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HDR –
High Dynamic Range.

Für eine hervorragende Bildqualität beim Filme- und Fernsehschauen sind heutzutage 4 Komponenten entscheidend: Eine hohe Pixelanzahl für die bessere Auflösung, ein großer Farbraum für lebendige Farben sowie eine große Farbtiefe und ein erweiterter Kontrastumfang für eine bessere Bildwahrnehmung. Dieser erweiterte Kontrastumfang wird auch als High Dynamic Range (HDR) bezeichnet. Anders als bei TV-Geräten mit dem bisherigen Standard Dynamic Range (SDR) sorgt der erweiterte Kontrastumfang bei neueren HDR-Geräten für eine natürliche und originalgetreue Bildwiedergabe. Ziel dabei ist es, die Darstellung von hellen und sehr dunklen Farben innerhalb des Bildes enorm zu verbessern, um so nahezu lebensechte Bilder entstehen zu lassen.

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Ultra HD (4K)

Im Zusammenhang mit HDR fällt oft auch der Begriff 4K oder Ultra HD. Dabei handelt es sich um ein digitales High-Definition-Video-Format mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixeln. Somit ist die Auflösung vier Mal so hoch wie bei Full HD-Fernsehern. Da HDR nicht von Full-HD Fernsehen unterstützt wird, ist für den HDR-Standard ein entsprechender Ultra-HD TV notwendig.

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Welche HDR-Standards gibt es?

Bislang gibt es zwei HDR-Übertragungswege. Dazu zählen der Hybrid Log Gamma (HLG) sowie der von Dolby entwickelte Perceptual Quantizer (PQ), der die beiden Formate HDR 10 und Dolby Vision beinhaltet.

HDR 10

Jeder HDR-fähige Fernseher kann auch HDR 10 verarbeiten. Dabei steht die 10 bei HDR 10 für 10 bit Farbtiefe. Einer der großen Unterschiede zu Dolby Vision liegt vor allem in den Metadaten. Während Dolby Vision mit dynamischen Metadaten arbeitet, überträgt HDR 10 die Metadaten statisch, also einmal für den gesamten Film. Dadurch werden allerdings Einstellungen von hellen und dunkeln Szenen schwieriger einstellbar. Da verspricht das Format Dolby Vision bereits ein besseres Seherlebnis.

Die Vorteile von HDR 10 im Überblick:

  • 10 Bit Farbtiefe
  • Erweiterter Farbraum mit 1,07 Milliarden Farben
  • statische Metadaten
  • maximale Helligkeit von 4.000 Nits
  • bereits viele TVs, Blu-rays und Blu-ray Player mit HDR 10 auf dem Markt
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Dolby Vision

Dolby Vision verwandelt mit aufregenden und brillanten Bildern, unglaublichen Helligkeiten und starken Kontrasten Ihr Wohnzimmer in ein Heimkino und sorgt dafür, dass Filme geradezu zum Leben erweckt werden. Allerdings kann bislang kaum ein Gerät die höhere Maximalhelligkeit und Farbtiefe auch tatsächlich ausspielen. Daran arbeiten die Hersteller technisch noch auf Hochtouren. Ein großer Vorteil sind aber die dynamischen Metadaten. Dadurch können Bildingenieur die Steuersignale von Bild zu Bild anpassen und die Darstellung für Nacht- und Tageslichtaufnahmen gezielt optimieren. Ein Fernseher mit Dolby Vision interpretiert die Metadaten also so, wie es für den Bildeindruck am besten ist. Dabei ist egal, wie viele Nits oder Farben sein Display schafft. Algorithmen im Gerät rechnen die Vorgaben dann auf das Leistungsprofil des Bildschirms um. Damit soll das Ergebnis auf einem OLED-Fernseher mit beispielsweise 600 Nits genauso überzeugend aussehen wie auf doppelt so hellen LED-Fernsehern.

Die Vorteile von Dolby Vision im Überblick:

  • 12 Bit Farbtiefe
  • Erweiterter Farbraum mit 69 Milliarden Farben
  • dynamische Metadaten
  • Helligkeit mit bis zu 10.000 Nits
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Hybrid Log Gamma

Neben HDR 10 und Dolby Vision, stellt HLG einen weiteren wichtigen HDR-Übertragungsweg dar. HLG wurde von der britischen BBC und der japanischen NHK entwickelt und ermöglicht sowohl das Streamen auf SDR- als auch auf HDR-Geräten. Das liegt daran, dass – anders als bei HDR 10 und Dolby Vision – keine Metadaten verarbeitet werden müssen. Eine solche Kompatibilität spart nicht nur Kapazitäten der Sender ein, sondern auch enorme Kosten, da nicht extra eine SDR- sowie eine HDR-Version bereitgestellt werden muss. Somit wird HLG vor allem bei Fernsehübertragungen eine wichtige Rolle einnehmen.

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Ultra HD Premium

Die sogenannte UHD Alliance, die von einigen wichtigen Herstellern ins Leben gerufen wurde, geht mit dem Format Ultra-HD Premium noch einen Schritt weiter: Fernseher mit einem solchen Premium-Logo haben noch bessere Eigenschaften als Ultra-HD. Dabei ist das Logo ein Qualitätssiegel und steht für besonders gute Bildwiedergabe. Um also die Premium-Erfahrung für den Zuschauer zu sichern, müssen Fernsehdisplays mit dem Ultra-HD Premium Logo folgende Spezifikationen erfüllen:

  • Auflösung von 3840×2160 Pixeln
  • Farbtiefe von mindestens 10 Bit
  • Farbraum von BT.2020 (Ultra HD) und Display Wiedergabe von über 90 Prozent des P3 Farbraumes
  • HDR mit einer Kombination aus bestimmten Spitzenhelligkeiten und Schwarzwerten

Wer sich einen neuen, hochwertigen Fernseher mit noch besserer Bildqualität zulegen möchte, sollte daher auf das Ultra-HD Premium-Logo achten.

Alles für Ihren Fernseher.