 Unmenschliche Inszenierung, 11. September 1989 Nachhilfeunterricht, 18. September 1989 Der vergebliche Weg ins Glück, 9. Oktober 1989 Das Schicksal von Blütenträumen, 16. Oktober 1989 Die eigene Nase, 23. Oktober 1989 Hundert Tage, 30. Oktober 1989 Die letzte Sendung)

Technische Daten

Highlights

Gesamtlaufzeit720 min
TitelDer schwarze Kanal - DDR-Politpropaganda zu Zeiten des Kalten Krieges
OriginaltitelDer schwarze Kanal - DDR-Politpropaganda zu Zeiten des Kalten Krieges
GenreDokumentation
FilmartSpielfilm (Darsteller)
RegieKarl-Eduard von Schnitzler
DarstellerKarl-Eduard von Schnitzler

Merkmale

TitelDer schwarze Kanal - DDR-Politpropaganda zu Zeiten des Kalten Krieges
OriginaltitelDer schwarze Kanal - DDR-Politpropaganda zu Zeiten des Kalten Krieges
GenreDokumentation
FilmartSpielfilm (Darsteller)
RegieKarl-Eduard von Schnitzler
DarstellerKarl-Eduard von Schnitzler
ProduktionslandDDR
Produktionsjahr1961-1989
Bildformat1.33:1 4:3 Fullscreen
LabelKNM Home Entertainment
Gesamtlaufzeit720 min
Altersfreigabe (FSK)Infoprogramm
DatenträgerDVD
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