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MediaMagazin

MacBook Pro 2021 mit M1 Pro und M1 Max: Das musst du zum Release wissen

Claudia Frickel22. OKTOBER 2021

Apple

Überarbeitete Design, viel schnellere Prozessoren und deutlich mehr Leistung: Mit dem MacBook Pro 2021 Release stellt Apple starke neue Profi-Notebooks vor. Wir zeigen, was sie können – und ob sich der Umstieg lohnt.

MacBook Pro 2021 Design: Schlanke Optik und mehr Tasten

Apple

Das MacBook Pro 2021 ist in zwei Größen verfügbar: mit 14,2 Zoll (ca. 36 cm) oder 16,2 Zoll (ca. 41 cm) großem Bildschirm. Auf den ersten Blick fällt das neue, schlanke Design des Alugehäuses auf. Die Ränder um das Display herum sind schmaler geworden. Die Kamera sitzt nun in einer Notch am oberen Rand. iPhone-Besitzer kennen diese Aussparung bereits von ihren Smartphones.

Mit den optischen Anpassungen bringt Apple in den neuen MacBooks Pro ein größeres Display im kleinen Gehäuse unter. Das fällt beim Vergleich der Maße auf: Das neue 14-Zoll-Notebook ist kaum größer als das MacBook Pro mit 13 Zoll (ca. 33 cm) aus dem Vorjahr (1,55 x 31,26 x 22,12 cm versus 1,56 x 30,41 x 21,24 cm).

Eine weitere Veränderung fällt beim Blick auf die Tastatur auf: Verschwunden ist die Touch-Bar am oberen Rand. Durch den Verzicht schafft Apple Platz für neue Tasten – und holt die physischen Funktionstasten zurück. 

Die Prozessoren: Leistungsschub mit den Chips M1 Pro und M1 Max 

Einen deutlichen Sprung nach vorne macht Apple bei der Leistung: Die MacBooks Pro 2021 verfügen über die neuen Prozessoren (CPU) M1 Pro und M1 Max. Der M1 Pro arbeitet im MacBook Pro 14 und 16. Im High-End-Modell des MacBook Pro 16 steckt von Haus der noch Performance-stärkere M1 Max. Auf Wunsch bekommst du diesen Chip auch im MacBook Pro 14 gegen einen Aufpreis.   

Den regulären M1-Chip hatte Apple erst letztes Jahr eingeführt. Doch für die MacBooks Pro 2021 wurde der M1 aufgebohrt und weiterentwickelt

Aus acht bis zehn Kernen besteht der M1 Pro – mit jeweils zwei Effizienz- sowie sechs bis acht High-Performance-Kernen. Damit bietet er bis zu 70 Prozent schnellere Rechenpower als der M1-Chip. Bei der Grafikeinheit (GPU) mit 14 oder 16 Kernen verdoppelt sich die Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell. 

Der M1 Max basiert auf dem M1 Pro mit zehn Kernen. Darin werkeln zusätzlich sogar 32 Grafikkerne: Damit ist die vierfache Grafikpower des M1 möglich. Beide Prozessoren arbeiten laut Apple im Vergleich zu Windows-Notebooks um bis zu 70 Prozent energieeffizienter. 

Stärken und Schwächen der MacBooks Pro 2021

+ Hochwertige technische Ausstattung
+ Sehr hohe Leistung 
+ Lange Akkulaufzeiten

- Teuer
- Keine FaceID-Anmeldung und keine Mobilfunkoption

Die Bildschirme der Notebooks: Mini-LEDs mit 120 Hertz

Die Mini-LED-Bildschirme in den beiden neuen MacBooks sorgen für sehr hohe Kontraste und eine ausgeglichene Ausleuchtung. Sie unterteilen die Hintergrund-Beleuchtung in Hunderte lokale Zonen, die einzeln ansteuer- und dimmbar sind. Die Technik setzt Apple auch beim iPad Pro 2021 ein.  

Von dem Pro-Tablet bekannt ist auch Pro Motion – damit passen die Notebooks die Bildwiederholrate dynamisch an. Flüssigere Bildwechsel sind mit der maximalen Frequenz von 120 Hertz möglich.

Mit einer hohen Auflösung zeigen die Apple-Notebooks Inhalte gestochen scharf an. Das 14-Zoll-Modell bringt 3.024 x 1.964 Pixel mit, das 16-Zoll-Gerät 3.456 x 2.234 Pixel. 

Die Anschlüsse: Mehr statt weniger

Wenn Apple in den letzten Jahren neue MacBooks vorstellte, waren in der Regel Anschlüsse verschwunden, um die Notebooks schlanker zu machen. Mit dem MacBook Pro 2021 Redesign ist es erstmals umgekehrt – die Geräte bekommen Schnittstellen dazu. Die neuen Geräte sind mit jeweils drei Thunderbolt-4-Ports, SD-Kartenleser, HDMI- und Kopfhörer-Anschluss ausgerüstet. 

Ein Comeback feiert der Magsafe-Anschluss: Das Ladekabel hält damit magnetisch fest – und löst sich, wenn du darüber stolperst. Du kannst aber auch über die USB-Schnittstellen laden. 

Akkulaufzeit: So lang arbeiten die neuen MacBooks Pro

Dank der effizienten M1-Pro- und M1-Max-Prozessoren sowie einem neuen Kühlsystem punkten die MacBooks Pro 2021 mit einer besseren Akkuleistung. Ausdauernde 17 Stunden lang spielt das 14-Zoll-Modell Videos ab, bevor es neuen Strom braucht – sieben Stunden mehr als beim MacBook Pro-Vorgängermodell.

