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Waschmaschine und Trockner lange nutzen

Smart Wohnen11. AUGUST 2021

Samsung

Bei Handys gehört ein Gerätetausch alle zwei Jahre für viele Menschen zum guten Ton, doch bei Großgeräten wie Waschmaschine oder Trockner ist das dann doch recht aufwändig. Die gute Nachricht: Diese Geräte halten deutlich länger und mit diesen 5 Tipps verlängert sich die Lebensdauer nochmal.

Über die Lebensdauer von Waschmaschinen gibt es viele Statistiken, die sind nur immer nicht besonders hilfreich, wenn die eigene Waschmaschine kaputtgeht. Klar ist, es kommt stark auf die individuelle Nutzung an. Singles waschen deutlich weniger als Familien mit mehreren Kindern, aber Pi mal Daumen kann man sagen, dass eine Waschmaschine 10 Jahre auch mit starker Belastung schaffen sollte. Leider gelingt das nicht immer, wobei das oft auch an kleinen Elektronikbauteilen liegt, die den Geist aufgeben. Die gute Nachricht ist, dass es oft auch gelingt 20 Jahre mit einer Waschmaschine auszukommen. Auch Sie können auf ein paar Dinge achten und so die Lebensdauer der Waschmaschine verlängern.

1. Waschmaschine reinigen

©Miele

Schon klar, die Waschmaschine ist doch eigentlich dazu da, die Wäsche sauberzumachen. Trotzdem sollte auch die Waschmaschine ab und an gereinigt werden. Die Waschmittel-Schublade verdreckt meist am schnellsten, man kann sie aber bei den meisten Geräten einfach ausbauen - wie das geht, verrät das Handbuch - und dann mit Bürste und Zitronensäure reinigen. Schimmel lässt sich mit hochprozentigem Alkohol entfernen.

Tipp: Auch für die Waschmaschine gibt es Pads, die man direkt in die Trommel legen kann, alternativ gibt es smarte Waschmaschinen mit Dosierautomatik. Doch auch die Waschmaschine selbst sowie die unmittelbare Umgebung sollte sauber sein. Oft bilden sich auf der Rückseite von Waschmaschine und Trockner schnell Staubschichten, diese auf jeden Fall regelmäßig entfernen. Auch die Glastür sollte mit Wasser und Reinigungsmittel gesäubert werden.

2. Flusensieb nicht vergessen

©Samsung

Besondere Aufmerksamkeit verdient bei einer Waschmaschine das etwas versteckte Flusensieb. Es sitzt unter der Trommel und sammelt nicht nur den Abrieb der Wäsche, sondern auch kleine Gegenstände. Vorsicht, beim Öffnen des Einsatzes kann Restwasser aus der Waschmaschine austreten, am besten legt ihr ein saugfähiges Tuch unter. Da es teilweise knifflig sein kann, die Mechanismen an den Waschmaschinen zu entriegeln, empfiehlt sich ein Blick ins Handbuch. Bei Trocknern entstehen weit mehr Flusen und die Siebe sind einfacher zu erreichen. Diese sollte nach jeder Nutzung gereinigt werden, viele Modelle pausieren auch mit der Arbeit, wenn das Sieb zu voll wird.

3. Dichtungen und Schläuche im Blick

Ab und zu lohnt sich ein Blick auf Dichtungen und Schläuche. Die Dichtungen sollten trocken gewischt werden, bei älteren Geräten sollte man poröse Stellen nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn hier könnte Wasser auslaufen. Schläuche sollten nicht geknickt sein und ebenfalls keine porösen Stellen haben. Gegebenenfalls sollten Sie Schraubschellen nachziehen.

4. Nach der Nutzung offen lassen

©Siemens

Was Sie sich angewöhnen sollten: Nach Nutzung von Waschmaschine oder Trockner die Wäsche herausnehmen und Gerätetüren offen lassen. Bei der Waschmaschine solltet ihr auch die Waschmittel-Schublade offen stehen lassen. Besonders bei Kondenstrockner droht Schimmelbildung im Auffangbehälter. Diesen am besten regelmäßig herausnehmen und an der Luft trocknen lassen und auch ab und zu ähnlich wie die Waschmittel-Schublade reinigen.

5. Mittel gegen stinkende Waschmaschinen

©Miele

Riecht die Waschmaschine unangenehm, kann das auch an zu niedriger Waschtemperatur liegen. Dann hilft es, ab und zu mal bei mindestens 60 Grad Celsius zu waschen. Alternativ auch mal einen Waschgang ohne Wäsche ausführen, ein praktisches Hausmittelchen dafür ist ein Geschirrspüler-Tab zu verwenden. Alternativ kann auch ein Leerwaschgang mit speziellem Maschinenreiniger durchgeführt werden.