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iPhone SE 3, iPad Air 5, Mac Studio und Studio Display: Apple zündet Produkt-Feuerwerk

Alexander Mundt9. MÄRZ 2022

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Apple hat auf seiner März-Keynote eine Vielzahl von neuen Produkten angekündigt, darunter das iPhone SE 3 und das neue iPad Air 5. Zudem präsentiert Apple mit dem M1 Ultra seinen bislang stärksten Chip. Wir haben alle Neuvorstellungen im Überblick.

Neue Farben für das iPhone 13

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Apple spendiert seiner iPhone-13-Serie zwei neue Grün-Farbtöne: Alpingrün und Grün. Das iPhone 13 Pro gibt es demnächst in Alpingrün zu kaufen, das Apple durch mehrere Schichten metallischer Keramik im Nanometerbereich erzeugt. Das iPhone 13 in neuem Grün zeichnet sich durch einen farblich abgestimmten Rahmen aus Aluminium und präzisionsgefrästes Glas auf der Rückseite aus. Die iPhone 13-Modelle in den neuen Grüntönen kommen am 18. März in den Handel.

iPhone SE 3: Apples günstigstes Handy jetzt noch schneller

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Apple verbessert die Leistung seines Einsteigermodells erheblich und spendiert dem iPhone SE 3 den aktuellen A15 Bionic – der gleiche Chipsatz, der auch in der iPhone 13-Serie verbaut ist. Dabei funkt das iPhone SE 3 im schnellen 5G-Mobilfunknetz. Apple setzt für das iPhone SE 3 auf ein nach IP67 wasserabweisendes Design mit einem Aluminiumrahmen und Glas auf der Vorder- und Rückseite. Der Fingerabdrucksensor Touch ID wurde erneut direkt unter dem Bildschirm integriert. Das Retina-Display misst weiterhin 4,7 Zoll – und ist damit deutlich kleiner als die Modelle der iPhone 13-Serie.

Der eigentliche Star ist der A15-Bionic-Chip: So arbeitet das neue iPhone SE bis zu 1,8-mal schneller als noch das iPhone 8. Davon profitieren vor allem die Kamera-App und auf dem Gerät berechnete Funktionen wie Live-Text. Trotz gestiegener Leistung hat Apple laut eigener Angabe die Akkulaufzeit noch etwas verbessern können. Wenn der Akku doch einmal zur Neige geht: Das iPhone SE 3 bietet schnelles Laden und kann mit Qi-Ladegeräten kabellos mit Energie versorgt werden.

Das neue iPhone SE 3 kann ab diesem Freitag vorbestellt werden, der Release steht am 18. März an. Es ist in den Farben Polarstern, Mitternacht und Product-Red in den Speichergrößen 64 GB, 128 GB und 256 GB erhältlich.

APPLE iPhone SE 64 GB Mitternacht

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iPad Air 5: Jetzt mit noch mehr Performance

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Längere Zeit hat das iPad Air kein Hardware-Upgrade erhalten – das hat Apple mit dem neuen iPad Air 5 geändert. Das Design bleibt im Vergleich zum Vorgänger gleich. Das Liquid Retina Display misst weiterhin 10,9 Zoll und erreicht eine Helligkeit von 500 Nits. Es deckt den DCI-P3-Farbraum ab – wichtig für die HDR-Videobearbeitung – und regelt die Farbtemperatur dank True-Tone-Technik automatisch passend zum Umgebungslicht. Der Fingerabdrucksensor ist weiterhin in der Seitentaste des Tablets integriert.

Bis zu 60 Prozent schneller als der Vorgänger

Die Änderungen findest du im Inneren des Geräts: Apple integriert hier den M1-Chipsatz, der etwa auch das iPad Pro und das MacBook Air antreibt. Das neue iPad Air biete eine im Vergleich zur Vorgängergeneration bis zu 60 Prozent schnellere Leistung und die Grafikeinheit eine bis zu zweimal schnellere Leistung. Grafikintensive Spiele profitieren von der stärkeren Power ebenso wie das Bearbeiten mehrerer 4K-Videostreams. Auch Augmented Reality (erweiterte Realität) soll dadurch realistischer wirken.

