Nvidia Studio: Das kann die Kreativ-Plattform

Redaktion in Kooperation mit NVIDIA15. JULI 2022

Nvidia/MediaMarkt

Du liebst es, Bilder und Videos zu bearbeiten? Dann ist ein NVIDIA-Studio-Gerät perfekt für dich. Was es mit dem Zertifikat und der dazugehörigen Plattform auf sich hat, erfährst du hier!

Was ist NVIDIA Studio?

NVIDIA ist bekannt für leistungsstarke Grafikkarten. Ob Mittelklasse wie die GeForce RTX 3060 oder High-End-Grafikkarten wie das Flaggschiff GeForce RTX 3090 – NVIDIA liefert immer starke Leistung und hohe Qualität. Doch was hat das mit kreativem Arbeiten zu tun?

„Schnelle Grafikkarten sind doch nur was für Gamer!“ – mit diesem Vorurteil räumt NVIDIA Studio auf. NVIDIA Studio ist eine Zertifizierung und mehrteilige Plattform, die auf Content Creator, Videospezialisten und Bildbearbeitungsprofis zugeschnitten ist. Das NVIDIA-Studio-Zertifikat zeichnet Geräte aus, die auf kreatives Arbeiten ausgelegt sind. Die Laptops und PCs müssen über verschiedene Mindestanforderungen verfügen, damit sie das Zertifikat erhalten.

RAZER Blade 14, Gaming Laptop mit 14 Zoll Display, AMD Ryzen™ 9 Prozessor, 16 GB RAM, 1 TB SSD, Nvidia GeForce RTX™ 3080, Schwarz

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Welche Anforderungen muss ein PC oder Laptop für NVIDIA Studio erfüllen?

Für das NVIDIA-Studio-Siegel muss in Laptops und PCs mindestens eine GeForce GTX 1650 oder GeForce RTX 2060 oder eine Titan RTX, Quadro RTX 3000 oder höher im System verbaut sein.

Weitere Mindestanforderungen sind ein Intel Core i7 H der 10. Generation sowie 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zusätzlich benötigt das System eine SSD mit mindestens 512 Gigabyte Speicherplatz und ein Display, das über eine Auflösung von 1080p oder höher verfügt. Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, erhält das System das Zertifikat. Allerdings hört NVIDIA Studio nicht beim Siegel auf.

NVIDIA-Studio-Treiber und SDKs: Stabilität und Optimierung garantiert

Nvidia

Die Grundvoraussetzung für NVIDIA Studio bilden GeForce-Grafikkarten wie die RTX 3070 und RTX 3090 – so viel wissen wir bereits. Die Leistung der NVIDIA-Grafikkarten muss allerdings in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Hier kommt der NVIDIA-Studio-Treiber ins Spiel: Er verbessert dein Erlebnis beim Arbeiten mit Kreativ-Apps und erhöht die Stabilität deines Systems.

Apropos Kreativ-Apps: Die Entwickler der verschiedenen Programme wie Photoshop und der Autodesk-Programme bekommen mit NVIDIA Studio spezielle Studio-SDKs, also Software Development Kits. Das sind Sammlungen verschiedener Programme zur Entwicklung und Anpassung von Software. Mithilfe der SDKs können Entwickler die neuesten Features und die Hardware von NVIDIA in ihre Programme integrieren. Das bedeutet, dass die Entwickler ihre Programme von Grund auf anpassen können und du als Endnutzer alle Features optimal nutzen kannst.

Leistung satt: NVIDIA-Studio-Systeme im Vergleich

Nvidia

Laut Tests von NVIDIA beschert dir diese Kombination von Hard- und Software diverse Vorteile: Beispielsweise exportierst du Videos mit einem NVIDIA-Studio-Notebook mit RTX 3080 Ti schneller als mit einem System, das nur auf einen i9-Prozessor ohne Grafikkarte setzt.

Eine ähnliche Leistungssteigerung bemerkst du beim 3D-Rendering. Ein Gerät mit einer GeForce RTX 3080 Ti rendert deine 3D-Modelle in Autodesk Arnold bis zu siebenmal schneller als Systeme ohne Unterstützung durch den Grafikchip. Bei der Bearbeitungszeit und der Farbkorrektur in Davinci Resolve ist eine RTX 3070 Ti im Vergleich zu einem MacBook Pro 16 allerdings nicht schneller. Eine RTX 3080 Ti verringert die Dauer um knapp 20 Minuten.

Mehr Infos zu NVIDIA Studio bekommst du auf unserer Themenseite: NVIDIA Studio – Steigere deine Kreativität

Kreatives Arbeiten und Zocken: Mit NVIDIA-Treibern kein Problem

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Falls du mit deinem NVIDIA-Studio-System auch zocken willst, hat der Hersteller an dich gedacht – der Studio-Treiber unterstützt auch die flüssige Darstellung vieler Spiele. Wozu noch den Game-Ready-Treiber installieren? Das beide Treiber ihre Daseinsberechtigung haben, macht der Vergleich ihrer Vorteile deutlich.