Das 16-Zoll-Gerät schafft sogar noch mehr: Bis zu 21 Stunden läuft es ohne Steckdose, also zehn Stunden mehr als der Vorgänger. Auf bis zu 50 Prozent aufgeladen sind die Notebooks nach Angaben von Apple innerhalb von 30 Minuten. Weil die Lüfter seltener anspringen sollen, arbeiten die Notebooks zudem leiser. 

Weitere Ausstattung: Lautsprecher, Kamera und Drahtlosverbindungen

Für satten Sound sind die insgesamt sechs Lautsprecher zuständig. Die vier Tieftöner sollen für 80 Prozent mehr Bass sorgen. Bei Aufnahmen bieten die Mikrofone laut Apple Studio-Qualität. 

Die verbesserte Webcam löst jetzt mit Full-HD auf (1.080p). Einen Haken hat sie allerdings: Via Gesichtserkennung FaceID können sich Nutzer damit nicht anmelden. 

Die MacBooks Pro unterstützen Bluetooth 5.0 und Wifi 6. Auf eine Mobilfunkoption müssen Notebook-Besitzer aber verzichten.

MacBook Pro 2021 Preise: So viel kosten die Notebooks

Schnäppchen sind die MacBooks Pro nicht: Die hochwertige Ausstattung und Performance haben ihren Preis. 

  • Das 14 Zoll große MacBook Pro kostet in der günstigsten Variante 2.249 Euro. Zur Ausstattung gehören der M1-Pro-Prozessor mit acht CPU- und 14-GPU-Kernen, 512 GB SSD-Speicher sowie 16 GB Arbeitsspeicher. 

  • In der besten Konfiguration werden für das 14-Zoll-Notebook 6.659 Euro fällig. Enthalten sind dann der M1-Pro-Chip, 1 TB SSD-Speicher und 32 GB Arbeitsspeicher.

  • Die Preise für 16 Zoll große MacBook Pro beginnen bei 2.749 Euro. Dafür gibt es den M1 Pro-Chip mit 10 CPU- und 16 GPU-Kernen, 512 GB SSD-Speicher sowie 16 GB Arbeitsspeicher. 

  • Die Top-Ausstattung beim 16-Zoll-Modell kostet 6.839 Euro. Dafür beinhaltet es den M1 Max-Chip, 64 GB Arbeitsspeicher und 8 TB Speicherplatz auf SSD.

Alle MacBook Pro 2021-Modelle können vorbestellt werden und sind ab 26. Oktober 2021 erhältlich.

Lohnt sich der Umstieg auf das MacBook Pro 2021?

Superschnelle Performance, hochwertige Ausstattung – und ein stolzer Preis: Lohnt sich da der Kauf eines neuen MacBook Pro? Das kommt darauf an. Vor allem kreative Profinutzer wie Fotografen, Grafikdesigner oder Videoschnitt-Experten profitieren von der sehr hohen Leistung. Auch die Schwächen der vorherigen Modelle gleichen die neuen Profi-MacBooks aus, etwa den bisherigen Mangel an Schnittstellen. Von der technischen Seite her gesehen ist der Umstieg also gerechtfertigt.

Alltagsanwender und Nicht-Profis dürften dagegen mit dem 13 Zoll großen 2020er-Modell des MacBook Pro zufrieden sein. Mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit und dem schon schnellen M1-Chip bringt es eine sehr gute Ausstattung mit. Der Prozessor mit acht Kernen steigerte die Leistung im Vergleich zur Vorgängergeneration um das 2,8-fache. Eine Alternative ist das schlankere MacBook Air, ebenfalls mit M1-Chip.

2021 MacBook Pro "14

Maße31,26 x 1,55 x 22,12 cm
Gewicht1,6 kg
Display14,2" Liquid Retina XRD Display mit 3.024 x 1.964 Pixel, Pro Motion mit Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz
ProzessorM1 Pro (M1 Max als Option)
Arbeitsspeicher16 oder 32 GB für den M1 Pro, bei M1-Max-Option 64 GB möglich
Speicher512 GB, 1, 2, 4 oder 8 TB
Anschlüsse3 x Thunderbolt 4/USB-C, 3,5 mm Kopfhöreranschluss, HDMI, SDXC Kartenleser, MagSafe 3
VerbindungenWi-Fi 6, Bluetooth 5.0
AkkuLithium-Polymer Akku mit 70 Wattstunden, 17 Stunden Videowiedergabe, 11 Stunden drahtlos surfen

2021 MacBook Pro "16

Maße35,57 x 1,68 x 24,81 cm
Gewicht2,1 kg (M1 Pro), 2,2 kg (M1 Pro Max)
Display16.2" Liquid Retina XRD Display mit 3.456 x 2.234 Pixel, Pro Motion mit Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz
ProzessorM1 Pro oder M1 Max
Arbeitsspeicher16 oder 32 GB für den M1Max oder 64 GB für den M1 Max
Speicher512 GB, 1, 2, 4 oder 8 TB
Anschlüsse3 x Thunderbolt 4/USB-C, 3,5 mm Kopfhöreranschluss, HDMI, SDXC Kartenleser, MagSafe 3
VerbindungenWi-Fi 6, Bluetooth 5.0
AkkuLithium-Polymer Akku mit 100 Wattstunden, 21Stunden Videowiedergabe, 14 Stunden drahtlos surfen