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BluetoothZusammenfassung
Bluetooth ist eine Funktechnologie, mit der sich Daten über kurze Distanzen übertragen lassen. Es ersetzt die störende Kabelverbindung zwischen zwei oder mehreren Geräten und bietet je nach Anwendung und Geräteart verschiedene Dienste in Form so genannter Profile an. Bluetooth überträgt ebenso wie WLAN im 2,4-GHz-Band und ist dabei sehr sparsam im Energieverbrauch. Durch das eingesetzte Frequenzsprungverfahren ist die Bluetooth-Verbindung weitgehend unempfindlich gegen Störungen.
Inhalt
Bluetooth als persönliches Netzwerk
Bluetooth ermöglicht die drahtlose Übertragung von Daten über kurze Strecken und ersetzt damit störende Kabelverbindungen – worin auch der vornehmliche Zweck für den Einsatz von Bluetooth besteht. Derartige Verbindungen von Kleingeräten werden – im Gegensatz zu LAN oder WLAN – auch häufig auch als WPAN bezeichnet, wobei die Abkürzung für Wireless Personal Area Network steht (drahtloses persönliches Netzwerk). Ein WPAN, das über die Verbindungstechnik Bluetooth aufgebaut wird, heißt Piconet. Wenn sich also zwei Smartphones über Bluetooth miteinander verbinden, handelt es sich dabei bereits um ein WPAN oder ein Piconet. Auch Headset und Notebook, die per Bluetooth miteinander verbunden sind, bilden ein Piconet.
Die universell eingesetzte Übertragungstechnik
Bluetooth-Technologie wird mittlerweile in den unterschiedlichsten Geräten eingesetzt und findet sich nicht nur herkömmlicher IT-Hardware wie Notebook, PC oder Smartphone, sondern beispielsweise auch in Headsets, in Freisprechanlagen im Auto und sogar in medizinischen Geräten. Entwickelt wurde Bluetooth von der Bluetooth Special Interest Group (SIG), einer Interessensgemeinschaft, die im Jahre 1998 von fünf Firmen gegründet wurde. Inzwischen gehören der SIG (www.bluetooth.com) mehr als 13.000 Unternehmen an (Stand 2011). Stabile Übertragung durch Frequenzsprünge
Die Übertragung via Bluetooth erfolgt mittels Funkwellen im 2,4-GHz-Band, das in Deutschland und vielen anderen Ländern lizenzfrei genutzt werden kann. Im selben Wellenbereich sendet beispielsweise auch WLAN. Eine Besonderheit von Bluetooth ist das bei der Datenübertragung eingesetzte AFH-Verfahren (engl. adaptive frequency hopping). AFH sorgt für stabile und störungsfreie Übertragungen, indem es die Umgebung permanent nach möglichen Störfrequenzen anderer Geräte absucht und seine eigene Übertragungsfrequenz entsprechend anpasst. Diese Anpassungen in Form eines Frequenzwechsels laufen dabei extrem schnell. Laut Spezifikation vollzieht Bluetooth innerhalb einer Sekunde 1600 Frequenzsprünge (engl. frequency hops). Aus diesem Grund ist eine Bluetooth-Verbindung weitgehend unempfindlich gegen Störungen durch andere Geräte, die ebenfalls im stark „frequentierten“ 2,4-GHz-Band senden.
Klasse, Reichweite und Stromverbrauch
Bluetooth unterscheidet drei verschiedene (Funkleistungs-) Klassen, die mit unterschiedlichen maximalen Leistungen (in Milliwatt = mW) senden und somit maßgeblich die (Funk-) Reichweite eines Bluetooth-Geräts bestimmen.
Fast alle Bluetooth-Produkte für den Privatgebrauch entsprechen dabei der Klasse 2 mit einer Reichweite bis zu 10 m bei einer maximalen Funkleistung von 2,5 mW. Bluetooth (Klasse 2) verbraucht somit erheblich weniger Energie zur Datenübertragung als beispielsweise WLAN, dessen maximale Sendeleistung bei 100 mW liegt.
Bluetooth-Versionen und Übertragungsraten
Die folgende Aufstellung zeigt eine verkürzte Liste der aufeinanderfolgenden Bluetooth-Versionen und deren (maximalen) Übertragungsraten:
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Ein drahtloses Netzwerk (WLAN) verbindet Computer und Peripheriegeräte ohne Kabel miteinander. Es ermöglicht den Datenaustausch zwischen den Geräten. Wichtig ist, dass das Netzwerk ausreichend geschützt ist, um den Zugriff Dritter auf die Daten zu verhindern. Das drahtlose Netzwerk benötigt einen Switch. Die Reichweite solcher Netzwerke hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. |
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Die Freisprechfunktion ist eine Einrichtung, die es ermöglicht, zu telefonieren, ohne den Hörer abnehmen zu müssen. Sie ist in erster Linie dazu gedacht, um auch beim Autofahren mit einem Mobiltelefon telefonieren zu können, ohne dabei das Lenkrad loszulassen. Aber auch Festnetztelefone verfügen über eine Freisprechfunktion. Beim Heimwerken oder Kochen kann dies von Nutzen sein, damit man während des Telefonats beide Hände frei hat. |
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Mobile Endgeräte - wie zum Beispiel Laptop, Handy oder PDA – können Daten auf verschieden Arten austauschen. Mit einer Funknetzwerkkarte kann ein Ad-hoc-Netzwerk aufgebaut werden. Sehr viel Speicherplatz auf engem Raum bietet auch der USB-Stick. Die Bluetooth-Funktion wird bei Handys immer öfter genutzt. |