Nehmen wir zuerst den Studio-Treiber. Der gewährleistet eine erhöhte Stabilität und erleichtert das kreativen Arbeiten. Der Game-Ready-Treiber hingegen ist für die Unterstützung von aktuellen Spielen optimiert. Die Versionen des Game-Ready-Treibers erscheinen schneller als die Studio-Treiber, damit deine Grafikkarte zeitnah auf neue Spiele abgestimmt wird.

Die Updates des Studio-Treibers testet NVIDIA hingegen ausgiebig, damit sie mit allen Anwendungen und Programmen optimal zusammenarbeiten und dein System möglichst stabil halten. So ist zwar das Update-Intervall länger, dafür garantiert der Studio-Treiber aber optimale Performance bei allen kreativen Anwendungen.

Studio-Treiber und Game-Ready-Treiber: Leicht wechseln mit GeForce Experience

Damit du mit deinem NVIDIA-Studio-System sowohl effizient arbeitest als auch entspannt zockst, kannst du zwischen beiden Treibern hin und her wechseln.

Den Wechsel gestaltet NVIDIA denkbar einfach: Wähle oben rechts in GeForce Experience (dem Programm, das NVIDIA eigens für seine Grafikkarten entwickelt hat) das Punkte-Menü aus. Nun kannst du zwischen den Treibern wechseln. Wählst du den Studio-Treiber aus, kannst du ihn anschließend mit einem Klick auf „Herunterladen“ downloaden und installieren. Schon ist dein System bereit, alle Features von NVIDIA Studio zu nutzen.

stock.adobe.com/DMegias

Was macht NVIDIA Studio so besonders?

Die Grafikkarten von NVIDIA bieten dir mit NVIDIA Studio verschiedene Features für deine Kreativ-Apps:

  • Echtzeit-Raytracing

Die RTX-GPUs beherrschen Raytracing. Diese Technik simuliert Licht besonders natürlich, es spiegelt sich sogar auf Oberflächen. Die Technologie wertet also Szenen stark auf, sowohl in Spielen als auch in anderen Programmen. Raytracing ist ebenso beim 3D-Rendering von großem Vorteil. Durch die Grafikprozessorbeschleunigung kannst du deine Modelle direkt mit Raytracing darstellen und schneller rendern – das liegt an den speziellen Raytracing-Prozessoren in den Grafikkarten.

  • KI-Funktionen

Dank erweiterter KI-Funktionen beschleunigen die NVIDIA RTX-GPUs deine Anwendungen. Videobearbeitungsprogramme beispielsweise können die Szenen während der Bearbeitung flüssiger darstellen, das verbessert den Workflow. Die Berechnung übernehmen die Tensor-Kerne der Grafikkarten – das sind auf die Beschleunigung von KI-Operationen ausgelegte Prozessorkerne, mit denen du Operationen wie Auflösungsskalierung, Video-Re-Timing und Entrauschen schneller ausführst.

  • Verbesserte Video- und Bildbearbeitung

Die Grafikkarten von NVIDIA besitzen außerdem verbesserte Video-Encoder. Das heißt, NVIDIA-Studio-Geräte ermöglichen ein beschleunigtes Rendern von Videos sowie Livestreams in höherer Qualität. Zudem verfügen RTX-Grafikkarten über bis zu 4.608 CUDA-Kerne – diese Recheneinheiten sind vergleichbar mit den Prozessorkernen deiner CPU. Wird die Leistung dieser Kerne zugeschaltet, beschleunigen sie Bildbearbeitungseffekte wie Farbkorrektur und Schärfeneinstellung.

Apps für NVIDIA Studio: Optimierte Kreativität

NVIDIA Broadcast

Möchtest du streamen oder bist du viel in Videokonferenzen unterwegs, ist NVIDIA Broadcast spannend für dich: Die App bietet dir diverse Features wie Rauschunterdrückung und virtuelle Hintergründe.

NVIDIA Omniverse

Mit NVIDIA Omniverse bekommst du eine App, in der sich deine Kreativ-Programme mithilfe von Universal Scene Description (USD) vernetzen lassen. Das ist ein Framework, also ein Grundgerüst für die Vernetzung der Programme. NVIDIA Omniverse ist eine Plattform, über die du verschiedenste Projekte mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig bearbeiten kannst.

NVIDIA Canvas

NVIDIA Canvas lässt dich in kürzester Zeit detaillierte Gemälde erstellen. Dank KI-Optimierung werden grobe Pinselstriche und vage Malereien in Kunstwerke umgewandelt. Einzige Voraussetzung ist eine GeForce RTX-Grafikkarte. Schön: Bist du fertig, kannst du die Bilder in Photoshop exportieren und weiter bearbeiten.

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