Bessere Kamera für Videogespräche

Verbessert wurde ebenso das Kamerasystem: Eine Ultraweitwinkel-Frontkamera mit 12 Megapixeln Auflösung eignet sich ideal für Videokonferenzen. Die Kamera schwenkt dank intelligentem Folgemodus automatisch mit, um den Nutzer auch bei Bewegungen zentriert im Fokus zu halten. Kommen andere Personen hinzu, zoomt das System automatisch sanft heraus, um alle Anwesenden ins Bild zu bringen.

Das neue iPad Air ist kompatibel mit dem Apple Pencil der zweiten Generation und eignet sich daher für kreative Köpfe zum Zeichnen oder auch für handschriftliche Notizen. Vieltipper können das Schreiberlebnis mit dem Magic Keyboard ergänzen, das ein Trackpad für eine bessere Bedienung integriert hat – und das iPad Air förmlich schweben lässt.

Das iPad Air gibt es in den Farben Space Grau, Polarstern, Rosé, Violett und Blau ab dem 18. März im Handel zu kaufen. Käufer können zwischen den Speicheroptionen 64 GB und 256 GB wählen. Zusätzlich wird das iPad Air mit optionalem 5G-Modul angeboten.

Mac Studio: Ultimatives Werkzeug für Kreative

Der neue Mac Studio ist kompakt, quadratisch – und eine echte Arbeitsmaschine. Mit der kompakten Form positioniert sich der Mac Studio als legitimer Nachfolger des Mac mini. Der Mac Studio ist allerdings deutlich leistungsfähiger und bietet eine Vielzahl von Anschlüssen, was besonders wichtig für Kreative wie Musiker und Fotografen ist, die oftmals viel Zubehör anschließen müssen.

Mit einer Grundfläche von weniger als 20 Zentimetern und einer Höhe von 9,4 Zentimeter ist der neue Apple-Computer sehr platzsparend. Damit dürfte er unter die meisten Monitore passen. Apple hat dem Mac Studio ein originelles Lüftersystem spendiert, das den Prozessor effektiv kühlen soll.

M1 Ultra: Apples bislang stärkster Chip

Und hier kommen wir zum eigentlichen Star des Mac Studio: der brandneue Chipsatz M1 Ultra. Er folgt auf den M1, den M1 Pro und den M1 Max und ist Apples bis dahin leistungsstärkster Chip. Apple erreicht die Power durch einen Kniff: Es werden – vereinfacht ausgedrückt – zwei M1 Max zu einem M1 Ultra verbunden.

Der Mac Studio rechnet mit dem M1 Ultra bis zu 3,8-mal schneller als der schnellste iMac mit 10-Kern-Prozessor. Im Vergleich zum Mac Pro mit 16-Core-Xeon-Prozessor falle die Leistung um bis zu 90 Prozent höher aus. Die Grafikleistung sei bis zu 12-mal höher als beim iMac mit 27 Zoll. Der neue Mac Studio eignet sich damit ideal für alle Nutzer, die anspruchsvolle Workloads durchführen müssen – etwa für die Musikproduktion oder für anspruchsvolle Renderings. Bis zu 128 GB Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass eine große Anzahl an gleichzeitig geöffneten Apps problemlos möglich ist.

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Vielseitige Anschlussmöglichkeiten

Der Mac Studio punktet auch mit vielen Anschlüssen, die professionelle Anwender schätzen: Gleich vier Thunderbolt 4-Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht. Darüber können bis zu vier Pro Display XDRs und zusätzlich ein 4K-Fernseher angeschlossen werden. Ferner sind ein schneller Ethernet-Anschluss mit 10 Gbit vorhanden, zwei USB-A-Anschlüsse und ein HDMI-Port.

