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Es grünt so grün...

Die besten Gartengeräte für den perfekten Strauch- und Heckenschnitt.

Damit Ihre Hecken preisverdächtig grün und in ausgezeichneter Form bleiben, haben wir für Sie einige Tipps und leistungsstarke Produkte parat. Tunen Sie Ihren grünen Daumen und erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Form-, Pflege- und Rückschnitt.

Für ein gutes Miteinander...

... müssen Wohnungsbesitzer zu hoch gewachsene Pflanzen kürzen, wenn dies von den anderen Eigentümern verlangt wird (BGH, Az.: V ZB 130/09). Wucherndes Grün kann schnell zur Gefahr werden, wenn es in den Straßenraum ragt oder Beschilderungen verdeckt und muss daher schnellstmöglich gekürzt werden.

Allgemein gilt jedoch folgendes zu beachten: Hecken und Sträucher bieten Vögeln Nistplätze, Bienen Nahrung und erhalten damit unsere Natur am Leben. Laut Bundesnaturschutzgesetz sind während der Schonzeit vom 1. März bis 30. September nur Form- und Pflegeschnitte erlaubt.

Falls Sie unsicher sind, informieren Sie sich bei der Naturschutzbehörde, denn Verstöße gegen das § 39 BNatSchG können mit hohen Geldbußen geahndet werden.

Tipps & Tricks

Das Timing ist entscheidend.

Der Zeitpunkt für den Hecken-Rückschnitt ist von der Pflanzenart abhängig. Bei frühlingsblühenden Hecken wartet man die Blüte ab, denn mit einem zu frühen Rückschnitt verringern Sie die Blütenpracht.

Sommergrüne Hecken werden im Spätherbst vor der Vegetationsruhe zurückgeschnitten.

Immergrüne Hecken und Nadelgehölze erhalten ihren Rückschnitt am besten vor dem Austrieb im Frühjahr, etwa gegen Ende März oder aber im Herbst vor dem ersten Frost. Achten Sie darauf, weder bei Frost noch bei zu großer Hitze zu schneiden, da Ihre Hecken sonst unnötigen Schaden erleiden können.

Formschön.

Hier hat sich die Trapezform als universeller Schnitt für alle Heckenarten bewährt. Das heißt: Die Hecke verjüngt sich nach oben hin – so wird gewährleistet, dass auch die unteren Blätter genügend Licht bekommen. Behalten Sie jedoch hierbei stets den natürlichen Wuchs im Blick.

    Zusatztipps:

  • Bauen Sie sich eine Schablone, indem Sie auf beiden Seiten der Hecke zwei Stöcke aufstellen und diese auf Wunschhöhe mit einer Schnur verbinden.
  • Halten Sie die Arme stets gerade und bewegen Sie sich parallel zum Schnittgut.

Verjüngungskur.

Bei älteren Hecken, deren Blätterkleid immer mehr Löcher bekommt, wird es Zeit –idealerweise im Frühjahr – einen radikaleren Rückschnitt vorzunehmen. Schneiden Sie alle Hauptäste auf 30 Zentimeter über dem Boden zurück. Um ein noch dichteres Ergebnis zu erhalten, schneiden Sie im darauffolgenden Frühjahr die neuen Austriebe nochmal um ein Drittel zurück.

Einstämmige Pflanzen kürzen Sie im ersten Jahr nur auf einer Flanke so weit, dass lediglich Stumpen mit kleinen Seitenverzweigungen stehen bleiben. Im nächsten Jahr wiederholen Sie die Prozedur auf der anderen Seite. Das stufenweise Verjüngen ist schonender und bringt daher ein grüneres Ergebnis.

Bei Nadelgehölzhecken sollten Sie darauf achten, im grünen Nadel-Bereich zu bleiben, da sich sonst keine frischen Triebe mehr bilden können. Keine Regel ohne Ausnahme: Die Eibe kann sogar aus dem Stamm neue Triebe bilden.

Lückenlos schön.

Oft deuten Löcher im Blattwerk auf zu wenig Licht hin. Überprüfen Sie, ob beispielsweise Äste von umliegenden Bäumen zu viel Schatten werfen und entfernen Sie dort gegebenenfalls ein paar Äste.

Kleinere Kahlstellen lassen sich durch Umleiten von Trieben ausbessern. Verbinden Sie benachbarte Astpartien, indem Sie diese an dünnen Stäben befestigen und somit in die Lücke ziehen.

Heckenscheren

Im Kampf gegen den Wildwuchs ist die Schwertlänge entscheidend.

Kurze Schwertlängen sind präzise und wendig und daher besonders gut für Formschnitte und kleine Hecken geeignet. Kleinere Geräte sind natürlich leichter, teilweise aber weniger leistungsstark.

Je größer das Schwert, desto schneller kommen Sie voran und umso gerader ist der Schnitt. Daher sind sie besonders für meterlange, hohe Hecken geeignet und bringen auch die nötige Power dafür mit. Jedoch hat ein langes Schwert auch Einfluss auf das Eigengewicht.

Extrem wendig – die Strauchschere.

Einsatzgebiete sind hier Mäharbeiten und Formschnitte bei kleineren bis mittleren Hecken. Die Strauchschere ist besonders für dünnere Zweige, als auch zum Trimmen der Rasenkante geeignet. Machen Sie sich vorab ein paar Gedanken zu Ihrem Einsatzgebiet.

Einen besonders großen und flexiblen Radius erhalten Sie mit einem Akku-Modell, doch für mehr Leistung gerade bei dickeren Ästen sorgt ein Gerät mit Stromanschluss.

Der Klassiker – die Heckenschere.

Hier gilt die Regel:
Je dicker die Äste, desto mehr Leistung benötigen Sie. Die Investition in eine elektrische Heckenschere lohnt sich besonders bei meterlangen Hecken, da Sie hier deutlich schneller sind, als mit einer manuellen Schere.

Wie wichtig die Geschwindigkeit ist, merken Sie spätestens dann, wenn Sie mit einer Langschwert-Schere meterweise Hecke schneiden. Denn große Geräte bringen auch mehr Gewicht mit sich und das geht auf die Ausdauer.

Hoch hinaus – Teleskop-Heckenscheren.

Hohe Sträucher lassen sich mit Teleskop-Scheren vollständig und einfach vom Boden aus beschneiden. Bei diesen Gartengeräten befindet sich zwischen Handgriff und Schneidknopf ein ausziehbarer Teleskopstiel und dank abwinkelbarem Scherenkopf lassen sich die Messer in die ideale Schneideposition bringen.

Ein Pluspunkt in Sachen Sicherheit ist, das die Nutzung von Leiter oder sonstigen Steighilfen komplett entfällt. Auch Ihr Rücken wird sich für diese Anschaffung bedanken, denn selbst das Stutzen von Bodendeckern erledigen Sie von nun an bequem im Stehen.

Heckenscheren

Strauchscheren

Teleskop-Heckenscheren