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Was ist der Bokeh-Effekt?

MediaMagazin-Redaktion18. JANUAR 2022

©Panya Sealim/iStock

In der Smartphone-Fotografie ist der „Bokeh-Effekt“ heute nicht mehr wegzudenken. Auch mit einer Fotokamera lässt er sich ganz einfach erzeugen. Hier ein Leitfaden zum wohl beliebtesten Foto-Effekt.

Was ist „Bokeh“?

©NaokiKim/iStock

Ein Portrait oder eine Nahaufnahme wirkt besonders effektvoll? Das liegt an der Unschärfe des Hintergrundes, die weiter entfernte Lichtquellen wie verschwommene Kreise aussehen lässt. Dieser Effekt wird in der Fotografie „Bokeh“ genannt, der Begriff kommt aus dem japanischen und bedeutet „unscharf, verschwommen“.

Ausrüstung für den „Bokeh“-Effekt

©Dragana991/iStock

Um eine schöne Unschärfen-Wirkung zu erzeugen, braucht man ein Objektiv mit 50 mm oder 200 mm Brennweite. Mit dem größeren Tele (200 mm) kann man den Hintergrund in die Ferne „schieben“, das kleinere Objektiv eignet sich perfekt für nahe Motive. Wichtig ist, dass sich im Hintergrund eine Lichtquelle wie Straßenlaternen, Lichterketten oder Kerzen befinden, um eine schöne Kreisbildung zu garantieren.

Kamera-Einstellungen

Da dieser Effekt von der Tiefenunschärfe des Motivs lebt, ist eine weit geöffnete Blende wie etwa – f1,4 bis f8 je nach verwendeten Objektiv – empfehlenswert. Um ein klare Wirkung zu erzielen, ist ein ISO-Wert von 100 ideal, höhere Werte führen zu einem starken Bildrauschen. Der Fokus sollte immer auf das Motiv im Vordergrund gerichtet werden, dazu am besten den Autofokus ausschalten und manuell scharf stellen.