Eine Pro-Audio-Buchse kann dafür genutzt werden, hochohmige Kopfhörer oder externe verstärkte Lautsprecher anzuschließen. Schnelles WiFi 6 und Bluetooth 5.0 sorgen für eine gute Konnektivität. An der Front verfügt der Mac Studio über leicht zu erreichende Anschlüsse. So stehen zwei USB-C-Anschlüsse mit bis zu 40 Gbit/s in Form von Thunderbolt 4 zur Verfügung (nur beim M1 Ultra). Ein Steckplatz für Speicherkarten ist ebenso vorhanden.

Release

Den neuen Mac Studio gibt es in der Einstiegskonfiguration mit dem M1 Max zu kaufen und in teurerer Ausstattung mit dem neuen M1 Ultra für maximale Performance. Der Release steht hierzulande am 18. März an.

Studio Display: 5K-Bildschirm für höchste Ansprüche

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Apple hat – passend zum Mac Studio – das neue Studio Display mit brillantem 5K-Bildschirm präsentiert. Dabei ist die Kombi aus Mac Studio und Mac Display offenbar als Ersatz für den bisherigen iMac mit einer Größe von 27 Zoll gedacht, den Apple nicht mehr verkauft. Das Studio Display punktet mit einem modernen All-Screen-Design, das sich durch schmale Ränder auszeichnet. Das Gehäuse selbst besteht vollständig aus Aluminium.

Über den integrierten Standfuß lässt sich das Display um bis zu 30 Grad neigen. Das Studio Display kann auch mit einem neigungs- und höhenverstellbaren Standfuß konfiguriert werden, der mit einem ausgleichenden Arm das Display beim Einstellen förmlich schwerelos wirken lässt. Wer den Bildschirm sowohl im Hoch- als auch Querformat für mehr Flexibilität verwenden möchte, kann den optional erhältlichen VESA Mount Adapter erwerben.

Starkes 5K-Display

Der Bildschirm misst 27 Zoll und löst in gestochen scharfer 5K-Auflösung auf. Die Helligkeit beträgt 600 Nits und der P3-Farbraum für HDR-Inhalte wird abgedeckt. Dank True Tone passt sich die Farbtemperatur optimal an das Umgebungslicht an und sorgt für ein natürliches Seherlebnis. Das Display soll wenig spiegeln für eine angenehmere Lesbarkeit. Wer den Bildschirm in sehr hellen Arbeitsbereichen einsetzen möchte, kann das Studio Display optional mit einem Nanotexturglas ausstatten. Dabei wird das Licht für eine geringere Blendwirkung gestreut – bei gleichbleibender Bildqualität.

Ideal für Videokonferenzen

Apple positioniert das Studio Display auch als optimales Arbeitsmittel für Videogespräche. So sorgt der Chipsatz A13 im Inneren für ein besseres Kamera- und Audiosystem. Die Kamera mit 12-Megapixel-Ultraweitwinkel ist mit dem Folgemodus ausgestattet, bei dem der Nutzer stets im Fokus des Bildes bleibt. Selbst, wenn sie sich bewegt, bleibt die Person immer zentriert im Fokus. Drei Mikrofone in Studioqualität sorgen für geringes Rauschen und klare Gespräche. Ein Hi-Fi-System aus gleich sechs Lautsprechern mit vier Tieftönern für satte Bässe und zwei Hochtöner für präzise Mitten und klare Höhen rundet das Paket ab.

Anschlüsse

Anschlussseitig ist das Studio Display mit gleich drei USB-C-Anschlüssen mit jeweils einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s versehen. Der Anschluss von schnellem Zubehör wie Speichermedien ist so einfach möglich. Über den Thunderbolt-Port können der Bildschirm und alle verbundenen Zubehörgeräte mit nur einem einzigen Kabel mit einem Mac verbunden werden. Über dieses Kabel wird etwa auch ein MacBook Pro schnell mit 96 Watt Ladeleistung aufgeladen. Für produktiveres Arbeiten kannst du an ein MacBook Pro bis zu drei Studio Displays anschließen – ideal für Videoschnitt.

Release

Das Studio Display kommt am 18. März auf den Markt. Aufpreispflichtig sind unter anderem das spezielle Nanotexturglas und eine größere Auswahl an Standfüßen.