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Teilmodulare Netzteile

(20 Artikel)

Teilmodulare Netzteile haben viele Vorzüge: Sie lassen sich sehr bequem in einen PC einbauen. Die Möglichkeit, einen Teil der Kabelverbindungen dieser PC-Netzteile nach Bedarf zu konfigurieren, bringt technische Vorteile.

Lesen Sie, welche das sind.

Teilmodulare Netzteile im PC verbauen

PC-Netzteile sind Basis-Elemente jedes Computers: Ohne sie würde kein Strom ins Gerät fließen. Verschiedene Bauformen haben spezifische Vorteile, so auch teilmodulare Netzteile. Deren partiell flexible Verkabelung macht den Einbau komfortabel.

Was bedeutet bei einem PC-Netzteil modular?

Von einem „modularen“ Aufbau ist immer dann die Rede, wenn sich ein Produkt, ausgehend vom konkreten Bedarf des Verbrauchers, aus individuell ausgewählten Bausteinen konfigurieren lässt. Bezogen auf teilmodulare und modulare Netzteile besagt dies, dass bei diesen Geräten im Gegensatz zur non-modularen Variante ein selektives Kabelmanagement möglich ist. Angeschlossen werden lediglich die Verkabelungen zu benötigten Komponenten im jeweiligen Computer. Beim teilmodularen Netzteil ist nur die Verbindung zur Hauptplatine fest verkabelt, alle anderen Anschlüsse werden optional mit separaten Kabeln bestückt.

Worin bestehen die Vorteile von teilmodularen Netzteilen?

Ein teilmodulares Netzteil ist auch preislich ein guter Kompromiss zwischen der non-modularen und der vollmodularen Bauform. Der einzige obligate Kabelstrang zur Hauptplatine ist dünner und damit platzsparender als bei der nichtmodularen Variante; die übrigen, frei nutzbaren Anschlüsse erlauben die nötige Flexibilität, um einen Computer selbst zusammenzustellen. Wird die Anzahl der Kabel auf die notwendige Menge beschränkt, schafft das Platz im Gehäuse und damit eine bessere Durchlüftung. In transparenten PC-Gehäusen sieht ein semi-modulares Gerät gleich „ordentlicher“ aus.

Was muss ich bei der Auswahl eines teilmodularen Netzteils bedenken?

Bevor Sie sich für ein teilmodulares Netzteil entscheiden, stellen Sie sicher, ob das Gerät alle Komponenten im PC angemessen ausreichend mit Energie versorgen kann. Der Netzstrom wird von der Stromgebereinheit zunächst transformiert und dann über die Kabel in jeweils benötigter Stärke und Spannung an die einzelnen Geräte verteilt. Die Parameter eines Netzgeräts können daher für das eine Betriebsszenario ausreichen, für ein anderes zu gering sein. Starke Verbraucher, etwa die Grafikkarten eines Gaming-PCs, benötigen zum Beispiel mehr Leistung als die im Büro-PC.

Welche Leistung haben teilmodulare PC-Netzteile?

Teilmodulare Netzteile haben gewöhnlich eine Ausgangs-Wattleistung von 400 bis 600 Watt; es gibt aber auch deutlich stärkere Modelle mit 850 Watt und mehr. Welche Wattzahl für Ihren Bedarf ausreicht, hängt von der Verwendung des PCs ab. Bei geringem Energiebedarf, etwa im Büro, sind Geräte mit 300 Watt ausreichend, für verbrauchsintensivere Operationen wie Gaming oder Multimedia-Anwendungen sollten es wesentlich mehr sein.

Einen Anhaltspunkt für den Wirkungsgrad eines Netzteils bieten Energieeffizienzklassen. In der Branche ist das „80 Plus Label“ gebräuchlich, das besagt, dass maximal 20 Prozent der Leistung in Form von Wärme verloren gehen darf. Das sogenannte 80-Plus-Titanium-Label bescheinigt die höchste Effizienz.

Wie viel wiegt ein teilmodulares PC-Netzteil?

Das Gewicht eines teilmodularen PC-Netzteils hängt von Eckdaten wie den Abmessungen seines Gehäuses und seinem Lüftersystem ab. Als Standardformat gilt meist die klassisch genormte ATX-Norm (305 x 244 Millimeter); inzwischen sind aber auch kleinere Varianten zum platzsparenden Einbau in schlankeren Gehäusen verfügbar. Wählen Sie das Netzteil stets so aus, dass es dem Format und den Einbaumöglichkeiten für die vorhandene Verkleidung entspricht.

Gängige semi-modulare PC-Netzteile rangieren in einer Gewichtsklasse zwischen 1,8 und 3,2 Kilogramm, wobei PC-Netzteile mit einer höheren Wattleistung tendenziell etwas schwerer sind.

Was passiert, wenn ein teilmodulares PC-Netzteil ausfällt oder überlastet?

Eine Überlastung des Geräts liegt wahrscheinlich dann vor, wenn sich der Rechner mitten im laufenden Betrieb ausschaltet oder „einfriert“. Spannungseinbrüche, zu starke Belastung oder Kurzschlüsse führen zum Ausfall eines teilmodularen Netzteils. Es kann die Stromgebereinheit beschädigt werden, sodass kein Strom mehr im PC „ankommt“. Möglicherweise fallen zusätzlich angeschlossene Hardwarekomponenten aus oder werden zerstört. Wenn Sie ein Netzgerät mit einer integrierten Schutzschaltung wählen, lassen sich Folge-Hardwareschäden vermeiden.

Übrigens: Um die Funktion eines Netzteils zu testen, gibt es ein praktisches Analyse-Tool: den Netzteil-Tester.

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